AT256639B - Randwulstbesatz - Google Patents

Randwulstbesatz

Info

Publication number
AT256639B
AT256639B AT59861A AT59861A AT256639B AT 256639 B AT256639 B AT 256639B AT 59861 A AT59861 A AT 59861A AT 59861 A AT59861 A AT 59861A AT 256639 B AT256639 B AT 256639B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
support body
strands
frame
edge
strand
Prior art date
Application number
AT59861A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Schlegel Mfg Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schlegel Mfg Co filed Critical Schlegel Mfg Co
Application granted granted Critical
Publication of AT256639B publication Critical patent/AT256639B/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R13/00Elements for body-finishing, identifying, or decorating; Arrangements or adaptations for advertising purposes
    • B60R13/04External Ornamental or guard strips; Ornamental inscriptive devices thereon

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Randwulstbesatz 
Die Erfindung betrifft einen Randwulstbesatz zum unverrückbaren Aufsetzen auf die Kante eines flachen Körpers,   z. B.   die Kanten von Platten, die einen Teil einer Automobilkarosserie bilden, welcher Besatz einer annähernd die Form eines in Längsrichtung geschlitzten Rohres aufweisenden Stützkörper zur Aufnahme der Kante in dessen Schlitz enthält, wobei der   Stützkörper   mindestens einen an seiner Innenfläche anliegenden Strang aus biegsamem Material enthält, der zum Anliegen an dem in den Stützkörper einzuschiebenden flachen Körper eingerichtet ist. 



   Es sind bereits Führungen von bewegbaren Fenstergläsern bekanntgeworden, die ein Gleiten des Glases in Längsrichtung der Führungen gestatten. Diese Führungen weisen jedoch keine Einrichtungen auf, die ein Abheben von dem Glas verhindern. 



   Es ist auch ein Metallwulst zum Aufsetzen auf Kanten von Glasplatten bekanntgeworden. Dieser Wulst dient jedoch ausschliesslich der Verschönerung der Kante und ist mit einem Strang versehen, der zur Führung und Unterstützung der Glasplatte dient. Der bekannte Metallwulst besitzt jedoch ebenfalls keine Einrichtungen, die ein Abheben des Glases von dem Wulst verhindern. 



   Ein Ziel der Erfindung ist, die angeführten Nachteile zu beseitigen und einen verbesserten Randwulstbesatz der bezeichneten Art in einer praktischeren und wirksameren Konstruktion herzustellen. 



   Ein weiteres Ziel der Erfindung ist, einen Randwulstbesatz von biegsamer Bauart zu schaffen, der leicht gebogen werden kann, um auf verschiedene Krümmungen der Kanten solcher Platten zu passen. 



   Ein anderes Ziel der Erfindung ist, einen Randwulstbesatz zu schaffen, dessen Konstruktionen eine Anpassung an die Kante, die eingefasst werden soll, ermöglicht und welcher Besatz sich fest und dauernd um diese Kante klemmt und an dieser haftet. 



   Noch ein weiteres Ziel ist, einen Randwulstbesatz zu schaffen, der die oben genannten Konstruktionsvorteile aufweist und der leicht direkt auf die Kanten, die gesäumt werden sollen, aufgepasst werden kann. 



   Erfindungsgemäss wird vorgeschlagen, dass die Ränder des Stützkörpers in an sich bekannter Weise zum Anliegen an dem in den Stützkörpern einzuschiebenden, flachen Körper zu dem Schlitz hin gebogen sind und dass der Strang aus biegsamem Material quer zur Richtung seiner Längsachse beweglich an der Innenfläche des Stützkörpers befestigt ist, wobei der Strang aus drei untereinander verbundenen, parallelen Einzelsträngen besteht, von denen einer einerseits an dem eingeschobenen Körper und anderseits an den beiden andern Einzelsträngen anliegt, die ihrerseits gegen die Innenwand des Stützkörpers abgestützt sind. 



