AT268526B - Verfahren zur Herstellung fester, haltbarer Zubereitungen von empfindlichen Wirkstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung fester, haltbarer Zubereitungen von empfindlichen Wirkstoffen

Info

Publication number
AT268526B
AT268526B AT274666A AT274666A AT268526B AT 268526 B AT268526 B AT 268526B AT 274666 A AT274666 A AT 274666A AT 274666 A AT274666 A AT 274666A AT 268526 B AT268526 B AT 268526B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
active ingredients
soluble
embedding
preparations
solid
Prior art date
Application number
AT274666A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Merck Ag E
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Merck Ag E filed Critical Merck Ag E
Application granted granted Critical
Publication of AT268526B publication Critical patent/AT268526B/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/70Carbohydrates; Sugars; Derivatives thereof
    • A61K31/715Polysaccharides, i.e. having more than five saccharide radicals attached to each other by glycosidic linkages; Derivatives thereof, e.g. ethers, esters
    • A61K31/716Glucans
    • A61K31/717Celluloses
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K47/00Medicinal preparations characterised by the non-active ingredients used, e.g. carriers or inert additives; Targeting or modifying agents chemically bound to the active ingredient
    • A61K47/30Macromolecular organic or inorganic compounds, e.g. inorganic polyphosphates
    • A61K47/36Polysaccharides; Derivatives thereof, e.g. gums, starch, alginate, dextrin, hyaluronic acid, chitosan, inulin, agar or pectin
    • A61K47/38Cellulose; Derivatives thereof

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Medicinal Preparation (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung fester, haltbarer Zubereitungen von empfindlichen Wirkstoffen 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung fester, haltbarer Zubereitungen von empfindlichen Wirkstoffen durch Einbettung in physiologisch unbedenklichen Cellulosederivaten in feinstverteilter Form
Im Sinne der Erfindung sollen als Wirkstoffe Arzneimittel oder Arzneimittel-, Lebensmittel-und Futtermittelzusatzstoffe verstanden werden, die
1. empfindlich, beispielsweise gegen chemische Einflüsse wie Luftsauerstoff und/oder Feuchtigkeit, gegen Temperatur und/oder Belichtung empfindlich, und
2. in Wasser schwer löslich sind. Als Wirkstoffe kommen beispielsweise in Frage : Vitamine wie Vitamin A,   D,     !, D3'D,   K und deren schwer in Wasser lösliche Derivate, z.

   B. deren Ester und Additionsverbindungen ; Steroide und sonstige Arzneimittel mit empfindlichen, insbesondere gegen Luftsauerstoff empfindlichen Gruppen, z. B. :   17a-Äthinyl-steroide   wie   17ot-Äthinyl-19-nor-testosteron,   Äthinyl-östradiol und dessen 3-Methyläther. 
 EMI1.1 
 (I0)-östren-17ss-ol, 17ct-Äthinyl-testosteron ;Testosteron,
17a-Methyl-testosteron,
Progesteron,   17 a- Acetoxyprogesteron,   
Hydrocortison,
Cortison,
Prednisolon,
Prednison,
Dexamethason,
Betamethason,   6-Chlor-6-dehydro-17cx-acetoxyprogesteron   sowie die Ester dieser Verbindungen, insbesondere ihre Enolacylate (Enolacetate), ferner ihre   Enoläther ;    Östron und   Östradiol ;  
Alkaloide wie
Codein, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Papaverin, Reserpin ;

   Pyrithioxin, Ephedrin, 
 EMI2.1 
 
Antibiotika wie wasserunlösliche Penicilline,
Chloramphenicol und Erythromycin ;
Aromastoffe, z. B. natürliche und synthetische Citrusaromastoffe wie
Orangenöl, Zitronenöl ;
Citral,
Citronellal,
Citronellol. 



   Es ist bekannt, dass sich diese Wirkstoffe häufig nicht zu befriedigend stabilen Zubereitungen oder Zusätzen, wie sie zur Futtermittel- oder Lebensmittel-Vitaminisierung verwendet werden, verarbeiten lassen. Auch trockene Präparate, wie z. B. Tabletten, Dragees, Kapseln, Granulate, zeigen in der Regel bereits nach relativ kurzer Aufbewahrung unter den üblichen Lagerungsbedingungen erhebliche Rückgänge an Wirkstoffgehalt. Diese Rückgänge ergeben sich durch verschiedene Belastungen-Einwirkung von Temperatur, Luftsauerstoff, Feuchtigkeit-, denen die Wirkstoffe bei der Fabrikation und bei der Lagerung ausgesetzt sind. 



