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Vorrichtung zum Mischen von Medien, insbesondere Flüssigkeiten
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Mischen von Medien, insbesondere Flüssig- keiten, bei der das treibende Medium eine Injektordüse durchströmt und das zweite Medium über ein vom treibenden Medium unabhängig einstellbares Ventil zugesetzt wird. Bekannte derartige Mischvor- richtungen arbeiten nicht sehr befriedigend, weil einerseits das eingestellte Mischungsverhältnis nicht genau konstant gehalten werden kann, anderseits der Grad der Mischung bzw. die Emulgierung nur man- gelhaft ist.
Die Erfindung erreicht ein einwandfreies Arbeiten der Vorrichtung insbesondere dadurch, dass sowohl in der Einlaufstrecke der Injektordüse als auch im Abstand nach dieser je eine dem Medium einen Drall erteilende Wendelf1äche od. dgl. angeordnet ist, wobei die beiden Dralle entgegengesetzt gerichtet sind.
Durch die erfindungsgemässe Massnahme wird erreicht, dass sowohl die Mischung äusserst intensiv durch- geführt wird als auch die beiden Medien in diesem vermischten Zustand erhalten bleiben.
Um die Saugfähigkeit von speziell ausgebildeten Injektoren zu verbessern, wurde schon vorgeschlagen, in der Injektordüse eine Art Wendelfläche vorzusehen. Weiters sind schon auf dem Prinzip des Ejektors basierende Saugvorrichtungen bekanntgeworden, bei denen nach der Düse eine Wendelfläche angeordnet ist. Dadurch soll die Wirkung einer Zentrifugalpumpe erreicht werden. Beide bekannten Anordnungen sind mit der erfindungsgemässen nicht vergleichbar, bei der durch die Anordnung von, je einen entgegengesetzten Drall erteilenden Wendelflächen od. dgl., der Mischeffekt von Mischvorrichtungen wesentlich verbessert wird.
Nachstehend ist an Hand der eine beispielsweise Ausführungsform im Schnitt darstellenden Zeichnung die Erfindung näher erläutert.
Die Vorrichtung weist ein Zulaufrohr a auf, durch das das Treibmedium zugeführt wird. In das Rohr a ist ein Dralleinsatz b, der eine Wendelfläche darstellt, eingesetzt und an das Rohr a schliesstdieinjektordüse c an, durch die das Treibmedium in den Mischungsraum d gelangt. Zwi- schen diesem und dem Abflussrohr g ist ein sich konisch erweiternder Einsatz e zwischengeschaltet, der wieder mit einer Wendelfläche ausgestattet ist, die dem Gemisch einen Drall erteilt, der dem Drall im Einsatz b entgegengesetzt ist.
Oberhalb der Injektordüse c ist das Reglerventil V angeordnet, dem das zuzumischende Me- dium bei 2 über das Rohr h zugeführt wird. Das Ventil besitzt eine Ventilspindel l, deren unte- res Ende als in den Ventilsitz k passender Konus ausgestaltet ist. Das der Spindel i zugeordnete Muttergewinde ist im Ventilkörper l vorgesehen. Auf den Körper 1 ist eine Kappe m aufgeschraubt, die an der Oberseite von der verlängerten Spindel durchsetzt wird. Zwischen einer an einem Absatz der Spindel aufliegenden Platte n und einem sich an der Kappe m abstützenden Wälzlager p ist eine Schraubenfeder o eingesetzt. Mit der Spindel i ist ein Einstellknopf r verbunden, der einen Zeiger z besitzt, wobei der Zeiger als Gegenanschlag mit einem Anschlag t zur Begrenzung der Drehbewegung der Spindel zusammenwirkt.
Auf einer Skala s ist die jeweilige Stellung des Ventils V ablesbar.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung arbeitet wie folgt :
Das bei 1 eintretende Treibmedium erhält durch den Einsatz b einen Drall, durchströmt die Düse c und durch den beim Austritt entstehenden Unterdruck wird das zuzumischende Medium, z. B.
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Öl. über das Ventil V angesaugt. zufolge des Dralls des Treibmediums, z. B. Wasser, ist die Durchmischung besonders intensiv, wobei die Intensität noch durch den im Einsatz e erteilten entgegengesetzt gerichteten Drall verstärkt wird.
Durch die Feder o werden die Gewindegänge der Spindel i stets satt an die Flanken des Mut- tergewindes gedrückt, so dass jegliches Gewindespiel ausgeschaltet und eine hohe Einstellgenauigkeit des Mischungsverhältnisses unabhängig von der Abnutzung des Gerätes erreicht wird. Die Lage des die Endstellung der Spindel begrenzenden Anschlages t ist ferner so gewählt, dass das Schliessen des Ventils nur durch den Druck der Feder o erfolgt ; der Anschlag t ist demnach um eine Strecke, die, auf den Bogen umgerechnet, höchstens gleich dem Gewindespiel ist, vor der Endstellung der Spindel angeordnet.
Die Anwendung der erfindungsgemässen Vorrichtung kann in den verschiedensten Bereichen der Technik erfolgen. Nur beispielsweise sei die Verwendung als Kühlölpumpe hervorgehoben.