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Fig. 3, 4,5 und 6 stellen Ausführungsbeispiele der zur richtigen Funktion des Photometers erforderlichen selbsttätigen Vorrichtung für die Betätigung der Verschlusstür (Schirm) des Kastens, und zwar in Fig. 3 in Vorderansicht, Fig. 4 in Daraufsicht, Fig. 5
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Die den wesentlichsten Teil der Vorrichtung bildende Selenzelle 1 (Fig. 1) ist in den Stromkreis einer Stromquelle 2 von konstanter Spannung eingeschaltet, weiche ausser- dem einen elektrischen Stromintensitätsmesser (Galvanometer oder Milliamperemeter) 3 und einen StromschlSer (Druckknopf) enthält. Befindet sich die Selenzelle 1 im Dunkel, so
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spricht dem Widerstande der Selenzelle 1 im Dunkel. Dieser Ablenkung entspricht somit der Anfangspunkt (Nullpunkt) der Einteilung des Stromintensitätsmessers.
Die Messung der Lichtstärke einer Lichtquelle 5 erfolgt durch Exponieren der Selenzelle 1 um den Lichtstrahlen dieser Lichtquelle. Dabei ändert die Selenzelle 1, somit auch der elektrische Stromkreis den Widerstand entsprechend der Lichtstärke, so dass die Stromintensität steigt.
Die Nadel des Galvanometers 3 wird also in entsprechendem Masse wieder abgelenkt. Der Unterschied der beiden, dem dunklen und dem belichteten Zustande der Selenzelle entsprechenden Ablenkungen der Ga1vanometernadeI gibt also unmittelbar das Mass für die
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Selenzelle 1 vom Licht erfolgt durch einen Schirm C, durch dessen Betätigung in der unten beschriebenen Weise diejenigen Schwierigkeiten behoben werden, weiche sich bisher der Konstruktion eines brauchbaren Selenphotometers entgegenstellten, nämlich, dass das einmal dem Lichte ausgesetzte Selenium eine ziemlich lange Zeit erfordert, um seinen
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angewendet zu werden.
Aus dem in Fig. 2 gezeigten Diagramm, das die charakteristischen Kurven des Soloniums einer bestimmten Lichtstärke entsprechend veranschaulicht, ist das obenerwähnte Beharrungsvermögen des Seleniums klar ersichtlich.
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kurze Zeit erfordert, um seinen Widerstand in ziemlich hohem Masse zu ändern °ver- nnndHrn), während das weitere Exponieren nur eine ganz unbedeutende Änderung des
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dar, wenn die Belichtung bis zu einem Zeitpunkte, entsprechend dem Knie K fortgesetzt worden ist.
Es ist daraus ersichtlich, dass eine während einer dem Knie K entsprechenden
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dass dio Selenzelle eine längere Zeit, segar einige Stunden benötigt, um ihren ursprung- lichen Widerstand im Dunkel zurllckzugewinnen.
Diese Eigenschaft der Selenzello erkennend und auf Grund von Versuchen feststellend.
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sich der Widerstand mit der Zeit der Exponierung proportional (in umgekehrten Verhältnisse) ändert, als selbstverständlich zu bezeichnen ist, wendet man erfindungsgemiiss eine selbst-
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genau begrenzt. Diese selbsttätige Schirmbetätigungsvorrichtung verhindert somit einerseits. dass der Widerstand der Selenzelle bei der Exponierung unter eine gewisse Grenze sinkt, d. h., dass die Selenzelle länger exponiert wird als es dem zulässigen molekularen Spannungszustand und der Ablesung entspricht, und andererseits, dass eine weitere Messung vor-
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gewonnen hat, woraus sich fehlerhafte Messungen ergeben würden.
Den vorboschriebenen Prinzipien entsprechend, wurde beispielsweise folgende Anordnung getroffen :
Die Selenzelle 1 mit der Stromquelle 2, l\Iil1iamperemeter 3, Stromausschalter oder
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vereinigt. Die zu messende Lichtquelle 5 wird von dem die Öffnung des Kastens ahschliessenden Schirm 6 derart aufgestellt, dass die Lichtstrahlen nach Öffnen des Schrimes,
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Kastens angeordnet werden.
Die Messung erfolgt nun in folgender Weise :
Nach dem Aufstellen der zu messenden Lichtquelle wird der Stromkreis geschlossen und der Schirm 6 derart bewegt, dass die Lichtstrahlen auf die Selenzolle 1 fallen. Iofolge Einwirkung der Lichtstrahlen auf die Selenzelle wird die Nadel des Miniamperemeters der Lichtstärke entsprechend abgelenkt und letztere kann von der entsprechend eingerichteten Einteilung unmittelbar abgelesen werden. Nach entsprechend kurzer Zeit schliesst der Schirm 6 die Kastenöffnung ab und kann diese zur Vornahme einer weiteren Messung erst nach Ablauf einer gewissen Zeit für die Regeneration wieder geöffnet werden. Der ganze Vorgang beansprucht nur einige Sekunden.
Bei einer beispielsweisen Ausführungsform der selbsttätigen Schirmbotätigungsvorrichtung
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Hebels 11 an einem Ansatz 15 desselben angeordnet sind, innerhalb des Ringes 8. Dabei liegt der Schlitz 9 des Ringes 8 in der Bahn der Stifte 12, 13. Zur Betätigung des Schirmes 6 wird das linke Ende des hebels 11 herabgedrückt. Die Stifte 12, 13 treten
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und die Kastenöffnung schliessen. Die Öffnung des Kastens bleibt nun so lange offen, bis der Schlitz 10 des Ringes 8 unterhalb des Stiftes 13 zn liegen kommt, wobei letzterer, zusammen mit dem Stifte 12, durch den Schlitz 1U hindurch infolge Einwirkung dos Schirm- und Hebelgewichtes frei in das Innere des Ringes 9 hineinfällt. Der Schirm 6
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