   Nach einer bevorzugten Ausführungsform eines Randwulstbesatzes, dessen Stützkörper mit einem Belag bedeckt ist, sind die Stränge mittels Halteschlaufen aus Fäden des Belages bewegbar an der Innenfläche des Stützkörpers befestigt. 



   Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung folgen aus der nachstehenden Beschreibung von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen. Es zeigen die Fig. l einen vergrösserten Querschnitt eines Randwulstbesatzes nach der Erfindung, der auf die Kante einer Metallplatte aufgeschoben ist, die 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Fig. 2 eine ähnliche Ansicht wie Fig. l, jedoch mit Einrichtungen zum Festhalten des Randwulstes auf der Platte entgegen einer auf diese einwirkenden Kraft, die Fig. 3 eine vergrösserte schematische Ansicht eines Teiles eines Stützenrahmens des Randwulstbesatzes mit den Einrichtungen, die zum Befestigen des Besatzes auf dem Plattenrand dienen, die Fig. 4 eine vergrösserte Teilansicht längs der 
 EMI2.1 
 
3,Fig. 6 eine ähnliche Ansicht wie Fig.

   5, jedoch mit   Befestigungsschnuren   und Schussschlingen, die die Schnüre mit dem Gewebe des Randwulstüberzuges verbinden, die Fig. 7 eine vergrösserte Draufsicht auf den Stützrahmen des Randwulstes, die Fig. 8 eine vergrösserte Draufsicht des auf den Überzugsstreifen aufgebrachten Stützrahmens vor seiner Formgebung, die Fig. 9 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 8, jedoch mit um die Kanten des Stützrahmens herumgeschlagenen Rändern des Überzugsstreifens, die Fig. 10 eine perspektivische Ansicht des Randwulstes, die Fig. 11 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2, jedoch einer andern Ausführungsform, die Fig. 12 eine vergrösserte schematische Ansicht ähnlich der in Fig. 3 dargestellten, jedoch in der Ausführungsform gemäss   Fig. 11,   die Fig.

   13 einen vergrösserten schematischen Schnitt durch die Stränge und das Gewebe längs der Linie 13-13 nach Fig. 12, die Fig. 14 einen vergrösserten schematischen Schnitt ähnlich Fig. 13, jedoch entlang der Linie 14-14 nach Fig. 12, die Fig. 15 einen vergrösserten schematischen Schnitt ähnlich dem nach Fig. 13, mit straff gezogenen Schussfäden, die Fig. 16 eine perspektivische Ansicht, teilweise im Schnitt einer abgeänderten Ausführungsform der in Fig. 11 dargestellten Konstruktion, die Fig. 17 einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform nach der Erfindung, die Fig. 18 eine vergrösserte schematische Ansicht ähnlich den in den Fig. 3 und 12 dargestellten, jedoch bei Darstellung der abgeänderten Konstruktion nach Fig. 17, die Fig. 19 einen vergrösserten schematischen Schnitt der Webung längs der Linie 19-19 nach Fig. 18 und die Fig.

   20 eine verkleinerte Seitenansicht der in Fig. 17 dargestellten Ausführungsform. 



   Eine bevorzugte Ausführungsform nach der Erfindung weist einen biegsamen, federnden Stützteil oder Rahmen auf, der kanalförmig ausgebildet ist bzw. die Form eines in Längsrichtung geschlitzten Rohres aufweist, um die Kante der Platte, die eingefasst werden soll, zu umfassen. Weiter weist die bevorzugte Ausführungsform sowohl Einrichtungen an den Kanalwänden oder -seiten auf, um den Randwulst an der Plattenkante zu befestigen als auch einen Verkleidungsstreifen auf, um die hervorstehenden Teile des Randwulstes abzudecken und einzufassen. Der Stützreil oder Rahmen, der allgemein mit dem Bezugszeichen 20 bezeichnet ist, ist vorzugsweise aus biegsamen, federnden Drahtelementen 22 (Fig. 7 und 8) gebildet, die die kanalförmige Grundform des Rahmens bilden.

