AT261269B - Vorrichtung zur Blutalkoholbestimmung aus der Atemluft - Google Patents

Vorrichtung zur Blutalkoholbestimmung aus der Atemluft

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AT261269B
AT261269B AT217065A AT217065A AT261269B AT 261269 B AT261269 B AT 261269B AT 217065 A AT217065 A AT 217065A AT 217065 A AT217065 A AT 217065A AT 261269 B AT261269 B AT 261269B
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AT
Austria
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chamber
strip
alcohol
breath
determination
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AT217065A
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Joseph Hayoz
Dominique Julita
Original Assignee
Dominique Julita
Joseph Hayoz
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    • G01N33/50Chemical analysis of biological material, e.g. blood, urine; Testing involving biospecific ligand binding methods; Immunological testing
    • G01N33/98Chemical analysis of biological material, e.g. blood, urine; Testing involving biospecific ligand binding methods; Immunological testing involving alcohol, e.g. ethanol in breath
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Description


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  Vorrichtung zur   Blutalkoholbestünmung   aus der Atemluft 
Die Blutalkoholbestimmung bei Menschen ist äusserst wichtig geworden. Personen, die in Verkehrsunfälle und andere Unfälle verwickelt sind, werden einer Blutalkoholanalyse unterzogen, nachdem all gemein als sicher angenommen werden kann, dass Alkoholisierung eine Unfallursache sein kann. Für
Verkehrsteilnehmer hat der Gesetzgeber einen Höchstwert von Blutalkohol festgesetzt. 



   Die genaue Bestimmung des Alkoholgehaltes im Blut wird mittels Blutproben von den Ärzten nach bekannten Standardmethoden vorgenommen. Um aber gleich an Ort und Stelle, z. B. bei Unfällen, eine auf 0,   1-0, 2 %. genaue   Bestimmung des Blutalkohols vornehmen zu können, bedient man sich der Atemmessungen. Die dem Test unterworfene Person muss in eine Vorrichtung ausatmen, welche den Gehalt der Atemluft an Alkohol zu messen gestattet ; dieser Gehalt steht in einem festen und bekannten Verhältnis zum Blutalkoholgehalt. 



   Die Vorrichtungen, die zur Messung des Alkoholgehaltes in der Atemluft dienen, sind entweder komplizierte Apparate, in denen chemische Reaktionen in flüssiger Phase vor sich gehen, oder aber kleine Röhrchen, gefüllt mit einer sich verfärbenden Masse, deren Messwerte aber recht ungenau sind. 



   Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beseitigen, und sie ist im wesentlichen gekennzeichnet durch eine längliche flache Kammer, in welcher ein flacher Streifen eingelegt ist, der mit einer durch Farbänderung auf Alkohol ansprechenden Substanz beschichtet oder getränkt ist, wobei eine Skala, die den Alkoholgehalt in der Atemluft abzulesen gestattet, angeordnet ist und schliesslich an die Kammer ein Behälter zur Aufnahme der eingeblasenen Atemluft angeschlossen ist. Dabei ist erfindungsgemäss die längliche flache Kammer aus zwei gleich geformten Teilen zusammengesetzt, welche der Länge nach mittels Rändern nach Einlegen des Streifens vereinigt sind. 



   Nach einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung ist der Streifen durch die Kammer hindurchgeführt und auf Spulen aufgerollt, die den unverbrauchten bzw. verbrauchten Teil des Streifens aufnehmen. 



   Die Erfindung gründet sich auf den Gedanken, dass eine colorimetrische Reaktion, die in fester oder halbflüssiger Phase vor sich geht, stark an Genauigkeit und Empfindlichkeit gewinnt, wenn die Reagenzien auf einer (zweidimensionalen) Oberfläche ausgebreitet werden, deren Länge grösser ist als deren Breite. Dabei ist es an sich bekannt, eine von einem zu untersuchenden Gas oder Dampf hervorgerufene chemische Reaktion derart durchzuführen, dass das zu untersuchende Gas bzw. der Dampf über die Oberfläche der Reaktionsschicht geleitet wird, wobei die chemische Reaktion durch eine andersfarbige Zone, deren Länge im Zusammenhang mit der gesuchten Menge steht, sichtbar wird. 



   Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist die Tatsache, dass eine flächige Messvorrichtung einfacher, genauer und billiger als die bekannten Vorrichtungen hergestellt werden kann. Dadurch kann die Vorrichtung von einem grösseren Personenkreis erworben werden, wobei die Sicherheit in der Öffentlichkeit zunimmt. 



   Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen näher erläutert, welche einige bei- 

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   spielsweise Ausführungsformen von Vorrichtungen darstellen. Es zeigen : Fig. 1 eine Schrägansicht einer ersten Ausführungsform, Fig. 2 eine Schnittdarstellung dieser Ausführungsform, Fig. 3 im Schema eine zweite Ausführungsform und Fig. 4 im Schema eine weitere Ausführungsform. 



  Gemäss den Fig. 1 und 2 umschliesst eine Kammer 1 aus durchsichtigem Material (Glas, Kunststoffe. usw. ) einen Streifen 2 aus flächigem Material (Karton, Papier, Metall, Kunststoff, usw.), welcher mit einer gegen Alkohol empfindlichen Substanz beschichtet oder getränkt ist. Diese Schicht 3 ändert die Farbe, wenn sie in Berührung mit Alkoholdämpfen gebracht wird. Eine Skala 4, welche auf der Oberseite der Schicht 3, z. B. durch Aufdruck, angebracht ist, gestattet es, den Gehalt an Alkohol in der Atemluft in Promillen abzulesen. Der zusammenlegbare Behälter 5, der vorzugsweise aus Kunststoffolien hergestellt ist, ist am Ende der Kammer 1 angebracht und begrenzt die durch das Mundstück 6 in die Kammer l eingeblasene Atemluftmenge. Die Länge des Streifens 2 ist grösser als seine Breite ; er kann z. B. 1 cm breit und 10 cm lang sein. 



