AT256751B - Einrichtung zur Steuerung der Druckluft einer an einem Bohrhammer angelenkten Bohrhammerstütze - Google Patents

Einrichtung zur Steuerung der Druckluft einer an einem Bohrhammer angelenkten Bohrhammerstütze

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AT256751B
AT256751B AT1138865A AT1138865A AT256751B AT 256751 B AT256751 B AT 256751B AT 1138865 A AT1138865 A AT 1138865A AT 1138865 A AT1138865 A AT 1138865A AT 256751 B AT256751 B AT 256751B
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Boehler & Co Ag Geb
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  Einrichtung zur Steuerung der Druckluft einer an einem
Bohrhammer angelenkten Bohrhammerstütze 
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Steuerung der Druckluft einer an einem Bohrhammer   angelenkten Bohrhammerstütze mit einem Ventil,   das die Druckluft zum Vorschub- bzw. Rückzugzylinderraum der Stütze regelt. 



   Mit der Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, die Bohrhammerstütze zu einer beliebigen Zeit des Bohrvorganges zu entlasten, um den Bohrer   z. B.   bei einem Verklemmen der Bohrkrone rasch frei zu bekommen oder bei Leerschlägen eine Beschädigung der Bohrkrone zu vermeiden, ohne den für die Stütze am Druckluftregelventil eingestellten Wert zu verändern. 



   Bei den bekannten Bohrhämmern, die mit einer Stütze verbunden sind, ist nächst dem Kopfende des Hammers eine Steuereinrichtung,   z. B.   ein Regelventil, vorgesehen, mit der die Luftmenge zum   Vorschub-bzw. Rückhubkanal   der Stütze eingestellt wird, die für den günstigsten Vorschub des Hammers   den nötigen Anpressdruck liefert.   Tritt während des Bohrvorganges ein Verklemmen des Bohrers oder eine andere Hemmung ein, dann muss diese Steuerstellung verändert und auf die Leerlauf- oder auf die Rückzustellung des Stützenfusses rückgeführt werden. In jedem dieser Fälle geht damit die Einstellung des Regelventils verloren, die für diesen Bohrvorgang günstig war und muss nach Wiederaufnahme des Bohrvorganges neuerlich ermittelt werden. 



   Um diesen Nachteil zu vermeiden, wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, zuzüglich dem Regelventil einen Schieber mit zwei Ausnehmungen für die Druckluftzufuhr zu den Stützenzylinderräumen vorzusehen und in den Schieberraum einen Frischluft- wie auch einen Auspuffkanal münden zu lassen. 



   Durch die Anordnung dieses zuzüglichen Schiebers kann fallweise der Vorschubkanal und damit der Zylinderraum über den Stützenkolben mit dem Auspuffkanal und der Zylinderraum unter dem Stützenkolben mit dem Frischluftkanal verbunden werden, so dass die Stütze und damit der Hammer nicht nur von dem Vorschubdruck entlastet, sondern auch der Stützenfuss abgehoben werden kann. 



   Beim Auslassen des Schieberdruckknopfes, der durch eine Feder in seine Ausgangsstellung rückgeführt wird, wird die Verbindung des Stützenzylinders mit dem Frischluftkanal bzw. dem Auspuffkanal der Schieberkammer unterbrochen und die Verbindung zu den Stützenkanälen entsprechend der Stellung des Regelventils wieder hergestellt. Die Stütze nimmt daher nach dem Auslassen des Druckknopfes seine ursprüngliche Lage unverändert wieder ein. 



   Der Gegenstand der Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel, das in den Zeichnungen dargestellt ist, erläutert. Die Fig. 1 zeigt einen Teil eines Bohrhammers mit der Steuereinrichtung und den Kopfteil der Bohrhammerstütze im Schnitt, die Fig. 2 einen Teil des Steuerarmes im Schnitt und den Drehgriff in Ansicht und die Fig. 3 und 4 verschiedene Stellungen des Steuerventils. 



   An dem Bohrhammer 1 ist einerseits über einen Sattel 2 und ein Zwischenstück 3 eine Bohrhammerstütze 4 und anderseits ein Arm 5 mit einem Steuerventil 6 angeschlossen. Die Druckluft zur Stützensteuerung wird dem Einlassventil 7 des Bohrhammers entnommen und gelangt durch den Kanal 8 im Hammerdeckel 9 und den Kanal 10 im Steuerarm zum Steuerventil 6. Von diesem Ventil gelangt die Druckluft entsprechend seiner Stellung entweder durch den 

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 Kanal 12 zum Vorschubzylinderraum der Stütze über dem Stützenkolben oder durch den Kanal 11 zum Rückzugzylinderraum unter den Stützkolben. Parallel zu den Längskanälen im Steuerarm ist an dem Steuerarm ein Entlüftungsschieber 13 vorgesehen, der einen zylindrischen Schieberkörper besitzt, der axial verschiebbar ist und an seinem Mantel zwei Ringnuten 14,15 trägt.