   Besonders schwerwiegend sind die Wirkstoffrückgänge in solchen Zubereitungen, die verhältnismä- ssig niedrig dosiert sind. Ein Beispiel dafür sind Vitamin D- Tabletten mit einem Gehalt von etwa 1000 internationalen Einheiten und darunter, die zur Rachitis-Prophylaxe verwendet werden. 



   Weder durch den Zusatz von Antioxydantien noch durch die Anwendung der für solche Fälle sonst üblichen schonenden Fabrikationsverfahren, wie Trockengranulation und/oder Aufziehen des Wirkstoffes auf inerte   Grundlagen mit Hilfe organischer wasserfreier Lösungsmittel, ist es   bisher gelungen, eine Arbeitsmethode zu finden, die eine einwandfreie Herstellung fester Zubereitungen und auch eine ausreichende Stabilität der resultierenden Präparate ermöglichte.. 



   Es wurdebeispielsweise vorgeschlagen, Vitamine, Hormone oder Arzneimittel in   geniessbaren, l : ol-   loidalen, eiweisshaltigen Stoffen zu verteilen. Es hat sich jedoch gezeigt, dass beispielsweise eine Einbettung   von Vitamin D :   in Milcheiweiss nicht zu einer voll befriedigenden Stabilisierung des Wirkstoffes führte. 



   Es wurde nun gefunden, dass man feste. haltbare Zubereitungen von empfindlichen Wirkstoffen durch
Einbettung in physiologisch unbedenklichen Cellulosederivaten in feinstverteilter Form herstellen kann, indem man sowohl den Wirkstoff als auch das Einbettungsmittel einzeln oder zusammen in inerten, von Wasser verschiedenen Lösungsmitteln auflöst, die Lösungen gegebenenfalls vereint, die Lösungsmittel entfernt, den erhaltenen Rückstand trocknet und auf die übliche für eine Tablettenherstellung erforliche feine Partikelgrösse zerkleinert. 



   Zur Entfernung des bzw. der Lösungsmittel und zur Bereitung der pulverförmigen Einbettung kann man auch andere Verfahren anwenden, mit besonderem Vorteil z. B. die üblichen Sprühtrocknungsverfahren. Die Einbettungsstoffe müssen zum Zwecke einer raschen und vollständigen Freisetzung des Wirkstoffes im Magen oder den Verdauungssäften gleichzeitig in Wasser löslich (oder   kolloidloslich)   sein. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung fester haltbarer Zubereitungen von empfindlichen Wirkstoffen durch Einbettung in physiologisch unbedenklichen Cellulosederivaten in feinsterteilter Form, welches in seinem Wesen darin besteht, dass man in Wasser schwerlösliche Wirkstoffe, vorzugsweise Arzneimittel, z. B. Vitamine, vorzugsweise Vitamin   D,     D   und/oder E und/oder deren Derivate, vorzugsweise deren Ester und/oderAdditionsverbindungen, Steroide und/oder Antibiotoka und/oder Aromastoffe, und solche Cellulosederivate verwendet, die einerseits in Wasser löslich (oder kolloidlöslich) und anderseits in mindestens einem andern inerten Lösungsmittel löslich sind, in dem auch der Wirkstoff löslich ist. 



   Erfindungsgemäss geeignete Cellulosederivate sind in erster Linie in Wasser lösliche bzw. kolloid-   lösliche Methy1cellulosen, Hydroxypropylcellulosen   und Hydroxypropylmethylcellulosen. Als besonders geeignet hat sich eine   handelsüblichewasserlösliche Methylcellulose   erwiesen, die in 2% iger wässeriger Lösung eine Viskosität von 200 Centipoise besitzt.

