AT269405B - Zusatzgerät für ein elektromotorisch betriebenes Küchenhandgerät - Google Patents

Zusatzgerät für ein elektromotorisch betriebenes Küchenhandgerät

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AT269405B
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Bremshey & Co
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  Zusatzgerät für ein elektromotorisch betriebenes Küchenhandgerät 
Die Erfindung betrifft ein Zusatzgerät für ein elektromotorisch betriebenes Küchenhandgerät mit geradlinig hin-und herverschiebbarem (n) Werkzeughalter (n) und daran ansetzbarem Werkzeug, insbesondere für ein Tranchiergerät. 



   Küchengeräte der vorbezeichneten Art, deren Antriebsteil mit dem Werkzeug aus Gründen der leichteren Unterbringung und Sauberhaltung lösbar verbunden ist, werden überall dort angewandt, wo geradlinig verlaufende, von Geräten mit rotierendem Werkzeugträger nicht zu bewältigende
Arbeitsbewegungen bei der Nahrungsmittelaufbereitung bzw. Zubereitung auf rationelle Weise durchgeführt werden sollen, wie   z. B.   beim Tranchieren von Geflügel, Abhäuten von Schlachttieren und
Zerteilen zähen Gutes. Trotz der lösbaren Anordnung des Werkzeuges ist die Anwendung der bekannten
Geräte infolge der geradlinigen Arbeitsbewegung ihres Getriebeabtriebes immer nur im Zusammenhang mit einem auf diese Arbeitsbewegungen abgestimmten Spezialwerkzeug   beschränkt,   mithin also auf einen ganz bestimmten Verwendungszweck.

   Dieser Umstand bedingt zumindest bei nicht im gewerblichen Gebrauch befindlichen Geräten einen so geringen Nutzwert, dass sich deren Anschaffung zumeist nicht lohnt. 



   Aus der   franz. Patentschrift Nr. 1. 473, 285   ist ein Küchenhandgerät mit hin- und hergehend angetriebenen Werkzeugen bekannt, wobei eine Ausführungsform an dem von diesen Werkzeugen abgewandten Gehäuseende einen rotierenden Antrieb für Knet-, Mix-oder Rührwerkzeuge aufweist. 



  Dabei ist es aber sehr schwierig, für beide Antriebsarten eine optimale Gestaltung des Gerätegehäuses und vor allem des Handgriffes zu finden, da sich die Anschlussstellen für die verschiedenen Werkzeuge an voneinander entfernten Punkten des Gehäuses befinden. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Nutzwert von   Küchenhandgeräten   der eingangs bezeichneten Art zu erhöhen und vielfältige Anwendungsmöglichkeiten hiefür mit Hilfe eines Zusatzgerätes zu erschliessen, ohne den Nachteil des zuletzt beschriebenen bekannten Gerätes in Kauf nehmen zu müssen. Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung im wesentlichen dadurch gelöst, dass das Zusatzgerät ein beispielsweise aus einem Schrittschaltwerk bestehendes Getriebe zur Umwandlung der geradlinigen Antriebsbewegung in eine rotierende Abtriebsbewegung enthält und mindestens ein Zusatzwerkzeug, beispielsweise des Vorschubrad eines Dosenöffners, antreibt und/oder mindestens eine an sich bekannte Steckkupplung zum Ansetzen eines an sich bekannten Dosenöffners, eines Quirl-, Mahl-, Knet-, Hack-,   Pürier- od. ähnl   Werkzeuges aufweist.

   Mit einem derartigen Zusatzgerät ist nunmehr die Möglichkeit geschaffen, die bislang lediglich für ganz spezielle Zwecke zu gebrauchenden Küchengeräte mit hin- und herverschiebbarem Werkzeughalter für eine Reihe von bisher nicht bewältigbaren zusätzlichen Arbeiten zu verwenden, somit derartige Geräte insbesondere auch im Haushaltgebrauch in einem weiten Anwendungsbereich ausgiebig ausnutzen zu können und auf diese Weise auch ihre Anschaffung rentabel zu gestalten. 



   Im Falle der Ausbildung des Zusatzgerätes als Dosenöffner lässt sich eine besonders gute Schneidwirkung und Beanspruchungsfestigkeit des Schneidmittels erzielen, wenn, wie üblich, das vom Schrittschaltwerk angetriebene Vorschubrad mit einem Schneidrad zusammenwirkt. 

