AT261489B - Hubstapler - Google Patents

Hubstapler

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AT261489B
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Mec Sestese Di Rossi & Cristin
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  Hubstapler 
 EMI1.1 
 

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 denn nurEs sind bereits Ladegabeln für Förderfahrzeuge, insbesondere für Stapel von Formstücken,   z. B.   



   Mauersteinen, mit unter den Stapel zu schiebenden Gabelträgern, die quer zur Einfahrtrichtung beweg- liche Klemmglieder besitzen, bekanntgeworden, deren Betätigung automatisch unter Anwendung von hydraulischen, pneumatischen od.   ähnl.   Mitteln, deren Leistungssystem mit dem der Hubvorrichtung der Ladegabel verbunden ist, erfolgt, und zur Rückstellung der Klemmglieder Federn vorgese- hen sind. Abgesehen von der durch die Federn entstehenden Störungsquelle hat die bekannte Hy- draulik auch den Nachteil, dass bei einer allfälligen Undichtheit die Arbeitsweise der Einrichtung in
Frage gestellt wird. 



   Weiters ist eine Einrichtung zum Steuern der Bewegungen einer Klemm- und Seitenschiebeeinrich- tung für Hubstapler, welche zwei unter Wirkung je eines in einem Zylinder hydraulisch verschiebbaren
Kolbens stehende Greiforgane aufweist, bekanntgeworden, wobei die beiden Zylinder durch die Verbin- dung von zwei an der gleichen Kolbenseite liegenden Flüssigkeitsräumen hintereinandergeschaltet sind und die Verbindungsleitung mit einem Reglerorgan in Verbindung steht.

   Bei dieser Einrichtung stehen die andern Räume der hintereinandergeschalteten Zylinder durch je eine Leitung mit dem Reglerorgan in Verbindung, wodurch vom Reglerorgan über die beidenZylinder zurück zum Reglerorgan eingeschlos- sener Kreislauf gebildet wird, derart, dass wahlweise zwecks Auseinanderbewegens der Greiforgane die
Flüssigkeitsräume an beiden Seiten der Kolben und zwecks Gegeneinanderbewegens der Greiforgane die sich an der Kolbenstangenseite des Kolbens befindenden Flüssigkeitsräume und zwecks Parallelverschie- bung der beiden Greiforgane nur einer der beiden, nicht direkt miteinander verbundenen Flüssigkeits- räume   mit Druckflüssigkeit beaufschlagt   werden kann. Auch diese Einrichtung hat den Nachteil der früher erwähnten Steuereinrichtung nicht beseitigt. 



   Schliesslich ist ein Lastgreifer für Hublader bekanntgeworden, bei dem gegeneinander verschiebbare
Greiferarme mit verschiebbaren Klemmbacken ausgerüstet sind, die je einen hydraulischen Kolben auf- weisen, dessen Zylinder an eine Hydraulikleitung angeschlossen ist, die in Verbindung mit den Zylin- dern eines jeden Greifarmes zum gegenseitigen Ausgleich der Klemmbacken-Spannkraft ein in sich ge- schlossenes Flüssigkeitssystem bilden. Die Klemmeinrichtungen haben einfach wirkende Zylinder mit   Rückholfedern,   so dass die früher erwähnten Mängel auftreten. 



   Um die gestellte Aufgabe zu erfüllen und die Nachteile der bekannten Einrichtungen zu vermeiden, wird ein Hubstapler der eingangs erwähnten Art vorgeschlagen, bei welchem erfindungsgemäss in der
Zufuhrleitung des   den Kolben der Klemmeinrichtung zugeordneten Druckmittelkreises   ein vom Leitungs- druck des Gabelhubmotors gesteuertes, die zu den Zylinderkammem führende Leitung mit der Druck- oder Ablassleitung verbindendes Mehrwegventil und zur Verhinderung der Arbeit der Hubeinrichtung vor
Beendigung der Tätigkeit der Klemmeinrichtung ein diesem vor-oder nachgeschaltetes Ventil vorgesehen ist, welches das Druckmittel zur Zylinderkammer in der Hubperiode durchlässt und beim Ansteigen des
Druckes in der Leitung über einen voreingestellten Wert die Flüssigkeit aus dem Stromkreis des Gabel- hubmotors ableitet. 



   Es sind natürlich viele Ausführungsformen der erfindungsgemässen Einrichtung möglich. Unter die- sen können sich Ausführungsformen befinden, bei denen eine einzige Pumpe und eine einzige Flüssig- keit zur Betätigung vorgesehen sind und solche, die zwei Pumpen und eine oder alternativ hiezu auch zwei Betätigungsflüssigkeiten aufweisen. Bei den folgenden Beispielen, die mit Bezugnahme auf die
Zeichnungen genauer beschrieben werden, sind diese drei Ausführungsvarianten der Einrichtung klar und erschöpfend dargestellt.

