AT263422B - Einrichtung zur Regelung in Abhängigkeit von vorhandenen digitalen Meßgrößen - Google Patents

Einrichtung zur Regelung in Abhängigkeit von vorhandenen digitalen Meßgrößen

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AT263422B
AT263422B AT1108566A AT1108566A AT263422B AT 263422 B AT263422 B AT 263422B AT 1108566 A AT1108566 A AT 1108566A AT 1108566 A AT1108566 A AT 1108566A AT 263422 B AT263422 B AT 263422B
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AT
Austria
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counter
binary counter
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pulse
gate
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AT1108566A
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English (en)
Inventor
Klaus Erwin Dr Duftschmid
Johann Steidl
Original Assignee
Oesterr Studien Atomenergie
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Regelung in Abhängigkeit von vorhandenen digitalen Messgrössen 
Die Erfindung betrifft eine von digitalen Messgrössen   abhängigeRegeleinrichtung   mit einem voreinstellbare Zähler, durch den ein mechanischer Vorgang ausgelöst wird. Es ist bei einem Verfahren zur Erfassung der Bandlängen von gewalzten Gütern   unter Berücksichtigung   von betriebsmässig vorgenommenen Durchmesseränderungen der Walzen bereits bekannt, dass ein Impulsgeber, dessen Impulsfrequenz bei einem vorbestimmten Walzendurchmesser ein Mass der gewalzten Bandlänge ist, im Takte seiner Impulsfolge einen Impulsgenerator freigibt, dessen Impulse parallel sowohl von einem der Durchmesser- änderung entsprechend voreinstellbaren Impulszähler als auch von einem Impulsuntersetzer dergestalt gezählt werden,

   dass einer Impulszahl des Impulsgebers eine bestimmte Impulszahl des Impulsuntersetzers entspricht. 



   Erfindungsgemäss wird vorgeschlagen, dass ein Ausgang eines Messgerätes mit einem Binärzähler verbunden ist, der zu Beginn der Messung einen je nach dem Sollwert der Messgrösse vorgewählten Zählerinhalt besitzt, und dass der Ausgang des Binärzählers mit einer Schalteinrichtung für ein Stellglied verbunden ist, dem ein Impulsgeber zugeordnet ist, der bei einer gegebenenfalls auftretenden Abweichung der insgesamt eingezählten Impulszahl von der Speicherkapazität dem Binärzähler Impulse so lange zurückführt, bis dessen Speicherkapazität erreicht ist. 



   Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Zeichnung näher beschrieben :
Es sei angenommen, dass es sich beim Messgerät um eine Digitalmesseinrichtung,   z. B.   ein Gerät   zur Messung des Flächengewichtes unter Verwendung   von radioaktiven Isotopen, handelt. Derartige Messgeräte können bei der Produktion von Platten, Bändern, Rohren usw. verwendet werden. Es sei aber darauf hingewiesen, dass die Einrichtung selbstverständlich unabhängig ist von der speziellen Art der Messung und des Messgutes. Als Stellglieder kommen alle Steuerungseinrichtungen in Produktionsabläufen, in denen das produzierte Gut einer digitalen Messung zugänglich ist, z. B.

   Steuerungen des Walzenabstandes, einer   Düsen- oder   Schiebeeinrichtung, der Temperatur, des Druckes, der Vorschubgeschwindigkeit von   Heiz- und   Kühlleistungen, der Materialportionierung, Änderungen von Mischungsverhaltnissen ud. dgl., in Frage. 



   Während der Messung werden die   am Anzeigezähler-20-- des Messgerätes-6-- eintreffenden Im-   pulse gleichzeitig über das   ImpulstOr --1-- in den BinarzÅahler --8-- eingezÅahlt.   Der Binärzähler läuft von einer eingestellten Setzzahl --Z-- weg, die sich aus der jeweiligen Solldicke nach folgender Beziehung ergibt : Z = C-   (N-I), wobei-C-die   Speicherkapazität des   Binärzahlers, --N-- die   Anzahl der Messungen, über die integriert wird,   und --1-- die   in den Anzeigezahler des Messgerates einlaufende Soll-Impulszahl bedeutet.

   Ist nach Beendigung der N-Messungen der BinarzÅahler nicht gefüllt,   d. h.   entspricht die im   BinÅarzÅahler --8-- insgesamt eingezÅahlte Im pulszahl   nicht der Differenz zwischen Speicherkapazitat und   Setzzahl,   so wird von einer an den Binärzähler angeschlossenen elektrischen Einheit   (Nullkoinzidenz --3--)   an einem Stellglied --14-- oben erwahnter Art ein Stellvorgang ausgelöst. 