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   Aus der deutschen Patentschrift Nr. 638726 ist ein Bewegungsumwandlungsgetriebe für
Haushaltgeräte bekannt, welches dazu dient, die Schwingbewegungen von an einem Elektromagneten angeordneten federnden Jochschenkel in eine hin- und hergehende Drehschwingbewegung der das
Arbeitsgerät tragenden Antriebswelle umzuformen ; eine in einer Richtung fortschreitende
Drehbewegung ist damit nicht erzielbar. 



   Eine ganze Reihe zusätzlich möglicher Arbeitsvorgänge mit in der Drehrichtung intermittierend rotierendem Werkzeug ergeben sich bei einem elektromotorisch betriebenen Küchenhandgerät mit hinund herverschiebbarem Werkzeughalter in Verbindung mit dem Zusatzgerät nach einem andern vorteilhaften Ausgestaltungsbeispiel der Erfindung dadurch, dass das Bewegungsumwandlungsgetriebe zwei gegenläufig bewegliche Schieber bzw. Zahnstangen aufweist, die mit einer Welle der Steckkupplung in Friktionsverbindung stehen bzw. mit einem Trieb dieser Kupplung kämmen, und dass die Welle bzw. der Trieb mit einem schrittweise fortschaltenden Richtgesperre zum Antrieb eines Werkzeuges in Verbindung steht. 



   Die Erfindung ist an zwei Ausführungsbeispielen in den Zeichnungen veranschaulicht und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. 



   In den Zeichnungen   zeigen : Fig. l   die Innenansicht eines Küchengerätes mit zwei gegenläufig hinund herverschiebbaren Werkzeughaltern und einem daran angesetzten, um 900 verdrehten erfindungsgemässen Zusatzgerät, Fig. 2 die perspektivische Ansicht der Gerätekombination gemäss Fig. l, Fig. 3 die perspektivische Darstellung des Getriebes eines erfindungsgemässen Zusatzgerätes für mehrfachen Verwendungszweck. 



   , Bei dem aus den Fig. 1 und 2 der Zeichnungen ersichtlichen Ausführungsbeispiel ist die Erfindung mit einem mechanisch betriebenen   Tranchiergerät-l-bekannter   Bauart mit zwei   gegenläufig   hinund herverschiebbaren Werkzeughaltern-2 und   3-in   Verbindung gebracht. Um dieses Gerät platzsparend unterbringen und dessen Werkzeug leichter sauber halten zu können, ist das nicht näher dargestellte, aus zwei Messerklingen bestehende Werkzeug am Gerät abnehmbar angebracht. Zu diesem Zweck sind die durch einen Elektromotor --4-- über Kegelräder --5 und 6-und Kurbeltriebe   - 7   und   8-in   geradlinig verlaufender Arbeitsbewegung angetriebenen Werkzeughalter-2 und 3-mit Kupplungsmitteln versehen.

   Diese aus Fig. 1 ersichtlichen Kupplungsmittel umfassen an den Werkzeughaltern--2 und 3-mittels Blattfedern-9 und 10--elastisch gehaltene Stifte-11 und 12--, die in werkzeugseitige Schlitze-13 und 14--eingreifen und daraus bei der Werkzeugabnahme mit Hilfe einer an sich bekannten Entkupplungseinrichtung ausgehoben werden. Von dieser Einrichtung ist aus Gründen der übersichtlichkeit lediglich in Fig. 2 eine   mit-15--   bezeichnete Auslösetaste gezeigt. 



   Um das vorbeschriebene Gerät ausser dem ihm ursprünglich zugedachten speziellen Verwendungszweck, dem Zerlegen von Geflügel und Braten u. a. Nahrungsmitteln noch für weitere Arbeitsvorgänge, beispielsweise für das Mixen, Hacken, Rühren und   Dosenöffnen   benutzen zu können, ist an Stelle der nicht gezeigten Messerklingen ein an den Werkzeughaltern-2 und 3-ansetzbares Zusatzgerät vorgesehen. 