   Ferner haben sich besonders bewährt handelsübliche Produkte mit folgenden Eigenschaften : 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 a) Hydroxypropylcellulose : 
Viscosität in eiger wässeriger Lösung bei   250C   75 bis 150 Centipoise   Teilchengrösse     95%   durch 30 mesh   99%   durch 20 mesh
PH einer   20/0igen Lösung 5, 0   bis 8, 0
Aschegehalt im   allgemeinen < 0, 1%,   maximal 0, 5%
Feuchtigkeitsgehalt im allgemeinen 3, 0%, maximal 5, 0% b) Hydroxypropylmethylcellulose :

   
Methoxyl-Gehalt 28 bis   30%     Propylenglykoläther-Gehalt   7 bis 12%
Viscosität in piger wässeriger
Lösung bei   200C   50 Centipoise
Spezifisches Gewicht der   10% gen   wässerigen Lösung
200/40C 1, 0245
Oberflächenspannung der wässerigen Lösung bei   250C   (unterhalb 500 Centipoise unabhängig von der Konzentration) 44 bis 50 dyn/cm 
Aus praktischen Gründen empfiehlt sich eine Verwendung von möglichst leicht   löslichen Cellu-   losederivaten. Lösungen, die 5 bis 10   Gew.-%   des Cellulosederivats enthalten, sind erstrebenswert. 



  Wenn man schwer lösliche Cellulosederivate als Einbettungsmittel verwendet, hat man einegrössere Lösungsmittelmenge abzudampfen. 



   Zur Einbettung löst man entweder den Wirkstoff und den Einbettungsstoff zusammen in einem inerten Lösungsmittel, oder man löst jeden dieser Stoffe getrennt in einem inerten Lösungsmittel und vereint die Lösungen anschliessend ; dabei darf keine Ausfällung des Wirkstoffes oder des Einbettungsstoffes erfolgen. Das Eindampfen der Lösungen erfolgt vorzugsweise unter vermindertem Druck und bei niedrigen Temperaturen, vorzugsweise bis   zu 400C.   Der Eindampfrückstand wird anschliessend gegebenenfalls unter vermindertem Druck getrocknet, dann zerkleinert, vorzugsweise durch Vermahlen, und gegegebenenfalls gesiebt.

   Als inerte Lösungsmittel verwendet man vorzugsweise
Dichlormethan,
Chloroform,
Tetrachlorkohlenstoff,
Methanol, Äthanol, n- Propanol,
Isopropanol,
Aceton, Äthylacetat,
Benzol,
Dioxan,
Trichloräthylen, ferner
Monofluortrichlormethan,
Difluordichlormethan,
Trifluormonochlormethan,
Monofluord ichlormethan,
D ifluormonochlormethan,   1, 2, 2-Trifluortrichloräthan,    
 EMI3.1 
 
1, 2, 2- Tetrafluordichloräthan, Oktafluorcyc1obutan oder Gemische derselben.inerten Lösungsmitteln aufzulösen und dann die Lösungen zu vereinen. Besonders bewährt hat sich das System   Dichlormethan/Methanol. In manchen Fällen ist es vorteilhaft, weitere   Zusatzstoffe zu verwenden.

   Solche Zusatzstoffe können entweder der   Ausgangslösung   zugefügt oder dem Gemisch vor dem bzw. während des   erkleinerungsvorganges zugesetzt werden. Als Zusatzstoffe   kommen vor allem in Frage : Antioxydantien, vie   &alpha;-Tocopherol, Ascorbylpalmitat, Butylhydroxytoluol und - anisol und Dodecylgallat   sowie Mittel zur Verbesserung der Rieselfähigkeit und/oder Mahlbarkeit, wie hochdisperse Kieselsäure, Calciumcarbonat,   alcium-, Aluminium-oder Magnesiumsilicat.   Bei den erfindungsgemäss hergestellten Zubereitungen sind 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
Die Wirkstoffe im Einbettungsmittel besonders   fein, meist molekulardispers, verteilt.

   Eine   solche feine Vertei-   lung sollte die erhaltene Einbettung besonders empfindlich gegenüber Feuchtigkeit,   Luftsauerstoff und/oder
Temperatur machen. Im Gegensatz zur Erwartung zeichnet sich die erfindungsgemäss erhaltene Einbet- tung jedoch durch eine besonders gute Stabilität aus. 



   In der   USA-Patentschrift Nr. 2, 555, 463   sind bereits Einbettungen von Natriumpanthonat in wasser- löslichen Cellulosederivaten beschrieben. Natriumpantothenat ist jedoch ein wasserlöslicher, hygrosko- pischer Stoff, und als   besonderer Vorzug der Einbettung wird die Verminderung der hygroskopischen Eigen-   schaften des Natriumpantothenats hervorgehoben. Der Fachmann konnte dieser Veröffentlichung nichts darüber entnehmen, ob Einbettungen von in Wasser schwer löslichen, nicht hygroskopischen Wirkstoffen in Cellulosederivaten sich durch eine gute Stabililät auszeichnen würden. 



