AT267241B - Zusatzvorrichtung für zwei- oder mehrscharige Schlepperanbaupflüge - Google Patents

Zusatzvorrichtung für zwei- oder mehrscharige Schlepperanbaupflüge

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AT267241B
AT267241B AT603867A AT603867A AT267241B AT 267241 B AT267241 B AT 267241B AT 603867 A AT603867 A AT 603867A AT 603867 A AT603867 A AT 603867A AT 267241 B AT267241 B AT 267241B
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AT
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Ferdinand Hierzer
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Ferdinand Hierzer
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zusatzvorrichtung für zwei- oder mehrscharige Schlepperanbaupflüge 
Es ist bekannt, bei zwei- oder mehrscharigen Schlepperanbaupflügen mit in Fahrtrichtung hintereinander liegenden Pflugscharen Scheibenseche jeweils unmittelbar vor einer Pflugschar zu befestigen, also wie die Pflugscharen jeweils nach hinten versetzt anzuordnen. In einer solchen Anordnung können aber die Seche ihre Aufgabe des Vorschneidens nicht erfüllen, wenn es sich um Äcker handelt, die samt einem noch vorhandenen Fruchtbestand umgepflügt werden sollen. Es ergeben sich vor den Sechen und den jeweils daneben liegenden Pflugscharen Stauungen, ohne dass es zu einem richtigen Schnittvorgang kommt. Besondere Schwierigkeiten treten beim Ackern von Maisfeldern auf, auf denen nach der Ernte die starken Stengel und sonstigen Abfälle stehen- oder liegengeblieben sind. 



  Selbst wenn die Stengel   u. dgl.   umgebrochen werden, bilden sie dann einen Bodenbelag, den die Seche nicht zu durchtrennen vermögen. Die Seche laufen vielmehr auf diesen Belag auf und heben dadurch sogar die Pflugscharen aus dem Boden. Es ist zwar auch schon ein Mehrscharpflug bekanntgeworden, bei dem die Scheibenseche auf einer gemeinsamen vor den Pflugscharen quer zur Fahrtrichtung liegenden Welle sitzen, die von der Zapfwelle des Schleppers angetrieben wird. Diese Scheibenseche 
 EMI1.1 
 ohne Versetzung in Fahrtrichtung unmittelbar nebeneinander angeordnet, was für das Pflügen ungünstig ist, weil der von der einen Schar aufgeworfene Boden unmittelbar in den Bereich der benachbarten Schar gelangt, so dass das Pflügen unter erschwerenden Bedingungen mit einem solchen Pflug trotz der angetriebenen Seche kaum möglich ist. 



   Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese Mängel zu beseitigen und eine Zusatzvorrichtung für zwei- oder mehrscharige Schlepperanbaupflüge zu schaffen, die das einwandfreie Pflügen von Äckern, insbesondere Maisäckern, die vom stengeligen Bewuchs nicht befreit sind, gewährleistet, wobei übliche Pflüge verwendbar sein sollen. 



   Ausgehend von einer Zusatzvorrichtung mit vor den Pflugscharen auf einer von der Schlepperzapfwelle angetriebenen, höhenverstellbaren Querwelle sitzenden Scheibenwerkzeugen, wird diese Aufgabe erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Scheibenwerkzeuge als Kreissägeblätter ausgebildet und wahlweise gegen Schlegelscheiben auswechselbar sind, dass die Pflugscharen in an sich bekannter Weise in Fahrtrichtung hintereinander liegen und dass an der Schlepperfront ein abnehmbares Schubschild vorgesehen ist, das von der Furchenradseite schräg rückwärts zur Landradseite verläuft.