   In den Fig. 1 und 2 ist ein derartiges Zusatzgerät beispielsweise in Form eines mechanischen   Dosenöffners -16-- veranschaulicht.   Dieser öffner, dessen Inneres in Fig. l der besseren übersichtlichkeit wegen vom   Gerät-l-durch   Trennlinien A-A abgetrennt und um   900 verdreht   
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 intermittierende Drehbewegung umwandelt und ein zackenbesetztes   Vorschubrad-18- (Fig. 2)   des Dosenöffners antreibt. 



   Die dem   Schrittschaltwerk --17-- von   den Werkzeughaltern--2 und 3-übermittelten Schübe werden zunächst auf zwei Schieber-19 und 20-übertragen, die in derselben Weise wie das ursprüngliche Tranchierwerkzeug mit den antriebsseitigen Werkzeughaltern durch die schon beschriebenen Stift-Schlitz-Verbindungen--9 bis   14-lösbar   gekuppelt sind. Die Schieber-19 bis 
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 einem einseitig sperrenden   Schaltrad --31-- in   Eingriff, das seinerseits die von der Stossklinke - 29-übermittelten Schübe in Drehphasen umwandelt und über ihre durch das   Dosenöffnergehäuse   hindurchgeführte   Welle-32-das Vorschubrad-18-schrittweise   fortschaltet.

   Da die Werkzeughalter-2 und 3-sehr schnell oszillieren, erfolgen die Fortschaltschritte des Vorschubrads 

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 in so rascher Reihenfolge, dass sich diese Antriebsweise kaum wahrnehmbar von einer ununterbrochenen Drehung unterscheidet. 



   Wie aus Fig. 2 weiter ersichtlich ist, wirkt das   Vorschubrad --18-- in   an sich bekannter Weise mit einem Schneidrad --33-- zusammen, das auf einem von Hand zu betätigenden Hebel--34-etwas schräg zum Vorschubrad geneigt gelagert ist. Beim Öffnen einer in Fig. 2 als strichpunktiertes   Fragment --35-- angedeuteten   Dose wird das   Vorschubrad --18-- an   den aussen verlaufenden unteren   Bördelrand --35a-- des   Dosendeckels angesetzt und das Schneidrad --33-- durch Hinunterdrücken des   Hebels--34--von   oben her neben dem inneren Bördelrand in den Deckel eingedrückt.

   Wird sodann das   Gerät--l--eingeschaltet,   so schlitzt das zangenartig gegen das Vorschubrad--18--gehaltene Schneidrad--33--im Zuge der Fortschaltung des Vorschubrades den Deckel der sich an einer Führungsleiste --36-- des Öffners abstützenden Dose rundum auf. 



   In Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel des Getriebes für ein erfindungsgemässes Zusatzgerät veranschaulicht, das die oszillierende Antriebsbewegung der Werkzeughalter-2 und   3-in   eine abwechselnd links- und rechtsgerichtete Drehbewegung umwandelt und dadurch die Schaffung eines Zusatzgerätes ermöglicht, das verschiedengeartetes Werkzeug für eine ganze Reihe von 
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 den Werkzeughaltern-2 und 3-- des Tranchiergerätes --1-- versehen sind. Mit andernends ausgebildeten Zahnstangen --37b und 38b-- greifen die Schieber --37 und 38-- in ein Ritzel - ein, das mit einem Sperrad --42-- drehfest verbunden ist.

   Dieses Sperrad, das Bestandteil eines im Gegenuhrzeigersinn fortschaltenden Richtgesperres zum Antrieb einer dem Dosenöffnermechanismus --16-- entsprechenden Einrichtung ist, befindet sich mit einer Flanke in Anlage mit einem im Durchmesser grösseren   Sperrad-43-,   das drehfest auf einer   Achse --44-- sitzt,   die teilweise auch durch das   Sperrad --42-- in   das Ritzel --41-- drehbeweglich hineinragt.

