AT259853B - Verfahren zum Verleimen von Furnierblättern und zum Ausbessern von Furnierrissen - Google Patents

Verfahren zum Verleimen von Furnierblättern und zum Ausbessern von Furnierrissen

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AT259853B AT930365A AT930365A AT259853B AT 259853 B AT259853 B AT 259853B AT 930365 A AT930365 A AT 930365A AT 930365 A AT930365 A AT 930365A AT 259853 B AT259853 B AT 259853B
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  Verfahren zum Verleimen von Furnierblättern und zum Ausbessern von Furnierrissen 
Zum Verleimen von Furnierblättern ist es bekannt, eine trägerlose, vorzugsweise aus Hautleim be- stehende Folie als Klebestreifen auf diejenige Seite der Furnier aufzubringen, die mit dem zu furnieren- den Werkstück versehen werden soll. Zu diesem Zweck ist es notwendig, den Klebestreifen auf der
Seite, die auf die miteinander zu verleimenden Furnierblätter zu liegen kommt, vorher mit Wasser an- zufeuchten oder auf diese Seite des Furnierstreifens eine Haftklebelösung aufzubringen. 



   Dieses Verfahren hat den Nachteil, dass die dünne, trägerlose Folie beim Anfeuchten an Festigkeit verliert und das Aufbringen der benetzten Folie auf die Furnierblätter daher Schwierigkeiten bereitet. 



   Ein weiterer Nachteil ist der, dass eine feste Klebeverbindung erst dann zustande kommt, wenn die auf   den Klebestreifen aufgebrachte Feuchtigkeitsmenge vom Holz aufgesogen wurde und wieder erhärtete.   



   Gemäss der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, dass die zum Anlösen des aus einer trägerlosen Leimfolie bestehenden Klebestreifens notwendige Feuchtigkeit vor dem Anlegen des Klebestreifens auf die Furnierblätter aufgebracht und nach dem Aufbringen des Klebestreifens auf diesen eine denFeuchtigkeitsaustausch zwischen dem Klebestreifen und der ihn umgebenden Luft verhindernde Schicht aus Glyzerin und Wasser aufgetragen wird. 



   Durch das Auftragen einer Schicht aus Glyzerin und Wasser auf die Folie nach der Verleimung der Furnierblätter wird, wie erwähnt, ein Feuchtigkeitsaustausch verhindert, so dass die miteinander verleimten Furnierblätter auch in sehr trockenen Räumen aufbewahrt werden können, und vermieden, dass die von der Leimfolie beim Verleimungsvorgang aufgenommene Feuchtigkeit wieder vollständig an die Luft abgegeben wird und die Klebestelle auf diese Weise spröde wird, so dass die Gefahr besteht, dass die Klebestelle bei Biegebeanspruchungen bricht. 



   Besteht die Folie aus Glutinleim niederer Viskosität, so erfolgt das Anfeuchten der Furnierblätter zweckmässigerweise mit Wasser. Bei Leimen höherer Viskosität verwendet man zum Anfeuchtender Furnierblätter vorteilhafterweise eine Lösung eines peptisierenden Stoffes, z. B. cx-naphthalinsulfosaures Natrium in Wasser oder einen beispielsweise aus Polyvinyläthern oder Naturkautschuk bestehenden Haftkleber. 



   Um in möglichst kurzer Zeit eine sichere Klebeverbindung herzustellen, ist es vorteilhaft, wenn die auf die Furnierblätter aufgebrachte Feuchtigkeit rasch wieder entfernt wird, was dadurch bewirkt wird, dass der Klebestreifen und/oder die Furnierblätter vor dem Ankleben des Streifens vorgewärmt werden. 



   Eine weitere Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit wird dadurch erzielt, dass dem Befeuchtungsmittel Stoffe zugesetzt werden, die eine Aushärtung der angelösten Folie bewirken. 



   Des weiteren ist es vorteilhaft, das Aufkleben der trägerlosen Folie unter Wärmeeinwirkung vorzunehmen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : l. Verfahren zum Verleimen von Furnierblättern und zum Ausbessern von Furnierrissen unter Verwendung eines aus einer trägerlosen Folie, vorzugsweise aus Hautleim bestehenden, auf der Unterseite der Furnierblätter zu befestigenden Klebestreifens, dadurch gekennzeichnet, dass die zum <Desc/Clms Page number 2> Anlösen des Klebestreifens notwendige Feuchtigkeit auf die Furnierblätter aufgebracht und nach dem Aufbringen des Klebestreifens auf diesen eine den Feuchtigkeitsaustausch zwischen dem Klebestreifen und der ihn umgebenden Luft verhindernde Schicht aus Glyzerin und Wasser aufgetragen wird, 2, Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    dass der Klebestreifen und/oder die Furnierblätter vor dem Aufbringen des Klebestreifens vorgewärmt werden, 3, Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Befeuchtungsmittel Stoffe zugesetzt werden, die eine Aushärtung der ungelösten Folie bewirken, 4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufbringen des Klebestreifens in an sich bekannter Weise unter Wärmeeinwirkung vorgenommen wird.
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