   Ferner handelt es sich bei der USA-Patentschrift Nr. 2, 555, 463 genannten Cellulosederivaten um solche, die in inerten, von Wasser verschiedenen Lösungsmitteln nicht löslich sind. Überträgt man die dort angegebene Arbeitsweise auf die Wirkstoffe der Erfindung, so muss man in einem zweiphasigen Sy- stem arbeiten ; dabei gelingt es nicht, eine molekulardisperse Verteilung der Wirkstoffe in den Einbet- tungen zu erzielen, und die Eigenschaften der erhaltenen Einbettungen entsprechen nicht den gewünsch- ten Anforderungen. 



   Die erfindungsgemäss erhaltenen Einbettungen können in üblicher Weise zu allen pharmazeutischen
Zubereitungsformen weiter verarbeitet werden, welche für eine Applikation in einer der Körperhöhlen (oral, rektal, vaginal) geeignet sind. Geeignete Zubereitungsformen sind z. B. Tabletten, Pillen, Dragees, Perlen, Kapseln, Granulate, Suppositorien, Ovula und Styli. 



   Sie können gegebenenfalls sterilisiert und/oder mit Hilfsstoffen versetzt sein, beispielsweise mit Konservierungs-, Stabilisierungen-, Gleit-, Netz- oder Sprengmitteln oder mit Puffersubstanzen. Fer-   nerkönnen gewünschtenfalls solche   Stoffe zugesetzt werden, die die Löslichkeit der Einbettung in Wasser verzögern, z. B. Äthylcellulose, Schellack, Celluloseacetatphthalat ; dadurch werden Depot-Effekte erzielt. 



   Die nach dem Verfahren der Erfindung hergestellten Einbettungen können wegen ihrer physiologischen Unbedenklichkeit auch Lebensmitteln oder Futtermitteln zugesetzt werden. Sie können z. B. zum Vitaminisieren von Lebens- oder Futtermitteln, insbesondere auch von diätetischen Nährmitteln, verwendet werden. 



     Beispiel l :   134 g Hydroxypropylmethylcellulose werden in   3 I   Chloroform gelöst und anschlie- ssend mit 2   l   Äthanol versetzt. Ferner werden 2 g Calciferol (Vitamin   Dz)   in 200 ml Dichlormethan gelöst und 4 g Butylhydroxyanisol zugegeben. Beide Lösungen werden vereint und mit 60 g   Calciumsili-   cat versetzt. Man mischt gut durch und giesst das resultierende Gel auf Email-Horden, so dass die Schichtdicke etwa 0,5 bis 2 cm beträgt. Das Produkt wird in einem Vakuumschrank, in dem die Wärmeübertragung direkt auf die Horden erfolgt, bei etwa   400C   und einem Druck von 20 bis 50 mm vom Lösungsmittel befreit. 



   Nachdem die Hauptmenge der Lösungsmittel verdampft ist, wird die Masse auf ein Präparat einer Teilchengrösse   von 1   bis 5 mm zerkleinert und erneut unter den angegebenen Bedingungen nachgetrocknet. Nachdem das gesamte Lösungsmittel entfernt worden ist, wird in einer Mühle eine weitere Zerkleinerung auf eine Teilchengrösse von 0,5 bis 1 mm vorgenommen. 



   Falls gewünscht, wird anschliessend auf einer hochtourigen Mühle eine noch feinere Verteilung, etwa bis zu einer Teilchengrösse von 50 bis 500   p   vorgenommen. Bei den einzelnen Zerkleinerungsprozessen soll die Temperatur 450C nicht überschreiten. Das erhaltene Pulver kann in üblicher Weise, z. B. zu Tabletten, weiterverarbeitet werden. 



   Beispiel 2 : Zu einem Gemisch aus 53, 5 g Hydroxypropylmethylcellulose, 1, 2, 1 Chloroform   und 0, 8 l Methanol jSjibt   man eine Lösung von 5 g   Cholecalciferol (Vitamin Ds)   und 1, 5 g Butylhydroxytoluol in 500 ml Chloroform. Unter gutem Rühren fügt man portionsweise 40 g hochdisperse Kieselsäure zu und verfährt weiter wie in Beispiel 1. 



