AT269620B - Verfahren zur Verlängerung der Haltbarkeit von geschlachtetem Geflügel - Google Patents

Verfahren zur Verlängerung der Haltbarkeit von geschlachtetem Geflügel

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AT269620B
AT269620B AT841366A AT841366A AT269620B AT 269620 B AT269620 B AT 269620B AT 841366 A AT841366 A AT 841366A AT 841366 A AT841366 A AT 841366A AT 269620 B AT269620 B AT 269620B
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Lubecawerke Gmbh
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Verlängerung der Haltbarkeit von geschlachtetem Geflügel 
Die Erfindung befasst sich mit der Verlängerung der Haltbarkeit von geschlachtetem Geflügel. 



   Das zu diesem Zweck verwendete Tiefgefrieren ist kostspielig und hat den weiteren Nachteil, dass der Geschmack und der Nährwert des Fleisches beeinträchtigt werden können. Die hiebei vielfach angewandte sogenannte Kühlkette erfordert die vollständige Geschlossenheit sämtlicher Mittel und Massnahmen zum Kühlen und vor allem zum Kühlhalten der Ware, beginnend sofort nach dem Schlachtvorgang, fortgesetzt über den Versand und eine etwaige Zwischenlagerung bis zum Feilhalten beim Einzelhändler in Kühltruhen od. dgl. Auch die Kühlkette ist daher infolge ihres Aufwandes an den notwendigen Einrichtungen, zu denen auch Spezialfahrzeuge für den Transport gehören, kostspielig und mit dem Risiko behaftet, dass die Ware dem Verderb ausgesetzt ist, sobald sich die einzuhaltende Temperatur an irgendeiner Stelle der Kette erhöht. 



   Demgegenüber schlägt die Erfindung ein wesentlich einfacheres, weniger kostspieliges und gleichwohl wirksames und zuverlässiges Verfahren vor, nach welchem man einen Hohlkörper, der in seiner Gestalt der Bauchhöhle des geschlachteten Geflügels entspricht, teilweise mit einer Kühllösung füllt, ihn verschliesst, ihn auf eine Temperatur von   beispielsweise -20 bis -300C   abkühlt und den unterkühlten Hohlkörper in die Bauchhöhle des auf etwa   0 C   abgekühlten Geflügels einbringt, worauf gegebenenfalls die Tierkörper einzeln oder zu mehreren in Kunststoffbeutel verpackt, diese evakuiert und durch kurzzeitige Wärmebehandlung zum Schrumpfen gebracht werden. 



   Die Haltbarkeit des gekühlten Geflügels wird durch eine Isolierung der äusseren Oberfläche noch weiter erhöht, indem die gefrorenen Tierkörper einzeln oder zu mehreren in vorzugsweise aus Kunststoff bestehende beutelartige Hüllen gepackt und diese evakuiert, sowie durch kurzzeitige Wärmeeinwirkung zum Schrumpfen gebracht werden. 



   Infolge des Temperaturunterschiedes zwischen dem Kühlkörper und dem Fleisch des geschlachteten Tieres und bei dem daraus sich ergebenden Wärmeübergang lässt sich das Geflügel längere Zeit frisch und verzehrfähig erhalten, ohne dass eine Lagerung bei Kühltemperaturen erforderlich wird. 



  Als Beispiel hiefür seien folgende Angaben über Versuchsergebnisse des Verfahrens nach der Erfindung angeführt :
In einen Geflügelkörper von 1 kg Gewicht und einer Temperatur des Fleisches von   OOC   wurde ein Kühlkörper mit einer Temperatur   von-25 C   eingeführt, die das Gewebe des Fleisches nicht organisch beeinträchtigt. Der so herabgekühlte Geflügelkörper wurde bei einer Temperatur von +10 C aufbewahrt. 



  Hiebei wurde eine Haltbarkeit, die durch einen Anstieg der Temperatur im Fleisch des Tierkörpers auf   +8 C   begrenzt wird, von 96 Stunden erzielt. Dieser Zeitraum ist mehr als das Doppelte im Vergleich mit der Aufbewahrung bei gleicher Temperatur, jedoch ohne die Massnahme nach der Erfindung. Bei höherer Aufbewahrungstemperatur fällt dieser Vergleich noch stärker zugunsten der Erfindung aus. 



   Die nach der Erfindung zu verwendende Vorrichtung besteht lediglich aus einem Hohlgefäss   - l-von   einer vorzugsweise eiförmigen Gestalt mit einem gut dichtenden Verschluss-3-, wie 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 beispielsweise in der Zeichnung dargestellt. Als Werkstoff kommt ein zweckmässig durchsichtiger Kunststoff,   z. B.   ein Polyäthylen, in Betracht. Als   Kühlflüssigkeit   eignet sich unter anderem eine 
 EMI2.1 
 
Gefässes-l-lässtluftgefüllten   Spielraum-4-für   die temperaturabhängigen Änderungen des Füllungsvolumens frei.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Verlängerung der Haltbarkeit von geschlachtetem Geflügel, dadurch ge- kennzeichnet, dass man einen Hohlkörper, der in seiner Gestalt der Bauchhöhle des geschlachteten Geflügels entspricht, teilweise mit einer Kühllösung füllt, ihn verschliesst, ihn auf eine Temperatur von beispielsweise -20 bis -30 C abkühlt und den unterkühlen Hohlkörper in die Bauchhöhle des auf etwa 0 C abgekühlten Geflügels einbringt, worauf gegebenenfalls die Tierkörper einzeln oder zu mehreren in Kunststoffbeutel verpackt, diese evakuiert und durch kurzzeitige Wärmebehandlung zum Schrumpfen gebracht werden.
AT841366A 1965-09-15 1966-09-06 Verfahren zur Verlängerung der Haltbarkeit von geschlachtetem Geflügel AT269620B (de)

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