   Das Schubschild hat die Aufgabe, noch stehendes Halmgut umzubrechen und dieses sowie liegende Stengel od. dgl. seitlich abzuschieben, so dass das Gut dann für den jeweils nächsten Pflugvorgang, soweit es nicht überhaupt weggeschoben wird, quer auf dem Boden liegt und von den Schlepperrädern fest in den Boden eingedrückt ist. Die nachfolgenden Kreissägeblätter können dann die querliegenden Stengel   od. dgl.   ohne weiteres zertrennen, so dass die Teilstücke von den Pflugscharen mit in den Boden eingearbeitet werden. Sollte der Zustand des einzuackernden Gutes für das Durchschneiden mit Kreissägeblättern ungünstig sein, so werden diese durch die Schlegelscheiben ersetzt, deren Schlegel das quer zur Fahrtrichtung im Boden eingepresste Gut auf jeden Fall zerteilen. 



   Es wäre möglich, den Pflugrahmen so auszubilden, dass in ihm die Querwelle höhenverstellbar gelagert werden kann. Zweckmässiger aber ist es, für die Querwelle ein eigenes an einen üblichen 

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 Mehrscharpflug anbaubares Gerätegestell mit Anschlussstellen für die Lenker des Schlepperhubwerkes vorzusehen, so dass die Zusatzvorrichtung an jeden bestehenden Pflug angebaut bzw. der Pflug auch ohne Zusatzvorrichtung verwendet werden kann, zumal das Schubschild ohnehin vom Schlepper lösbar ist. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigen Fig. 1 und 2 einen Ackerschlepper mit doppelscharigem Pflug samt Zusatzvorrichtung schematisch in Seitenansicht und Draufsicht und Fig. 3 eine Schlegelscheibe im grösseren Massstab in Ansicht. 
 EMI2.1 
 eine   Gelenkwelle --5-- und   einen   Winkeltrieb --6-- von   der Zapfwelle eines Schleppers--7angetrieben wird. Auf der   Querwelle --4-- sitzen   jeweils vor einer   Pflugschar --2-- zwei     Kreissägeblätter-8-.   Das   Gestell--3-ist   mit Anschlussstellen für die   Lenker-9-des   
 EMI2.2 
 verläuft von rechts vorne nach links hinten, also von der Furchenradseite schräg rückwärts zur Landradseite des Schleppers. 



   Auf dem Acker stehende Maisstengel od. dgl. werden umgebrochen und ebenso wie bereits auf dem Boden liegendes Gut links seitwärts geschoben, wo das Gut, etwa quer zur Fahrtrichtung liegend, von den linken   Schlepperrädem   in den Boden gedrückt wird, um bei der nächsten Fahrt von den kreissägeblättern --8-- zerteilt und von den nachfolgenden   Pflugscharen --2-- in   den Boden eingeackert zu werden. Im Bedarfsfalle können die   Kreissägeblätter-8-durch Scheiben-11-   ersetzt werden, die mit frei schwenkbaren   Schlegeln--12--besetzt   sind   (Fig. 3).  

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Zusatzvorrichtung für zwei- oder mehrscharige Schlepperanbaupflüge mit vor den Pflugscharen auf einer von der Schlepperzapfwelle angetriebenen, höhenverstellbaren Querwelle sitzenden EMI2.3 blätter (8) ausgebildet und wahlweise gegen Schlegelscheiben (11, 12) auswechselbar sind, dass die Pflugscharen (2) in an sich bekannter Weise in Fahrtrichtung hintereinander liegen und dass an der Schlepperfront ein abnehmbares Schubschild (10) vorgesehen ist, das von der Furchenradseite schräg rückwärts zur Landradseite verläuft. EMI2.4 Querwelle (4) ein eigenes, an einen üblichen Mehrscharpflug (1) anbaubares Gerätegestell (3) mit Anschlussstellen für die Lenker (9) des Schlepperhubwerkes vorgesehen ist.
AT603867A 1967-06-29 1967-06-29 Zusatzvorrichtung für zwei- oder mehrscharige Schlepperanbaupflüge AT267241B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3145306A1 (de) * 1981-11-14 1983-06-01 Rheinische Braunkohlenwerke AG, 5000 Köln Geraet zum zerkleinern von baumstuempfen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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