DE1907934U - Staender fuer warenregale. - Google Patents

Staender fuer warenregale.

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DE1907934U DEB59617U DEB0059617U DE1907934U DE 1907934 U DE1907934 U DE 1907934U DE B59617 U DEB59617 U DE B59617U DE B0059617 U DEB0059617 U DE B0059617U DE 1907934 U DE1907934 U DE 1907934U
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Description

13· Oktober
B 22 GM
Anmelder: Firma Eberhard Bohlen., Maschinenfabrik,
======== Köln-Ehrenfeld, Wissmannstraße 4o
Ständer für Warenregale
Die Neuerung befaßt sich mit Ständern für Warenregale, wie sie in Lagern und Handelsgeschäften verwendet werden und die aus zwei oder mehr senkrechten Ständern und an diesen lösbar befestigten Tragarmen zur Auflagerung von Lagerböden bestehen, wobei die Ständer aus Profilstäben aus Blech oder dergleichen Material bestehen und auf ihrer Vorderseite eine Vielzahl von über die ganze Höhe verteilt angeordneten Schlitzen aufweisen, die zum Einhängen der Tragarme dienen.
Warenregale dieser Art sind bekannt und beispielsweise derart gestaltet, daß an der Rückseite des Regals die
Ständer angeordnet sind, zwischen denen gegebenenfalls eine Rückwand befestigt ist, wobei in die hinterschnittenen Schlitze auf der Vorderseite der Ständer die Tragarme eingehängt werden·, auf die die Lagerböden aufgelegt sind.
- 2 - 1J. Oktober 1964
Bisher fertigte man die Ständer derartiger Warenregale aus geschlossenen, rechteckigen Blechhohlprofilen, wobei die Schlitze in einer der Schmalseiten der Rechteckprofile angeordnet waren. Es ist bekannt, daß geschlossene Hohlprofile in der Herstellung relativ teuer sind. Sie haben darüber hinaus vor allem bei Verwendung des Warenregals in Lebensmittellagern oder -geschäften den Nachteil, daß sich im Inneren der Ständerprofile Schmutz und Ungeziefer ansammeln kann, da das Innere der geschlossenen Hohlprofile für eine Reinigung praktisch nicht zugänglich ist. Auch benötigen geschlossene Hohlprofile als Ständer bei der Lagerung und beim Transport der zerlegten Warenregale relativ viel Platz, da der im Inneren der Hohlprofile liegende Raum als toter, verlorener Hohlraum gelten muß. Kommt es darauf an, Ständer für Warenregale herzustellen, die beim einen Abnehmer nur geringe Lasten aufzunehmen haben, die aber beim anderen Abnehmer relativ hohe Lasten tragen müssen, so kann man dieser unterschiedlichen Belastung der Ständer bei den bisher üblichen, geschlossenen Hohlprofilen nur dadurch Rechnung tragen, daß man Ständer-Hohlprofile unterschiedlicher Abmessungen herstellt und bei der Fertigung der Regale verwendet. Dies bedeutet nicht nur, daß ein größeres Lager verschiedener Ständerprofile gehalten werden muß, sondern es müssen zur Herstellung der verschieden
- 3 - 13· Oktober 1964
starken Hohlprofile entsprechend viele Werkzeuge bereitgestellt werden.
All diese Nachteile soll die vorliegende Neuerung beseitigen. Dazu wird gemäß der Neuerung vorgeschlagen, daß die die Ständer bildenden Profilstäbe im Querschnitt offene Profile sind.
Im einzelnen wird vorgeschlagen, daß die Ständer aus zwei aneinander befestigten Profilen bestehen, die im Querschnitt die Gestalt eines flachgedrückten, kantigen 11C" haben, wobei die Schlitze in den schmalen Vorder- und/oder Hinterseiten angeordnet sind.
Die so gestalteten Profile können entweder Rücken an Rücken oder mit ihren offenen Vorderseiten aneinander befestigt sein.
Im letzteren Falle ordnet man zwischen den Schenkeln der offenen Profilseite vorzugsweise gekröpfte Streifen an, wobei die Kröpfungen der jeweils zwei miteinander zu verbindenden Profile hakenförmig derart aus der Profilebene vorspringen, daß sie sich beim Aufeinandergleiten der beiden Profile ineinander verhaken.