   In den Zeichnungen zeigen Fig. 1 in Seitenansicht einen Ziegelstapel, versehen mit Füsschen und einem Hubstapler, dessen Gabel dabei ist, zwischen den Füsschen unter den Stapel ein- zufahren, Fig. 2 ist eine Ansicht in Richtung des Pfeiles   H   in   Fig. 1, Fig. 3   ist eine Ansicht ähnlich jener nach   Fig. l,   jedoch mit angehobenem Stapel samt Füsschen, Fig. 4 ist eine Ansicht in Richtung des
Pfeiles IV in Fig. 3, Fig. 5 ist eine Draufsicht, einige Teile im Schnitt, auf einen Teil der Gabel des
Hubstaplers nach den vorhergehenden Figuren mit eingezeichneten, aneinanderliegenden Füsschen, Fig. 5A und 5B zeigen andere Ausführungsformen der Gabel nach   Fig. 5, Fig. 6   zeigt eine Einzelheit der   Fig. 5,  
Fig. 7 zeigt einen Schnitt nach der Linie VII-VII in Fig. 5, die Fig.

   8 und 9 zeigen Einzelheiten im
Schnitt entlang den Linien VIII-VIII bzw. IX-IX in Fig. 5, Fig. 10 zeigt ein Schema der hydraulischen
Kreise des Fahrzeuges gemäss den vorhergehenden Figuren in einem ersten Stadium seiner Arbeit, Fig. 11 zeigt das gleiche Schema in einem andern Stadium seiner Funktion, die Fig. 12 und 13 zeigen im Schnitt und in zwei verschiedenen Arbeitsphasen das Durchlassventil, welches einen Teil der Einrichtung gemass der Erfindung bildet, Fig. 14 ist ein Schema einer andern Art des hydraulischen Kreises nach den Fig. 10 und 11 und die Fig. 15 und 16 zeigen in zwei verschiedenen Funktionsphasen ein Ventil, das eine Va- riante des Ventils gemäss den Fig. 12 und 13 bildet und sich für den in Fig. 14 gezeigten hydraulischen 

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 Kreis eignet, Fig.

   17 zeigt in schematischer Form den hydraulischen Kreis einer letzten Ausführungsform der erfindungsgemässen Einrichtung, Fig. 18 zeigt den gleichen hydraulischen Kreis wie Fig. 17 in einem andern   Arbeitsstadium, Fig. l9 zeigt eine Einzelheit des Kreises   nach den Fig. 17 und 18 in einem letzten Arbeitsstadium, und die Fig. 20 und 21 zeigen ein Ventil besonderer Art, welches einen Teil der Enrichtung bildet, deren Schema die Fig. 17-19 in zwei verschiedenen Arbeitsphasen zeigen. 



   Unter Bezugnahme auf die   Fig. 1-9   ist der Hubstapler   1,   an welchem die Einrichtung gemäss der Erfindung angeordnet ist, in der üblichen Weise mit den Rädern 2 versehen, weist einen Sitz   od. dgl.   für den Fahrer sowie ein Steuerrad 3 auf und besitzt einen oder mehrere Ständer 4 sowie eine Gabel 5, die mittels der dazwischen angeordneten Konsole 6 angehoben werden kann, welche von der am Ständer 4 befindlichen Hubeinrichtung betätigt wird. Die Gabel 5 ist mit einer Mehrzahl von Zinken oder Armen 7 versehen, welche zwischen einander benachbarte Füsschen P des Ziegelstapels M eingeschoben werden können. 



   Gemäss der Erfindung sind die Einrichtungen zum Festhalten der Füsschen (und/oder anderer Elemente oder Gegenstände) von einer Reihe kleiner, doppeltwirkender hydraulischer Motoren 8 gebildet, die wie in Fig. 5 gezeigt, angeordnet sind. 



   Je zwei der in den inneren Zinken 7 der Gabel angeordneten Motoren 8 sind zur Vereinfachung der Konstruktion jeweils aneinanderliegend zu einem Block zusammengefasst, während die an den äusseren Zinken 7 liegenden Motoren jeweils für sich angeordnet sind. An den freien Enden der Kolbenstangen 9 der Motoren 8 sind kleine Platten 10 vorgesehen ; diese letzteren sind mit den Kolbenstangen 9 der Motoren 8 scharnierartig mittels Gelenken 11 verbunden (s. Fig. 8), wodurch sie sich um einen gewissen Winkel verdrehen können, um sich so einzustellen, dass sie mit ihrer ganzen Lange an den Seitenflächen der Ziegel 12 anliegen, welche die Füsschen P bilden. In Fig. 6 ist die Anordnung der Platten 10 in deren Ruhestellung (die Motoren 8 mit eingezogenen Kolben) gezeigt.

