AT276222B - Hitzebeständiger Fördergurt - Google Patents

Hitzebeständiger Fördergurt

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Publication number
AT276222B
AT276222B AT273868A AT273868A AT276222B AT 276222 B AT276222 B AT 276222B AT 273868 A AT273868 A AT 273868A AT 273868 A AT273868 A AT 273868A AT 276222 B AT276222 B AT 276222B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
parts
weight
heat
resistant
Prior art date
Application number
AT273868A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Dr Knapp
Gerda Schanz
Regina Haensel
Original Assignee
Transportgummi Veb
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L21/00Compositions of unspecified rubbers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hitzebeständiger Fördergurt 
Die Erfindung betrifft einen Fördergurt mit Stahlseileinlagen   und hitzebeständiger Gummimischung.   



   Hitzebeständige Gurte sind erforderlich, wenn heisse Güter mit dem Gurt in Berührung kommen, wie es in Hüttenwerken und andern Betrieben, wie z. B. beim Transport von Zementklinkerwerkstoffen vom Drehrohr-oder Schachtofen der Fall ist. 



   Fördergurte mit hitzebeständigen Gummimischungen sind an sich bekannt, jedoch mit dem Mangel behaftet, dass entweder die zugtragenden Einlagen nicht hitzebeständig sind, wie es z. B. bei solchen mit Einlagen aus Polyamidseide, Polyesterseide oder Cellulosefaser der Fall ist, oder die zugtragende Einlage weist eine zu geringe Festigkeit auf, so bei Asbesteinlagen. 



   Der Einsatz von Glasseide hat ebenfalls noch zu keinem zufriedenstellenden Erfolg geführt. Der Einsatz von Stahlseilen in Verbindung mit hitzebeständigen Gummimischungen scheiterte bisher daran, dass keine gute Haftung der Mischung zum Stahlseil vorlag und die Endlosverbindung nicht hitzebeständig war. 



   Die zur Haftverbindung an den Stossstellen bei Stahlseilfördergurten üblichen   Phenylisocyanate   weisen keine Hitzebeständigkeit auf, da diese oberhalb 1000C stark in der Festigkeit abnehmen. 



   Die angeführten Nachteile bei Fördergurten mit Stahlseileinlagen und hitzebeständiger Gummimischung wurden zwar zum Teil dadurch beseitigt, dass die Seile mit einer dünnwandigen Kautschukhaftmischung umgeben, in einer hitzebeständigen Mischung angeordnet wurden. Diese Gurte haben jedoch den Nachteil, dass zu ihrer Herstellung erhöhter Arbeitszeitaufwand erforderlich ist, und dass solche Gurte auf Grund ihrer nicht hitzebeständigen Anteile in Form der die Seile umgebenden Haftmischung nur beschränkt hitzebeständig sind. 



   Zweck der Erfindung ist es, die angeführten Nachteile zu beseitigen, einen Fördergurt zu entwickeln, der sowohl von Seiten der Gummimischung als auch der zugtragenden Einlagen hitzebeständig ist. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gummimischung zu finden, die sowohl eine gute Haftverbindung, insbesondere zu verzinkten Stahlseilen, aufweist, als auch hitzebeständig ist und eine hitzebeständige Endlosverbindung ermöglicht. 



   Die Aufgabe wurde erfindungsgemäss so gelöst, dass die Gummimischung aus Nitrilkautschuk und Polychloropren besteht, wobei der Nitrilkautschuk gleich oder mehr als   5   o   des Elastomeranteiles ausmacht und die mit den Stahlseilen in Berührung kommende Mischung in diesen Elastomeren lösliche Kobaltsalze, vorzugsweise komplexe Kobaltsalze enthält. 