- 4 - 15. Oktober 1964
Man kann in einer anderen Variante die Ständer auch aus einem oder mehreren aneinander befestigten, im Querschnitt im wesentlichen wie ein kantiges "J" ausgebildeten Profilstäben bilden, wobei die Schlitze in der Schmalseite des Pußbogens des Profils angeordnet sind.
Bei einer derartigen Ausgestaltung der Ständer gemäß der Neuerung kann man entweder ein derartiges Profil oder zwei derartige Profile oder auch vier derartige Profile zusammenkoppeln, um einen Ständer mit der entsprechenden Belastbarkeit zu bilden.
Weitere Einzelheiten der Neuerung ergeben sich aus der folgenden Besehreibung einiger Ausführungsbeispiele, die in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt sind.
Fig. 1 stellt eine perspektivische Darstellung einer ersten Ausführungsform des Ständers gemäß der Neuerung dar.
Pig. 2 zeigt diese Ausführungsform im Querschnitt.
Pig. 3 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform des Ständers gemäß der Neuerung, der aus den gleichen Profilstäben wie die Ausführungsform gemäß Pig. 1 gebildet ist.
- 5 - 15· Oktober 1964
Pig. 4 zeigt den Ständer gemäß Fig. 3 im Querschnitt.
Pig. 5 zeigt einen Vertikalschnitt durch den Ständer gemäß Pig. J.
Fig. 6 ist eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform des Ständers gemäß der Neuerung.
Fig. 7 zeigt den Ständer gemäß Pig. 6 im Querschnitt.
Fig. 8 ist eine Querschnittsdarstellung eines Ständers, der aus den gleichen Profilteilen wie der Ständer gemäß Fig. 6, jedoch in einer leichteren Ausführungsform, hergestellt ist.
Fig. 9 zeigt noch eine Variante des Ständers gemäß der Neuerung, die nur aus einem Profilstab besteht und somit eine besonders leichte Ausführungsform zeigt.
In sämtlichen Figuren sind gleiche oder entsprechende Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
- 6 - 13. Oktober 1964
Zur Herstellung der in den Pig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsformen des Ständers gemäß der Neuerung wird ein Profil verwendet, das im wesentlichen die Gestalt eines flachgedrückten, kantigen "C" hat.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 und 2 sind zwei derartige Profile mit ihren Stegen 11 Rücken an Rücken aneinander befestigt. Die Befestigung kann mittels Schweissung oder auf irgendeine andere Weise erfolgen.
Das einzelne "C"-Profil besteht aus dem Steg 11, an dew sich am einen Ende rechtwinklig die Profilvorderseite 12 und am anderen Ende rechtwinklig die Profilhinterseite anschließt. An die Profilvorderseite 12 schließt sich wiederum rechtwinklig und parallel zum Steg 11 ein Ende 13 und an die Profilhinterseite 14 schließt sich wiederum rechtwinklig und parallel zum Steg 11 ein Ende 15 an, wobei die Enden 13 und 15 in einer Ebene liegen und die offene Seite des Profils bilden.
Aus Pig. 1 ist zu ersehen, daß die Schlitze 16 in der Vorderseite 12 des Profils angeordnet sind. Selbstverständlich können in der Hinterseite 14 desgleichen Schlitze 16 angeordnet werden. Die Schlitze 16 dienen zum Einhängen von Tragstäben, die im wesentlichen horizontal verlaufen und
- 7 - 13· Oktober 1964
zur Auflagerung von Lagerböden dienen.
Zum Aufstellen des Warenregals werden die Ständer 1o zunächst im entsprechenden Abstand voneinander vertikal angeordnet und durch eine Zwischenwand oder Streben miteinander verbunden, die in das Innere des einen "C"-Profils des Ständers eingreifen. Bei einem Mittelständer greifen diese Teile selbstverständlich von beiden Seiten in die Profile ein. Sodann werden die Tragarme in den Schlitzen 16 befestigt und die Lagerböden auf die Tragarme aufgelegt. Es ist natürlich auch möglich, die Ständer 1o einzeln an einer Wand aufzuhängen, so daß die Querverbindung durch eine Rückwand und die Anordnung von Aussteifungen entfallen kann.