   Zwei von der beschriebenen und in Fig. 5 dargestellten Anordnung verschiedene Ausbildungen sind in den Fig. 5A und 5B gezeigt, wobei die Platten   10'zum   Einklemmen der Körper   12'unter   der Wirkung der Motoren 8 mit je zwei bzw. mit mehreren Kolbenstangen 9'der Motoren 8 verbunden sind. Diese Anordnungen eignen sich hinreichend gut, um eine gleichmässige und wirksame Einklemmung von Körpern 12'verschiedener Länge sicherzustellen, beispielsweise von Deckensteinen, in Ziegeleien oder irgendwelcher anderer Artikel auf andern Gebieten (beispielsweise Kassen od. dgl.). 



   Die Druckkammern 13 der einzelnen hydraulischen Motoren (Zylinder) sind allesamt untereinander verbunden, und in gleicher Weise stehen alle Einziehkammern 14 untereinander in Verbindung. Diese Verbindungen sind durch vorteilhaft verlegte Rohre hergestellt, die aber der Einfachheit halber in den Zeichnungen nicht dargestellt sind. 



   Ein erster Typ eines hydraulischen Kreises zur Betätigung der Motoren 8 ist in schematischer Form in den Fig. 10 und 11 dargestellt. Er ist in einer Anordnung an einem Hubstapler mit einer Gabel mit nur zwei Zinken gezeigt, jedoch ist klar, dass diese Anordnung durch einfache Abänderungen, welche ohne weiteres von einem Fachmann dieses Gebietes durchgeführt werden können, mit jeder andern Ausbildung der Gabel an jeder Art und Type von Hubstaplern, die mit Klemmeinrichtungen mit hydraulischen Motoren u. dgl. versehen sind, vorgesehen werden können. 



   Die in Fig. 10 gezeigte Anordnung umfasst Einrichtungen, welche bereits Teile der üblichen Hubstapler mit hydraulischer Betätigung sind, wie die Pumpe 15, das von dem Bedienungsmann zu betatigende Steuerventil 16 und der hydraulische Motor 17, welcher diese Operationen ausführt, u. zw. allein oder zusammen mit andern zugehörigen Motoren. Weiters ist ein Reduzierventil 18 vorgesehen, welches in die Zufuhrleitung 19 eingeschaltet ist, über welche Drucköl von der. Pumpe 15 zum Ventil 16 strömt. Aufgabe des Reduzierventils 18 ist es, im Abschnitt 20 des Kreises, in Strömungsrichtung vor dem Ventil selbst, den minimalen, zur sicheren Funktion der Einrichtung erforderlichen Druck dauernd zu sichern. In dem Abschnitt 20 ist ein druckbetatigtes Vierwegventil 21 mit zwei Stellungen und mit Rückholfeder vorgesehen.

   Die Steuerleitung 22 für dieses Ventil 21 steht in unmittelbarer Verbindung mit der Kammer 23 des Hubmotors 17 für die Gabel. In Strömungsrichtung nach dem Ventil 21 ist ein Sonderventil 24 eingeschaltet, welches im einzelnen spater noch beschrieben werden wird und das mit einem Maximaldruck-Ventil 25 vereinigt ist, wahrend mit 26 ein Reduzierventil bezeichnet ist, das mit dem Ventil 24 in Serie,   u. zw.   in Strömungsrichtung nach diesem, liegt und mittels-eines schematisch angedeuteten, mit 27 bezeichneten Steuerradchens verstellt werden kann.

   Weiter stromab bezüglich des Ventils 21 und parallel zum Ventil 24 ist ein einfaches Rückschlagventil 28 vorgesehen, wahrend sich stromab bezüglich des Vereinigungspunktes   dervon denVentilen 26 und 28 kommendenLeitungenein hydraulischgesteuertesRückschlagventil   29 

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 befindet. Die Steuerleitung 30 für dieses Ventil steht mit der Leitung 31 in Verbindung, welche bis zu den Einziehkammern 32 der Motoren 8 führt, die in den Zinken der Gabel angeordnet sind. 



   Vom Ventil 29 geht weiters die Leitung 33 aus, die zu den Druckkammern 34 der Motoren 8 führt. Eine Leitung 35 führt Flüssigkeit zum Vorratsbehälter der Pumpe 5 vom Ventil 16, vom Ventil 21 und vom Ventil 25 zurück. 



   Die einzelnen Elemente, welche dem soeben beschriebenen Schema angehören, sind alle bekannt, ausser dem Sonderventil 24, welches im folgenden an Hand der Fig. 12 und 13 genauer beschrieben werden soll und welches einen wichtigen Bestandteil der Erfindung bildet. 



