AT274464B - Künstlicher Fischköder - Google Patents

Künstlicher Fischköder

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AT274464B
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flasher
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AT19866A
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Gerhard Ing Mayer
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Gerhard Ing Mayer
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Künstlicher Fischköder 
Das Stammpatent hat einen künstlichen Fischköder zum Gegenstand mit einem, wenigstens eine offene Schale bildenden, als Halterung für Fanghaken dienenden und vorzugsweise die Umrissform eines
Fischrumpfes aufweisenden Blinkerkörper, in dem die Schalenseiten miteinander verbindende Öffnungen mit Ansatzlappen vorgesehen sind, wobei der Ansatzlappen für die Öffnung, bzw. bei der
Anordnung zweier Öffnungen in einer Schale für die vordere Öffnung, an dem in bezug auf die
Fortbewegungsrichtung des Köders hinteren Rand der Ausnehmung angeordnet ist, um bei der
Fortbewegung des Köders, einen Teil des an der Konvexseite fliessenden Strömungswassers über die als Eintrittsöffnung dienende Öffnung in Form eines Strahles zur Konkavseite und, gegebenenfalls über Austrittsöffnungen des Blinkerkörpers, in den Bereich des oder der Fanghaken abzuleiten.

   Die Erfindung betrifft eine Weiterentwicklung des Fischköders nach dem Stammpatent und ist dadurch gekennzeichnet, dass eine die Eintrittsöffnung und die Austrittsöffnung verbindende Strömungskammer für das in den Bereich des Enddrillingshakens zu leitende Strömungswasser vorgesehen ist, die gebildet wird, entweder durch eine über den glatten Blinkerkörper gezogene Hülle aus   Plastik- od. ähnl.   Material, die im Bereich der Ein- bzw. Austrittsöffnungen Durchbrechungen aufweist, oder durch eine verstellbare, federnde,   z. B.   durch eine Blattfeder gebildete Rohrdüse, die in zwei entsprechenden Ausnehmungen im Blinkerkörper lagert und deren Enden die Ein- bzw. Austrittsöffnungen für das Strömungswasser durchsetzen und über die Blinkermantelfläche vorstehen. 



   Blinkerkonstruktionen, bei welchen zwei an einer Blinkerseite hintereinander über die Blinkermantelfläche vorstehende Ansatzlappen vorgesehen sind, die zur Mantelfläche einen bestimmten Winkel einnehmen müssen, oder von zwei hintereinander aber in entgegengesetzter Richtung vorstehenden Ansatzlappen, und die in einem spitzen, nach vorne offenen Winkel zur Ziehrichtung angeordnet sind, geben einerseits   eine"schöpfende Füllung"der   Konkavseite des Blinkers mit Strömungswasser und die damit verbundene besondere Wirkung auf dessen Zieheigenschaften, anderseits eine erhöhte Druckwellenbildung hinter dem Köder, so dass die damit verbundene erhöhte Reizwirkung auf den Raubfisch gewährleistet ist. 



   Bei den bisher bekannten Blinkern ähnlicher Art, bei welchen durchbrochene Mantelflächen etc. verwendet werden, entsteht bei im Wasser bewegtem Blinker, nur eine mehr oder minder starke Wirbelbildung um den Blinker aber keine Druckwellenbildung hinter demselben, ausserdem ziehen bzw. rotieren diese Blinker nur in Schnurrichtung, so dass in Ufernähe besonders unnatürliche Bewegungen zustandekommen, die denen des lebenden Köders keinesfalls entsprechen und die im Stammpatent ausführlich beschrieben und dargestellt sind. 



   Ein besonderer optischer Zusatzeffekt bei den Blinkerbewegungen ergibt sich durch die Anordnung zweier nach vorne offener, spitzwinkelig angeschliffener Ansatzlappen an der Konvexseite des Blinkers, wodurch eine rasche wechselseitige Drehung, im bzw. gegen den Uhrzeigersinn, und eine starke Druckwellenbildung im Konkavteil und hinter dem Blinker entsteht. Bei der andern Konstruktion des einfachen Löffelblinkers, in dessen Endteil nur zwei in entgegengesetzter Richtung, in 

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 bezug auf die Fortbewegungsrichtung, nach vorne offenen Ansatzlappen über die Mantelfläche vorstehend angeordnet sind, entsteht kein optischer Zusatzeffekt zu der im Stammpatent beschriebenen Bewegungscharakteristik, jedoch eine verstärkte Druckwellenbildung nur im Bereiche des   EnddriDingshakens.   



