AT271977B - Verfahren zur Herstellung von Futtermitteln mit anticoccidischer Wirksamkeit - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Futtermitteln mit anticoccidischer Wirksamkeit

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AT271977B
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anticoccidic
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K50/00Feeding-stuffs specially adapted for particular animals
    • A23K50/80Feeding-stuffs specially adapted for particular animals for aquatic animals, e.g. fish, crustaceans or molluscs

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Futtermitteln mit anticoccidischer Wirksamkeit 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Futtermitteln, die gegen parasitäte Infektionen bei Tieren, insbesondere gegen Coccidiose, wirksam sind, und als Wirkstoff neue Ester von   6, 7-Di-nied. Alkoxy-4-hydroxy-3-chinolincarbonsäuren   der folgenden Formel : 
 EMI1.1 
 enthalten, worin    Rund Rl   je einen Alkyl- oder Alkenylrest mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, Peine niedrige Alkylgruppe oder eine   Allylgruppe.   und R3 ein Wasserstoffatom oder eine Acetylgruppe bedeutet, mit der Bedingung, dass nicht alle Reste R, R, und   R   Alkylgruppen darstellen. 



    Aus der USA-Patentschrift Nr. 3, 158, 572 ist bekannt, zur Verhütung oder Bekämpfung derCoccidiose    dem Geflügelfutter Derivate des Chinolins,   u. zw. quaternäre 1- (2-nied. alkyloo4-amino-5-pyrimidyl-     methyl)-chinolinium-bzw.   Isochinoliniumsalze zuzusetzen, welche zum Unterschied von den erfindungsgemäss verwendeten Estern durchwegs andere Substituenten in andern Stellungen aufweisen. 



   Die neuen Verbindungen zeichnen sich durch eine besonders starke chemotherapeutische Wirksamkeit bei der Behandlung von parasitären Infektionen bei Tieren aus, wenn sie in weit unter den toxisch liegenden Mengen verabreicht werden. Sie erwiesen sich als überraschend wirkungsvoll für die Bekämpfung der Coccidiose, wenn sie oral gegeben werden. 



   Coccidiose, eine weit verbreitete und vom wirtschaftlichen Standpunkt bedeutungsvolle Geflügelkrankheit, wird durch eine Vielfalt von Coccidien, einschliesslich Eimeria tenella, Eimeria acervulina und eimeria necatrix, hervorgerufen. 



   Die erfindungsgemäss verwendeten neuen Verbindungen sind gegen diesen Coccidien hochwirksam. 



  Werden sie einem Futter mit ausgeglichenem Nährstoffgehalt in einer Menge von ungefähr   0, 003 bis.     0, l Gew.    zugesetzt und damit an mit Coccidiose infizierte Hühner verfüttert, wird die Sterblichkeit und Kränklichkeit, die gewöhnlich die Folge von Coccidiose sind, überwunden und ein günstiger Effekt auf das Wachstum und den Allgemeinzustand der Vögel ausgeübt. 



   Die Verarbeitung der neuen Verbindungen zu einer Form, die eine bequeme Verabreichung gestattet, erfolgt in einfacher Weise durch Vermischen mit dem Futter, wie oben angegeben. Da ein Futter eine sehr wirksame und bequeme Möglichkeit für die Verabreichung von Medikamenten zur Prophylaxe und Therapie darstellt, liegen dem Fachmann viele Kombinationen der erfindungsgemässen anticoccidischen Wirkstoffe mit geeigneten Futtermitteln nahe. Zu üblichen Futterbestandteilen gehören   z. B.   gemahlene Austernschalen, Attapulguston, Geflügelfutter des Handels, Harnstoff, Maismehl, gemahlene Citrusfrüchte, Gärrückstände, Destillationsrückstände, Sojabohnenöl, Lecithin usw. 



   Zur leichteren Handhabung ist es üblich, eine Vormischung bzw. ein Konzentrat herzustellen. das 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 5 bis   50go   Wirkstoffe enthält und mit andern geeigneten Trägerstoffen zur gebrauchsfertigen Mischung, die im allgemeinen ungefähr 0, 006 bis   O,]   Wirkstoff enthält, verdünnt werden kann. Eine solche Vormischung wird leicht erhalten, wenn man den Wirkstoff mit dem gewählten Trägerstoff durch Umwälzen, Vermahlen oder Verrühren mischt. 



