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Vorrichtung zum aufeinanderfolgenden Zurschaustellen von Karten
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum aufeinanderfolgenden Zurschaustellen von Karten mit einem Gehäuse, das einen intermittierend wirksamen Karten-Verschiebungsmechanismus umschliesst und zumindest eine Schauöffnung aufweist, die im Bereich einer in sich geschlossenen Bewegungsbahn für die Karten liegt, wobei gegenüberliegende Kanten der Karten an Führungsstangen befestigt sind, die in
Führungen verschiebbar sind und zumindest über einen Teil ihrer Bewegungsbahn vom Karten-Verschiebungsmechanismus weiterbewegt werden.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art sind die Kartenbilder auf zwischen Führungsstangen aus- spannbaren Bildbändern angeordnet und für die beiden Führungsstangen jedes Bildbandes sind vollständig getrennte, in sich geschlossene Führungen vorgesehen. Die Bildbänder erleiden auf ihrem Umlaufweg starke Verformungen, so dass praktisch nur weiche Bänder, die auf waagrechten Stangen aufgehängt sind, verwendet werden können.
Die Erfindung zielt darauf ab, eine Vorrichtung der einleitend angegebenen Art so zu gestalten, dass sie bei einfachem Aufbau die aufeinanderfolgende Zurschaustellung auch steifer Karten, etwa von üblichen Ansichtskarten, aber auch von Reklamekarten usw. erlaubt, und erreicht dies dadurch, dass die Bewegungsbahn der Karten aus zumindest einem Bogenabschnitt, in dem für beide Führungsstangen jeder Karte gemeinsame, sich über einen Ringsektor erstreckende Bogenführungen vorgesehen sind, und zumindest einem in diametraler Richtung verlaufenden geraden Abschnitt zusammengesetzt ist, in dem für die beiden Führungsstangen jeder Karte getrennte, mit Abstand voneinander angeordnete Führungen vorgesehen sind, die sekantenartig in gegeneinander versetzten Punkten an die gemeinsamen Bogenführungen anschliessen,
wobei die Bewegungsbahn der Karten im Bogenabschnitt im wesentlichen in Richtung der Flächenerstreckung der Karten und im geraden Abschnitt im wesentlichen senkrecht zu dieser Flächenerstreckung verläuft und die Schauöffnung des Gehäuses vor dem bzw. vor einem geraden Abschnitt der Bewegungsbahn liegt.
Bei der Erfindung setzt sich also die Bewegungsbahn der Karten sozusagen aus zumindest einem "zweischienigen", in diametraler Richtung verlaufenden Abschnitt und aus zumindest einem meinschle- nigen", in Umfangsrichtung verlaufenden Bogenabschnitt zusammen, wobei die Karten im zweischienigen Abschnitt im wesentlichen senkrecht zu ihrer Flächenerstreckung und im einschienigen Abschnitt im wesentlichen in ihrer Flächenerstreckung bewegt werden. Anders ausgedrückt laufen die beiden Führungsstangen jeder Karte im Zweischienenabschnitt in je einer eigenen Schiene nebeneinander, im Einschienenabschnitt hingegen in einer gemeinsamen Schiene hintereinander.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist an den Anschlussstellen der in diametraler Richtung verlaufenden Führungen für die hintere Führungsstange jeder Karte je ein schwenkbarer Ablenker angeordnet, der durch die vorbeibewegte Karte aus einer Ruhestellung in eine Arbeitsstellung verschwenkbar ist, in welcher er den Eingang der betreffenden Führung für die hintere Führungsstange abdeckt. Dieser Ablenker gibt nach Vorbeilauf der hinteren Führungsstange der Karte durch Rückkehr in seine Ruhestel-
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lung die Führung für diese hintere Führungsstange wieder frei.
Zweckmässig ist ferner an den Anschluss- stellen der in diametraler Richtung verlaufenden Führungen für die vordere Führungsstange jeder Karte je ein diese Stange aus einer Bogenführung in die zugeordnete Führung für die vordere Führungsstange um- leitender Ablenker angeordnet.
Zur Sicherung einer einwandfreien Steuerung der Führungsstangen durch die Ablenker können die
Führungsstangen der Karten im Eingriffsbereich der Ablenker mit diesen zusammenwirkendenockenarti- ge Ansätze tragen. Zur Vereinfachung des Antriebsmechanismus ist bei einer bevorzugten Ausführungs- form der Wirkungsbereich des Karten-Verschiebungsmechanismus auf den Bogenabschnitt bzw. die Bo- genabschnitte der Bewegungsbahn der Karten beschränkt und die Karten sind im geraden Abschnitt bzw. in den geraden Abschnitten der Bewegungsbahn der beiden Führungsstangen dicht aneinander in den zu- geordneten Führungen angeordnet, so dass in diesem Abschnitt bzw. in diesen Abschnitten die Bewegung der Karten durch gegenseitige Verdrängung erfolgt.
