AT276199B - Vorrichtung zum Einfüllen von Betonmasse in den Untergurt von Stahlleichtträgern - Google Patents

Vorrichtung zum Einfüllen von Betonmasse in den Untergurt von Stahlleichtträgern

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Hermann Datz
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  Vorrichtung zum Einfüllen von Betonmasse in den Untergurt von   Stahlleichtträgem   
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Einfüllen der Betonmasse in den als   U-formi-   ge, nach unten offene Rinne ausgebildeten Untergurt von Stahlleichtträgem, die mit nach oben gerich- tetem Untergurt durch eine Vorschubeinrichtung, z. B. durch ein Reibradgetriebe, betrieben, unter einer   Beschickungs- und   Abgleichvorrichtung mit Rütteleinrichtung hindurchgeschoben werden, wobei die Rinne gefüllt und abgeglichen wird. 



   Es ist erforderlich, die Untergurte von Stahlleichtträgern, auch solchen mit Zulageeisen im Untergurt, vor dem Montieren der Decken, d. h. vor dem Auflegen der Träger und dem Einfügen der Massivoder Hohlsteine zwischen die Träger mit Betonmasse auszufüllen, damit sich eine zusammenhängende Deckenfläche ergibt, die je nach Anforderung nur noch in der bekannten Weise zu verputzen ist. 



   Es ist bekannt, den als   U-förmige,   nach unten offene Rinne ausgebildeten Untergurt eines Stahlleichtträgers mit Beton auszufüllen, wobei der Träger mittels eines mit einem   vor- und zurückholbaren   Trägermitnehmer zusammenwirkenden   Roll-oder GleitfSrderers,   auch unter Anwendung eines Spindeloder Reibradgetriebes, unter einem Betonverteilerbehälter in Längsrichtung bewegbar ist. Die bekannte Vorrichtung weist den Nachteil auf, dass der Seilzug, mit dem der Mitnehmer verbunden ist, nach Beendigung jedes Trägerdurchlaufes zurückgewickelt und dabei der Betonaustrag des Vorratsbehälters geschlossen werden muss. Die bekannte Vorrichtung lässt die Betonierung von Stahlleichtträgern unterschiedlicher Länge nur in einem der Länge der   Seilzuganordnung   entsprechenden Bereich zu. 



   Die diskontinuierliche Arbeitsweise bekannter Vorrichtungen, an deren Betonaustrag Rüttelvorrichtungen zum Verdichten des Betons angebracht sind, hat den weiteren Nachteil, dass bei Unterbrechung des Betonaustrages die Gefahr einer Entmischung des Betons besteht. 



   Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, in kontinuierlicher Arbeitsweise in den als U-förmige, nach unten offene Rinne ausgebildeten Untergurt von   Stahlleichtträgem   Beton einzufüllen, wobei eine Betonierung von   Stahlleichtträgem   beliebiger und unterschiedlicher Länge bei sparsamstem Verbrauch von Betonmasse und geringem Einsatz von Arbeitskräften möglich ist, und wobei die Qualität des in die Rinne des Stahlleichtträger-Untergurtes eingefüllten Betons gleichmässig ist. 



  Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass das in Laufrichtung des Stahlleichtträgers vor der Be-   schickungs- undAbgleichvorrichtung   angeordnete Reibradgetriebe aus zwei unteren, angetriebenen, fest gelagerten Friktionsscheiben, auf denen sich der Rinnensteg auflagert, und aus zwei vertikal beweglichen, mit den unteren Friktionsscheiben korrespondierenden oberen Friktionsscheiben besteht, an welch letzteren sich die Flansche der Rinne führen, und dass vor und hinter dem Reibradgetriebe Walzen angeordnet sind, auf denen der Obergurt des Stahlleichtträgers läuft. 



   In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die oberen Friktionsscheiben mit den unteren Friktionscheiben antriebsmässig und gegenläufig miteinander verbunden und die oberen Friktionsscheiben durch Federn, Gewichte oder durch hydraulisch oder pneumatisch einstellbaren Druck auf den Rinnensteg anpressbar. 



   Zweckmässig ist es, hinter und/oder vor dem Reibradgetriebe die Rinnenflansche von aussen führende Leitbleche anzuordnen. 

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   Durch Anwendung der erfindungsgemässen Vorrichtung ergibt sich gegenüber der bekannten   Einfül-   lung von Betonmasse in den nach oben gestellten Untergurt von Stahlleichtträgem mittels einer Vorrichtung, in der der Träger in Längsrichtung durch einen Seilzug unter einem Betonaustrag bewegbar ist, der Vorteil, dass Träger beliebiger Länge betoniert werden können, dass die Betonierung kontinuierlich durchführbar ist,   d.   h. dass ein Träger dem andern ohne Rücksicht auf seine Länge unmittelbar folgen kann und dass auf diese Weise der Fluss der Betonmasse am Austrag des Vorratsbehälters nicht unterbrochen werden muss.

