AT262589B - Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung eines gezahnten Streifens - Google Patents

Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung eines gezahnten Streifens

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AT262589B AT675363A AT675363A AT262589B AT 262589 B AT262589 B AT 262589B AT 675363 A AT675363 A AT 675363A AT 675363 A AT675363 A AT 675363A AT 262589 B AT262589 B AT 262589B
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  Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung eines gezahnten Streifens 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung eines gezahnten Streifens aus thermoplastischem Kunststoff an einem Tragband, bestehend aus einem drehbaren Formträger, an dessen Umfang eine Mehrzahl von Formausnehmungen vorgesehen ist, die miteinander durch eine Rinne zu einer endlosen Reihe verbunden sind, und einer gegen den Umfang des Formträgers gerichteten orts- fest angeordneten Einspritzdüse, Solche Streifen werden vielfach bei der Herstellung von Gleitverschlüssen an einem Tragband befestigt. 



   In der nicht zum Stand der Technik gehörenden österr. Patentschrift Nr. 223804 ist eine zur kontinuierlichen Herstellung eines gezahnten Streifens bestimmte Vorrichtung beschrieben, die einen drehbaren Formträger, der mit einer endlosen Reihe von Formausnehmungen versehen ist, die untereinander durch eine Ringnut verbunden sind, und einen ortsfesten Block aufweist, der von einem Kanal zum Einspritzen von thermoplastischem Material durchsetzt ist, wobei der Block so in bezug auf den drehbaren Formträger angeordnet ist, dass der Block mit dem Formträger über einen Bogenabschnitt, der mehrere Formausnehmungen einschliesst, in Berührung steht. Wenn der Formträger gedreht wird, so gelangen die Formausnehmungen nacheinander vor den Einspritzkanal.

   Der Block hat eine Rippe, die in die Ringnut eingreift und sich   vom Einspritzkanal   aus in einer   zur Drehrichtung des Formträgers   entgegengesetzen Richtung erstreckt. In der erwähnten Vorrichtung sind vorzugsweise die Formausnehmungen zur Gänze im Formträger ausgebildet, so dass der Block am Streifen eine im wesentlichen glatte Fläche erzeugt. doch kann hiebei   eine Teilausnehmung   im Block vorgesehen sein, wodurch z. B. am Streifen eine Rippe geformt werden kann. 



   Gemäss der Erfindung kann die Leistungsfähigkeit und Herstellungsgenauigkeit einer Vorrichtung der angegebenen Art dadurch verbessert werden, dass bei einer solchen Vorrichtung eine über einen Teil des Umfanges des Formträgers sich erstreckende und in der Bewegungsrichtung desselben nach der Düse angeordnete Führung für das Tragband vorgesehen ist, die eine zu der mit den Formausnehmungen versehenen Umfangsfläche des Formträgers benachbarte, die Führungsflächen aufweisende Ausnehmung besitzt, die zumindest teilweise die Verbindungsrinne der Formausnehmungen   übergreift und   zu dieser Rinne hin offen ist. 



   Mit einer solchen Vorrichtung kann an einem Tragband eine in Längsrichtung durchgehende Rippe angeformt werden, von der sich die in den Formausnehmungen des Formträgers ausgebildeten Zähne bis zu einem durch die vorbestimmte gegenseitige Lagebeziehung der Führung für das Tragband zu den zur Formung der Rippe und der Zähne dienenden Ausnehmungen des Formträgers abhängigen Abstand innerhalb des Randes des Tragbandes oder über dessen Rand vorstehend erstrecken. 



   Nach einem besonderen Merkmal der Erfindung ist bei der vorstehend erläuterten Vorrichtung die Führungsfläche in einem am Formträger anliegenden Block angeordnet, in dem die Einspritzdüse und ein Zuführungsschlitz für das Tragband zur Ausnehmung vorgesehen sind, wobei der Zuführungsschlitz in der Bewegungsrichtung des Formträgers unmittelbar nach der Einspritzdüse in die Führungsausnehmung mündet. 



   Bei einer bevorzugten Ausführung der Vorrichtung ist die Führungsfläche durch einen Abschnitt eines 

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 über Tragrollen laufenden endlosen Bandes gebildet, das eine Ausnehmung aufweist. 



   Die Variablen des Erzeugungsvorganges, wie z. B. die Rotationsgeschwindigkeit des drehbaren Formträgers und die genaue Lage der Führung, werden so gewählt, dass das Tragband mit dem kontinuierlichen gezahnten Streifen in Berührung kommt, solange das Streifenmaterial noch genügend weich ist, so dass es an dem Tragband angeformt werden kann. Vorzugsweise wird das Material in der Zeitspanne zum Erhärten gebracht, in welcher es durch den drehbaren Formträger bis über die Führung hinaus befördert worden ist. 



   Bei Verwendung der Vorrichtung nach der Erfindung kann ein kontinuierlicher Längsabschnitt eines Tragbandes mit einem auf diesem angeformten kontinuierlichen gezahnten Streifen erhalten werden. 