   In einem Ventilkörper 40 ist ein axial bewegbarer Schieber 41 vorgesehen, auf den eine Feder 42 einwirkt. Ein zweiter Schieber 43 wird von einer Feder 44 auf einem für ihm im ersten Schieber 41 vorgesehenen Sitz gedrückt. Der Schieber 41 ist bei 41'mit einer Bohrung versehen, welche mit dem Sitz für den Schieber 43 fluchtet, welch letzterer ebenfalls in gemeinsamer Achsrichtung bei 45 eine Bohrung aufweist. Die Bezugsziffern 46 und 47 bezeichnen die beiden Kammern, die vom Schieber 41 gebildet werden und durch die Bohrung 45 untereinander verbunden sind.

   Mit dem Sonderventil 24   ist das Höchstdruckventil. 25 verbunden.   Wenn durch das Ventil keine Flüssigkeit strömt, so sind die Drücke p   und p, welche   in den Kammern 46 und 47 herrschen, die untereinander über die Bohrung 45 in Verbindung stehen, gleich gross und es ergibt sich demnach keine Veränderung der Stellung des Ventils.

   Im Gegensatz   hiezu wird jedoch, wenn über das   Ventil Flüssigkeit strömt, der Druckabfall, der an der Bohrung 45 auftritt, einen Druckunterschied Ap zwischen den Drücken    p   und p hervorrufen, welcher in einem ersten Zeitraum, auf die gesamte Stirnfläche des Schiebers 41 wirkend, eine Verschiebung im Sinne der Strömungsrichtung von Kammer 46 nach Kammer 47 unter Überwindung der Kraft der Feder 42 hervorrufen wird, während er in einem zweiten Zeitabschnitt sowie der Schieber 41 am Ende seines Weges angelangt ist, das Abheben des Schiebers 43, die Kraft der Belastungsfeder 44 überwindend, bewirkt. Auf diese Weise wird ein viel grösserer Durchflussquerschnitt für die Flüssigkeit geschaffen, so dass keine übermässigen Druckverluste am Ventil 24, wenn dieses in Funktion ist, entstehen können.

   Der Ventilkörper 40 ist mit einer Öffnung   48'zum   Durchströmen der Flüssigkeit versehen, welche bei offenem Ventil von der ringförmigen Kammer 48 in das Höchstdruckventil 25 eintritt. 



   Unter Bezugnahme auf die Fig. 10-13 soll nunmehr die Funktion der Einrichtung erklärt werden. 



   Bei entladenem Hubstapler ist der Druck in der Kammer 23 des Hubmotors praktisch gleich Null. 



    Die Stellung des hydraulisch betätigten Vierwegventils   21,   die durch die zugehörige Rückholfeder 21'   bestimmt wird, ist in Fig. 10 gezeigt. Das von der Pumpe 15 kommende Öl folgt dem durch die Pfei-   le bezeichneten Weg durch die Leitungen 19 und 35. Die Klemm-Motoren   8 werden infolge des Druckes, der in der Leitung 20 vorhanden ist, in eingezogener Stellung gehalten, solange diese Leitung selbst über das Ventil 21 und die Leitung 31 mit den Einziehkammern 32 der hydraulischen Motoren in Verbindung steht. 



   Nachdem der Bedienungsmann die Gabel unter den Ziegelstapel, wie in Fig. 1 gezeigt, geschoben hat, leitet er das Anheben des Ziegelstapels ein, indem er das Steuerventil 16 betätigt. In dem Augenblick, in welchem die Last des Stapels M beginnt, auf die Gabel 5 einzuwirken, steigt der Druck der Flüssigkeit in der Kammer 23 des Hubmotors 17 merkbar an, hiebei den bestimmten Wert des Gewichtes der Last annehmen ; infolgedessen wirkt die Druckflüssigkeit über die Leitung 22 auf die Betätigungsvorrichtung für das Vierwegventil 21 und veranlasst, dass dieses die in Fig. 11 gezeigte Stellung einnimmt. 



   Es ist hier einzufügen, dass das Ausmass der Ansprechempfindlichkeit auf den Steuerdruck für das Ventil 21 (entsprechend der geringsten Last, die erforderlich ist, um die Einrichtung in Funktion zu setzen) von der Vorspannung der Feder   21'abhängt,   die vorzugsweise schon bei der Montage auf Grund des vorgegebenen Verwendungszweckes des Hubstaplers eingestellt wird. 



   Das von der Pumpe 15 kommende Drucköl folgt dem Wege des geringsten Widerstandes und gelangt dementsprechend über die Leitung 20, das Vierwegventil 21, das Sonderventil 24, das Druckreduzierventil 26 und das Rückschlagventil 29 (welches sich von selbst öffnet) in die Druckkammern 34 der Klemm-Motoren 8, das Ausfahren derselben bewirkend. Das in den Kammern 32 der Klemm-Motoren 8 enthaltene Öl wird ausgeschoben und über die Leitung 31, das Ventil 21 und die Abflussleitung 35 in den Vorratstank geleitet. Der Schliess (Klemm-)-druck p der KlemmMotoren 8 kann vom Bedienungsmann eingestellt werden, entsprechend der mehr oder weniger gegebenen Zerbrechlichkeit der Ziegel 12, welche die Füsschen P bilden,   u. zw.   mittels des Einstellrädchens 27 am Druckreduzierventil 26.

