AT256633B - Tönungs- oder Färbungsanlage für ein photoelektrostatisches Kopiergerät - Google Patents

Tönungs- oder Färbungsanlage für ein photoelektrostatisches Kopiergerät

Info

Publication number
AT256633B
AT256633B AT314465A AT314465A AT256633B AT 256633 B AT256633 B AT 256633B AT 314465 A AT314465 A AT 314465A AT 314465 A AT314465 A AT 314465A AT 256633 B AT256633 B AT 256633B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
tinting
pigment
trough
chamber
hollow cylinder
Prior art date
Application number
AT314465A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Plastic Coating Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Plastic Coating Corp filed Critical Plastic Coating Corp
Priority to AT314465A priority Critical patent/AT256633B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT256633B publication Critical patent/AT256633B/de

Links

Landscapes

  • Coloring (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Tönungs- oder   Färbungsanlage für ein   photoelektrostatisches Kopiergerät    
Die Erfindung betrifft eine Tönungs-oder Färbungsanlage zur Aufbringung eines pulverförmigen, harzigen Pigmentfarbstoffes auf ein elektrostatisches Bild auf einer photoelektrischenschicht eines von einer Transportvorrichtung durch das Kopiergerät geführten Kopierblattes mittels einer sich drehenden magnetischen Tönungswalze, welche teilweise in einen ein konstant haltbares Gemisch von ferromagnetischen Partikeln und Pigmentfarbstoffen enthaltenden Torg taucht. 



   Der Arbeitsablauf in einem photoelektrostatischen Kopiergerät, in welchem die erfindungsgemässe Anlage als wesentlicher Bestandteil verwendet werden kann, umfasst kurz beschrieben nachstehende Folge von wesentlichen Schritten. Es wird einem Blatt, welches eine photoelektrostatische Schicht trägt, eine elektrostatische Ladung erteilt, während die Schicht gegen das Licht geschützt ist. Darauf wird die geladene Fläche mit dem optischen Bild der Vorlage belichtet, die reproduziert werden soll, um ein latentes elektrostatisches Bild zu erzeugen, welches durch Aufbringung eines pulverförmigen festen oder flüssigen Pigmentfarbstoffes sichtbar gemacht wird. Das durch Verwendung eines färbigen, pulverförmigen, festen Töners sichtbar gemachte Bild wird unter Hitzeeinwirkung durch Schmelzen des pulverförmigen Pigmentfarbstoffes dauerhaft gemacht. 



   Die   Tönungs- oder   Färbungsanlage dieser Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Tönungswalze einen ruhenden zylindrischen Kern aus unmagnetischem Material aufweist, dessen Achse im wesentlichen horizontal liegt und in dessen zylindrischer Oberfläche eine Vielzahl von länglichen Nuten oder Einschnitten im Abstand voneinander zumindest auf einem Teil, beispielsweise über ein Drittel der Umfangsfläche eingelassen ist, wobei innerhalb einer jeden Nut ein länglicher Streifen aus permanentmagnetischem Material eingepasst ist ; dass ein drehbarer Hohlzylinder aus unmagnetischem Material um den ruhenden Kern und um die in jeder Nut eingelassenen Streifen aus   permanentmagnetischemMaterial   angebracht ist ;

   und dass eine Antriebsvorrichtung zum Drehen des Hohlzylinders um den ruhenden Kern vorgesehen ist, die mit einer Rührvorrichtung und einer Fördervorrichtung für das Tönergemisch gekoppelt ist. 



   Während des Betriebes der Tönungsanlage wird der pulverförmige Pigmentfarbstoff aus der Tönermischung entfernt, da er am latenten elektrostatischen Bild haften bleibt, während die magnetischen Partikel der Mischung grösstenteils durch die magnetische Anziehung durch den feststehenden Kern innerhalb des rotierenden Hohlzylinders aus unmagnetischem Material zurückgehalten werden. Die Tönungsanlage ist mit einem Mechanismus versehen, durch den das Pigmentfarbstoffpulver oder eine angereicherte Pigmentfarbstoffmischung am Boden der   Pigmentfarbstoff   mischung zugesetzt wird, in welcher der unmagnetische Zylinder rotiert, um das entnommene Pigmentfarbstoffpulver zu ersetzen. Dieser Mechanismus kann durch eine Fernsteuerung von Hand aus oder automatisch betätigt werden, wie dies noch ausführlich später erklärt wird. 