   Weitere günstige Blinkerkonstruktionen ergeben sich dadurch, dass der einfache Löffelblinker einen homogenen Überzug aus Plastik od. ähnl. Material in der Form erhält, dass zwischen der Mantelfläche des Blinkers und der Überzugshülle verschiedene Kanäle angeordnet sind, die in Längsrichtung verlaufen und sich gegen das Blinkerende zu verjüngen, wodurch ein geschlossener, gepresster Wasserstrahl nur in den Bereich des Enddrillingshakens geleitet wird. 



   Als weitere vorteilhafte Konstruktion sieht das Zusatzpatent eine Ausführung vor, bei welcher im Konkavteil eines einfachen Löffelblinkers eine federnde Röhre montiert wird, die in entsprechenden Ausnehmungen in der Blinkermantelfläche lagert und durch eine Linsenkopfschraube verstellbar mit dem Blinkerkörper verbunden ist, deren Enden jedoch, entsprechend der jeweiligen Schraubenstellung, mehr oder weniger weit über die Blinkermantelfläche vorstehen, so dass eine mehr oder weniger grosse Wasserein- bzw. Austrittsöffnung in die bzw. aus der Röhre gebildet wird, wodurch eine mehr oder weniger starke Druckwellenbildung im Bereiche des Enddrillingshakens erzielt wird, wobei jeder Schraubenstellung, von der losen bis zur festgezogenen Röhre, eine separate Bewegungscharakteristik entspricht. 



   In den Zeichnungen sind beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, es zeigt : Fig. 1 einen Löffelblinker der erfindungsgemässen Konstruktion mit zwei nach vorne offenen Lappen im Aufriss. Fig. 2 den Blinker nach Fig. 1 im Grundriss-Längsschnitt. Fig. 3 einen Löffelblinker mit zwei im Endteil gegeneinander versetzten, nach vorne offenen Lappen im Aufriss. 



  Fig. 4 den Blinker nach   Fig. 3 im Grundriss-Längsschnitt. Fig. 5   einen Löffelblinker mit einem Homogenüberzug und langen Wasserdurchtrittsöffnungen (Düsen) im Aufriss. Fig. 6 den Blinker nach Fig. 5 im   Grundriss-Längsschnitt.   Fig. 7 den Blinker nach Fig. 6 im Schnitt L-M. Die Fig. 8 bis 10 zeigen im Schnitt ähnliche Blinkerkonstruktionen. Fig. 11 einen Löffelblinker mit Langlochschlitzen im Blinkerkörper, im Aufriss. Fig. 12 den Blinker nach   Fig. ll im Grundriss-Längsschnitt. Fig. 13   eine federnde Röhre im Aufriss. Fig. 14 eine federnde Röhre im Grundriss-Längsschnitt. Fig. 15 einen Löffelblinker nach Fig. 11 mit der eingeschraubten federnden Röhre (Fig. 13, 14) im Aufriss. Fig. 16 diese Konstruktion im Grundriss-Längsschnitt, bei entspannter (jedoch verschraubter) federnder Röhre. 



  Fig. 17 diese Konstruktion im Grundriss-Längsschnitt bei festgezogener federnder Röhre. Fig. 18 den Blinker nach Fig. 15 im Seitenriss. Fig. 19 den Blinker nach Fig. 15 im Seitenriss-Querschnitt bei festgezogener federnder Röhre. Fig. 20 den Blinker nach Fig. 15 bei nicht festgezogener (entspannter) federnder Röhre im Seitenriss-Querschnitt. Gemäss den Fig. 1 und 2 erhält der einfache Löffelblinker, ähnlich der Fig. 3 des Stammpatentes, einen nach vorne offenen, über die Blinkermantelfläche 
 EMI2.1 
 angeordneten Ansatzlappen im Blinkerendteil, mit einer zweiten (hinteren)   Eintrittsöffnung-4-,   durch welche Anordnung mehr Strömungswasser in den Blinkerendteil und von dort in den Bereich des Enddrillingshakens gelangt als bei der Konstruktion nach Fig. 3 des Stammpatentes, wodurch eine verstärkte Druckwellenbildung hinter dem Blinker erreicht wird.

