AT264144B - Verbundfolie und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Verbundfolie und Verfahren zu ihrer Herstellung

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  Verbundfolie und Verfahren zu ihrer Herstellung 
 EMI1.1 
 

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Vorrichtung, welche die zweiachsige Streckung bewirken. 



   Die unorientierte isotaktische Polypropylen-Folie, auf welche der Überzug aufgebracht wird, be- steht vorzugsweise aus einem Material mit einem mittleren Molekulargewicht von wenigstens   50000   bis   500 000   und mehr, mit einer Dichte von 0, 88 bis   0, 94 g/cms   und einem Schmelzindex von etwa 0, 5 i bis etwa 10, 0. Besonders zu empfehlen ist ein Polypropylenharz mit einem mittleren Molekulargewicht zwischen etwa   100 000   und 200 000, einer Dichte von etwa 0, 90 bis   0, 92 g/cms und   einem Schmelzin- dex von etwa 1 bis 10. 



   Das filmbildende orientierbare   Schichtpolymer   aus Polyäthylen ist entweder ein harzförmiges Ho- mopolymer des Äthylens oder aber ein harzförmiges Mischpolymerisat aus wenigstens   65%   Äthylen und einem damit copolymerisierbaren Monomer, wie z. B. Vinylacetat und niedere Alkylacrylate. Als be- vorzugte Überzugspolymere dienen   einPolyä1hylen   mittlerer Dichte und einMischpolymerisat aus 65 bis
75 Gew.-% Äthylen und 35 bis 25   Gew. -0/0 Vinylacetat.   



   Vor der Extrusion des Überzugs können dem Überzugspolymer kleine Anteile eines Folienklebstoffs beigegeben werden, um die Oberflächeneigenschaften des Überzugsmaterials zu modifizieren oder zu verbessern. Ferner ist es vorteilhaft, die Gleiteigenschaften fördernde und/oder die Klebrigkeit verhin- dernde Mittel,   z. B.   organische Amide, wie Fettsäureamide, dem polymeren Überzug beizumischen. 



   Das Herstellungsverfahren soll an Hand der Zeichnungen näher beschrieben werden. Durch die Öff-   nung --2-- in Fig. l   wird ein 15 cm breiter isotaktischer Polypropylen-Film-l-mit umgebördelten
Kanten bei einer Temperatur von etwa 260 C extrudiert und gelangt in den   Abschreckbehälter --4--,   in welchem sich auf einer Temperatur von etwa   10 C   gehaltenes Wasser befindet. 



   Die extrudierte Polypropylenfolie-l-wird mittels der   Antriebswalzen --6, 8   und 10-- aus die- sem herausgezogen, ohne dass eine merkliche Streckung stattfindet ; anschliessend wird die Folie durch den Spaltzwischen einer mit Gummi belegten Walze --12-- und einer im Inneren gekühlten Aluminium-   walze --14-- hindurchgeführt ; beim   Durchgang durch diesen Spalt wird auf die eine Seite des Poly- propylen-Films --1-- ein Film --16-- aus einem   Polyäthylen   mittlerer Dichte   (0, 930 g/cm3)   in ge- schmolzenem Zustand aufgebracht,   u. zw.   durch Extrusion aus der   Strangpressform --18--.   Diese Ex- trusion findet bei einer Temperatur von etwa   180 C   statt ;

   der extrudierte Polyäthylenfilm wird in den erwähnten Walzenspalt hinein und auf die sich stetig weiterbewegende Polypropylenbehn gespritzt. 



   Anschliessend gelangt die nunmehr mit einem Überzug versehene Folienbahn-l-in den Spalt zwischen einer gekühlten Aluminiumwalze --20-- und einer mit Gummi belegten Walze --22--. Beim
Passieren dieses Spalts wird die noch unverkleidete Seite der Folienbahn-l-mit einem Polyäthy- len-Film --24-- in schmelzflüssigem Zustand bedeckt; wie bei der Herstellung des ersten Überzugs wird auch diesmal das Polyäthylen mittels Extrusion aus einer   Strangpressform --26-- in   den Walzenspalt und auf die bewegte Folienbahn gedrückt. 