   Eine Konstruktion, die sich als besonders wirksam erwiesen hat, besteht aus einem Draht 22, der zuerst in einer Ebene mäanderförmig geschlungen wird, um im wesentlichen ein paralleles Kreuzgeflecht zu bilden, wobei die äusseren Enden des Geflechtes einfach gebogen sind, um relativ glatte Kanten zu erzeugen. Die Drähte werden vorzugsweise mittels einer Vielzahl von Nahtlinien 24 abgesteppt und zueinander dadurch in einem festen Abstand gehalten. Vorzugsweise werden hiezu Kettennähte verwendet. Dem auf diese Weise gebildeten Stützteil wird eine im allgemeinen kanalförmige oder genauer ovale Form gegeben, wie in Fig. l dargestellt ist, wobei die Enden der Schlingen an den äusseren Kanten der Kanäle nach innen gegeneinander gebogen werden, wie bei 26 dargestellt ist um mit den Seiten der einzufassenden Platte, in Eingriff zu kommen.

   Die Steppnähte, die die Rahmendrähte zusammenhalten, können aus irgend einem geeigneten Garn oder Zwirnmaterial hergestellt sein. Dieses Material bedeckt vorzugsweise die Randteile des Rahmens, obgleich, wenn gewünscht, der ganze Rahmen abgedeckt werden kann. Die Kettennähte werden vorzugsweise dicht aneinandergefügt. In den Zeichnungen sind sie zur besseren Darstellung etwas auseinandergedrückt gezeigt. 



   Der wie oben beschrieben hergestellte Stützrahmen ist mittels eines Streifens aus Überzugsmaterial 28 bedeckt, das vorzugsweise aus einem festen Gewebe mit gefälligem Aussehen besteht. Die Innenfläche des Überzugsmaterials ist mit einem Überzug 30 aus Latex oder einem ändern dauernd geschmeidig bleibenden Klebstoff überzogen. Der Rahmen 20 wird auf die Innenseite des Überzugs aufgelegt   (Fig. 8)   und die äusseren Kanten 32 des Überzugs nach innen um die äusseren Kanten des Drahtrahmens umgebogen (Fig. 9). Der Stützrahmen und der Überzug werden hierauf in eine im wesentlichen kanalförmige Form gebogen, wie in Fig.   l   dargestellt ist. 



   In die nach innen umgeschlagenen Kanten 32 des Überzugsmaterials ist ein aus drei Einzelsträngen 34,36 und 38 bestehender Strang eingewoben, der einen klemmenden Halt an der Platte bewirkt, wie schematisch in den Fig. 3 und 6 und in Arbeitsstellung in den Fig. l und 2 dargestellt ist. Die Stränge können aus Jute, Hanf od. dgl., die vorzugsweise gezwirnt sind, bestehen oder sie können auch aus Papier, Kautschuk oder andern geeigneten Materialien hergestellt sein und besitzen vorzugsweise eine kompakte Konsistenz, so dass sie nicht verformt oder zusammengedrückt werden können. Die Stränge 

 <Desc/Clms Page number 3> 

   haben einen grösseren   Durchmesser als die Fäden des Überzugsmaterials. Ihr Durchmesser hängt von dem Abstand der Kanalseiten und der Dicke der Platte ab, an die sie befestigt werden.

   Ein Durchmesser im nicht zusammengedrückten Zustand von etwa 1, 6 mm wurde im allgemeinen als genügend befunden. 



