AT264420B - Packer - Google Patents

Packer

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Publication number
AT264420B
AT264420B AT104266A AT104266A AT264420B AT 264420 B AT264420 B AT 264420B AT 104266 A AT104266 A AT 104266A AT 104266 A AT104266 A AT 104266A AT 264420 B AT264420 B AT 264420B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
packer
riser
casing
thermal expansion
riser pipe
Prior art date
Application number
AT104266A
Other languages
English (en)
Inventor
Anastasiu Dipl Ing Vasile
Margarit Traian
Original Assignee
Mini Petrolului
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  • Consolidation Of Soil By Introduction Of Solidifying Substances Into Soil (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Packer 
Die Erfindung bezieht sich auf einen Packer, wie er beispielsweise bei der Erdölförderung verwendet wird. Derartige Packer werden in der Regel am untern Ende der Steigrohre angeordnet und dienen dazu, das Futterrohr des Bohrloches gegenüber dem Steigrohr abzudichten. 



   Die Betätigung der bisher bekannten Packer erfolgt meist entweder mechanisch oder hydraulisch, wobei bei mechanischer Betätigung das aus dem Bohrloch herausragende Ende des Steigrohres verschoben oder verdreht werden muss. Dies stellt einen wesentlichen Nachteil dar, und erfordert zusätzliche Vorrichtungen und es wird weiters durch die thermische Dehnung der Steigrohre ein unkontrollierbarer Druck auf den Packer ausgeübt, wodurch dieser beschädigt werden kann.

   Wenn, wie dies bekannt ist, zur Erhöhung der ölausbeute auf die ölführende Schicht eine Wärmewirkung, beispielsweise durch Einspritzung heisser Flüssigkeiten, wie Lösungsmittel oder heissem Wasser oder durch Einspritzung von Dampf, über das Steigrohr ausgeübt werden soll, so ist die Anordnung eines Packers am Ende des Steigrohres unbedingt nötig, da einerseits dadurch der thermische Wirkungsgrad des Vorganges erhöht wird, weil die innerhalb der Steigrohre rascher fliessende heisse Flüssigkeit die Schicht mit einer höheren Temperatur erreicht, und da anderseits das Futterrohr isoliert wird, so dass es keinen grossen Temperaturunterschieden ausgesetzt ist, welche Beschädigungen des Futterrohres verursachen könnten. 



   Bei Verwendung eines mechanisch oder hydraulisch betätigten Packers bleibt nun nach Beendigung der Einspritzung in der Bohrung der Packer geschlossen, was einen Nachteil darstellt, insbesondere dann, wenn die Betriebsbedingungen nach erfolgter Einspritzung einen Durchgang zwischen dem Futterrohr und dem Steigrohr fordern. Solche Bedingungen liegen beispielsweise dann vor, wenn zusammen mit dem Rohöl auch Gase gefördert werden sollen. 



   Es ist weiters ein Packer bekannt, dessen Auslösung durch thermische Beeinflussung einer Auslösevorrichtung erfolgt. Bei diesem bekannten Packer ist ein aus zwei in Abstand voneinander mit dem Packerrohr verbundenen Scheiben und aus einer zwischen diesen Scheiben angeordneten Dichtung aus elastischem Material bestehender Ringraum gebildet, in welchem sich ein Material mit grossem Wärmedehnungskoeffizienten befindet. Dieses Material ist bei auf der Erdoberfläche herrschenden Temperaturen fest und schmilzt bei einer Temperatur, welche ungefähr der Temperatur an derjenigen Stelle des Bohrloches, an welcher der Packer gesetzt werden soll, entspricht. Bei diesem Schmelzvorgang dehnt sich das Material im Ringraum aus und bewirkt dadurch eine Verschiebung und Anpressung der Dichtung aus elastischem Material an der Bohrlochwandung.

   Dieser bekannte Packer weist jedoch wesentliche Nachteile auf. So besitzt dieser Packer keine Fixierklauen und es kann auch die Gummidichtung nur durch einen relativ kleinen Druck belastet werden, da sich bei Auftreten von grösseren Drücken in der von den beiden Scheiben und der Gummidichtung gebildeten Kammer die Gummidichtung von diesen Scheiben losreisst und dadurch die Flüssigkeit aus der Kammer austreten kann. Bei diesem bekannten Packer kann daher nicht nach dem Setzen durch das Rohr ein warmes Medium zugeführt werden, da sich hiedurch das in der ringförmigen Kammer befindliche Material zu stark ausdehnen würde. 



  Ausserdem ist es sehr schwer, diesen bekannten Packer in einer bestimmten, ausgewählten Tiefe zu fixieren, da die Auslösung des Packers von der Sondentemperatur abhängig ist, welche nicht nur von der 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 erreichen, werden sie dort festgeklemmt und halten dann den kegelstumpfförmigen Teil--7--fest in seiner Lage. 
 EMI3.1 
 wodurch das Steigrohr gegenüber dem Futterrohr abgedichtet wird. 



   Der Packer bleibt so lange geschlossen, solange die heisse Einspritzung andauert. Nach Beendigung der Einspritzung erreichen die Steigrohre und der Quecksilberbehälter wieder ihre normale Temperatur, wodurch der Packer wieder in seine Ausgangsstellung gelangt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Packer, dessen Auslösung durch thermische Beeinflussung einer Auslösevorrichtung erfolgt, 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. einem Gefäss (15) mit einem Quecksilberbad (16) besteht, in welchem durch die Wärmedehnung des Quecksilbers betätigbare Kolben (14) angeordnet sind. EMI3.3 und Anpressen von mit dem Packer verbundenen Gummidichtungen (6) durch thermische Ausdehnung des Steigrohres (2) erfolgt.
AT104266A 1966-02-04 1966-02-04 Packer AT264420B (de)

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