AT263551B - Gefederter Fahrzeugsitz - Google Patents

Gefederter Fahrzeugsitz

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AT263551B AT516965A AT516965A AT263551B AT 263551 B AT263551 B AT 263551B AT 516965 A AT516965 A AT 516965A AT 516965 A AT516965 A AT 516965A AT 263551 B AT263551 B AT 263551B
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Traktorenwerk Schoenebeck Veb
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gefederter Fahrzeugsitz 
Die Erfindung betrifft einen gefederten Fahrzeugsitz, insbesondere für Traktoren u. a. fahrbare Arbeitsmaschinen, deren Sitzschale bzw. Sessel an parallelogrammartig angeordneten Schwingen geführt und mittels Drehstäben gefedert ist. 



   Bekannt sind Fahrzeugsitze, deren Sitzschale oder Sessel durch parallelogrammartig angeordnete Schwingen mit dem Fahrzeug verbunden und mit Gummifedern, Gasfedern, Schraubenfedern oder Drehstabfedern gefedert sind. Durch verschiedene Hebelsysteme kann die Vorspannung der Feder sowie der Federmomentarm verändert werden, so dass bei unterschiedlichem Fahrergewicht gleiche Frequenz und gleicher Federweg erzielt werden. 



   Gummifedern haben den Nachteil der relativ schnellen Alterung und der damit verbundenen unerwünschten Veränderung der Federcharakteristik. Die am meisten verwendeten Schraubenfedern verursachen bei grossen Federwegen eine grosse Bauhöhe des Sitzgestelles. Ausserdem bewirken die fertigungsbedingten Abweichungen der Federabmessungen eine grosse unerwünschte Streuung der Federkonstante. 



  Die Vorzüge der Drehstabfedern, genaue Fertigung bei geringem Aufwand, gleichbleibende Federkonstante und gegenüber den Schraubenfedern vierfach höhere Materialausnutzung, konnten bisher nur für Fahrzeugsitze mit geringem Federweg genutzt werden, da grössere Federwege grosse Drehwinkel und damit lange Drehstabfedern erfordern, welche z. B. in einem Traktor nur schwer konstruktiv eingeordnet werden können. 



   Zweck der Erfindung ist es, bei geringem technischem Aufwand einen Fahrzeugsitz mit guten Federungseigenschaften, insbesondere zur Gesunderhaltung des Fahrers von Traktoren u. a. Arbeitsmaschinen zu schaffen. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Vorzüge einer Drehstabfederung zur Federung eines Fahrzeugsitzes zu nutzen, wobei im besonderen Masse ein hoher Federungskomfort unter ungünstigen Platzverhältnissen zum Einbau des Sitzes erzielt werden soll. 



   Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass in oder an mindestens einer Schwinge des Fahrzeugsitzes oder parallel zu dieser vorzugsweise zwei Drehstabfedern angeordnet sind, deren drehbeweglich gelagerte Enden über eine Drehachse einer Schwinge hinausragen und mit Kraftarmen versehen sind, welche sich mit ihren freien Enden am gefederten Teil oder am ungefederten Teil des Fahr- 
 EMI1.1 
 ist, oder sich auf einer zylindrischen Rolle mit einer Drehachse parallel oder spitzwinkelig zur Längsmittellinie des Kraftarmes befindet. 



   Vorzugsweise liegen die Anlageflächen an Gegenlagern an, welche zur stufenlosen gegenseitigen Verstellung auf einer gemeinsamen Stellspindel mit Rechts- und Linksgewinde angeordnet sind. Dabei entsprechen die Anlageflächen der Gegenlager für die Kraftarme in ihrer Form etwa einem Teil einer Zylindermantelfläche, deren gedachter Zylinder mit seiner Längsachse in horizontaler Ebene schräg zur senkrechten Ebene der Drehstabfedern angeordnet ist. 



     Die Einspannenden der Drehstabfedern sind drehbeweglich   gelagert und mit Hebeln versehen, welche sich mittels geeigneter Zug- oder Druckelemente gegenseitig abstützen. 



   Weiterhin sind am ungefederten Teil des Fahrzeugsitzes Einstellmarkierungen und am gefederten 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> -die Anlageflächen der Gegenlager (15, 15') für die Kraftarme (6, 6') in ihrer Form etwa einem Teil einer Zylindermantelfläche entsprechen, deren gedachte Achse in horizontaler Ebene schräg zur senkrechten Ebene der Drehstabfedern (5, 5') angeordnet ist. EMI3.1 am ungefederten Teil des Fahrzeugsitzes (3) Einstellmarkierungen (10, 16) und am gefederten Teil (4) des Fahrzeugsitzes eine Einstellmarke (11) angeordnet sind. EMI3.2
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