Es ist zu erkennen, daß die in den Pig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsform des Ständers äußerst einfach und billigherzustellen ist und daß das Innere der beiden aneinander befestigten Profilstäbe zur Reinigung zugänglich ist.
Die in den Fig. 3 bis 5 dargestellte Ausführungsform geht von dem gleichen "C"-Profil aus, wie es in den Pig. 1 und 2 benutzt ist. Der Unterschied besteht darin, daß die beiden Profile mit ihren Enden 13 und 15 aneinander befestigt werden, so daß ein geschlossenes Hohlprofil entsteht.
- 8 - 15. Oktober 1964
Während man die Befestigung der beiden Profile beispielsweise durch Schweißung im Bereich der Enden I3 und I5 vornehmen kann, ist es gemäß einer besonderen Ausführungsform der Neuerung vorteilhaft, zwischen den Kopfenden der Teile 13 und schmale, gekröpfte Streifen 18, 19 anzuordnen, die mit ihrem einen Teil 18 in der Ebene der Enden 1J und 15 liegen und an den Teilen 13 und 15 befestigt sind, während sie mit ihrem abgekröpften Teil 19 aus der Ebene des Profils herausragen und gemäß der Darstellung in Pig. 5 derart gekröpft sind, daß, wenn man die beiden Profile in Längsrichtung aneinander entlang bewegt, sich die Kröpfungen 19 ineinander verhaken. Auf diese Weise kommt eine sichere Verbindung der beiden Profilteile zustande, wobei die Profilteile aber durch eine Längsbewegung der beiden Teile in entgegengesetzter Richtung wieder voneinander lösbar sind. Es ist zu erkennen, daß man durch eine derartige Ausgestaltung auch mühelos das Innere des Hohlprofiles zur Reinigung erreichen kann und außerdem einen beliebig langen Ständer 17 dadurch bilden kann, daß man mehrere kurze Einzelprofile durch die Streifen 18, 19 derart miteinander verhakt, daß die Fugen, d. h. die Enden der Einzelprofile in Längsrichtung versetzt sind. Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, die Streifen 18, I9 im Abstand von etwa 50 cm anzuordnen. Jedenfalls muß jedes der beiden Einzelprofile mindestens zwei Streifen 18, 19 zur sicheren Befestigung am anderen Einzelprofil aufweisen.
- 9 - I?. Oktober 1964
Der in Fig. 6 dargestellte Ständer 2o 1st ein Ständer für starke Belastung. Er ist aus mehreren, offenen Einzelprofilen gemäß der Darstellung in Fig. 9 zusammengesetzt.
Das in Fig. 9 dargestellte Profil gleicht im Querschnitt imwesentlichen einem "j", wobei von einem Steg 21 am einen Ende rechtwinklig ein oberes Ende 22 wegragt, wahrend vom anderen Ende parallel zum Ende 22 ebenso rechtwinklig die Vorderseite 23 ausgeht. An die Vorderseite 25 schließt sich ein Ende 24 rechtwinklig an, das parallel zum Steg 21 läuft. Die Schlitze 16 (s. Fig. 6) sind im vorderen Ende 23 angeordnet *
Das in Fig. 9 dargestellte Profil kann für sich allein als Regalständer benutzt werden, wenn der Ständer keine übermäßig große Last aufzunehmen hat.
Ist die Belastung des Ständers größer, so kann man gemäß der Darstellung in Fig. 8 zwei derartige "J"-Profile mit ihren Stegen 21 Rücken an Rücken aneinander befestigen, so daß die Enden 22 und die Vorderseiten 23 jeweils in einer Ebene liegen.
Für besonders hohe Belastungen kann man unter Verwendung des
- 1ο - 15. Oktober 1964
gleichen "J"-Profils den in den Fig. β und 7 dargestellten Ständer 2o ausbilden. Hier sind an einem flachen Verbindungsstreifen 25, der über die ganze Höhe des Ständers 2o durchgehend oder auch in kurzen Abschnitten ausgebildet sein kann, paarweise insgesamt vier "J"-Profile mit ihren Stegen 21 derart befestigt, daß die Enden 22 paarweise in einer Ebene liegend symmetrisch zur Symmetrielinie 27 (s. Fig. 7) angeordnet sind. Man beläßt dabei zweckmäßig zwischen den einander gegenüberliegenden Paaren der Enden 22 einen Spalt 26, in den die Ständer 2o verbindende Querstreben oder eine Rückwand für das Regal eingeschoben werden kann.