Bei einer speziellen Ausführungsform der Erfindung sind an die beiden Führungsstangen jeder Karte gemeinsamen Bogenführungen je zwei, die beiden Enden dieser Führungen sekantenartig miteinander verbindende, in im wesentlichen diametraler Richtung durchgehende, getrennte Führungen für die vor- dere bzw. hintere Führungsstange jeder Karte angeschlossen, wobei vorzugsweise die beiden in diame- traler Richtung durchgehenden Führungen in ihrem mittlerenBereich gegensinnig nach aussen ausgebaucht sind.
Bei einer andem Ausführungsform sind an die beiden Führungsstangen jeder Kartegemeinsamen Bogenführungen an jedem Ende dieser Bogenführungen zwei im wesentlichen in diametraler Richtung verlaufende Abschnitte von getrennten Führungen für die vordere bzw. hintere Führungsstange jeder Karte vorgesehen, wobei diese beiden Abschnitte von Führungen an ihren inneren Enden durch sich über einen Ringsektor erstreckende Bogenführungen miteinander verbunden sind.
Wenn bei dieser Ausführung dieBewegung der Führungsstangen durch umlaufende Ketten mittels von den Ketten getragenen Mitnehmern erfolgen soll, die an den Führungsstangen angreifen, so können zwei miteinander über ein Getriebe gekuppelte umlaufende Ketten vorgesehen werden, von denen die eine zur Bewegung der Karten längs der äusseren und die andere zur Bewegung der Karten längs der inneren Bogenführungen dient.
Bei einer weiteren Ausführungsform sind in gleichen Winkelabständen vier in diametraler Richtung verlaufende Abschnitte von getrennten Führungen für die beiden Führungsstangen jeder Karte vorgesehen, wobei der Reihe nach der erste dieser Abschnitte mit dem zweiten an den äusseren Abschnittenden, der zweite Abschnitt mit dem dritten an den inneren Abschnittenden, der dritte Abschnitt mit dem vierten an den äusseren Abschnittenden und der vierte Abschnitt mit dem ersten an den inneren Abschnittenden durch eine beiden Führungsstangen einer Karte gemeinsame Bogenführung verbunden ist.
Das Gehäuse der Vorrichtung kann zwei diametral gegenüberliegende Schauöffnungen aufweisen, zwischen denen in diametraler Richtung verlaufende Führungsabschnitte oder durchgehende Führungen angeordnet sind.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungengenauer beschrieben. Fig. 1 ist eine Seitenansicht der Schaustellvorrichtung gemäss der Erfindung, Fig. 2 ein Querschnitt in grösserem Massstab nach der Linie 2-2 in Fig. l, Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie 3-3 in Fig. 2, Fig. 4 eine perspektivische Teilansicht einer der Karten und ihrer Führungsstangen, Fig. 5 ein Teilschnitt mit der Ablenkeinrichtung, welche den richtigen Eintritt der Karten in die diametralen Führungen sichert, Fig. 6 ein Teilschnitt nach der Linie 6-6 in Fig. 2, der Einzelheiten der rinnenförmigen Füh- rung zeigt und erläutert, wie sich die Führungsstangen der Karten darin bewegen, und Fig. 7 ist ein Teilschnitt nach der Linie 7-7 in Fig. 2.
Fig. 8 zeigt eine Seitenansicht einer abgewandelten Ausführung der Erfindung, bei welcher das Gehäuse die Form einer Flasche hat, Fig. 9 ist ein in vergrössertem Massstab gehaltener Schnitt nach der Linie 9-9 in Fig. 8 und Fig. 10 ein Teilschnitt nach der Linie 10-10 in Fig. 9.
Fig. 11 ist eine Seitenansicht einer andern Ausführungsform der Erfindung, Fig. 12 ein Horizontalschnitt zu Fig. 11 und 13 ein Schnitt durch eine der in der Vorrichtung nach den Fig. 11 und 12 verwendeten Karten. Fig. 14 ist ein der Fig. 2 ähnlicher Horizontalschnitt durch eine Ausführungsform mit vier Schauöffnungen, Fig. 15 ein Querschnitt zu Fig. 14 und 16 ein Teilschnitt durch die Führung für die Karten.
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--12- dargestellt,Schauöffnung -20-- zum Sichtbarmachen von im allgemeinen rechteckigen Schaukarten --22-. Jede Karte-22-hat Hochformat und jede ihrer Seitenkanten ist mit einer Führungsstange --24-- verbun- den, deren Enden auf gegenüberliegenden Seiten mit der Karte --22- ausgerichtete vorstehende, nok-
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kenartige Ansätze --26-- tragen.
