AT270350B - Verfahren und Vorrichtung zum mehrstufigen Einformen von Trögen in ein schrittweise vorgeschobenes dünnes Metallband od.dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum mehrstufigen Einformen von Trögen in ein schrittweise vorgeschobenes dünnes Metallband od.dgl.

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AT270350B AT689465A AT689465A AT270350B AT 270350 B AT270350 B AT 270350B AT 689465 A AT689465 A AT 689465A AT 689465 A AT689465 A AT 689465A AT 270350 B AT270350 B AT 270350B
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Guenther Dr Ing Kaupert
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  Verfahren und Vorrichtung zum mehrstufigen Einformen von Trögen in ein schrittweise vorgeschobenes dünnes Metallband   od. dgl.   



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum mehrstufigen Einformen von
Trögen in ein schrittweise vorgeschobenes dünnes Metallband   od. dgl., mittels   mehrerer nacheinander im
Folgeschritt zur Einwirkung kommender Patrizen und diesen zugeordneten Matrizen, wobei jeder Trog zuerst vorgeformt und dann in mindestens einer weiteren Verformungsstufe nachgeformt wird. 



   Bei den bisher bekannten Verfahren zum mehrstufigen Einformen von Trögen oder Näpfen in ein schrittweise vorgeschobenes dünnes Metallband werden in der Regel Stempel zunehmender Grösse und vor allem zunehmender axialer Länge nacheinander in das Band gepresst, so dass eine nach und nach tiefer werdende Ausstülpung entsteht. Vor allem wird bereits in der ersten Verformungsstufe ein der endgültigen Form des Troges ähnlicher, jedoch kleinerer Trog geformt. Dabei werden normalerweise besondere Vorkehrungen getroffen, um Faltenbildungen bei diesen Vorgängen zu verhindern. 



   Es ist in der Literatur ferner bereits erwähnt worden, dass beim Herstellen von Trögen aus zugeschnittenen Metallbandteilen eine Faltenbildung an den Seiten eventuell in Kauf genommen werden kann. Schliesslich ist ein Verfahren beschrieben worden, bei dem in ein endloses Band aus Zinn- oder Aluminiumfolie im Durchlauf flache napfähnliche Formen eingeprägt werden, wobei die flachen Formen nach Füllung und Abdeckelung aus dem Band herausgestanzt werden. Dieses Verfahren ist jedoch nur bei sehr flachen Näpfen bzw. Trögen anwendbar, bei denen also auch nur eine entsprechend geringe Dehnung des Bandes gefordert wird.

   Trotzdem ergaben sich bereits bei diesem bekannten Verfahren so beachtliche Schwierigkeiten, dass ein Einformen von grösseren und tieferen Trögen in derartige Metallbänder unmöglich erschien, insbesondere dann, wenn diese Tröge aneinandergereiht oder zumindest gruppenweise in Bögen eingeformt werden sollten, weil hiebei der bei der Einzelverformung eventuell noch mögliche allseitige Nachschub von Material sehr erschwert wird. 



   In grundsätzlicher Abkehr von diesen bisher bekannten Methoden wird daher gemäss dem Verfahren nach der Erfindung vorgeschlagen, das in ebener Form eingespeiste Band in der ersten Verformungsstufe über die der Vorschubrichtung zugewandte Längsfläche einer über ihre Länge nur geringe Unterschiede in der Querschnittsgrösse und -form aufweisenden Vorformpatrize unter leichter Faltenbildung zu ziehen, welche in ihrem aktiven Volumen grösser als das endgültige Trogvolumen dieses im Querschnitt gesehen annähernd glatt ummantelnd gehalten ist, worauf das so leicht angeformte Band in der zweiten Verformungsstufe unter weiterer Faltenbildung mittels einer Vorformmatrize allseitig, d. h.

   auch über die der Vorschubrichtung abgewandte Längsfläche der Vorformpatrize gepresst, und dann in mindestens einer weiteren Verformungsstufe mittels Nachformmatrizen und-patrizen unter Volumenreduzierung auf die endgültige, über ihre Länge in Querschnittsgrösse und-form grössere Abweichungen und Unregelmässigkeiten, wie Vorspränge und Vertiefungen, aufweisende Trogform umgepresst wird. 



   Der Erfindung liegt nämlich die Erkenntnis zugrunde, dass die Verformung derartiger Metallbänder sehr vereinfacht werden kann, wenn man unter Begünstigung der Faltenbildung zunächst von einem grösseren Volumen stufenweise auf ein kleineres zurückgeht. Dadurch können auch bezüglich der 

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 endgültigen Trogform ohne Schwierigkeiten grössere Unterschiede in der Profilhöhe über die Troglänge erzielt werden. Ausserdem wird ein Reissen des Bandes mit Sicherheit vermieden, da auch noch nach der ersten und zweiten Verformungsstufe bei den weiteren Verformungsschritten der Materialüberschuss aus den Falten als Reserve entnommen werden kann. 