   Diese Tönungsanlage enthält mindestens einen zylinderförmigen feststehenden Kern aus unmagnetischem Material, wie beispielsweise Messing, welcher Längsaussparungen in Form von Einschnitten, Rillen oder Nuten aufweist, die am Mantel dieses Zylinderkernes voneinander entfernt liegen. Permanente Längselemente, welche in Kunststoffausführung (eine biegsame Grundmasse aus Kunststoff oder 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Gummi, welche fein verteilt ferromagnetische Partikel enthält) vorgesehen werden können, sind in diesen Aussparungen angebracht und füllen diese Aussparungen im wesentlichen aus, um die zylinderförmige Oberfläche des stationären Kernes zu vervollständigen. Jeder dieser permanenten Magnete hat eine Länge, die der Breite der Bildfläche des Kopierblattes entspricht, das getönt oder gefärbt werden soll.

   Bei einer bevorzugten Ausführungsform dieses stationären Kernes trägt er sechs solche permanente Längsmagnete im gleichen Abstand verteilt über einen Sektor der Mantelfläche mit einem Zentriwinkel von 2300. Die Lage dieses ruhenden Kernes in bezug auf den Trog kann eingestellt werden und in der gewünschten Lage unter Berücksichtigung der permanenten Magnete an seiner Oberfläche festgehalten werden. Ein drehbarer, eng anliegender   Hohlyzlinder   aus unmagnetischem Material, wie beispielsweise Messing, wird um diesen stationären Kern angeordnet und kann um den Kern herumgedreht werden.

   Die Kombination aus dem stationären Kern, aus den Vorrichtungen für die Einstellung seiner Lage in bezug auf den Trog, aus dem Hohlzylinder und aus der Antriebsvorrichtung zum Drehen des Hohlzylinders um den stationären Kern wird nachstehend als   eine "magnetische Bürsteneinheit" bezeichnet.   



   Eine dieser magnetischen Bürsteneinheiten und vorzugsweise zwei oder mehrere Einheiten werden innerhalb eines länglichen Kastens, im Abstand von seinem Boden, untergebracht. Ebenfalls innerhalb dieses Kastens unterhalb der magnetischen Bürsteneinheit bzw. Bürsteneinheiten wird mindestens ein an sich bekanntes Rührwerk angebracht, jedoch vorzugsweise zwei oder mehrere. Bei der nachstehend beschriebenen Ausführungsart dieser Einheit, sind vier solcher Rührwerke unterhalb der beidenmagne-   tischenBürsteneinheiten   angebracht, wobei ihre Achsen parallel zu den Achsen der magnetischen Bürsten liegen. 



   Die magnetische Tönungsanlage ist in dem Gerät so angeordnet, dass die Achsen ihrer magnetischen Bürsteneinheiten imrechten Winkel zuderWegrichtung eines Kopierblattes liegen, welches von der Förderanlage getragen wird. 



   Der Längskasten wird mit einer Pigmentfarbstoffmischung bis zu einer solchen Höhe gefüllt, dass die untere Fläche der magnetischen Bürsten darin eintaucht. Diese Pigmentfarbstoffmischung ist eine Mischung aus einem pulverförmigen, harzhaitigen Pigmentfarbstoff und aus Partikeln eines ferromagneti- 
 EMI2.1 
 beim Offset-Verfahren verwendet wird, muss nicht gefärbt werden, aber er wird vorzugsweise gefärbt, und die visuelle Überprüfung des Bildes zu erleichtern. Der Pigmentfarbstoff kann ein solcher Stoff sein, der eine positive Ladung in der Pigmentfarbstoffmischung annimmt. Ein solcher Pigmentfarbstoff tönt oder färbt die negativen Bildflächen eines latenten elektrostatischen Bildes und erzeugt eine positive Kopie. Gegebenenfalls kann der Pigmentfarbstoff ein Stoff sein, der eine negative Ladung aufnimmt. 



  Ein derartiger Pigmentfarbstoff wird von den negativen Bildflächen abgestossen und tönt oder färbt die Flächen im Hintergrund des latenten elektrostatischen Bildes und erzeugt eine negative Reproduktion des Originals. 



   Die Drehung des Hohlzylinders innerhalb der Pigmentfarbstoffmischung erzeugt eine Art Bürste an dem Teil des Mantels des rotierenden Hohlzylinders, der über dem Magnet des stationären Kernes liegt. 