Es ist zu erkennen, daß man die Schlitze 16 bei den in den Fig. 1 bis 7 dargestellten Ausführungsformen der Neuerung sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Hinterseite des Ständers vorsehen kann. Damit ist es möglich, den Ständer als Mittelständer eines Regals zu verwenden, bei dem auf beiden Seiten Tragarme befestigt sind, so daß ein von zwei Seiten zu belegendes Regal entsteht. Auch kann man die Schlitze 16 auf einer Seite dazu benutzen, die Ständer an einer Wand aufzuhängen .
Da bei den in den Fig. 1 bis 8 dargestellten Ausführungsformen des Ständers gemäß der Neuerung jeweils zwei senkrechte
- 11 - 15. Oktober 1964 !
Reihen Schlitze nebeneinander vorhanden sind, können diese Ständerprofile auch als Mittelständer in einem langen Regal dienen. Es werden kann in den jeweils benachbarten Schlitzen 16 Tragarme befestigt, auf die die Lagerbodenfelder aufgelegt werden. Auch kann man bei einem solchen langen Regal die Höhenlage der einzelnen Lagerböden durch die Anordnung von zwei Reihen Schlitzen 16 nebeneinander von Feld zu Feld nach Wahl unterschiedlich anordnen.

Claims (8)

!A. 780 422-6.11.64 - 12 - 15. Oktober 1964 B 22 GM 2 Schutzansprüche
1. Ständer für Warenregale, die aus zwei oder mehr senkrechten Ständern und an diesen lösbar befestigten Tragarmen zur Auflagerung von Lagerböden bestehen, wobei die Ständer aus Profilstäben aus Blech oder dergleichen Material bestehen und auf ihrer Vorderseite eine Vielzahl von über die ganze Höhe verteilt angeordneten Schlitzen aufweisen, die zum Einhängen der Tragarme dienen, dadurch gekennzeichnet, daß die die Ständer (1o, 17, 2o) bildenden Profilstäbe im Querschnitt offene Profile sind.
2. Ständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ständer (1o, I7) aus zwei aneinander befestigten Profilen bestehen, die im Querschnitt die Gestalt eines flachgedrückten, kantigen "c" haben (Pig. 1 bis 4), wobei die Schlitze (16) in den schmalen Vorder- und/oder Hinterseiten (12, 14) angeordnet sind.
3. Ständer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden 11C"-Profile Rücken (11) an Rücken (11) aneinander befestigt sind (Pig. 1 und 2).
13. Oktober 1964
4. Ständer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Profile mit ihren offenen Seiten (1j>, I5) aneinander befestigt sind (Fig. J5 und 4).
5· Ständer nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch schmale, zwischen den Enden (1^* 15) der offenen Profilseite befestigte, gekröpfte Streifen (18, I9), wobei die Kröpfungen (19) der jeweils zwei miteinander zu verbindenden Profile hakenförmig derart aus der Profilebene vorspringen, daß sie sich ineinander verhaken.
6. Ständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer aus einem oder mehreren aneinander befestigten, im Querschnitt im wesentlichen wie ein kantiges "j" ausgebildeten Profilstäben bestehen (Fig. 6 bis 9), wobei die Schlitze (16) in der Schmalseite (25) des Pußbogens des Profils angeordnet sind.
7. Ständer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei derartige Profile mit ihren Stegen (21) Rücken an Rücken befestigt sind (Fig. 8).
8. Ständer nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, daß vier derartige Profile den Ständer (2o) bilden, wobei die oberen Plansche (22) der Profile und die Stege (21) der Profile mit einem dazwischen angeordneten Verbindungsstreifen (25) einander benachbart angeordnet sind,
- 14 - 13· Oktober 1964
derart, daß der Ständer (2o) im Querschnitt einerseits zum Verbindungsstreifen (25) und andererseits zur mittleren Senkrechten (27) auf diesen Verbindungsstreifen (25) klappsymmetrisch ist.
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