   Das bevorzugte Anwendungsgebiet der Erfindung liegt auf dem Gebiet der Verformung von   Aluminiumfolienbändern   zur Herstellung von Formpackungen, d. h. Formen, die zugleich als
Verpackung am Gut verbleiben, für schmelz-oder formbare Lebensmittel, wie z. B. Schokolade, Käse u. dgl. Es können ausser Aluminiumbändern auch andere Bänder mit gleichen od. ähnl. Eigenschaften,   z. B.   einige Papierarten, die schwer dehnbar sind und beim Verformen leicht reissen, nach dem erfindungsgemässen Verfahren verformt werden. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Die Fig. 1 bis 3 zeigen drei Patrizen-A, B und C--, von denen-A-die Vorformpatrize darstellt ; a, b, c und d sind Querschnitte durch die Patrizen, die jeweils an der gleichen Stelle durch die Patrizen gelegt worden sind. Hieraus ist dann zu erkennen, dass die Vorformpatrize-A-über ihre Länge verhältnismässig geringe Unterschiede in der Querschnittsgrösse und-form aufweist, vor allem haben die
Querschnitte a, b, c, d der Patrize--A--alle etwa die gleiche Höhe, entsprechend etwa der maximalen
Höhe der endgültigen Trogform.

   Ausserdem zeigen diese Querschnitte praktisch noch keine
Unregelmässigkeiten, wie Vorsprünge und Vertiefungen,   d. h.   die in ihrem aktiven Volumen grössere   Vorformpatrize-A-ummantelt   annähernd glatt das endgültige Trogvolumen. 



   Das in ebener Form eingespeiste Band wird zunächst über die der Vorschubrichtung zugewandte
Längsfläche der Vorformpatrize-A-gezogen. Dabei legt sich das Band   zwangsläufig   unter leichter
Faltenbildung an die Konturen der Vorformpatrize an. Beim nächsten Schritt, dem Absenken der
Vorformmatrize, wird dann unter weiterer Faltenbildung das Band allseitig,   d. h.   auch über die der
Vorschubrichtung abgewandte Längsfläche der Vorformpatrize-A-, gepresst. Hiebei kann von der
Vorratsrolle der Folienbahn noch beliebig benötigtes Material nachgezogen werden, so dass keine Rissbildung auftritt. 



   Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind von den Matrizen-Patrizen-Paaren die den jeweiligen Patrizen zugeordneten Matrizen und das Band nicht dargestellt, da sowohl die Konturen der Matrizen als auch, nach der Verformung, die Konturen des Bandes denen der Patrizen entsprechen. 



   Die im nächsten Verformungsschritt zur Anwendung kommende   Patrize--B--der Fig. 2 lässt   bereits erkennen, dass nun die Querschnitte ab, c, d wesentlich voneinander abweichen und schon starke Unregelmässigkeiten aufweisen, das Volumen jedoch kleiner geworden ist, wobei aus den zur Verfügung gestandenen Reserven die Unregelmässigkeiten herausgebildet worden sind. 



   Die Patrize-C-, die zwar in ihrer Länge und Breite etwa den Patrizen-A und B-entspricht, stellt in ihrem Profil die endgültige Trogform dar und weist in ihren Querschnitten erhebliche Unregelmässigkeiten auf, die mit den bekannten Verfahren bisher kaum herstellbar waren. 



   Das erläuterte Beispiel gilt für eine Schokoladenfigur, wie beispielsweise einen Weihnachtsmann. 



  Ähnliche Verhältnisse liegen aber noch bei sehr vielen in der   Süsswaren- und   Lebensmittelindustrie verwendeten Formen vor. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum mehrstufigen Einformen von Trögen in ein schrittweise vorgeschobenes dünnes Metallband od. dgl., mittels mehrerer nacheinander im Folgeschritt zur Einwirkung kommender Patrizen und diesen zugeordneten Matrizen, wobei jeder Trog zuerst vorgeformt und dann in mindestens einer EMI2.1 Form eingespeiste Band in der ersten Verformungsstufe über die der Vorschubrichtung zugewandte Längsfläche einer über ihre Länge nur geringe Unterschiede in der Querschnittsgrösse und-form aufweisenden Vorformpatrize (A) unter leichter Faltenbildung gezogen wird, welche in ihrem aktiven Volumen grösser als das endgültige Trogvolumen dieses im Querschnitt gesehen annähernd glatt ummantelnd gehalten ist,
    worauf das so leicht angeformte Band in der zweiten Verformungsstufe unter weiterer Faltenbildung mittels einer Vorformmatrize allseitig, d. h. auch über die der Vorschubrichtung abgewandte Längsfläche der Vorformpatrize (A) gepresst, und dann in mindestens einer weiteren Verformungsstufe mittels Nachformmatrizen und-patrizen (B, C) unter Volumenreduzierung auf die endgültige, über ihre Länge in Querschnittsgrösse und-form grössere Abweichungen und Unregelmässigkeiten, wie Vorsprünge und Vertiefungen, aufweisende Trogform umgepresst wird. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass mindestens drei Matrizen-Patrizen-Paare vorgesehen sind, von denen mindestens das Vorformmatrizen-Patrizen-Paar ein wesentlich grösseres Volumen als jeweils die beiden Nachformmatrizen-Patrizen-Paare einschliessen. EMI3.1 Matrizen-Patrizen-Paare in ihrer Länge und Breite nur wenig voneinander abweichen, dass jedoch das Profil des Vorformmatrizen-Patrizen-Paares über die gesamte Länge etwa der grössten Höhe des Trogquerschnittes angepasst ist, während die nachfolgenden Matrizen-Patrizen-Paare der späteren unregelmässigen Trogform entsprechend immer stärker deren Profil angepasst sind.
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