  Die Stränge 34, 36 und 38 sind mit Schussfäden 40 des Überzugsmaterials 28 verwoben, die sich von dessen Kanten aus, wie in den   Fig. l, 2, 8   und 9 dargestellt und in den Fig. 3-6 schematisch gezeigt ist, erstrecken. Wie in den Figuren zu sehen ist, sind die Stränge 34 und 36 in die Schussfäden 40 eingewoben, wobei der Reihe nach immer ein Faden oben und drei darunter folgen, wenn man von der Aussenseite auf das Überzugsgewebe 28 blickt. Von den Strängen 34 und 36 verläuft dabei einer oben, wogegen der andere unten ist, und der Strang 38 ist vorzugsweise so eingewoben, dass er abwechselnd über und unter die Schussfäden zu liegen kommt, wie in Fig. 3 dargestellt ist. Die Fig. 4 und 5 zeigen schematische Anordnungen an verschiedenen Stellen des Gewebes.

   Fig. 6 zeigt den Strang 36, der durch einen Schussfaden 40 eingezogen ist und den Strang 34, der von einem andern Schussfaden eingezogen ist, um eine dreieckige Anordnung der Stränge im Querschnitt, wie in   Fig. 1   dargestellt ist, zu erhalten. In Fig. l sind der auf die Platte 42 aufgeschobene Randwulst und der nach unten von der Platte weggedrückte Strang 36 dargestellt. Gemäss Fig. 2 wird die Lage des Stranges 36 und dessen Form bei Entfernen des Besatzes von der Platte verändert. Dabei wird der Strang 36 gegen den Strang 38 und die Platte gedrückt und gelangt mit dieser in einen reibenden Eingriff, wodurch die Platte festgehalten wird.

   Die Stränge 34 und 38, die näher an den Kanalseiten angeordnet sind, sind an den nach innen und oben geneigten Teilen der Kanalseiten befestigt, so dass, während der Randwulst auf die Platte aufgeschoben wird und der Strang 36 leicht nach innen gegen den Strang 34 gedrückt wird, der Strang 38 eine vorstehende Abstützung bildet, gegen welche der Strang 36 gedrückt wird, so dass sich dieser an die Platte andrückt und den Randwulst darauf festhält. Es ist klar, dass der Abstand der Seiten des Rahmens voneinander variabel ist, um Platten verschiedener Dicke umfassen zu können, wobei der Stützrahmen 22, der eine hinreichende Elastizität besitzt, sich entsprechend biegt und in dieser Form, in die er gebogen wird, verbleibt.

   Die äusseren Kanten der Seiten sind vorzugsweise genügend nach innen gebogen, um ein Abscheren der Befestigungsschnüre beim Einsetzen der Platte zu verhindern, und um die beschriebene Stellung der Befestigungsstränge zu gewährleisten, die eine maximale Haftwirkung dann ergibt, wenn die Mittelpunkte der Stränge 36 und 38 in der dargestellten Schnittebene auf einer annähernd senkrechten Linie zu den Seiten des Stützrahmens liegen. Wie oben beschrieben,   verbindet der Latexbinder   sicher das Überzugsmaterial und dessen Stränge 34 und 38 mit dem Stützrahmen 22 und dessen Gewebe 24. Latex kann, wenn gewünscht, ebenfalls auf eine oder mehrere Befestigungsstränge aufgetragen werden, um ihre Griffigkeit zu erhöhen. 



   Ein abgeändertes Ausführungsbeispiel nach der Erfindung ist in den Fig.   dargestellt,   wobei der Stützrahmen gebildet wird, bevor die Drähte 22 verschlungen und in die gleiche, im allgemeinen kanalförmige Form bzw. die eines geschlitzten Rohres aufweisende Form gebogen werden. Die Drahtschlingen werden im Abstand voneinander wie bei dem vorher beschriebenen Beispiel,   mit Heftnähten   46 festgehalten, die sich jedoch über den Hauptteil der Seiten des Rahmens erstrecken. Die Aussenfläche des Bodens des Rahmens und eine Seite sind von einem Überzugsmaterial 48 überzogen, dessen Ränder nach innen um die Aussenkanten des Rahmens gebogen und nach unten über die Steppnähte 46 mit Saumkanten 52 geführt sind.