   Es kann vorkommen, dass die Tragkraft q des in die 

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 Leitung 20 gedrückten Öls während des Schliessschubes der Motoren geringer ist als die Kraft Q, die von der Pumpe 15 erzeugt wird, wobei q klarerweise eine Funktion des Druckes p und abhängig ist von den Strömungsverlusten hinter dem Druckreduzierventil 26, während Q durch die Drehzahl der Pumpe bestimmt ist, welche aber verständlicherweise keinen Einfluss auf die Funktion der Einrichtung haben darf. Im betrachteten Falle kann sich stromauf des Reduzierventils 26, eben in den Leitungen 20 und 19, ein Druck einstellen, welcher gleich ist jenem, der zum Abheben der Last erforderlich ist, wodurch die Gabel ihre Hubbewegung beginnen könnte, bevor noch die Klemmbewegung der Klemm-Motoren 8 beendet ist.

   Die Möglichkeit, dass eine solche Unzukömmlichkeit eintritt, wird aber durch das Sonderventil 24 ausgeschlossen, welches zuvor bereits beschrieben wurde. Wenn das Ventil 21 den Weg für das Drucköl zum Sonderventil 24 freigegeben hat, so geht dieses aus der in Fig. 12 gezeigten Stellung in jene nach Fig. 13 über, in der Art der Bewegung seiner Einzelteile, wie schon weiter oben erklärt. Zu diesem Zeitpunkt beginnt das Drucköl, ausser über das Druckreduzierventil 26 zu fliessen, auch in die ringartige Kammer 48 einzutreten, um in das Höchstdruckventil 25 zu gelangen, das auf einen etwas unter jenem Druck gelegenen Wert eingestellt ist, bei wel- chem das Reduzierventil 18 öffnet (Fig. 10 und 11).

   Es ist jetzt klar, dass der zuvor genannte Überschuss an Tragkraft Q-q in den Vorratstank abgeleitet wird,   u. zw.   über das Höchstdruckventil 25, bevor er in der Leitung 19 auftreten könnte. 



   Frühestens wenn die Strömung der Flüssigkeit über das Ventil 24 aufgehört hat, was eintritt, wenn die Klemm-Motoren 8 ihre Klemmbewegung vollendet haben, jedoch nicht vorher, geht das Sonderventil 24 in die in der Fig. 12 gezeigten Stellung über, wodurch das Gleichgewicht zwischen den Drücken   p   und   1\   in den Kammern 46 und 47 über die Bohrung 45 hergestellt wird. In dieser Stellung bleibt der Durchgang durch die Kammer 46 und das Ventil 25 unterbrochen, so dass der Druck vor dem Reduzierventil 26 unbegrenzt ansteigen kann, um das Anheben der Last zu bewirken. 



   Diese Lage, die im Schema gemäss   Fig. 11   wiedergegeben ist, wird so lange beibehalten, als die Last auf die Gabel 5 drückt, wobei der in der Kammer 23 herrschende Druck auf die hydraulische Steuerung des Vierwegventils 21 einwirkt ; mit andern Worten ausgedrückt, die Stützfüsschen des Stapels bleiben in der Gabel eingeklemmt, solange diese vom Gewicht des Stapels von Ziegeln M belastet ist.

   Wenn nun der Bedienungsmann, nachdem der Transport des Stapels durchgeführt worden ist, das Entlademanöver einleitet, indem er von Hand aus das Steuerventil 16 betätigt, geht folgendes vor sich : Sowie der sich absenkende Stapel beginnt, sich auf die die Füsschen P bildenden Ziegel 12 aufzusetzen, wird die Gabel 5 (Fig. 10) von der Belastung frei und der Druck in der Kammer 23 des Hubmotors 17 wird gleich Null ; das hydraulisch gesteuerte Vierwegventil 21 geht wieder in die in Fig. 10 angegebene Stellung über.

   Das umlaufende Drucköl wird unter dem vom Reduzierventil 18 bestimmten Druck in die Kammern 32 der Klemm-Motoren 8 eingeführt,   u. zw.   über die Leitungen 20, das hydraulisch gesteuerte Vierwegventil 31 und die Leitung   31j   die Klemm-Motoren 8 vollführen die Einziehbewegung und das in den Kammern 34 der Klemm-Motoren 8 enthaltene Öl wird ausgestossen und zum Vorratstank geführt, u. zw. über die Leitung 33, das hydraulisch gesteuerte Rückschlagventil 29 (welches durch den in der Leitung 31 herrschenden und über die Leitung 30 übertragenen Druck offengehalten wird), das Rückschlagventil 28 (welches sich automatisch öffnet, die Ventile 24 und 26 ausschliessend), und das Ventil 21.

