AT274125B - Bürstenandruckvorrichtung für elektrische Maschinen - Google Patents

Bürstenandruckvorrichtung für elektrische Maschinen

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AT274125B
AT274125B AT1048967A AT1048967A AT274125B AT 274125 B AT274125 B AT 274125B AT 1048967 A AT1048967 A AT 1048967A AT 1048967 A AT1048967 A AT 1048967A AT 274125 B AT274125 B AT 274125B
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Austria
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pressure
finger
brush
lever
electrical machines
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AT1048967A
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English (en)
Inventor
Walter Ing Heikenwaelder
Theodor Ing Gutberlet
Original Assignee
Schunk & Ebe Gmbh
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  Bürstenandruckvorrichtung für elektrische Maschinen 
Die Erfindung betrifft eine aus Druckhebel und Druckfinger bestehende Bürstenandruckvorrichtung für elektrische Maschinen. Der Druckfinger ist üblicherweise mit einem zylindrischen Druckstück ver- sehen. Der Kopf der zugehörigen Zwillingskohlebürste weist eine halbkreisförmige Mulde auf, in die das Druckstück zur Ausübung des Anpressdruckes und zur Stromübertragung eingreift. Voraussetzung für eine solche litzenlose Stromübertragung, namentlich bei Zwillingsbürsten, ist die satte Auflage des Druckstückes, um eine möglichst gleichmässige Stromverteilung auf die Bürstenhälften zu erzielen. 



   Es sind Bürstenhalter bekannt, die einen Druckfinger haben, an dem eine verschiebbare Druckwalze angebracht ist, die sich frei beweglich auf die Mulde einer Zwillingsbürste einstellen kann. Diese Konstruktion hat den Nachteil, dass das Aufsetzen desDruckstückes besondere Vorsicht und Aufmerksamkeit erforderlich macht, da es sich verschieben und ausserhalb der Bürstenmulde geraten kann. 



   Durch die Verwendung eines herkömmlichen Bürstenhalters mit starr angeordnetem Druckfinger wird das Aufsetzen des mit ihm verbundenen Druckstückes sehr vereinfacht und eine satte Auflage durch die   Dmckfinger1agemng   und einen Dämpfungspolster bewirkt
Um beide Hälften der Zwillingsbürste anzudrücken, ist jedoch eine genaue Ausrichtung des Druckfingers unerlässlich, die einen hohen Zeitaufwand erfordert und sich im Laufe des Betriebes durch mechanische Beanspruchung wieder verändern kann. 



   Dem gleichen Zweck dient ein Druckstück, welches am Ende des Druckfingers in engen Grenzen bewegbar angeordnet ist. Die Kopplung wird mit Gummi und Metall bewirkt, die aber wegen der begrenzten Abmessungen nicht stabil genug ausgeführt werden kann, so dass sich nur eine begrenzte Lebensdauer ergibt. Diese Mängel werden durch die   erfindungsgemäss   ausgebildete Bürstenandruckvorrichtung behoben, die dadurch gekennzeichnet ist, dass derDruckfinger kugelgelenkartig am Druckhebel gelagert ist. 



   Die allseitige Bewegbarkeit des am Bürstenhalter bzw. am Druckhebel angeordneten Druckfingers gewährleistet seine freie Einstellung und sichert eine satte Auflage des Druckstückes in der Mulde der Kohlebürste. Damit wird eine   gleichmässigeDruckausübung   und eine störungsfreie Stromübertragung gesichert.

   Der Kugelkörper kann erforderlichenfalls auch am Druckfinger und die Pfanne am Druckhebel angeordnet sein, ohne dass eine Änderung der Wirkung eintritt
Eine Ausführung der Erfindung ist beispielsweise in der Zeichnung dargestellt
Der Druckfinger-l-trägt das auf die Kohlebürste einwirkende   Druckstück--2--.   Am andern Druckfingerende ist eine halbkugelförmige, als Pfanne --3-- bezeichnete Vertiefung ausgebildet, die mit einem am   Druckhebel --4-- vorgesehenen Kugelkörper --5-- zusammen   ein allseitig bewegliches Gelenk bildet. Die Verbindung zwischen dem Druckfinger-l-und dem Druckhebel --4-- erfolgt durch eine Klammer --6-- aus Federmetall, die am   Dmckhebel --4-- befestigt   ist und die Pfanne - und den   Kugelkörper --4-- umfasst   und zusammenhält.

   Zwischen dem Druckfinger-l-und dem Druckhebel-4-- ist ein   Polster --7-- aus elastischem, stossdämpfendem   Material angeordnet, das durch einen nachgiebigen Bolzen --8-- (Gummidorn) mit dem Druckhebel --4-- verbunden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Aus Druckhebel und Druckfinger bestehende Bürstenandruckvorrichtung für elektrische Maschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckfinger kugelgelenkartig am Druckhebel gelagert ist 2. Bürstenandruckvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck- finger eine halbkugelförmige Pfanne aufweist, der ein entsprechender Kugelkörper am Druckhebel zugeordnet ist.
    3. Bürstenandruckvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckfinger durch eine federnde Klammer, die Pfanne und Kugelkörper zusammenhält, am Druckhebel befestigt ist EMI2.1 dass zwischen Druckfinger und Druckhebel ein Polster aus elastischem, stossdämpfendem Material angeordnet und durch einen nachgiebigen Bolzen festgehalten ist.
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