   Der kontinuierliche Betonmassefluss gewährleistet insbesondere hinsichtlich der Ver- dichtung des Betons mittels einer Rüttelvorrichtung eine gleichmässige Qualität, da Entmischungen durch mehr oder weniger langes Anstehen von Betonmasse im Austrag, der bei den bekannten Vorrich- tungen während des Zurückrollens des Seilzuges vor dem Einlegen eines neuen zu betonierenden Stahl- leichtträgers geschlossen bleiben muss, vermieden werden. Die Möglichkeit, Stahlleichtträger unter- schiedlicher Länge zu betonieren, ohne die Vorrichtung umstellen zu müssen, ist bei der Ausführung von Aufträgen für das Baugewerbe von besonderer Bedeutung, da Kürzungen von Stahlleichtträgern mit betonierten Untergurten zeitraubend und schwierig sind.

   Zur Bedienung der   erfindungsgemässen Vorrich-   tung werden nur wenig Arbeitskräfte benötigt, deren Tätigkeit sich bloss auf das Einlegen und Abnehmen der Träger beschränkt. Der Anpressdruck des oberen Friktionsscheibenpaares gegenüber dem fest gelagerten unteren Friktionsscheibenpaar ist veränderlich, damit auch längere und damit schwerere Träger zuverlässig durch die Vorrichtung transportierbar sind und auch eine Vielzahl von hintereinander auf der Auslaufseite eventuell anstehenden betonierten Stahlleichtträgern noch gefördert werden kann. 



  Das Zuführen der Stahlleichtträger-Rohlinge und das Absetzen der ausbetonierten Stahlleichtträger kann mechanisch oder manuell erfolgen. 



   In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigen Fig. 1 die Vorrichtung in der Seitenansicht ; Fig. 2 die Vorrichtung in der   Draufsicht : Fig. 3   eine Seitenansicht des Friktionsscheibenantriebes mit einem erfassten Träger und Fig. 4 eine   Stimansicht   des Friktionsscheibenantriebes. 



   Der Zuführtisch für die Stahlleichtträger-Rohlinge ist mit   --1--, der Ablauf tisch mit --1'-- be-   zeichnet. Zwischen beiden Tischen ist, in Einlaufrichtung gesehen, ein Friktionsscheiben-Antrieb angeordnet. Dieser besteht aus einem unteren, fest gelagerten Friktionsscheibenpaar --8-- und einem oberen, vertikal beweglichen, mit dem unteren korrespondierenden Friktionsscheibenpaar --7--. Der Abstand der mit der unteren Scheibenwelle --22-- fest verbundenen Friktionsscheiben --8-- zueinander ist derart bemessen, dass der   Obergurt --12-- des Stahlleichtträgers --9--,   der beim Passieren der Vorrichtung nach unten gerichtet ist, zwischen die Friktionsscheiben --8-- ragt, so dass auf dem Friktionsscheibenpaar --8-- die Unterseite des nach oben gerichteten Rinnensteges --10-- aufliegt.

   Das Friktionsscheibenpaar --8-- ist durch einen Motor --16-- über ein Getriebe --19-- angetrieben. Die beiden Friktionsscheibenpaare sind antriebsmässig und gegenläufig miteinander verbunden. Mittels Federn oder Gewichten oder durch hydraulisch oder pneumatisch einstellbaren Druck sind die oberen Frik- 
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 ist der Abstand der Friktionsscheiben --7-- auf der oberen Scheibenwelle --17-- derart bemessen, dass sich die nach   oben gerichteten Flansche --11-- desRÍJUlensteges --10-- seitlich   ausserhalb des Friktionsscheibenpaares --7-- befinden. Es ist möglich, jedoch nicht erforderlich, dass sich beide Friktionsscheibenpaare ohne eingelegten Stahlleichtträger-Rohling berühren.

   Der   Zuführ-und Ablauftisch-l,   1'-- weist zur seitlichen Stützung des eingelegten, die Vorrichtung passierenden Stahlleichtträgers, der mit seinem nach unten gerichteten Obergurt --12-- auf Walzen --15-- oder mit seinem nach oben gerichteten Untergurt auf Gleitschienen leicht verschieblich ist,   Führungsbleche --14-- auf.   



   Hinter dem Friktionsscheibenpaar --7/8-- befindet sich oberhalb des zu dem Ablauftisch --1'-durch die Friktionsscheibenpaare stetig geförderten Stahlleichtträger-Rohlings die aus einem kontinuierlich über ein Transportband --18-- in sonst nicht näher beschriebener Weise mit Betonmasse beschickbarem Vorratssilo --2-- und einer an dessen Wandung befestigten, an sich bekannten Rüttelvorrichtung -   bestehende Betoneinfüllstation.   Am   Vorratssilo-2-ist   ein nach unten gerichteter Austrag --4-angebracht, dessen Austrag-Querschnitt durch eine nicht näher beschriebene veränderliche Blende den Erfordernissen bei der Beton-Einfüllung angepasst werden kann. In   Trägerdurchlaufrichtung   können zu beiden Seiten über die Flansche --11-- des Rinnensteges --10-- nach unten ragende Leitbleche --13-angeordnet sein.

   Die in das nach oben offene U-förmige Untergurt-Profil des unter dem Austrag --4-kontinuierlich vorbeiführbaren Stahlleichtträger-Rohlings aus dem Vorratssilo --2-- gelangende Betonmasse hat auf ihrem Wege vom oberen Einlauf bis zum unteren Austrag eine Verdickung erfahren. Die 

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