AT267929B - Verteilvorrichtung vorzugsweise für Streumaschinen in der Landwirtschaft - Google Patents

Verteilvorrichtung vorzugsweise für Streumaschinen in der Landwirtschaft

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AT267929B
AT267929B AT56365A AT56365A AT267929B AT 267929 B AT267929 B AT 267929B AT 56365 A AT56365 A AT 56365A AT 56365 A AT56365 A AT 56365A AT 267929 B AT267929 B AT 267929B
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AT
Austria
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hydraulic motor
pump
agriculture
wheel
speed
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AT56365A
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Inventor
Roger Flament
Original Assignee
Int Harvester Co
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verteilvorrichtung vorzugsweise für Streumaschinen in der Landwirtschaft 
Die Erfindung bezieht sich auf landwirtschaftliche Geräte, insbesondere auf die verschiedensten   Sua- un   Streumaschinen. Genauer gesagt, betrifft die Erfindung einen neuartigen Antriebsmechanismus für die Dosiereinrichtung derartiger Geräte. 



   Die Erfindung ist speziell auf jene   Sua- un   Streumaschinen anwendbar, welche einen das Saatgut oder andere Materialien enthaltenden Trichter besitzen, der mit einer Einrichtung versehen ist, die seine dosierbare Entladung in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit gestattet. Die Einrichtungen, welche bisher für diese Zwecke benutzt wurden, hatten den Nachteil einer nur groben Regulierbarkeit und konnten nicht den hohen Geschwindigkeiten angepasst werden, welche in der modernen Landwirtschaft erforderlich sind. 



   Es ist daher ein Ziel dieser Erfindung, eine Kraftübertragungseinrichtung für den Antrieb des
Entlademechanismus landwirtschaftlicher   Sua- un   Streumaschinen bereitzustellen, wobei die oben erwähnten Nachteile vermieden werden. Im speziellen soll für derartige mit Trichtern ausgerüstete Maschinen eie neuartige Kraftübertragungseinrichtung vom Tragrad zum Trichter angegeben werden, die gestattet, das Ausströmen des Saatgutes fern zu regulieren. 



   Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, hydraulisch arbeitende Einrichtungen für den Antrieb des Verteilermechanismus radgetragener   Sua- un   Streumaschinen anzugeben, die vom Tragrad gesteuert werden und eine Feinregulierung der Saatgurmenge erlauben. 



   Andere Ziele und Vorteile gehen aus der folgenden Beschreibung und den zugehörigen Zeichnungen hervor. Die Zeichnungen zeigen   folgendes : Fig. l   ist der Aufriss einer Getreide-Sämaschine mit den Einrichtungen der Erfindung. Fig. 2 zeigt die Vorderansicht der in Fig. 1 gezeigten Sämaschine. 



  Fig. 3 ist eine vergrösserte, perspektivische Ansicht der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Maschine. Fig. 4 ist ein Aufriss ähnlich der Fig. 1 und zeigt eine Modifikation der Erfindung. Fig. 5 ist die Vorderansicht zu Fig. 4. Fig. 6 ist ein Aufriss ähnlich wie Fig. l und 4, der eine weitere Modifikation der Erfindung zeigt. Fig. 7 ist die Vorderansicht zu Fig. 6. Fig. 8 ist ein vergrösserter Aufriss eines Details des Antriebsmechanismus wie er in den Fig. 6 und 7 dargestellt ist. Fig. 9 ist der Grundriss zu Fig. 8. 



   In den Zeichnungen wird   mit --1-- eines   der Tragräder der Sämaschine bezeichnet. Die Sämaschine setzt sich in Richtung der Radachse   (z. B.   in Fig. 2 nach links) fort und wird von den Rädern getragen, die in räumlichen Abständen angeordnet sind. Sie wird vorzugsweise von einem Zugfahrzeug gezogen oder ist an dieses montiert. Viele konstruktive Details der Sämaschine sind rein konventionell und bekannt und sind nicht Bestandteil dieser Erfindung. 



   Das   Rad--1--ist   auf einem Rahmen--la-befestigt und trägt auf seiner   Achse-lb--   eine Flüssigkeitspumpe bekannter Ausführung. Von einem   Vorratsbehälter-3-mit Filter-4-,   welcher am Rahmen der Sämaschine montiert ist, wird sie über eine   Leitung - -2a-- mit öl   versorgt. 



   Wie in den Fig. l bis 3 gezeigt ist, gelangt das öl über eine   Leitung--2b--von   der Pumpe --2-- zu einem hydraulischen   Motor-5--von   ebenfalls bekannter Ausführung. Dieser besitzt eine   Welle --5a--,   auf der ein   Rad --6-- angebracht   ist, dessen Kranz mit Gummi oder einem andern geeigneten Material überzogen ist. Eine   Rückleitung --13a-- verbindet   den Motor mit dem   Vorratsbehälter--3--.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Das Rad--6--ist durch Reibung in Eingriff mit einem Tellerrad--7--, das auf der   Verteilerwelle--8--sitzt.   Letztere ist verbunden mit dem Dosiermechanismus--8a--, der das Ladegut durch die Röhren --8b-- entleert, u.zw. in einer Weise, die durch die Umdrehungsgeschwindigkeit der   Welle --8-- bestimmt   ist. 