   Die die Füsschen des Stapels bildenden Ziegel werden so in selbsttätiger Weise freigegeben und der Bedienungsmann braucht nur mehr die Gabel unter dem Stapel wegzuziehen. Das hydraulisch gesteuerte Rückschlagventil 29 bringt schliesslich eine Sicherheitswirkung hervor, falls die Pumpe 15 bei angehobener Last unvorhergesehenerweise stehen bleibt. 



   In einem solchen Falle (ohne dass das Ventil 29 vorgesehen ist) würde der in den Kammern 34 der Klemm-Motoren 8 herrschende Druck rapid auf den Wert Null absinken infolge der unvermeidlichen Undichtheitsverluste an den Ventilen, die von der Pumpe über die Leitung 20 kein Drucköl mehr erhalten, und die Füsschen würden unter schwerer Störung des Arbeitsablaufes freigegeben werden. Das Rückschlagventil 29 hat nun gerade die Aufgabe, das in den Kammern 34 der Klemm-Motoren 8 enthaltene Öl in diesem Gefahrenfalle unter Druck zu halten. Es verhindert im Gegenteil das Zurückfliessen des Öls aus den Kammern 34 zur Leitung 20, solange die Leitung 31 nicht unter Druck steht, um die Kammern 32 der Klemm-Motoren 8 zu füllen und die Klemmeinrichtungen ausser Funktion zu setzen. 



   Die Fig. 14 und 16 zeigen eine Ausführungsform der Einrichtung gemäss der Erfindung, die sich von der im vorhergehenden beschriebenen dadurch unterscheidet, dass die Speisung der Klemmeinrichtung uber einen hydraulischen Kreis erfolgt, welcher mit einer eigenen Pumpe versehen ist, die mit jener, 

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 die dem Kreis zur Betätigung des Hubmotors zum Anheben der Gabel-dem Hauptkreis des Hubstaplerszugeordnet ist, nicht identisch ist. Diese Pumpe ist in der   Fig. 14, die   das Schema des Kreises dieser Ausführungsform zeigt, mit dem Bezugszeichen 49 versehen.

   In diesem Falle wird die Lieferung der zur Funktion der Einrichtung erforderlichen Druckflüssigkeit von der Hilfspumpe 49 besorgt, wobei des weiteren ein Ableitventil 50 vorgesehen ist, das auf den niedrigsten Druck eingestellt ist, der zur
Betätigung der Klemm-Motoren gebraucht wird. 



   Die Wirkungsweise gleicht völlig der schon beschriebenen, lediglich mit dem Unterschied, dass das Sonderventil 51 die Leitung während des Schliesshubes der Klemm-Motoren 8 über die Leitung 53 mit dem Höchstdruckventil 54 in Verbindung setzen muss, um hiedurch zu vermeiden, dass die Last angehoben wird, bevor die Klemm-Motoren 8 ihren Auswärtshub zum Festklemmen der Füsschen vollendet haben.

   Das Sonderventil 51   muss demnach die in den Fig. 15 und 16 gezeigten Merkmale auf-   weisen, in welchen Figuren der Schieber 55,   in der in Fig. 16 gezeigten Stellung, die ringförmigen  
Kammern   56 und 57 in Verbindung bringt und auf diese Weise den Durchgang durch die Leitung   53   (s.   auch Fig. 14) und das Ventil 54 freigibt, über welches das Öl abfliessen kann, das von der Pum- pe 15 während der Phase des Einklemmens der Füsschen kommt. 



   Es ist einzusehen, dass trotz des Vorhandenseins der Möglichkeit, die Einrichtung von einer Hilfs- pumpe her zu speisen, wie soeben erklärt worden ist und wie dies für besondere Zwecke erforderlich sein kann, die bevorzugte, einfachste und praktische Ausführungsform der Einrichtung nach der Erfindung jene ist, welche zuvor an Hand der   Fig. 10, 11, 12   und 13 beschrieben worden ist. 



   Eine Variante der unter Bezugnahme auf die   Fig. 14-16   beschriebenen Ausführungsform ist in den   Fig. 17-21   gezeigt. Bei der in den Fig. 14-16 dargestellten Einrichtung ist der Kreis zur Speisung der Klemmeinrichtungen, wie zu erkennen, völlig von jenem des Hubmotors für die Gabel getrennt. Es ergibt sich daraus die Möglichkeit, den ersteren mit einer Betätigungsflüssigkeit zu speisen, die sich von jener im andern Kreis unterscheidet, insbesondere mit Druckluft. Diese Lösung und die Mittel, um sie auszuführen, sind Gegenstand der Variante, welche nunmehr beschrieben werden soll.