An der Innenfläche des zylindrischen Gehäuses --12-- befinden sich zwei Ringe-28-, die je von einer ringförmigen Winkelstütze --30-- im Abstand vom Gehäuse --12-- gehalten werden und einen Kanal --32-- zur Aufnahme und Führung je einer endlosen Förderkette -34- bilden. Die untere Förderkette-34-- (gegebenenfalls auch die obere) trägt in Abständen Halter --36-- mit je einem nach innen gebogenen, waagrecht liegenden Finger --38-- (Fig. 7). Zwischen der Schauöffnung --18-- und der Schauöffnung --20-- sind im Ober- und Unterteil des Gehäuses halbringförmige Laufbahnen-40-mit Rinnenform vorgesehen, welche die Enden der Führungsstangen --24-- gleitend aufnehmen. Die Finger - ragen in die untere Laufbahn --40--, um in Eingriff mit den Führungsstangen --24-- zu kommen.
Zum Antrieb der Ketten --34-- dient ein Motor --42--, dessen Abtriebsrad-44-über eine Ket- te-46-im Eingriff mit einem Kettenrad --48-- steht, das auf einer senkrechten, langen Welle-60sitzt, welche in Lagern --52- am Boden und an der Decke des Gehäuses gelagert ist. Die Welle-50trägt zwei Kettenräder--54--, deren Ketten-56-mit weiteren Kettenrädern --58-- auf einer senk- rechten Welle --60-- im Eingriff stehen.
Die Welle --60-- ist nahe dem Innenumfang des Gehäuses - angeordnet und trägt Kettenräder-62-, die mit je einer der durch Öffnungen --64-- in den Ringen --28-- hindurchtretenden Ketten --34-- im Eingriff stehen und auf diese Weise eine Antriebsverbindung mit den Ketten --34-- herstellen und diese im Gehäuse in den von den Ringen --28- ge- bildeten Führungen in Umlauf versetzen.
Die Welle --50--trägt ferner zwei Kettenräder --66-- für je eine Kette-68-mit abstehenden Fingern-70-. Jede Kette --68-- läuft um den Ständer --14-- und wird von einer oberen Führung - bzw. von einer unteren Führung --74-- aufgenommen. Nahe der oberen Führung-72-befin- det sich eine Laufbahn --76-- in Form einer nach unten offenen Rinne und nahe der unteren Führung
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-74-- eine Laufbahn --78-- in- zur Aufnahme der nockenartigen Ansätze --26-- der Führungsstangen --24-- (Fig.2 und 3).
Die Laufbahnen --76, 78-- stehen über parallel zu einem Durchmesser des Gehäuses --12--mit Abstand voneinander verlaufenden Laufbahnabschnitten --74,74'-- mit der Laufbahn-M-in Verbindung ; die Lauf- bahnabschnitte -74, 74. -- fluchten etwa mit den Schauöffnungen-18 und 20--. Wenn sich die Kar-
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--20-- nach- befinden, an der sie weiter in den Laufbahnen -74, 74. -- diametral nach aussen in Richtung zur Schauöffnung --18-- wandern. Es sei bemerkt, dass der Übersichtlichkeit halber in den Figuren nur wenige Karten gezeichnet sind. In der Praxis liegen die von den Stangen --24-- getragenen Karten im wesentlichen dicht aneinander, wenn sie die diametralen Führungen durchlaufen.
An der hinteren Schauöffnung --20-- sind die Anschlussstellen der Laufbahnen-40 und 74 bzw.
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Sie sind derart schwenkbar, dass die vordere Führungsstange-24-, wenn sie auf die Oberfläche des Ablenkers aufläuft, über diese Oberfläche hinweggleitet und dabei die obere Kante des Ablenkers nach unten drückt, wodurch die andere Kante angehoben und gemäss Fig. 5 in die Laufbahn --40-- eingeführt wird, so dass die hintere Führungsstange --40-- der Karte --22-- unter den Ablenkern -- 84 -- in die Laufbahn --74'-- eintritt, worauf der Ablenker --84-- in seine Ruhestellung nach Fig. 2 zurückkehrt.
Diese Konstruktion verbürgt, dass nur die vordere Führungsstange --24-- am Ablenker --84-- vorbeigeht, die hintere Führungsstange --24-- hingegen in die Laufbahn --74'-- einschwenkt. Der Ablenker --82-dient dazu, die vordere Führungsstange --24-- in die Laufbahn --74-- und über diese in die gebogene Laufbahn --78-- zu bringen.
Analoge Ablenker --88, 90-- sind jenseits des Ständers --14-- an den Anschlussstellen der Führun- gen-78 und 74 bzw. 74'-vorgesehen.
Bei dieser Konstruktion werden die Karten --22-- von den Fingern-38-an den Ketten -34-er- griffen und in die "einschienige" Laufbahn--40-- um den Gehäuseumfang geführt und sodann an die geraden "zweischienigen" Laufbahnen --74,74'-- abgegeben; sie wandern dann radial einwärts, bis die Fin- ger-70-die Karten aufgreifen und sie "einschienig" um den Ständer -14-- bewegen und dann wieder in die gegenüberliegenden "zweischienigen" Laufbahnen --74,74'-- einführen, so dass sich jede Karte wieder zur Schauöffnung --18-- ausgerichtet weiterbewegt. Die Finger -38-- und die Finger
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