AT265785B - Vorrichtung zur Verhütung eines Bedampfens oder einer anderweitigen Verschmutzung einer Spindel - Google Patents

Vorrichtung zur Verhütung eines Bedampfens oder einer anderweitigen Verschmutzung einer Spindel

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AT265785B
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AT
Austria
Prior art keywords
spindle
contamination
tubes
spindle nut
slots
Prior art date
Application number
AT287266A
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English (en)
Inventor
Gerhard Dipl Ing Kuehn
Wilfried Kunack
Original Assignee
Lokomotivbau Elektrotech
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H25/00Gearings comprising primarily only cams, cam-followers and screw-and-nut mechanisms
    • F16H25/18Gearings comprising primarily only cams, cam-followers and screw-and-nut mechanisms for conveying or interconverting oscillating or reciprocating motions
    • F16H25/20Screw mechanisms
    • F16H25/24Elements essential to such mechanisms, e.g. screws, nuts
    • F16H25/2418Screw seals, wipers, scrapers or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physical Vapour Deposition (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Verhütung eines Bedampfens oder einer anderweitigen Verschmutzung einer Spindel 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verhütung eines Bedampfens oder einer anderweitigen Verschmutzung einer Spindel mit einem Schraubengewinde und einer mit der Spindel zusammenwirkenden Spindelmutter und mit einem die Spindel und die Spindelmutter umhüllenden, längsgeschlitzten Rohr, dessen Schlitz von einem Verbindungsstück zwischen der Spindelmutter und einem von ihr angetriebenen Teil durchgriffen ist. 



   Die Erfindung kann   z. B.   bei Antriebsspindeln in Vakuum- bzw. Hochvakuumanlagen verwendet werden, in denen Metalle oder andere Substanzen geschmolzen, umgeschmolzen oder verdampft werden. 



   Es ist bekannt, Spindeln im allgemeinen durch Schutzbleche ebener oder gebogener Form vor Bedampfung optisch dicht zu schützen. Ein solcher Schutz ist jedoch nur ungenügend, da die verdampften Teilchen erfahrungsgemäss sich nicht nur geradlinig bewegen, so dass trotz optischer Abschirmung eine Bedampfung der Spindel möglich ist. 



   Bekannt sind weiterhin über die Spindeln geschobene längsgeschlitzte Schutzrohre, deren Schlitze für die Verbindung zwischen Spindelmutter und dem angetriebenen Teil notwendig sind. Eine solche Anordnung hat den Nachteil, dass die Spindel im Bereich des Schlitzes nicht geschützt ist. Schliesslich ist es noch bekannt, ein die Spindel umschliessendes teleskopartig zusammenschiebbares Rohr anzuwenden, dessen einzelne Rohrstücke sich ineinanderschieben lassen. Nachteilig wirkt sich bei diesem Prinzip das Verklemmen der Rohre infolge Bedampfung und die grosse Baulänge aus. 



   Die Erfindung hat den Zweck, Spindeln praktisch vollständig vor Bedampfen oder andern Verschmutzungen zu schützen. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Spindel vollständig zu umhüllen, jedoch der Spindelmutter genügend Raum für das Gleiten auf der Spindel zu belassen und eine Verbindung zwischen Spindelmutter und dem anzutreibenden Teil zu gewährleisten. 



   Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass   erfindungsgemäss   dem längsgeschlitzten Rohr ein zweites Rohr mit einem Schlitz, der dieses in einem Winkel von nahezu 3600 über seine ganze Länge nach Art einer Schraubenlinie umläuft, derart zugeordnet ist, dass das äussere der beiden Rohre das innere eng umschliesst, wobei die beiden Rohre um ihre gemeinsame Achse gegeneinander verdrehbar sind, so dass das Verbindungsstück die durch die Wandungen der Schlitze begrenzte Öffnung der Vorrichtung dichtend ausfüllt. 



   Durch die an der Kreuzungsstelle der Schlitze entstehende Öffnung, die entlang der gesamten Spindel immer auf einer Geraden parallel zur Spindelachse in Höhe der Spindelmutter mitwandert, wird der Teil, der die Spindelmutter und den angetriebenen Teil verbindet, so hindurchführt, dass er die Öffnung im Rahmen der möglichen Toleranzen praktisch ausfüllt. 



   Die technisch-ökonomischen Auswirkungen und insbesondere der technische Fortschritt der 

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 Erfindung sind darin zu sehen, dass es möglich ist, eine Spindel praktisch vollständig vor Bedampfung oder andern Verschmutzungen zu schützen. 



   An Hand eines Ausführungsbeispiels und der Zeichnung soll der Gegenstand der Erfindung näher erläutert werden. 



   Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, in der ein Teil einer Spindel mit der Schutzvorrichtung dargestellt ist. 



   Um eine Spindel-l-sind zwei Rohre--2, 3- angeordnet. Die   Rohre-2, 3- sind   um ihre gemeinsame Achse gegeneinander verdrehbar. Das innere   Rohr-2-ist   der Länge nach mit einem schraubenförmigen   Schlitz --4-- versehen.   Der   Schlitz --4-- ist   so ausgeführt, dass er das innere Rohr   --2-- in   einem Winkel von nahezu 3600 über seine ganze Länge nach Art einer Schraubenlinie umläuft. 



  Das äussere   Rohr --3-- besitzt   einen   Schlitz --5-- parallel   zur Achse der Spindel. An der   Kreuzungsstelle --6-- der   beiden Schlitze-4, 5- wird der Teil hindurchgeführt, welcher den anzutreibenden Teil mit der Spindelmutter verbindet. Es ist auch möglich, die   Schlitze-4, 5- in   den Rohren--2, 3- zu vertauschen. Beim Drehen der Spindel läuft der Kreuzungspunkt dann ebenfalls parallel zur Achse der Spindel die Spindel entlang. Wird der an der Kreuzungsstelle durch die Schlitze geführte Teil mit engen Toleranzen passend ausgeführt, so ist die Spindel-l-praktisch dicht und vollständig umhüllt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH.
    Vorrichtung zur Verhütung eines Bedampfens oder einer anderweitigen Verschmutzung einer Spindel mit einem Schraubengewinde und einer mit der Spindel zusammenwirkenden Spindelmutter und mit einem die Spindel und die Spindelmutter umhüllenden, längsgeschlitzten Rohr, dessen Schlitz von einem Verbindungsstück zwischen der Spindelmutter und einem von ihr angetriebenen Teil durchgriffen EMI2.1 Schraubenlinie umläuft, derart zugeordnet ist, dass das äussere der beiden Rohre (2, 3) das innere eng umschliesst, wobei die beiden Rohre um ihre gemeinsame Achse gegeneinander verdrehbar sind, und dass das Verbindungsstück (6) die durch die Wandungen der Schlitze (4, 5) begrenzte Öffnung der Vorrichtung dichtend ausfüllt.
AT287266A 1965-04-23 1966-03-25 Vorrichtung zur Verhütung eines Bedampfens oder einer anderweitigen Verschmutzung einer Spindel AT265785B (de)

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