AT276445B - Stempelkissen aus Schaumgummi - Google Patents

Stempelkissen aus Schaumgummi

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Egon Dolin Schaumgummifabrik
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  Stempelkissen aus Schaumgummi 
Die üblichen Stempelkissen bestehen aus einem Filzpolster, der mit einer Gewebehülle überzogen ist. Derartige Stempelkissen sind daher verhältnismässig teuer in ihrer Herstellung, wobei überdies nach längerem Gebrauch die Gefahr besteht, dass einzelne Fasern des Filzpolsters die Gewebehülle durchdringen und zu einer Verschmutzung der aufgedrückten Stempelfläche führen. Es sind ferner
Stempelkissen bekannt, die lediglich aus einem plattenförmigen Schaumgummistück entsprechender
Dicke bestehen. Diese Schaumgummikissen konnten aber nicht befriedigen, weil bei ihnen keine gute und gleichmässige Farbverteilung möglich ist.

   Beim Aufdrücken des Stempels wird nur die Farbe aus dem unmittelbar unter dem Stempel liegenden Kissenbereich für den Farbauftrag auf die
Stempeloberfläche aus den Schaumgummiporen herausgequetscht, wogegen die entfernteren Bereiche nicht mit zur Farbabgabe herangezogen werden. Selbst wenn also das Kissen anfänglich gleichmässig mit
Farbe getränkt war, so entstehen dann bei Benützung des Kissens Stellen ungleicher Einfärbewirkung. 



   Dieser Mangel wird durch ein weiteres bekanntes Stempelkissen aus Schaumgummi beseitigt, das eine mit dem Kissen fest verbundene Auflage aus textilem Material aufweist. Dabei besteht die Auflage aber aus einer Gewebebahn, insbesondere aus Zellwolle. Ein solches Gewebe ist zu wenig dehnbar, um die vorhandene günstige Schmiegsamkeit des Schaumgummis nicht zu verringern, und bringt ausserdem die Gefahr mit sich, dass Gewebefasern erst wieder die Stempelfläche verschmutzen. 



   Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Nachteile und die Schaffung eines Stempelkissens aus Schaumgummi, das bei voller Bewahrung der der Schaumgummischicht anhaftenden guten Eigenschaften und bei verbesserter Saugfähigkeit eine gleichmässige Farbverteilung ohne Verschmutzungsgefahr auch nach längerem Gebrauch gewährleistet. 



   Ausgehend von einem Stempelkissen aus Schaumgummi, das eine mit dem Kissen fest verbundene Auflage aus textilem Material aufweist, zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, dass die Auflage aus fein verwirkten Seidenfäden besteht. Die Seidenfäden haben gegenüber Fäden aus anderem Material den Vorteil, dass sie glatt sind und keine Fasern lassen, so dass keine Stempelverschmutzung zu befürchten ist. Da die Fäden gewirkt und nicht gewebt sind, hat die Auflage eine bessere Dehnbarkeit und Elastizität, so dass sie die Schmiegsamkeit des Schaumgummis nicht beeinträchtigt. Ausserdem entstehen beim Wirken durch das Verschlingen der Fäden zu maschenförmigen Schleifen in der Oberfläche der Auflage feinste Vertiefungen, die sich dann mit der Farbe füllen und zu einer gleichmässigen Farbschicht auf der Kissenoberfläche führen.

   Durch die erfindungsgemässe Auflage wird, wie Versuche eindeutig ergeben haben, eine wesentlich bessere Farbverteilung und auch eine erhöhte Saugfähigkeit als bisher erreicht. 



   Zur Herstellung des Stempelkissens wird in bekannter Weise derart vorgegangen, dass auf die ausgebreitete gewirkte Seidenauflage eine Schaumgummimasse aufgegossen und anschliessend vulkanisiert wird, so dass die Auflage dann auf dem Schaumgummi unlösbar haftet, so dass ein umständlicher Klebevorgang od. dgl. vermeidbar ist. Nach der Vulkanisation braucht die gebildete Schaumgummiplatte nur in Teile entsprechender Grösse zerschnitten zu werden. Selbstverständlich ist die Gebrauchslage der Kissen gegenüber jener bei der Herstellung umgekehrt.

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  1. PATENTANSPRUCH : Stempelkissen aus Schaumgummi, das eine mit dem Kissen fest verbundene Auflage aus textilem EMI2.1
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