   Während eine gehäuseseitig gelagerte   Sperrklinke --45-- dazu   dient, das   Sperrad --43-- im   Uhrzeigerdrehsinn zu blockieren, wirkt eine in das   Sperrad --42-- eingreifende   weitere Sperrklinke - 46-- als Mitnehmer des Sperrads-43-im Gegenuhrzeigersinn, wobei das   Rad-43-ein   auf seiner   Achse --44-- drehfest   angebrachtes, dem   Vorschubrad--18-- (Fig. 1)   analoges Rad --47-- mitverdreht. Die Sperrklinke --46-- ist an der dem Sperrad--42--zugekehrten Flanke 
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Wie bereits erwähnt, wandelt das in Fig. 3 veranschaulichte Getriebe die oszillierende Antriebsbewegung der Werkzeughalter-2 und 3-- des Tranchierätes --1-- nicht nur in die vorbeschriebene intermittierende Drehbewegung, sondern gleichzeitig auch in eine abwechselnd umkehrende Drehbewegung um.

   Diesem Zweck dient das auf das Richtgesperre-42 bis 48-einwirkende, die oszillierende Bewegung der   Zahnstangen --37b   und   38b-in     links-und   rechtsgerichtete Drehbewegungen umwandelnde Ritzel-41--. Dieses Ritzel ist mittels einer durch die schematisch angedeutete   Gehäusewand --52-- des   Zusatzgerätes hindurchgeführte Achse - mit einer Kupplungshülse --54-- an sich bekannter Art zum Ansetzen verschiedenartigen 
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 Antriebswelle der sogenannten Mixerbauart bewältigbaren Arbeiten exakt und aufwandsparend durchgeführt werden, wobei insbesondere Rührvorgänge infolge der abwechselnd umkehrenden Drehbewegung der   Kupplungshülse-54-viel   intensiver und ausserdem kostensparender durchführbar sind.

   Kostensparender insbesondere insofern, als die beim Rühren auftretenden Zentrifugalkräfte des Mischgutes mit der abwechselnden Bewegungsumkehrung des Mischwerkzeuges von selbst absorbiert bzw. vernichtet werden, so dass das Rührgut weder in das Innere des Gerätes eindringen noch über den Rand des Rührbehältnisses hinausgeschleudert wird und daher weder werkzeugseitig noch behältnisseitige Überflutsicherungen erforderlich sind, Sicherungen, welche die Sauberhaltung nebenher noch erschweren. 



   Selbstverständlich liegt es auch im Bereich der Erfindung, die gleichachsig mit der Kupplungshülse - gelagerte Einrichtung zum Dosenöffnen gegen eine andere geeignete Zusatzvorrichtung 

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 auszutauschen oder für sich bzw. mit der Hülse zusammen aus Sicherheitsgründen einfach abzustellen oder schützend abzukapseln. Desweiteren ist die Erfindung keinesfalls auf eine bestimmte Anzahl oder Anordnung von Werkzeug und Werkzeughaltern oder auf eine bestimmte Antriebsweise beschränkt ; vielmehr könnten an Stelle der   Hülse --54-- ohne   weiteres auch deren zwei Werkzeughalter vorgesehen und Werkzeug wie Halter durch ein abtriebsseitig ohne Unterbrechung rotierendes Getriebe angetrieben sein, beispielsweise mittels eines Schwungradgetriebes, das über eine Freilaufkupplung intermittierend angestossen wird. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Zusatzgerät für ein elektromotorisch betriebenes Küchenhandgerät mit geradlinig hin- und 
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 Antriebsbewegung in eine rotierende Abtriebsbewegung enthält und mindestens ein Zusatzwerkzeug, beispielsweise das Vorschubrad   (18 ;   47) eines Dosenöffners, antreibt und/oder mindestens eine an sich bekannte Steckkupplung (54) zum Ansetzen eines an sich bekannten Dosenöffners, eines Quirl-, Mahl-, Knet-, Hack-,   Pürier-od. ähnl.   Werkzeuges aufweist. 
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Claims (1)

  1. umwandlungsgetriebe zwei gegenläufig bewegliche Schieber bzw. Zahnstangen (37, 38) aufweist, die mit einer Welle (53) der Steckkupplung (54) in Friktionsverbindung stehen bzw. mit einem Trieb (41) dieser Kupplung kämmen, und dass die Welle bzw. der Trieb mit einem schrittweise fortschaltenden Richtgesperre (42 bis 48) zum Antrieb eines Werkzeuges (18 ; 47) in Verbindung steht.
AT184366A 1965-10-16 1966-02-28 Zusatzgerät für ein elektromotorisch betriebenes Küchenhandgerät AT269405B (de)

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