   Die Ansatzlappen sind pfeil- oder bogenförmig, mit spitzwinkelig angeschliffenen Enden ausgeführt und sollen keinen grösseren Anstellwinkel als 10 bis 120 für den vorderen und 12 bis   140 für   den hinteren Ansatzlappen, gemessen zwischen der Tangente an die Mantelfläche im Bereiche der betreffenden Öffnung und der Richtung des Ansatzlappens, wie in den Zeichnungen   (Fig. 2) dargestellt,   aufweisen um die beschriebene Wirkung, die schnelle wechselseitige Drehung um die Blinkerachse (von   ca. 1800)   im bzw. gegen den Uhrzeigersinn zu erreichen. 
 EMI2.2 
 --2--,Öffnung (vordere)   Eintrittsöffnung --4-- eintretende   Wasser strömt mit dem durch die zweite pfeilförmige (hintere)   Eintrittsöffnung --4-- eintretende   Wasser in den konkaven Blinkerteil, von dort um bzw.

   hinter den Blinker, in den Bereich des   Enddrillings --11--,   der mittels Sprengring - mit dem Blinkerende verbunden ist. Vor dem   Teil--4-ist   in einer Bohrung der   Sprengring --7-- lose   befestigt, welcher den   Mitteldrilling-g-trägt.   Wie in der Fig. 3 des Stammpatentes beschrieben, hängt auch bei dieser Blinkerkonstruktion gewissermassen die Blinkerachse am Wasserfaden, jedoch noch deutlicher wahrnehmbar als im Stammpatent (Fig. 6) dargestellt und beschrieben. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Gemäss den Fig. 3 und 4 erhält die dargestellte Ausführung des einfachen Löffelblinkers ein etwas länger ausgebildetes, gerades Blinkerende. In diesem geraden Endteil des   Blinkerkörpers-3-ist   ein vom Blinkerkörper ausgerissener Lappen, zur Konkavseite hin vorstehend angeordnet, der bei im Wasser gezogenem Blinker, einen Teil des konkavseitigen Strömungswassers auffängt, durch die vordere   Eintrittsöffnung --4-- zur   Konvexseite leitet, von wo es, zusammen mit dem konvexseitigen Strömungswasser, durch die hintere   Eintrittsöffnung --4-- tritt,   um von dort in den Bereich des Enddrillings --11-- zu gelangen.

   Diese Blinkerkonstruktion ergibt in einfachster Ausführung eine starke Druckwellenbildung nur hinter dem Blinker, u. zw. im Bereiche des   Enddrillingshakens  
Gemäss den Fig. 5, 6 und 7, die eine andere Konstruktion des einfachen Löffelblinkers, in Stahl oder Messing, mit einem Plastiküberzug zeigen, sind, an Stelle der Ansatzlappen mit ihren Ein- bzw. 



  Austrittsöffnungen der bisherigen Konstruktionen, zwischen dem Blinkerkörper und der   Plastikhülle   fixe   Rohrdüsen-6-vorgesehen,   die verschiedene, in den Fig. 7 bis 10 beispielsweise dargestellte Querschnittsformen aufweisen können. An Stelle des plastikumzogenen massiven Blinkerkörpers in Stahl oder Metall, kann auch eine leichte Ausführung,   z. B.   in homogenem Plastikmaterial, für die Fischerei in seichten, verwachsenen Gewässern vorteilhaft verwendet werden.

   Der Schnitt L-M zeigt die in den Fig. 5 und 6 im Aufriss und im Grundriss-Längsschnitt dargestellte Blinkerform, mit ausserhalb des Blinkerkörpers --3-- angeordneten zwei   Rohrdüse--6--.   Die drei daneben dargestellten Querschnitte Fig. 8, 9 und 10, Schnitt   N-O,   P-Q, R-S sind beliebige Beispiele der Konstruktion nach den   Fig. 5, 6.   Die durch die   Eintrittsöffnungen --4-- in   die Rohrdüsen --6-- eintretenden 
 EMI3.1 
 Blinkers immer annähernd waagrecht gehalten ; die gewünschte Druckwellenbildung hinter dem Blinker ist auch (wie bei der Fig. 15) nur im Bereich des Enddrillings wirksam, was als Idealfall anzusehen ist. 



  Durch provisorisches Verschliessen (etwa mit Wachs, Brot, Holz usw. ) einer der beiden   Eintrittsöffnungen --4-- kann   ein ähnlicher wie unter Fig. l und 2 beschriebener Zusatzeffekt erzielt werden. 