   Die Hitzebeständigkeit der Endlosverbindung wurde erreicht, indem die Stossstellen vor der Vulkanisation mit einer vulkanisierbaren Resorcin- und Hexamethylentetramin enthaltenden Gummimischung behandelt wurde. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



  Die Erfindung soll nachstehend an einem Beispiel näher erläutert werden : Verzinkte Stahlseile, eingebettet in eine Mischung folgender Bestandteile : 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Butadienacrylnitril-Mischpolymerisat <SEP> 500,0 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Polychloroprene <SEP> 500,0 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Acetylenruss <SEP> 200,0 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Kaolin <SEP> 225,0 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Zinkweiss <SEP> 37, <SEP> 5 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Äthylenthioharnstoff <SEP> 1, <SEP> 0 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Tetramethylthiuramdisulfid <SEP> 12,0 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Dibutylphthalat <SEP> 50,0 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Magnesia <SEP> usta <SEP> 30,0 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Ammoniumcobaltrhodamid <SEP> 75,0 <SEP> Gew.-Teile
<tb> 
 sind umgeben von einer hitzebeständigen Deckenmischung aus :

   
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> Butadienacrylnitril-Mischpolymerisat <SEP> 66,5 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Polychloroprene <SEP> 33,3 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Acetylenruss <SEP> 20,0 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Zinkweiss <SEP> 3,8 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Stearinsäure <SEP> 0,5 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Äthylenthioharnstoff <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> Gew. <SEP> -Teile <SEP> 
<tb> Tetramethylthiuramdisulfid <SEP> 1, <SEP> 3 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Lichtschutzwachs <SEP> 3,0 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Phenylbetanaphthylamin <SEP> 3,0 <SEP> Gew.-Teile
<tb> 
 Die Haftmischung zwischen den Bandenden an der Stossstelle der Endlosverbindung besteht aus :

   
 EMI2.3 
 
<tb> 
<tb> Naturkautschuk <SEP> 32,5 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Butadienstyrolkautschuk <SEP> 32,5 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Kieselsäuregel <SEP> 20,0 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Zinkweiss <SEP> 3,8 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Stearinsäure <SEP> 1, <SEP> 2 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Dibutylphthalat <SEP> 3,7 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Hexamethylentetramin <SEP> 10,9 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Resorcin <SEP> 8, <SEP> 1 <SEP> Gew.

   <SEP> -Teile <SEP> 
<tb> Schwefel <SEP> 2,0 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Tetramethylenthiuramdisulfid <SEP> 0,3 <SEP> Gew.-Teile
<tb> 2 <SEP> -Dibenzthiazyldisulfid <SEP> 0,4 <SEP> Gew.-Teile
<tb> 
 
Der   erfindungsgemässe Fördergurt   zeichnet sich gegenüber den bisher bekannten Gurten durch eine hohe Hitzebeständigkeit sowohl von der Gummimischung der zugtragenden Einlagen als auch der Verbindungsstelle her aus, wobei eine gute Haftfestigkeit zwischen Gummimischung und Stahlseil gegeben ist. 



   Ein weiterer Vorteil ist, dass dieser Gurt mit wesentlich geringerem Aufwand als nach den bisher bekannten Verfahren gefertigt werden kann. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Hitzebeständiger Fördergurt mit Stahlseileinlagen, dadurch gekennzeichnet. dass die gesamte Gummimischung aus Nitrilkautschuk und Polychloropren besteht, wobei der Nitrilkautschuk mehr als   5   o   des Elastomeranteiles ausmacht.

Claims (1)

  1. 2. Fördergurt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit den Stahlseilen in Berührung kommenden Gummimischung ein in Elastomeren löslicher Haftvermittler, z. B. Kobaltsalze, beigemischt sind. EMI2.4 <Desc/Clms Page number 3> eine vulkanisierbare Resorcin- und Hexamethylentetramin enthaltende Gummimischung hergestellt ist.
AT273868A 1967-05-17 1968-03-19 Hitzebeständiger Fördergurt AT276222B (de)

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DEA0124663 1967-05-17

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AT276222B true AT276222B (de) 1969-11-25

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