  Diese magnetische Bürste wird kontinuierlich gebildet und unterbrochen, wenn sich der Hohlzylinder dreht, da sie nur auf dem Segment des Hohlzylinders existiert, welches am permanenten Magneten des stationären Kernes anliegt. Der Teil des Hohlzylinders am Mantelsektor des Kernes, der keine permanenten Magnete aufweist, kann eine magnetische Bürste nicht bilden. 



   Ferner bilden die Endabschnitte des Hohlyzlinders, die den Endabschnitten des Kernes, die keine   permanentenMagnete   tragen, benachbart sind, keine magnetische Bürste. Die Breite der erzeugten magnetischen Bürste ist gleich den Längen der permanenten Magnete des Kernes, bei denen, wie bereits erwähnt, die Länge gleich der Breite der Bildfläche auf dem Kopierblatt gemacht wird, das getönt oder gefärbt werden soll. So kommen die Randflächen des Kopierblattes mit der magnetischen   Tönungs-oder     Färbebürste bzw. -bürsten   nicht in Berührung, je nach dem jeweils vorliegendenFall, und daher können sie auch nicht einen restlichen Pigmentfarbstoff aufnehmen und ein   schmutziges Aussehen annehmen,   selbst wenn sie eine elektrostatische Restladung tragen. 



   Ein Abstreifmesser wird nebendemHohlyzlinder der magnetischen Bürste angebracht,   u. zw. in   einer solchen Lage, dass es die Oberfläche der magnetischen Bürste auf dem Hohlzylinder glätten kann, wenn er sich in die oberste Lage dreht, in der er mit einem photoelektrostatischen Kopierblatt in Berührung kommt, das oberhalb der Tönungsanlage hinwegläuft. Das Abstreifmesser korrigiert die mit der magnetischen Bürste zusammenhängenden Tendenzen, eine ungleichmässige Oberfläche zu bilden. 



   Eine isolierte Leitrolle wird vor der Tönungsanlage angebracht und eine andere dahinter. In einer 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Tönungsanlage, die zwei oder mehr magnetische Bürsteneinheiten trägt, wird eine Isolierleitrolle zwischen die Bürsteneinheiten gelegt. Die oberen Umfangsflächen dieser Leitrollen befinden sich gerade unterhalb der oberen Umfangsfläche bzw. -flächen der magnetischen Bürste bzw. der magnetischen Bürsten, je nach der jeweils vorliegenden Ausführung, wonach die Bürsten während des Betriebes erzeugt werden. Diese Rollen tragen das hintere Ende des Kopierblattes, das getönt oder gefärbt werden soll. 



  Die letzte dieser Isolierrollen,   d. h.   die Rolle an der Vorderseite der Tönungsanlage, hindert das hintere Ende des zu tönenden Kopierblattes daran, in den Rand des Tönungstroges zu kippen, wenn es um die Umlenkeinrichtung des ersten Teiles der Blatttransportvorrichtung herumläuft ; dadurch wird vermieden, dass die Farbpigmentmischung aus dem Trog herausgeschlagen wird. 



   Die kontinuierlichen Unterbrechungen der Magnetisierung der magnetischen Bürste bzw. der magnetischen Bürsten, in Kombination mit der Wirkung der Rühreinrichtungen, die die Mischung kontinuierlich durchrühren, ist ein wichtiges Merkmal der Tönungsanlage. Dadurch wird in der magnetischen Bürste immer aufs neue eine Zusammensetzung der Tönungsanlage oder Färbungsmischung geschaffen, die im wesentlichen dieselbe ist wie die Zusammensetzung des Hauptteiles der Mischung innerhalb des Troges, trotz der fortgesetzten Entnahme von Pigmentfarbstoff an der magnetischen Bürste durch dessen Ablagerung auf dem elektrostatischen Bild der photoelektrostatischen Kopierblätter, die mit der Bürste bzw. mit den Bürsten in Berührung gebracht werden. 



   Die mechanischen Rühreinrichtungen für die Pigmentfarbstoffmischung sind ein wirksames Mittel, um ihre Zusammensetzung gleichmässig zu halten. Bei einer Ausführungsform der Tönungsanlage, die zwei oder mehr magnetische Bürsteneinheiten trägt, erfolgt das Umrühren der   Tönungs- oder   Färbungsmischung mit Hilfe einer oder mehrerer magnetischer Rühreinrichtungen. Sie werden an dem Boden des Troges angebracht. Dieser Trog oder Kasten ist vorzugsweise quer zu einer Längsachse gekrümmt ausgeführt, mit parallelen,   halbzylinderförmigen   Vertiefungen, die durch einen konvexen, halbzylinderförmigen Buckel getrennt werden, der einer konkaven, halbzylinderförmigen Vertiefung an seiner unteren Fläche entspricht.