   Wenn Verbundfolien mit nur einseitig verkleiderter Polyäthylenschicht hergestellt werden sollen, entfälltentweder die zweite   Extrusionsstaüon,   oder man lässt die   Strangpressform-26-- ausser Betrieb.   



   Die mit einem Überzug oder beidseitig   mitÜberzügen   versehene Folie gelangt über lose Spannwal-   zen-28   und   29-- in   die Erhitzungszone --30--. Die Temperatur in dieser Zone wird hinreichend hoch gewählt, damit die Folienbahn bis auf Temperaturen von 20 bis   40 C   unterhalb des Schmelzpunktes des kristallinen Polypropylens erhitzt wird. Es empfiehlt sich, die Temperatur in der Zone --30-- auf etwa
230 C zu halten, d. i. ein um etwa 10 bis   30 C   über dem Schmelzpunkt des Polyäthylen-Überzugs lie- gender Wert. 



   Aus dieser Erhitzungszone wird die Folienbahn anschliessend durch die Antriebswalzen --32 und
32'-- herausgezogen; gleichzeitig wird die Verbundfolie auf wenigstens das Dreifache ihrer Dimensionen sowohl in Richtung der Maschine (d. h. in Vorschubrichtung) als auch in Querrichtung gereckt,   u. zw.   unter der Wirkung von horizontal rotierenden Scheiben --34--, deren Achsen senkrecht zur Folienebene orientiert sind und welche gegen die umgebördelten Seitenränder der Verbundfolie abrollen (Fig. 2), so- wie von   Zugwalzen --36,   38 und 40-- entsprechender Breite.

   Die gekühlten, aus rostfreiem Stahl be- stehenden Walzen --36 und   38-- drehen   sich mit einer entsprechend grösseren Geschwindigkeit als die vorangehenden   Zugwalzen --32   und   32'--,   wodurch die gewünschte Längung der Verbundfolie erreicht wird ; gleichzeitig sorgen die in entsprechendem Abstand voneinander angeordneten Scheiben --34-- für die Streckung inQuerrichtung. Nach dem Verlassen der   Zugwalzen --36, 38   und 40-- wird die Verbundfolie zur Beseitigung der umgebördelten Ränder noch weiterbearbeitet und schliesslich auf eine Vorratsspule aufgerollt. 



   Die heissverklebbare und heissschrumpfbare Verbundfolie nach der Erfindung ist ein besonders für unebene und unregelmässig geformte Gegenstände und Güter geeignetes Verpackungsmaterial, z. B. zum 

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 lich zäh und fest sowie verhältnismässig preisgünstig ist. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Heissverklebbare Verbundfolie mit einem nichtfaserigen Grundfilm aus isotaktischem Polypropylen, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Grundfilm, wie an sich bekannt, auf wenigstens einer Seite mit einem filmbildenden, wenigstens 65   Gew. -0/0 Äthylen enthaltenden   Polymer überzogen ist, wobei die Verbundfolie zweiachsig orientiert und heissschrumpfbar ist. 



   2. Verbundfolie   nachAnspruch l, dadurch gekennzeichnet,   dass das Überzugspolymer das Homopolymer des Äthylens ist.

Claims (1)

  1. 3. Verbundfolie nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Überzugspolymer 65 bis 75 Gew. -% Äthylen und 35 bis 25 Gew. Vinylacetat enthält.
    4. Verfahren zur Herstellung einer Verbundfolie nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch ge- EMI3.2 bringt, dann die mit dem Überzug versehene Folie auf eine Temperatur erhitzt, die zwischen etwa 20 und 400C unter dem Schmelzpunkt des kristallinen Polypropylens liegt, anschliessend die so gewonnene Verbundfolie bei der erwähnten Temperatur auf wenigstens das Dreifache ihrer ursprünglichen Abmessungen in jeder zweier zueinander senkrechten Richtungen streckt und schliesslich die so erhaltene zweiachsig orientierte Verbundfolie abkühlt, während man sie unter Spannung in ihrem gestreckten Zustand belässt.
AT726764A 1964-08-21 1964-08-21 Verbundfolie und Verfahren zu ihrer Herstellung AT264144B (de)

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