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Maschine zur Herstellung von Platten aus Brettern.
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des Kegelrades 4J ! in der entgegengesetzten Richtung gedreht wird und nun die Vorschubrahmen 48 und 49 gleichfalls in entgegengesetzten Richtungen gegen vorher verschiebt. Auf diese Weise wird ein ununterbrochener Vorschub der Brettchen aus dem Magazin 2 erzielt.
In Fig. 3 und 4 ist in grösserem Massstab die eine Hälfte eines solchen Vorschubrahmens zum Verschieben der Brettchen zwischen den Führungen 11 dargestellt. Im Vorder-
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ruhendes Zwischenstück 54 nach oben gedrängt wird. Beim Rückgang des Rahmens wird der Mitnehmer durch das Gewicht der im Magazin lagernden Brettchen in die Rahmenebene hinuntergedrückt. Im Hinterende des Rahmens ist ein Schraubenbolzen 56 mit Kopf 57 wagerecht eingeschraubt, der einen lotrechten Ansatz 58 der Zahnstange 47 frei durchsetzt ; der Ansatz wird durch eine Schraubenfeder 59 gegen den Kopf 57 gedrängt. Bei der Vorwärtsbewegung der Zahnstange wird der Rahmen unter Zusammendrückung dar Schraubenfeder 59 elastisch mitgenommen.
Die Schraubenfeder 59 muss kräftig genug sein, um das Hinausschieben des untersten Brettchens aus dem Magazin und das Anpressen desselben gegen die Hinterkante des vorhergehenden Brettchens zu ermöglichen, ohne ganz zusammengedrückt zu werden. Unterhalb des Mitnehmers 51 ist eine den Vorschubrahmen
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des Rahmens mit Aussparungen im Maschinengestell zur Deckung gelangt. Diese Anordnung ist getroffen, um Späne, Sägemehl usw. nicht unter dem Mitnehmer ansammeln, sondern hinausfallen zu lassen, damit nicht etwa durch sie die Abwärtsbewegung des Mitnehmers heim Rückgang der Rahmen behindert wird.
Hinter dem Magazin 2 befindet sich ein Leimbehälter 10, über dem ein Arm 7 liegt, der den Leimaufstreicher 8 trägt. Der Arm 7 sitzt fest an einer Querstange 70, die ihrerseits mittels eines Armes 71 gedreht werden kann, an dem eine'Rolle sitzt, die in einer Kurvennut 7, eines Gleitrahmens 74 sich verschiebt. Letzterer ist durch den Bolzen 75 mit dem Vorschubrahmen 48 gekuppelt. Sobald der Vorsrhubrahmen 48 und mit ihm der Gleitrahmen 74 an das Ende der Rückwärtsbewegung gelangt (Fig. 1 und 2), befindet sich die Rolle des Armes 71 am Ende der Kurvennut 7. 5. Der Aufstreicher 8 ist nun in solcher Stellung, dass er an der Vorderkante des untersten Brettchens 1 anliegt und, während dieses aus dem Magazin vorgeschoben wird, Leim auf diese Kante aufbringt.
Bei seiner Vorwärtsbewegung nimmt nun der Vorschubrahmen 48 auch den Gleitrahmen 74 mit. Die am Arm 71 sitzende Roll wird durch die Kurvennut 73 verschoben, und der
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dass der Aufstreicher die Vorderkante des nunmehr zu unterst liegenden Brettchens mit Leim bestreicht, sobald der Gleitrahmen 74 am Ende seiner Vorwartsbewegung angelangt ist. Die Aufstreichvorrichtung ist derart eingestellt, dass wahrend des Herabsinkens des Armes 7 das vom Mitnehmer vorgeschobene Brett mit seiner Vorderkante den Auf- streichor 8 streift.
Nach Passieren des Aufstreiehers 8 gerät das Brett zwischen Fiihrungen. Sie be- stehen aus einer Anzahl von Führungsstangen 11, die om Magazin bis zu der Stelle, an der das Brett mit Papier oder dgl. belegt wird, laufen und durch auf Bolzen 78 aufgereihte Rohrstücke 77 auseinandergehalten werden. Das obere von den beiden so gebildeten Führungsgittern ist schwer genug, um di aus den Brettern zusammengesetzte Platte beim Durchgang vom Magazin zu den Belegwalzen niederzuhalten. Oberhalb der Aufstreichvorrichtung ist eine Anzahl von Rollen 60 angeordnet, die die Bretter weiter vorschieben.
Zwischen den Führnngsstangen 11 und hinter den Rollen 60 befindet sich eine Sperrung in Form einer Drahtbürste J. 8. die von oben gegen die Bretter anliegt und ihre Vorwärtsbewegung nicht hindert, eine Rückwärtsbewegung dagegen unmöglich macht.
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aufstiiuben.
Hinter den Staubbläsern folgt eine Anzahl von umlaufenden Bürsten 15 ober-und unterhalb des Brettes, die zwischen den Führungen 11 angeordnet sind, welche an dieser Stelle derart gebogen sind, dass die Bürsten die ganze Oberfläche der Platte bestreichen.
Die Bürsten dienen sowohl zur Weiterbeförderung der Ptatte a ! s auch zum Abstreichen des überflüssigen Leimes und sind in ein Gehäuse 67 eingeschlossen, das mit Heissluft zum Trocknen der Leimfngen gespeist wird und ausserdem zum Absaugen des von den Biirsten
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folgen mit Filz belegte, erwärmbare Presswalzen 18, die den Belag von Papier oder dgl. auf die Ober-und Unterfläche des Brettes aufpressen. Das Belegpapier wird von den Papierrollen 20 abgezogen und über Führungsrollen 21 zu den Presswalzen 18 geführt, die die gleiche Geschwindigkeit wie das Brett besitzen und infolgedessen seinen Vorschub unterstützten.
Die obere Presswalze druck mit ihrem Gewicht gegen das Brett, so dass der Papierbelag von ihr und der festliegenden Unterwalze gegen das Brett gepresst wird. Das aus den Walzen kommende fertige Brett 19 kann dann an den Kanten behobelt und in die gewünschten Längen zerschnitten werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zur Herstellung von Platten aus in einem Magazin übereinander geschichteten Brettern, von denen das jeweils unterste aus dem Magazin herausgeschoben und gegen das
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denen eine derartige Bewegung erteilt wird, dass während des Vorwärtsganges des einen Rahmens der andere Rahmen zurückbewegt wird, so dass sich stets ein Rahmen in der Arbeitsstellung befindet, wodurch ein ununterbrochener Arbeitsgang gewährleistet ist.