   Die Innenflächen der Überzüge sind mit einem Latexüberzug 50 oder einem ähnlichen Kleber überzogen, um diesen Überzug mit dem Rahmen und dessen Steppnähten, wie oben beschrieben wurde, zu verbinden. In einem Teil des eingeschlagenen Randes des Überzugsmaterials, im Abstand von dessen unterer Kante und unterhalb der Kanten der Stützrahmenseiten ist eine Vielzahl von Schussfäden 54 des Überzugsmaterials um Befestigungsstränge 56,58 und 60 geschlungen, die ebenso wie die Stränge 34, 36 und 38 der oben beschriebenen Ausführungsform angeordnet sind und wirken. Die Verbindung des unteren Randes 52 des Gewebes mit dem Rahmen dient jedoch zu einer festeren Verankerung dieser Stränge.

   Das Überzugsgewebe 48 ist auf einer Seite des Rahmens erweitert, wie mit den Bezugszeichen 61 angedeutet ist, um einen Streifen mit kreiszweieckigem Querschnitt 62 aus Schaumgummi, geschäumtem Kunststoff oder einem ähnlichen Material, das mittels Latex an dem Rahmen befestigt ist, einzuschliessen. Die Anordnung dieses Streifens dient dazu, um eine Öffnung oder einen Spalt dichter zu verschliessen und abzudichten und den Zierwulst zu schützen, zu begrenzen und zu verzieren. 



   Der Befestigungsstrang 56 besitzt vorzugsweise einen etwas kleineren Durchmesser als die Stränge 58 und 60. Die Anordnung dieser Stränge in den Schussfäden des Überzugsmaterials ist im einzelnen vergrössert in den   Fig. 12-15   dargestellt. 



   Eine weitere Ausführungsform nach der Erfindung ist in Fig. 16 dargestellt. Der Stützrahmen 63, 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 der in gleicher Weise aus einem Drahtgeflecht hergestellt ist, weist eine nahezu rechteckige Form auf. 



  Der Boden und die Seiten sind im wesentlichen eben. Die Seiten sind nach innen geneigt, so dass ihre äusseren Kanten in Eingriff mit den entsprechenden Seiten der Kante 42 des Körpers kommen, den sie einfassen sollen. Die einzelnen Drähte des Geflechtes sind im Abstand voneinander, wie bei den vorigen Ausführungsformen, mit Heftnähten 64 befestigt, die vorzugsweise sich über den Boden und die Seiten des Rahmens erstrecken. Der Rahmen wird wie bei den andern Ausführungsformen mittels eines Streifens aus Überzugsmaterial 66 überzogen, das nach innen um die Aussenkanten der Seite des Rahmens umgebogen ist und in Rändern 68 endigt. Dieses Material wird mit dem Rahmen und dessen Heftgewebe mittels eines Latexüberzugs, wie bereits beschrieben, verbunden, jedoch ist dieser Latexüberzug in Fig. 16 zur deutlichen Darstellung der andern Teile nicht eingezeichnet.

   In den eingeschlagenen Rändern des Überzugsmaterials 66 im Abstand von den unteren Rändern 68 sind Schussfäden 78 um sich in Längsrichtung erstreckende Stränge 72, 74 und 76, die den Strängen 56, 58 und 60 entsprechen, geschlungen, um diese mit dem Rahmen für den gleichen Zweck zu verbinden. 



  Das Überzugsgewebe 66 ist an einer Kante zwischen Boden und einer Seite des Rahmens, wie bei 80 dargestellt ist, erweitert und um einen zylindrischen Streifen 82 aus Schaumgummi, geschäumten Kunststoff oder einem ähnlichen Material gewickelt, um es in dieser Stellung zu befestigen, und den Randwulst, wie oben im Zusammenhang mit dem Material 62, der in Fig. 11 dargestellten Ausführungsform näher beschrieben wurde, zu schützen, einzufassen und zu schmücken. 