  Die Person, die sich einem Test unterziehen will, bläst in das Mundstück 6, bis der Behälter 5 vollständig gefüllt und aufgeblasen ist. Die Atemluft streicht über die Schicht 3, und der darin enthaltene Alkohol ruft eine farbenchemische Reaktion hervor, wobei er verbraucht wird. Es bildet sich eine Zone unterschiedlicher Färbung, die sich vom Mundstück her gegen den Behälter 5 hin ausdehnt. 



  Wenn dieser gefüllt ist, ist die Versuchsperson in der Lage, auf der Oberseite der Schicht 3 eine Trennlinie zwischen der Farbe des veränderten Reagens und der des unveränderten Reagens zu unterscheiden. Der Anteil des Alkohols in der Atemluft kann nunmehr mittels der Skala 4 abgelesen wer- den. 



  Zwischen dem Mundstück 6 und dem Beginn des Streifens 2 kann ein Filter aus Watte, Glaswolle usw. vorgesehen werden. 



  Die Kammer 1 kann aus zwei Teilen angefertigt werden. Der Boden 7, mit der Deckplatte 9 identisch, besitzt die Ränder 8 und enthält den Streifen 2 mit der Schicht 3. Nach Ein- legen des Streifens 2 in den Boden 7 wird die Kammer mit der Deckplatte 9 verschlossen, derart, dass man die Ränder 8 und 8'zusammenklebt oder-schweisst, wonach der Behälter 5 befestigt werden kann. 



  Das Mundstück 6 besitzt einen Verschluss, welcher den Eintritt von Luft in die Kammer 1 vor Gebrauch verhütet. 



  Der Behälter 5 ist zu einem sehr kleinen Volumen zusammengefaltet, und er bildet zusammen mit der Kammer l eine Einheit von sehr kleinen Abmessungen. Ausserdem kann diese Einehit zusam- mengerollt oder-gefaltet werden, wenn die Kammer l und der Streifen 2 aus biegsamem Mate- rial hergestellt sind. 



  Gemäss Fig. 3 ist eine Kammer 10, welche der Kammer 1 in den Fig. 1 und 2 entspricht, hinter einem Schauglas 11 angeordnet, welches in einem Gehäuse 11A angebracht ist. Sie enthält ausser dem Einlass 12 und dem Auslass 13 für die Atemluft zwei Dichtungen 14, zwischen denen der alkoholempfindliche Streifen 15 luftdicht durch die Kammer 10 geführt ist. Die Abrollvorrichtung 17 besorgt den Transport des Streifens 15 von der Vorratsrolle 16 zur Aufwicklung 18. Der Auslass 13 ist an einen nicht gezeichneten Behälter angeschlossen. Der Mechanismus des Automaten ist ebenfalls nicht dargestellt. 



  Eine Skala, die vorzugsweise in Promille eingeteilt ist, ist an mindestens einer Seite der Kammer 10 angebracht, derart, dass der Beginn der Skala mit der Stelle zusammenfällt, wo die AtemLuft zuerst mit dem Streifen 15 in der Kammer 10 in Kontakt kommt. 



  Nach jedem Test wird der Behälter geleert, die Rohre 12 und 13 sowie die Kammer 10 mit Frischluft durchgespült und der Streifen 15 um eine Kammerlänge weitergezogen. Diese Manipula- : ionen werden von dem nicht dargestellten Mechanismus ausgeführt. 



  Die Vorrichtung nach Fig. 4 besteht aus Kammern 20 mit Einlässen 21 und Behältern 22, lie radial auf einer Drehscheibe 23 angeordnet sind, die von einem Motor 24 oder von Hand geireht werden kann. Das Mundstück 25 ist mit jeweils einem Einlass 21 durch die Flachdichtunen 26 verbunden. Durch das Schauglas 27, das sich im Gehäuse 28 befindet, kann die colorimetrische Reaktion visuell verfolgt werden, welche sich auf der Schicht 3 des Streifens 2 vollzieht, der in der Kammer 20 auf vorher beschriebene Weise befestigt ist, wenn eine Versuchsperson Ln das Mundstück 25 bläst. Nach jedem Test wird die Drehscheibe 23 soweit weitergedreht, bis lie-nächste Messvorrichtung mittels der Dichtung 26 an das Munstück 25 angeschlossen ist.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Blutalkoholbestimmung aus der Atemluft, gekennzeichnet durch eine längliche flache Kammer (l, 10,20), in welcher ein flacher Streifen (2,15) eingelegt ist, der mit einer durch Farbänderung auf Alkohol ansprechenden Substanz (3) beschichtet oder getränkt ist, wobei eine Skala (4), die den Alkoholgehalt in der Atemluft abzulesen gestattet, angeordnet ist und schliesslich an die Kammer (l, 10,20) ein Behälter (5) zur Aufnahme der eingeblasenen Atemluft angeschlossen ist.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die längliche flache Kammer (1) aus zwei gleichgeformten Teilen (7,9) zusammengesetzt ist, welche der Länge nach mittels Rändern (8,8') nach Einlegen des Streifens (2) vereinigt sind. EMI3.1 die Kammer (10) hindurchgeführt und auf Spulen (16,18) aufgerollt ist, die den unverbrauchten bzw. verbrauchten Teil des Streifens aufnehmen.
AT217065A 1965-03-10 1965-03-10 Vorrichtung zur Blutalkoholbestimmung aus der Atemluft AT261269B (de)

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