   Gemäss den   Fig. 11   bis 20 erhält der einfache Löffelblinker in seiner   Mantelfläche --3--   annähernd rechteckige   Ausnehmungen-4, 5-,   die in bezug auf die Symmetrieachse leicht schräg geneigt angeordnet sind, in welche eine federnde Rohrdüse (Fig. 13, 14, Teil-6--) eingeschoben ist, 
 EMI3.2 
 Blinkerkörper verdeckt. 



   Durch diesen verstellbaren Durchströmblinker, wie   z. B.   in den   Fig. 11   bis 20 gezeigt, ist eine Blinkerkonstruktion geschaffen, die dem Sportfischer weitestgehende Möglichkeiten der überlistung des Raubfisches bietet, da er, durch einfache Schraubendrehung, sowohl die Rotationsfähigkeit des Blinkers, als auch die Druckwellenbildung hinter demselben, sowie alle andern beschriebenen Effekte als Folgeerscheinung, beliebig einstellen kann. 



   Die Bewegungsbilder der vorstehend beschriebenen und in den Zeichnungen   Fig. 1   bis 20 dargestellten Blinkerkonstruktionen entsprechen ungefähr denen der Blinker nach Fig. 1 bis 6 des Stammpatentes. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Künstlicher Fischköder mit einem, wenigstens eine offene Schale bildenden, als Halterung für Fanghaken dienenden und vorzugsweise die Umrissform eines Fischrumpfes aufweisenden Blinkerkörper, in dem die Schalenseiten miteinander verbindende Öffnungen mit Ansatzlappen vorgesehen sind, wobei der Ansatzlappen für die Öffnung, bzw.
    bei der Anordnung zweier Öffnungen in einer Schale für die vordere Öffnung, an dem in bezug auf die Fortbewegungsrichtung des Köders hinteren Rand der Ausnehmung angeordnet ist, um bei der Fortbewegung des Köders, einen Teil des an der Konvexseite fliessenden Strömmungswassers über die als Eintrittsöffnung dienende Öffnung in Form eines Strahles zur Konkavseite und, gegebenenfalls über Austrittsöffnungen des Blinkerkörpers, in den Bereich des <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 die Eintrittsöffnung (4) und die Austrittsöffnung (5) verbindende Strömungskammer (6) für das in den Bereich des Enddrillingshakens zu leitende Strömungswasser vorgesehen ist, die gebildet wird, entweder durch eine über den glatten Blinkerkörper gezogene Hülle aus Plastik od. ähnl. Material, die im Bereich der Ein- bzw.
    Austrittsöffnungen Durchbrechungen aufweist, oder durch eine verstellbare, federnde, z. B. durch eine Blattfeder gebildete Rohrdüse, die in zwei entsprechenden Ausnehmungen im Blinkerkörper (3) lagert und deren Enden die Ein-bzw. Austrittsöffnungen für das Strömungswasser durchsetzen und über die Blinkermantelfläche vorstehen.
    2. Künstlicher Fischköder nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei hintereinanderliegende, in Bewegungsrichtung des Blinkers hinter Wassereintrittsöffnungen angeordneten, an den Rändern spitzwinkelig angeschliffenen Ansatzlappen an der Konvexseite des Blinkers. EMI4.2 Bewegungsrichtung knapp hintereinanderliegende, in bezug auf die Fortbewegungsrichtung des Blinkers gegeneinander versetzte, über die Blinkermantelfläche nach vorne vorstehende Ansatzlappen vorgesehen sind, wobei die Eintrittsöffnungen (4) im geraden Endteil des einfachen Löffelblinkers angeordnet sind (Fig. 3, 4). EMI4.3 Löffelblinker, der mit einer dünnen homogenen Hülle aus Plastik od. ähnl.
    Material versehen ist, einen Mittelsteg aufweist, der mit der Hülle bzw. dem Blinkerkörper (3) mindestens zwei "Rohrdüsen", bestehend aus den Druckkammern (6), den Eintrittsöffnungen (4) und den Austrittsöffnungen (5), bildet, wobei die Rohrdüsen verschiedene Querschnittsformen aufweisen (Fig. 7 bis 10). EMI4.4 federnde Rohrdüse, die aus einer doppelkonischen Blattfeder mit einem Homogenüberzug aus Gummi oder Plastikmaterial besteht, über einen als Versteifungselement dienenden Mittelsteg, der das Innengewinde einer Schraube (14) trägt, an dem Blinkerkörper befestigt ist, wobei der Wasserdurchtritt durch die Rohrdüse durch die Betätigung der Schraube geregelt wird (Fig. 13 bis 16).
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