   Eineandere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in den   Fig. 17-20   dargestellt. Ein Stück des Rahmens ist aus Draht hergestellt, der in Schleifen 84, ähnlich den Schleifen 22 dererstenbeschriebenen Ausführungsform, gebogen wird, mit der Ausnahme, dass dieser Rahmen rechteckförmig ist. 



  Die oberen Enden der Rahmenseiten sind, wie bei 86 zu sehen ist, nach innen umgebördelt, um einen Eingriff mit den entsprechenden Seiten der Kante 42 zu gewährleisten. Die Schlingen des Rahmens sind im Abstand voneinander durch Heftnähte 88, ähnlich wie mit den Heftnähten 24 der ersten Ausführungsform, befestigt, jedoch befinden sich diese Nähte überall auf dem ganzen Rahmen. Der Rahmen ist mit einem Streifen aus Überzugsmaterial 89 überzogen, wobei ein Überzug 90 aus Latex die Verbindung mit dem Rahmen und den Heftnähten herstellt. Die Ränder des Überzugsmaterials sind nach innen um die Kanten der Seite des Rahmens geschlagen und erstrecken sich bis nahezu zu den unteren Enden dieser Seiten.

   In einem Teil oberhalb den Rändern des Überzugsmaterials sind Befestigungsstränge 94, 96 und 98 in die Schussfäden 92 eingeschlungen.   Diese Stränge üben   dieselben Funktionen, wie sie oben im Zusammenhang mit den Strängen 34, 36 und 38 der ersten Ausführungsform beschrieben wurden, aus. Bei dieser Ausführungsform besitzen die Stränge 94 und 98 noch vorzugsweise kleinere Durchmesser als der Strang 96. Ebenfalls sind hier die Stränge 94 und 98 vorzugsweise an dem Rahmen mittels eines Latexüberzugs verankert, wogegen der Strang 96 mittels der Schlingen 92 Deweglich zum klemmenden Eingriff mit der Kante 42 gehalten ist, wobei er mit den Haltesträngen 94 und 98 zusammenwirkt.

   Die Schussschlingen 102 jedes Randes 100 des Überzugsmaterials sind um breite Längsstränge 104 geführt, die den Raum zwischen dem Rahmen und der Kante 42 ausfüllen, um mit der letzteren in Eingriff zu stehen und mit den umgebördelten Kanten der Rahmenseiten so zusammenzuwirken, dass deren Eingriff mit der Kante 42 des Körpers ausgeglichen und stabil ist. Die Fig. 18 und 19 zeigen vergrössert die Anordnung der Befestigungsstränge und der Schussfäden des Überzugsmaterials, um diese fest in ihrer Lage zu halten.

   Das Überzugsmaterial 89 ist hiebei mit einem Längsstreifen oder einem Körper, der einen Fadenflor 106 besitzt, versehen, der nach aussen von dem Überzugsmaterial absteht, um Öffnungen oder Ritzen abzudichten und an Stelle der Schaumgummistreifen 62 und 82, wie sie im Zusammenhang mit den Fig. 11 und 16 beschrieben wurden, den Wulst zu schützen, zu säumen und zu verzieren. 