   Beispiel 3 : In 1   l   Dichlormethan löst man 2 g Vitamin   D,-Cholersterin (Molekülverbindung   
 EMI4.1 
 selsäure hinzugegeben, wobei man darauf achtet, dass eine klumpenfreie homogene gelartige Mischung entsteht. Die weitere Verarbeitung erfolgt wie in Beispiel 1. 
 EMI4.2 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 hochdisperse Kieselsäure 20 g und Methylcellulose 70 g. 
 EMI5.1 
 cellulose, dann 1   l   Aceton und schliesslich portionsweise 49 g Calciumsilicat hinzu und rührt so lange weiter, bis ein homogenes Gel entstanden ist. Die weitere Verarbeitung erfolgt wie in Beispiel 1. 



   Beispiel 6 : Analog Beispiel 4 bereitet man eine Einbettung aus 33, 3 g Chloramphenicol und 66, 7 g Methylcellulose, wobei man als Lösungsmittel 1,6   l   Trichloräthylen und 1   l   Isopropanol verwendet. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung fester, haltbarer Zubereitungen von empfindlichen Wirkstoffen durch Einbettung in physiologisch unbedenklichen Cellulosederivaten, in feinstverteilter Form, dadurch 
 EMI5.2 
 in dem auch der Wirkstoff löslich ist. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. 2. VerfahrennachAnspruchl, dadurch gekennzeichnet, dassmanalsCellulosederivat, das einerseits in Wasser löslich (oder kolloidlöslich) und anderseits in mindestens einem andern inerten Lösungsmittel löslich ist, in dem auch der Wirkstoff löslich ist, Hydroxypropylcellulose verwendet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT274666A 1965-05-18 1966-03-22 Verfahren zur Herstellung fester, haltbarer Zubereitungen von empfindlichen Wirkstoffen AT268526B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE268526X 1965-05-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT268526B true AT268526B (de) 1969-02-10

Family

ID=5997764

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT274666A AT268526B (de) 1965-05-18 1966-03-22 Verfahren zur Herstellung fester, haltbarer Zubereitungen von empfindlichen Wirkstoffen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT268526B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60115499T2 (de) Estrogen-zyklodextrin komplexe-zusammensetzungen
DE3874393T2 (de) Kuegelchen zur gesteuerten freisetzung eines arzneistoffs.
DE3420283A1 (de) Nifedipin-trockenpraeparate und verfahren zu ihrer herstellung
DE69322396T2 (de) Steroide enthaltende pharmazeutische Granulate
DD222495A5 (de) Verfahren zur herstellung einer zweiphasigen festen arzneizubereitung
DE1492034A1 (de) Verfahren zur Herstellung fester haltbarer Zubereitungen von empfindlichen,in Wasser schwer loeslichen Wirkstoffen,vorzugsweise Arzneimitteln
DE1106454B (de) UEberzugsmittel fuer Arzneistoffe
EP0275468B1 (de) Clodronat-haltige Arzneimittel und Verfahren zur Herstellung derselben
DE69011836T2 (de) Verfahren zur Hestellung von Tabletten, die sprühgetrocknetes Naproxen oder Naproxen Natriumsalz enthalten.
EP1001799B1 (de) Pharmazeutische zusammensetzung enthaltend peptichemio
LU84657A1 (de) Neue kristallmodifikationen,verfahren zu deren herstellung und die sie enthaltenden pharmazeutischen zusammensetzungen
DE60220436T2 (de) Microkügelchen mit einem pleuromutilin-derivat
DE69800357T2 (de) Feste, nicht zerfliessbare formulierung von natrium valproat
DE2329412B2 (de) Suspension mit einem Gehalt an beschichteten Methenammandelatteilchen
DE69002186T2 (de) Kalziumpantothenatzusammensetzung.
EP0116358B1 (de) Komplexe von Prostaglandinen
DE3419128A1 (de) Dihydropyridinpraeparate und verfahren zu ihrer herstellung
AT268526B (de) Verfahren zur Herstellung fester, haltbarer Zubereitungen von empfindlichen Wirkstoffen
DE2143570C3 (de) Arzneimittel zur Bekämpfung von Leberegelinfektionen bei Säugern
DE2425764A1 (de) Tabletten
DE3784875T2 (de) Stabile, ester-antibiotikum enthaltende tierfutterzusammensetzungen.
DD209735A5 (de) Verfahren zur herstellung eines neuen arzneimittelpraeparates
DE69311394T2 (de) Arzneimittel verzögerter Wirkstoffabgabe
DE892854C (de) Hormonpraeparate fuer Mast-, Laktations- und Kastrationszwecke fuer Tiere
DD237114A5 (de) Nifedipinkombinationspraeparate und verfahren zu ihrer herstellung