   Wenn die Führung des Tragbandes quer zur Längsrichtung desselben verstellbar ausgebildet ist, so kann das Tragband in bezug auf die Formausnehmungen des Formträgers so eingestellt werden, dass der gezahnte Streifen in jeder vorgewählten Breitenzone des Tragbandes an dieses angeformt werden kann. 



   Als Tragband kann hiebei normalerweise ein gewebtes Stoffband oder auch ein aus irgendeinem andern biegsamen Material, z. B. Filz oder ungewebter Stoff, bestehendes Band verwendet werden. Ge-   wünschtenfalls   können auch überstarke Kettfäden oder Cordfäden nahe dem einen Rand des Bandes vorgesehen sein, um eine bessere Befestigung des Kunststoffmaterials zu ermöglichen. 



   Im Rahmen der Erfindung kann ferner eine Düse vorgesehen sein, die einen axialen Durchlasskanal aufweist, durch den ein Verstärkungsfaden eingeführt werden kann. Diese Düse ist mit ihrer Austritts- öffnung im Strömungsweg des Kunststoffmaterials angeordnet, wodurch beim Betrieb der Vorrichtung der Verstärkungsfaden in den kontinuierlichen gezahnten Streifen eingebettet wird. Vorzugsweise ist die erwähnte Austrittsöffnung im Einspritzkanal angeordnet. 



   Der Verstärkungsfaden kann aus irgendeinem geeigneten Material,   z. B.   aus Einzel- oder Mehrfachfäden aus Textilmaterial oder Metalldraht, bestehen. Durch Verwendung solcher Verstärkungsfäden kann der kontinuierliche gezahnte Streifen verfestigt und die Zahnteilung genauer aufrecht erhalten werden. 



   Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf einige in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsformen der Vorrichtung näher erläutert. 



   Fig. 1 zeigt schematisch in perspektivischer Darstellung ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung. Die Fig. 2 und 3 sind Teilschnitte, die in einer zur Ebene des drehbaren Formträgers senkrechten Ebene nach der Linie II-II in Fig. 1 geführt sind und zwei Querschnitte eines Tragbandes mit einem kontinuierlichen gezahnten Streifen zeigen. Fig. 4 zeigt in perspektivischer Darstellung einen Abschnitt eines kontinuierlichen gezahnten Streifens, der an ein Tragband angeformt ist. 
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 richtung und Fig. 6 veranschaulicht in einem in der Ebene des drehbaren Formträgers geführten Schnitt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung. 



   Bei der in den Fig. 1-4 dargestellten Ausführungsform weist die Vorrichtung einen in Richtung des Pfeiles 2 umlaufenden Formträgers 1 auf, der mit einer endlosen Reihe von Formausnehmungen 3 versehen ist, die untereinander durch eine Rinne bzw. Nut 4. verbundensind. Die Ausnehmungen sind zur Umfangsfläche 5 des Formträgers hin offen. Ein Block 6   ist mit einer an deraussen-   fläche 5 des Formträgers anliegenden gekrümmten Fläche und einem auf die Ausnehmungen im Formträger gerichteten Einspritzkanal 7 versehen. Eine an der Auflagefläche des Blockes vorgesehene Rippe 8 greift in die Ringnut 4 ein und ist in der Drehrichtung des Formträgers vor dem Einspritzkanal angeordnet und verhindert, dass geschmolzenes Kunststoffmaterial in die Formausnehmungen 3 und in die Nut 4 fliesst, ehe diese zum Einspritzkanal 7 gelangen. 



   Der Block 6, der zwecks leichterer Herstellung zusammengesetzt aufgebaut sein kann, ist ferner mit einer   Öffnung 9   rechteckigen Querschnittes versehen, die eine Führung für ein flaches gewebtes Band 10 bildet. Der Verlauf der Öffnung ist so gekrümmt, dass sie sich dem Formträger in seiner Drehrichtung nach dem Einspritzkanal nähert. Die mit dem Formträger in Berührung stehende gekrümmte Auflagefläche des Blockes ist so lang ausgebildet, dass sie das Band 10 und den geformten Streifen 11 bis zur Erhärtung des Kunststoffes   umschliesst ;. ausserdem   ist an der Auflagefläche des Blockes eine Nut zur Aufnahme des Bandes 10 vorgesehen. 



   Beim Betrieb der Vorrichtung wird thermoplastischer Kunststoff, z. B. geschmolzenes Nylon, durch den Kanal 7 in die Formausnehmungen 3 eingespritzt, wobei der Formträger gedreht wird. Das Kunststoffmaterial wird unter das Band 10 geleitet und dringt in die Zwischenräume des Gewebes ein, wodurch das Kunststoffmaterial innig mit dem Band verbunden wird. Beim Weiterdrehen des Formträgers erhärtet das Kunststoffmaterial und der vereinigte Strang aus Band und gezahntem Streifen tritt zwischen 

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AT675363A 1962-08-24 1963-08-22 Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung eines gezahnten Streifens AT262589B (de)

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