   Das Vorgemisch ist z. B. folgendermassen zusammengesetzt : 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> % <SEP> g <SEP> je <SEP> 453, <SEP> 59 <SEP> g
<tb> Wirkstoff <SEP> 22, <SEP> 05 <SEP> 100, <SEP> 00 <SEP> 
<tb> Lecithin <SEP> 2, <SEP> 00 <SEP> 9, <SEP> 07 <SEP> 
<tb> Sojabohnenöl <SEP> 2, <SEP> 00 <SEP> 9, <SEP> 07 <SEP> 
<tb> Maismehl <SEP> 73, <SEP> 95 <SEP> 335, <SEP> 45 <SEP> 
<tb> 
 
Diese Mischung kann durch Zumischen von Kombinationen der vorgenannten Bestandteile gestreckt werden, um ein geeignetes Futter für die infizierten oder potentiell infizierten Wirtstiere zu erhalten. 



  Die Wirkstoffe können aber auch, wenn gewünscht, zu Tabletten, Gelatinekapseln, Suspensionen oder ähnlichen Zubereitungen verarbeitet werden, die noch geeignete Trägerstoffe und sonstige in der Pharmazie übliche Zusatzstoffe enthalten. 



   Das derzeit bevorzugte Verfahren zur Herstellung der neuen Verbindungen besteht darin, dass man ein 1,2-Dialkoxy-4-nitrobenzol in Gegenwart eines Katalysators, wie Palladium auf Kohle und eines Lösungsmittels, wie Äthanol, reduziert, wonach man einen geeigneten Dialkylalkoxymethylenmalonsäureester, z.B. Diäthyläthoxy- oder Dimethylmethoxymethylenmalonat, zu der Lösung des reduzier- ten Produktes zusetzt, das Lösungsmittel entfernt, einen Temperaturregulator, wie"Dowtherm"zusetzt und die Mischung erhitzt. (Dowtherm ist der Handelsname eines Produktes, das eine eutektische Mischung von Diphenyläther und Diphenyl ist, die sich beim Erhitzen ähnlich wie Wasserdampf verhält und eine genaue Temperaturkontrolle gestattet.)   Anstatt Dowtherm   zu verwenden, kann dieCyclisierung auch mittels eines Phosphorhalogenids,   z. B.   



  Phosphoroxychlorid, unter Erhitzen in Anwesenheit eines sauren Mediums erfolgen. 
 EMI2.2 
 ein Alkoholrest durch einen andern ausgetauscht wird. 



   Die Herstellung der neuen Verbindungen, in denen    Ra   eine Acylgruppe ist, lässt sich leicht durch Behandeln des entsprechenden Chinolinols mit einem Acylierungsmittel, wie Essigsäureanhydrid, bewerkstelligen. 



     Zurweiteren Erläuterung   wird nachstehend dieHerstellung eines der   erfindungsgemäss   verwendbaren Wirkstoffe näher beschrieben. 
 EMI2.3 
 
1500 ml Allylalkohol werden bei Raumtemperatur mit 50 g 6,7-Diäthoxy-4-hydroxy-3-chinolincarbonylchlorid versetzt. Nach zweitägigem Stehen bei Raumtempertur wird die schwach trübe Lösung filtriert. Zum Filtrat wird Äther bis zum Trübungspunkt zugesetzt. Beim Abkühlen scheidet sich allmäh- 
 EMI2.4 
 vorhergehendem Erweichen bei 250 bis 2530C schmilzt. Es kann aus Dimethylformamid umkristallisiert werden. 
 EMI2.5 
 
<tb> 
<tb> 



  Berechnet <SEP> für. <SEP> C17H19NO5: <SEP> C <SEP> 64,34%, <SEP> H <SEP> 6, <SEP> 04 <SEP> , <SEP> N4. <SEP> 4 <SEP> 
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> C64, <SEP> 10 <SEP> , <SEP> H <SEP> 6,12%, <SEP> N4,48%.
<tb> 
 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung eines Futtermittels mit anticoccidischer Wirksamkeit, dadurch gekennzeichnet, dass man Nährstoffe mit bis zu 50 Gew.- eines neu7en Esters einer 6,7-Dinied. alkoxy-4-hydroxy-3-chinolincarbonsäure der Formel <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 worin R und R je einen Alkyl- oder Alkenylrest mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, R2 eine niedrige Alkylgruppe oder eine Allylgruppe, und R ein Wasserstoffatom oder eine Acetylgruppe bedeutet, mit der Bedingung, dass nicht alle Reste R, R1 und R2 Alkylgruppen darstellen, vermischt.
    2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass ungefähr 0, 003 bis 0, 1 Gew.- , vorzugsweise 0, 006 bis 0, 1 Gew.-o des Esters verwendet werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Wirkstoff Allyl-6,7-diisobutyoxy-4-hydroxy-3-chinolincarboxylat verwendet wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Wirkstoff Äthyl- -6,7-bis-(2-methylallyloxy)-4-hydroxy-3-chinolincarboxylat verwendet wird.
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