   In den Schemata gemäss den Fig. 17-19 sind gezeigt : Ein Motor 101 zur Bewegung des Fahrzeuges ; eine hydraulische Pumpe 102 für den Kreis des hydraulischen Motors zum Anheben der Gabel des Fahrzeuges (Hubstaplers) ; ein Steuerventil 103 für Handbetätigung zum Inbetriebsetzen bzw. Stillegen dieses Kreises und damit zum Anheben bzw. Absenken der Last ; ein hydraulischer Motor 104, welcher dieses Anheben und Absenken bewirkt ; eine Gabel 105, welche vom Hubmotor 104 betätigt wird und auf deren Zinken die Klemmeinrichtungen 106 angeordnet sind, die in üblicher Weise als einfachwirkende hydraulische Motoren mit Rückholfeder dargestellt sind, jedoch auch in anderer Weise ausgeführt sein können, z.

   B. mit Gummibalgen oder elastischen, schlauchartigen Luftkammem, die sich entlang der Seitenflächen der Gabelzinken erstrecken ; ein Luftkompressor 107, der vom Motor 101 her mittels einer geeigneten Kraftübertragung angetrieben wird (letztere ist nicht gezeigt) ; ein Druckluftbehälter 108, der mit dem Kompressor 107 verbunden ist und ein Druckreduzierventil 109 ; ein nach dem Ventil 109 angeordnetes Sonderventil 110 ; ein Dreiwegventil 111 mit zwei Stellungen zur Steuerung der Druckluft, welches von einer mit ihm verbundenen hydraulischen Einrichtung 112 betätigt wird (diese steht über die Leitung 113 mit der Kammer 114 des Hubmotors 104 in unmittelbarer Verbindung) und mit einer Rückholfeder verbunden ist sowie zur Speisung der Klemm-Motorem 106 dient. 



   Das Sonderventil 110 (Fig. 20 und 21) ist aus drei Elementen zusammengesetzt, deren erstes-   110'-von   einem Zylinder 115 gebildet ist, in dessen Innerem sich ein Kolben 116 axial bewegen kann, auf den eine Feder 117 einwirkt. Im Kolben 116 ist eine kalibrierte Bohrung 118 vorgesehen, welche die Kammern 119 und 120 untereinander in Verbindung bringt. Das zweite Element 110" besteht aus einem Ablenkventil, dessen Schieber 121 von einer eingestellten Feder 122 gegen seinen Sitz gedrückt wird. Das dritte Element 110'"besteht aus einem Ventil zum Auffangen des Öls aus dem Kreis des hydraulischen Motors, wobei der Schieber 123 dieses Ventils, im Körper 124 desselben axial beweglich, mittels der Stange 125 mit dem Kolben   116'des Elemen-   tes 110" verbunden ist. 



   Diese aus den Elementen 110'und 110"gebildete Gruppe ist in den Druckluft-Kreis eingeschaltet,   u. zw.   über das Druckreduzierventil 103 und das hydraulisch gesteuerte Ventil 111, wie dies in den Fig. 17 und 18 gezeigt ist. Das Element 110'" ist hingegen parallel zum Drucköl-Kreis des Hubstaplers gelegt,   u. zw.   mittels der Zufuhrleitung 126 (Fig. 17 und 18) und der Leitung 127 zur Rückführung des Öls zum Vorratstank. 



   Es erscheint vorteilhaft, die Funktion der Einheit 110 genau zu erklären, bevor auf die Beschreibung 

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 der Wirkungsweise der genannten Einrichtung eingegangen wird. Zu diesem Zwecke ist hervorzuheben, dass, solange keine Luft über das Element 110'strömt, die in den Kammern 119 und 120 herrschenden Drücke Pl bzw.   p   einander gleich sind, wodurch sich keine Änderung der in Fig. 20 ersichtlichen Lage des Kolbens 116 und des Schiebers 123 ergibt. Die Leitungen A und B für die Zufuhr bzw. die Ableitung für das Öl des hydraulischen Kreises des Ventils   110'"sind   nicht in gegenseitiger Verbindung. Im Gegensatz aber, wenn das Element   110'von   Luft durchströmt wird, bewirkt die kalibrierte Bohrung 118 einen Druckverlust.

   Es entsteht ein Druckunterschied, welcher, auf den Kolben 116 wirkend, dessen Verschiebung unter Überwindung der Kraft der Feder 117 hervor- ruft. Die Stange 125 des Kolbens 116 bewirkt die Verschiebung des Kolbens 123 im Zylin- der 124, so dass, wenn die Luft das Element   110'durchströmt,   die Verbindung zwischen den Ölleitungen A und B im Element   110'"der   Einheit 110 freigegeben wird.