   Zum besseren Verständnis soll dieser Vorgang an Hand eines   Zahlenbeispiels für eine   Dickenmessung 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 eingeleitet werden kann. 



   Zur Berücksichtigung der Totzeit der Regelstrecke (Zeitintervall zwischen der Durchführung eines Stellvorganges und dessen Auswirkung an der Messstelle) ist es notwendig, nach einem Stellvorgang einige Messwerte nicht zur neuerlichen Bestimmung der Toleranzabweichung heranzuziehen, da sich der Stellvorgang auf diese noch gar nicht ausgewirkt haben kann. So kann sich z. B. die Totzeit über eine Herstellungszeit von 5 Messgütern erstrecken,   d. h.   dass erst der sechste Messwert nach einem Stellvorgang eine signifikante Änderung aufweist. Die Unterdrückung der nicht zu berücksichtigenden Messwer- 
 EMI3.1 
 Messwerte, ist Tor 1 durch   Zählwerk-19-- geöffnet,   während die Funktion des   Zählwerkes --22--   (Wartezeit) geschlossen ist. 



   Die beiden Zählwerke sind so verkoppelt, dass sie sich gegenseitig in die Ausgangsstellung bringen. 



  Auf diese einfache Weise lässt sich die gesamte Programmlogik des Reglers aufbauen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Von digitalen Messgrössen abhängige Regeleinrichtung mit einem voreinstellbaren Zähler, durch den ein mechanischer Vorgang   ausgelöst wird, da durc h ge ke nn z eich ne t, dass ein Ausgang   (7) eines Messgerätes (6) mit einem Binärzähler (8) verbunden ist, der zu Beginn der Messung einen je nach dem Sollwert der Messgrösse vorgewählten Zählerinhalt besitzt, und dass der Ausgang (10) des Binärzählers (8) mit einer Schalteinrichtung (13,17) für ein Stellglied (14) verbunden ist, dem ein Impulsgeber (15) zugeordnet ist, der bei einer gegebenenfalls auftretenden Abweichung der insgesamt eingezähltenlmpulszahl von der Speicherkapazität dem Binärzähler Impulse so lange zurückführt, bis dessen Speicherkapazität erreicht ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zum Invertieren des Zählerinhaltes bei Überschreiten der eingestellten Impulszahl an den Binärzähler (8) eine Inversionsvorbereitungseinrichtung (16) angeschlossen ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Inversionsvorbereitungseinrichtung (16) zur Festlegung der Bewegungsrichtung des Stellgliedes (14) auch mit einem Relais (12), Schalter od. dgl. verbunden ist. EMI3.2 mit dem Binärzähler (8) ein Tor (3) verbunden ist, das sich bei Erreichen der Speicherkapazität öffnet und über das sowohl der Inversionsvorbereitungseinrichtung (16) als auch einer Schalteinrichtung (13, 17) für das Stellglied ein Impuls zugeführt wird, wobei je nach dem Betätigungszustand des Stellgliedes eine der beiden Einrichtungen anspricht. EMI3.3 eine bei Überschreiten der Zählerkapazität ansprechende Nullkoinzidenz (3) mit der Inversionsvorbereitungseinrichtung (16) und der Schalteinrichtung (13, 17) verbunden ist.
    EMI3.4 tung für das Stellglied durch ein Flip-Flop (17) und ein Relais (13) gegeben ist.
    7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Ausgang (9, 10) des Binärzählers (8) und der Schalteinrichtung (17, 13) eine den Grenzwert der zulässigen Abweichung der Messgrösse festlegende Einrichtung (18) vorgesehen ist.
    8. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Integration über mehrere Messwerte bei jeder Einzelmessung vom Messgerät (6) einem weiteren Zähler (19) ein Impuls zugeführt wird, wobei bei Erreichen einer eingestellten Zahl von Messungen dem Eingangsim pulstor (l) des Binarzählers ein Steuerimpuls zugeführt wird.
    9. Einrichtung nach einem der vorhergehendenAnsprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Festlegung der Anzahl der wegen der Totzeit der Regelstrecke nicht zu berücksichtenden Messwerte das Messgerat (6) mit einem weiteren Zähler (22) verbunden ist, der an das Eingangstor (1) des Binärzählers (8) angeschlossen ist.
AT1108566A 1966-11-30 1966-11-30 Einrichtung zur Regelung in Abhängigkeit von vorhandenen digitalen Meßgrößen AT263422B (de)

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