   Die beiden Steuerkanäle   11, 12 vom   Steuerventil zur Stütze sind je von einem Dichtbolzen 16,17 unterbrochen und damit in zwei Teile geteilt. Die beiden Teile des Kanals 11 sind über die Kanäle 11a, llb mit der Ringnut 14 am Entlüftungsschieber verbunden, so dass die Druckluft in der dargestellten Stellung des Entlüftungsschiebers vom Steuerventil über den Ringkanal 14 zum Zylinderraum unter den Stützenkolben gelangen kann. Ebenso sind die beiden Teile des Kanals 12 durch die Kanäle 12a, 12b mit der Ringnut 15 verbunden, so dass auch die Druckluft zum Raum über dem Stützenkolben über die Ringnut 15 zur Stütze gelangen kann. 



   Vom Frischluftkanal 10 ist ein Kanal 18 zum Entlüftungsschieber und von dem Entlüftungsschieber ein Kanal 19 ins Freie vorgesehen. 



   Zur Steuerung der Bohrhammerstütze wird der Handgriff gedreht und damit die Verbindung der einzelnen Kanäle entsprechend den gewünschten Arbeitsstellungen der Stütze erzielt. 



   In der Stellung zum Vorschieben der Stütze (Fig. 3a, 4a) ist der Kanal 12, der vom Zylinderraum über 12a, 15, 12b zum Steuerventil 6 führt, über die Ausnehmung 21 im Ventilgehäuse (Fig. 4a) mit dem Frischluftkanal   10   verbunden. Zur gleichen Zeit ist der Auspuffkanal 20 über 
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 dem Zylinderraum unter dem Stützenkolben verbunden. Damit wird der Stützenfuss ausgefahren und der Hammer durch den Druck der Druckluft in die Arbeitsrichtung gedrückt. 



   In der Leerstellung des Drehgriffes (Fig. 3b, 4b) ist der Frischluftkanal 10 verschlossen und der Kanal 11, lla, 14, llb, der zum Zylinderraum unter dem Stützenkolben führt, über die Ausnehmung 22 (Fig. 3b) wie auch der Kanal 12, der über   die Kanäle 12a, 15, 12b zum Zylin-   derraum über dem Stützenkolben führt, über die Ausnehmung 21 (Fig. 4b) mit dem Kanal 20 ins Freie verbunden. In dieser Stellung ist daher der Raum unter und auch der Raum über dem Stützkolben entlüftet und die Stütze entspannt. 



   In der Rückziehstellung des Drehgriffes gemäss den Fig. 3c, 4c ist der Frischluftkanal 10 über die Ausnehmung 22   (Fig. 3c)   mit dem Kanal 11 zum Raum unter dem Stützenkolben und der Raum über dem Stützenkolben mit dem Kanal 12 über die Ausnehmung 21 im Ventilgehäuse mit dem Auspuffkanal 20 verbunden. Damit ist der Zylinderraum über dem Stützenkolben entlüftet und der Zylinderraum unter dem Kolben mit der Druckluftleitung verbunden, so dass der Stützenfuss eingezogen und vom Boden abgehoben ist. 



   Während jeder dieser Stellungen des Drehgriffes kann   der Entlüftungsschieber   gedrückt und damit die Stütze entlastet und gleichzeitig der Stützenfuss abgehoben werden. Hiebei verbindet der Ringkanal 15 im Entlüftungsschieber den Kanal 12b mit dem Entlüftungskanal 19, so dass der Raum über dem Stützenkolben mit dem Auspuff verbunden ist und der Ringkanal 14 den Kanal llb mit dem Frischluftkanal 18, der mit dem Kanal 10 in Verbindung steht, so dass die Druckluft über den Kanal 11 zu dem Zylinderraum unter dem Stützenkolben gelangt und damit den Stützenfuss einzieht.

   Nach dem Auslassen des Entlüftungsdruckknopfes nimmt die Stütze die vor dem Entlüftungsvorgang eingenommene Stellung entsprechend der unveränderten Stellung des Drehgriffes wieder ein, so dass der Bohrvorgang mit den gleichen Bedingungen, wie er vor dem Drücken des Entlüftungsknopfes bestanden hat, fortgesetzt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zur Steuerung der Druckluft einer an einem Bohrhammer angelenkten Bohrhammerstütze mit einem Ventil, das die Druckluft zum Vorschub- bzw. Rückzugzylinderraum der Stütze regelt, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schieber (13) vorgesehen ist, der zwei Ausnehmungen (14,15) für die Druckluftzufuhr, zu den Stützenzylinderräumen besitzt und in dessen Kammer ein Frischluft- (10) wie auch ein Auspuffkanal (19) münden.
AT1138865A 1965-12-20 1965-12-20 Einrichtung zur Steuerung der Druckluft einer an einem Bohrhammer angelenkten Bohrhammerstütze AT256751B (de)

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