   Auf diese Weise schafft die Erfindung einen Begrenzungswulst, der äusserst biegsam ist und passend an den Kanten von Körpern verschiedener Krümmung, Form und Stärke angepasst werden kann und der eine einfache und wirksame Bauweise aufweist, um den Randwulst fest an die Kanten zu befestigen, indem dieser einfach über die Körperkante aufgezogen wird. Die Konstruktion nach der Erfindung kann auch leicht und wirtschaftlich hergestellt werden. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Randwulstbesatz zum unverrückbaren Aufsetzen auf die Kante eines flachen Körpers, z. B. die Kanten von Platten, die einen Teil einer Automobilkarosserie bilden, welcher Besatz einen annähernd die Form eines in Längsrichtung geschlitzten Rohres aufweisenden Stützkörper zur Aufnahme der Kante <Desc/Clms Page number 5> in dessen Schlitz enthält, wobei der Stützkörper mindestens einen an seiner Innenfläche anliegenden Strang aus biegsamem Material enthält, der zum Anliegen an dem in den Stützkörper einzuschieben- EMI5.1 körpers (20) in an sich bekannter Weise zum Anliegen an dem in den Stützkörper einzuschiebenden, flachen Körper (42) zu dem Schlitz hin gebogen sind und dass der Strang aus biegsamem Material quer zur Richtung seiner Längsachse beweglich an der Innenfläche des Stützkörpers befestigt ist,
    wobei der Strang aus drei untereinander verbundenen parallelen Einzelsträngen (34, 36, 38 bzw. 56,58, 60 bzw.
    72, 74, 76 bzw. 92, 94, 96) besteht, von denen einer (36 ; 58 ; 74 ; 96) einerseits an dem eingeschobenen Körper (42) und anderseits an den beiden andern Einzelsträngen (34, 38 bzw. 56,60 bzw. 72, 76 bzw.
    92, 94) anliegt, die ihrerseits gegen die Innenwand des Stützkörpers (20) abgestützt sind.
    2. Randwulstbesatz nach Anspruch 1, dessen Stützkörper mit einem Belag bedeckt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stränge mittels Halteschlaufen (40 oder 54 oder 78 oder 92) aus Fäden des Belages (28 oder 48 oder 66 oder 89) bewegbar an der Innenfläche des Stützkörpers befestigt sind.
AT59861A 1960-01-25 1961-01-24 Randwulstbesatz AT256639B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US425560A 1960-01-25 1960-01-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT256639B true AT256639B (de) 1967-08-25

Family

ID=21709900

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT59861A AT256639B (de) 1960-01-25 1961-01-24 Randwulstbesatz

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT256639B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3103804C2 (de) Profil für eine Außenleiste von einer Blinddecke oder Vorsatzwand
DE2310732A1 (de) Vorrichtung zur herstellung von wandbespannungen
DE2032423A1 (de)
DE938602C (de) Reissverschlussstreifenband und Verfahren zu seiner Herstellung
DE2512528C3 (de) Befestigungseinrichtung zur Verbindung von Dekostoffzuschnitten mit Möbeln
DE3145861A1 (de) Dichtungsstrang
AT256639B (de) Randwulstbesatz
DE2532658C2 (de)
DE6601678U (de) Gleitfuehrung fuer fenster, insbesondere wagenfenster, mit eigenbefestigung
DE2217116A1 (de) Halterung für Deckenbespannungen
DE1264732B (de) Kantenbesatz
DE2215682C3 (de) Sitz, insbesondere Fahrzeugsitz mit einem Schaumstoffsitzkissen
DE2534595C3 (de) Befestigungseinrichtung
DE1079803B (de) Zeltbahnen- oder Planen-Abschlussrand
DE599825C (de) Dach, insbesondere fuer Kraftfahrzeugwagenkasten
DE2229496B2 (de) Förderband
DE834894C (de) Klammer zur Befestigung von Sitzbezuegen
DE2043096C3 (de) Keder aus Kunststoff mit Gewebeeinlage
DE2161307A1 (de) Klammer fuer schneeschutzzaeune
DE102008000556A1 (de) First- und Gratband mit geschweißter Verbindung
DE1920309U (de) Als kantenbesatz verwendbarer profilierter streifen.
DE3446792A1 (de) Fliegengitter
DE1278720B (de) Abdichtung der Stossfuge zwischen zwei auf dem Traufbrett eines Gebaeudes befestigten Rinneneinhangstreifen
DE3301775A1 (de) Reinigungsgeraet
DE2065141C3 (de) Sitz, insbesondere Kraftfahrzeug sitz