   In den Fig. l bis 3 ist angenommen, dass der hydraulische Motorlauf einem Gewindeschloss--9--montiert ist, das auf einer   Führungsstange --10-- gleitet,   die in einem   Tragteil --13-- sitzt.   Der   Teil --13-- ist am   Rahmentragwerk befestigt. 



   Das   Gewindeschloss--9--und   damit der hydraulische   Motor--5--kann   durch Drehen der   Schraubspindel   die ebenfalls im   Tragteil --13-- gelagert   ist und einen Rändelknopf   --12--   besitzt, längs der Schraubspindel--11--verschoben werden. Durch eine derartige Verschiebung kann das   Rad-6-bei   verschiedenen Radien des   Tellerrades --7-- in   Eingriff gebracht werden und damit die Umdrehungsgeschwindigkeit der   Welle-8-in   weiten Grenzen variiert werden. Dadurch ist eine ausgezeichnete Regelung der Ausflussmenge des Ladegutes in einem sehr grossen Bereich möglich. 



   Zur Erleichterung der Einstellung der Ausflussmenge aus dem Trichter ist auf dem Gewindeschloss --9-- ein Zeiger --14-- und auf dem   Tragteil-13-eine   Teilung --15-- angebracht, auf der die Stellung des   Rades --6-- relativ   zum   Tellerrad --7-- und   damit die Umdrehungsgeschwindig- 
 EMI2.1 
 



   In den Fig. 4 und 5 wird die ölpumpe ebenfalls über das Rad-l-angetrieben und das öl wird über den   Filter-4-vom     Behälter-3-abgesaugt.   Die Flüssigkeit gelangt unter Druck in der   Leitung--2b--zum   hydraulischen   Motor--5b--,   der auf dem Tragwerksrahmen montiert ist. 



  Durch eine   Umwegleitung --21--,   in die ein   Regulierventil --20- mit   dem   Ventilrad--20a--   
 EMI2.2 
 Umdrehungsgeschwindigkeit somit auf einfache Weise geregelt werden kann. 



   In einer Modifikation, wie sie in den Fig. 6 bis 8 gezeigt ist, liefert die   Pumpe --40-- eine   regelbare Ausflussmenge. Derartige Pumpen sind bekannt. Die   Pumpe --40-- wird   ebenfalls, wie bereits beschrieben, durch das Tragrad --1-- angetrieben und saugt öl vom   Vorratsbehälter-3-   über die   Leitung --2a-- ab.   Sie versorgt über die   Leitung-2b-den   hydraulischen Motor --5c--mitDruckflüssigkeit. 



   Die Ausflussmenge der   Pumpe --40-- wird   durch Betätigen des   Hebels --41-- reguliert,   wie aus den Fig. 8 und 9 am besten ersichtlich ist. Die Neigung der Platte--42--, welche durch den   Hebel--41--verstellbar   ist, bestimmt die Ausflussmenge und kann auf einer Teilung auf dem   Segment--43--abgelesen   werden. Das   Segment--43--ist   auf dem Pumpengehäuse befestigt. Mit einer   Schraube--44--kann   der   Hebel--41--gegen   unbeabsichtigtes Verstellen gesichert werden. 



   Die   Pumpenwelle--47--ist   mit einer   Kupplung'--45-- versehen,   die durch den Hebel   --46-- betätigt   wird. Im Falle eines gezogenen Gerätes, das nur von   Rädern--l--getragen   wird, kann die Pumpe ein- und ausgekuppelt werden. Im Falle, dass das Gerät direkt auf ein Zugfahrzeug montiert ist, bleibt beim Anheben des Gerätes von der Erde das   Rad-l-und   damit die Pumpe automatisch stehen. 



   Es sei darauf hingewiesen, dass von der   Pumpe--40--keine   Flüssigkeit abgegeben wird, wenn, wie in Fig. 6 angedeutet, die Platte --42-- senkrecht auf der Antriebswelle --47-- steht. Je mehr die Platte geneigt wird, umso mehr Flüssigkeit wird abgegeben. 



   Abschliessend sei noch bemerkt, dass durchaus weitere Modifikationen möglich sind, ohne die Idee oder den Rahmen der folgenden Patentansprüche zu verlassen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verteilvorrichtung vorzugsweise für Streumaschinen in der Landwirtschaft, bestehend aus einem Fahrgestell, das einen das Streugut aufnehmenden Behälter trägt und einer unterhalb des Behälters drehbar gelagerten Verteilerwelle zur Entladung des Streugutes durch die Ablaufrohre, 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> angetrieben wird, der von einer durch die Laufradachse angetriebenen Pumpe-2-mit Druckflüssigkeit versorgt wird. EMI3.1 hydraulische Motor (5) zwecks Drehzahländerung der Verteilerwelle (8) mittels einer von Hand aus verdrehbaren Schraubspindel (11) in seiner Lage gegenüber dem Tellerrad (7) des Friktionsgetriebes (6, 7) verstellbar ist. EMI3.2 Verteilerwelle (8) vom hydraulischen Motor (5b, 5c), dessen Drehzahl regelbar ist, direkt angetrieben wird. EMI3.3 hydraulischen Motor (5b) parallel angeordnete Umführungsleitung (21) mit einem Regulierventil (20) vorgesehen ist, wodurch eine Flüssigkeitsmengen- und damit eine Drehzahlregelung des hydraulischen Motors --5b-- möglich ist. EMI3.4
AT56365A 1965-01-22 1965-01-22 Verteilvorrichtung vorzugsweise für Streumaschinen in der Landwirtschaft AT267929B (de)

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