   Um zu vermeiden, dass die Grösse des Unterschiedes der Drücke in den Kammern 119 und 120 des Zylinders 115 einen
Wert annimmt, welcher wesentlich über jenem liegt, der zur Verschiebung des Kolbens 116 erforderlich ist, wird das schon erwähnte Ablenkventil   110"vorgesehen.   Dieses stellt eine zusätzliche
Verbindung her zwischen den Kammern 119 und 120, wenn die Druckdifferenz zwischen diesen einen zu hohen Wert erreicht hat und ermöglicht die Vermeidung unerwünscht hoher Druckverluste in der Druckluftleitung (in Verbindung mit der kalibrierten Bohrung 118). 



   Unter diesen Voraussetzungen kann nunmehr die Funktion der den Gegenstand der Erfindung bildenden Einrichtung erklärt werden. 



   Bei entladenem Hubstapler ist der Druck des Öls in der Kammer 114 des Hubmotors praktisch gleich Null. Die Stellung des hydraulisch gesteuerten Ventils 111 ist die in Fig. 17 gezeigte ; die Kammern 129 der Klemm-Motoren stehen in Verbindung mit dem Abfluss, wodurch die Klemmenrichtungen infolge der Wirkung der Federn 130 eingefahren gehalten werden. Das von der Pumpe 102 kommende Öl folgt dem in Fig. 17 durch die Pfeile angegebenen Weg durch die Leitungen 126 und 127. 



   Wenn der Bedienungsmann, nachdem er die Zinken der Gabel unter die Last C geschoben hat, das Anheben einleitet, indem er von Hand aus das Ventil 103 betätigt, ergibt sich in jenem Augenblick, in welchem die Gabel beginnt, das Gewicht der Last zu übernehmen, ein starker Druckanstieg in der Kammer 114 des Hubmotors 104, wodurch das hydraulisch gesteuerte Ventil 111 in die in   Fig. 18 gezeigte Stellung übergeht, hiebei denDurchgang für die Druckluft zu den Klemm-Motoren   106 öffnend. Es wird nun klar, dass während des Zeitabschnittes, in dem das Festklemmen der Füsschen 131 vor sich geht, die Gabel 105 ihre Aufwärtsbewegung unterbrechen muss, welche sie aber selbsttätig wieder aufnimmt sowie die Klemm-Motoren zum Festhalten der Füsschen ihren vollen Auswärts-Hub vollführt haben. 



   Die zur Ausführung dieser Vorgänge notwendige Funktion ist durch das Ventil 110 gesichert, welches während des Ausfahrens der Klemm-Motoren 106 von Luft durchströmt wird, wiebereits beschrieben und dadurch die in Fig. 19 und 21 angegebene Stellung annimmt, so dass das von der Pumpe 102 des Hubstaplers kommende Öl dem in Fig. 19 mittels der Pfeile bezeichneten Weg folgt und sich in den Vorratstank 128 ergiesst, jedoch nicht mehr zum Hubmotor 104 strömt. 



   Sowie die Lufströmung durch das Ventil 110 abgenommen hat, was eintritt, wenn die Auswärtsbewegung der Klemm-Motoren vollendet ist, nimmt das Ventil 110 wieder die in den Fig. 18 und 20 gezeigte Stellung ein zum Ausgleichen der Drücke, die in den Kammern 119 und 120 des Elementes 110'herrschen. Als Folge davon wird der unmittelbare Durchgang für das Öl von der Leitung 126 zur Leitung 127 unterbrochen ; das Öl wird demnach von neuem in die Kammer 114 des Hubmotors 104 geleitet und die Last wird nun endgültig mittels der Gabel 105 angehoben. 



   Wenn der Bedienungsmann sodann das Abladen einleitet, indem er von Hand aus das Ventil 103 betätigt, ereignet sich das Folgende : Sowie die sich absenkende Last beginnt, sich auf die Füsschen 131 zu setzen   (Fig. 18),   wird die Gabel von der Last frei ; der Öldruck in der Kammer 114 des Hubmotors 104 geht gegen Null und das hydraulisch gesteuerte Ventil 111 geht wieder in die in Fig. 17 gezeigte Stellung zurück, wodurch die Klemm-Motoren unter der Wirkung der Federn 130 den Einwärtshub vollführen und hiebei die in den Kammern 129 enthaltene Luft ins Freie drücken. Die Last wird damit freigegeben.

   An Stelle des Ausströmens über den vom Ventil 111 dargebotenen Auslass, welcher unmittelbar ins Freie führt, kann die von den Kammern 129 der Klemm-Motoren 106 kommende Luft auch angesaugt werden, um das Ausströmen zu beschleunigen, wodurch das Freigeben der Last vom Hubstapler viel rascher und zügiger vor sich geht. Zu diesem Zwecke können irgendwelche geeignete Einrichtungen bekannter Art dienen. 



   Es ist klar, dass auch andere als die beschriebenen Ausführungsformen die praktische Verwirklichung 

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