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Regal für Automobil-Garagen
In Automobil-Garagen werden bekanntlich nicht nur die Automobile selbst, sondern ausserdem noch Zubehörteile, Reinigungsmittel und sonstige Gegenstände abgestellt. Da aber aus Gründen der Kostenersparnis die Garagen eng gebaut werden, bereitet das Abstellen von Zubehörteilen, Reinigungsmitteln u. dgl. in den Garagen vielfach erhebliche Schwierigkeiten, zumal sich handelsübliche Regale wegen ihres beträchtlichen Raumbedarfs in den meisten Fällen nicht aufstellen lassen.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Regal zu schaffen, das insbesondere zum Aufstellen in Automobil-Garagen geeignet ist und die Bewegungsmöglichkeit der Automobile in der Tiefe der Garage nicht wesentlich beeinträchtigt und die Längswände der Garage völlig freilässt.
Es ist bereits eine im Prinzip für diesen Verwendungszweck geeignete Regalbauweise bekannt, bei welcher an einer Wand in geeigneten Abständen vertikale Holme befestigt werden, die vertikale Lochreihen aufweisen, in die in wählbare Höhenlage über dem Boden mit Hakenenden versehene, normal zur Wand verlaufende Tragarme eingehängt sind, deren vordere Enden durch horizontale und vertikale Verbindungsteile untereinander so verbunden sind, dass sich eine von den Holmen mit Abstand vom Boden frei auskragendes Regal ergibt. Ein solches Regal erfordert, wie schon erwähnt, eine Befestigung der Holme an einer Wand, wobei bei ungenügender oder locker werdender Befestigung die Gefahr eines Kippens des Regals besteht.
Das erfindungsgemässe Regal, das diese Nachteile vermerkt, weist an den Aussenseiten zwei leiterartige Ständer und zwischen diesen Ständern angeordnete Auflageflächen auf und ist dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den an den Aussenseiten des Regals vorgesehenen Ständern mindestens ein weiterer Ständer vorgesehen ist, der aus zwei auf einem Fuss befestigten Standrohren besteht, von denen das hintere mit den hinteren Rohren der seitlichen Ständer in gleicher Ebene liegt, wobei der Abstand des vorderen Rohres des Mittelständers von dessen hinterem Rohr erheblich geringer ist als die Regaltiefe.
Die untere Auflagefläche des Regals wird dabei in einer solchen Höhe angeordnet, dass ein Personenkraftwagen üblicher Bauart bis unmittelbar vor das vordere Standrohr der Mittelstütze unter das Regal gefahren werden kann.
In der Zeichnung ist ein nach der Erfindung ausgebildetes Regal schaubildlich dargestellt. Dieses Regal weist zwei die seitlichen Begrenzungen des Regals bildende, etwa in einem Abstand von 2 m voneinander angeordnete, leiterartige Ständer-a, b-sowie zwischen diesen Ständern angeordnete Winkeleisenrahmen --c-- mit darin gelagerten Gitterrosten-d-auf. Der Abstand der unteren Winkeleisenrahmen-c-- vom Boden beträgt etwa 1, 1 m.
Mitten zwischen den seitlichen Ständern --a, b-- ist ein weiterer Ständer angeordnet, der aus zwei auf einem vorspringenden Fuss --f-- befestigten Standrohren --g und h-besteht, von denen das hintere - mit den hinteren Rohren --a-- der seitlichen Ständer in gleicher Ebene liegt, während der Abstand des vorderen Standrohres-h-von dem dahinter befindlichen Rohr-g-nur einen Bruchteil der Regaltiefe ausmacht.
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Das hintere Standrohr-g-erstreckt sich bis zur Oberkante des Regals, während das davor befindliche Rohr --h-- nur bis an die unteren Winkeleisenrahmen-c-heranreicht und etwa in halber Höhe durch ein Querrohr mit dem Rohr --g-- verbunden ist.
Zwischen den unteren und den darüber angeordneten Winkeleisen-Tragrahmen --c-- ist eine Strebe-k-- befestigt, die von den unteren Rahmen --c-- aus schräg nach oben und vorn gerichtet ist.
Durch den mittleren Ständer --f, g, h-und die Schrägstrebe --k-- werden die Tragflächen auch im mittleren Teil des Regals wirksam abgestützt, so dass trotz der relativ grossen Länge des Regals sowohl die Ständer als auch die Tragrahmen nicht stärker dimensioniert zu werden brauchen als bei den bekannten leichten Haushaltsregalen. Demzufolge sind die Herstellungskosten des erfindungsgemässen Regals relativ gering.
Die Winkeleisen-c-werden durch Schrauben lösbar mit den Ständern-a, b bzw. g, h-verbun- den, so dass sowohl eine gute Transportmöglichkeit gegeben als auch eine bequeme Montage des Regals an Ort und Stelle möglich ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Regal für Automobil-Garagen mit leiterartigen Ständern und zwischen diesen Ständern angeordneten Auflageflächen, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den an den Aussenseiten des
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Rohren (a) der seitlichen Ständer in gleicher Ebene liegt, wobei der Abstand des vorderen Rohres (h) des Mittelständers von dessen hinterem Rohr (g) erheblich geringer ist als die Regaltiefe.