   Die Achse jeder magnetischen Bürsteneinheit befindet sich direkt oberhalb und 
 EMI3.1 
 ist ein drehbarer magnetischer Zylinder, der aus einem im allgemeinen zylinderförmigen Körper eines unmagnetischen Materials besteht, der Längsstreifen aus permanent magnetischem Material trägt, die um seinen Umfang herum, voneinander getrennt angebracht werden. Dieser magnetische Zylinder ist unterhalb des Bodens des Troges oder Kastens angebracht, wobei seine Achse parallel zu der Achse der Vertiefung im Boden des Troges oder Kastens liegt, wenn man von oben und parallel zu den Achsen der magnetischen Bürsteneinheiten herabblickt.

   Bei   dieser Ausführungsart der Tönungsanlage werden die Hohlzylinder   der magnetischen Bürsteneinheiten vorzugsweise in derselbenRichtung gedreht, während der magnetische Rührzylinder in der entge-   gengesetztenRichtung gedreht werden kann. Die Drehung des magnetischenRührzy linders   verursacht innerhalb des Troges oder Kastens eine Bewegung der   Tönungs- oder   Färbungsmischung, so dass sich die un-   teren Mantelflächen   der Hohlzylinder der magnetischen Bürsteneinheiten ebenfalls bewegen, wobei sich daraus eine Mischung des Materials ergibt, das von den Hohlzylindern bei der Unterbrechung der magnetischen Bürsten zusammen mit dem Hauptteil der   Tönungs- oder   Färbungsmischung innerhalb des Troges oder Kastens herabfällt. 



   Der Trog hat eine Unterteilung, die sich von oben nach unten erstreckt und parallel zu den Achsen der magnetischen Bürsteneinheit bzw. -einheiten erstreckt. Der untere Rand dieser Unterteilung befindet sich oberhalb der Bodenfläche des Troges, so dass eine Verbindung mit dem Teil des Troges, in dem die magnetischen Bürsteneinheiten und Rührwerke sind, besteht. Ein zylinderförmiger Teil, mit Einschnitten in Längsrichtung in Form von Schlitzen, Spalten, Nuten, Rillen, Vertiefungen oder Aussparungen, liegt an oder bei dem Verbindungsschlitz in einer solchen Lage, das dieser im wesentlichen verschlossen ist. Die Unterteilung und der mit Nuten oder Rillen versehene Zylinder bilden eine Kammer für den Pigmentfarbstoff, in der dieser höher steht als der Inhalt, der normalerweise in der danebenliegenden Kammer enthalten ist, in der die magnetischen Bürsteneinheiten liegen.

   Die Drehungen des genuteten oder gerillten Zylinders fördern das Pigmentfarbstoffpulver oder die angereicherte Pigmentfarbstoffmischung aus dieser Kammer in die   danebenliAgende,   mit den magnetischen Bürsteneinheiten. 



  So dient der genutete oder gerillte Zylinder als Speisegerät,   gegebenenfalls alsMess-oder Zählgerät für   die Wiederauffüllung des Pigmentfarbstoffes. Dieser genutete oder gerillte Zylinder kann als Pigmentfarbstoffspeisezylinder bezeichnet werden, und die Kammer, aus der er den Pigmentfarbstoff oder die angereicherte Pigmentfarbstoffmischung speist, wird als Pigmentfarbstoffbehälter verwendet. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



   Der Pigmentfarbstoffspeisezylinder wird in periodischen Zeitintervallen gedreht, um den Pigmentfarbstoff in der danebenliegenden Kammer wieder aufzufüllen, wenn dieser erschöpft oder ausgegangen ist. Die Einrichtung zum Drehen des Pigmentfarbstoffspeisezylinders wird von der elektrischen Anlage des Gerätes gesteuert, um den Pigmentfarbstoff in zeitlichen Intervallen einzuspeisen, die durch die Anzahl der Kopien bestimmt werden, die getönt oder gefärbt wurden. So kann   z. B.   durch die elektrische Anlage veranlasst werden, dass das Tönungsgemisch jedesmal dann eingespeist wird, wenn zehn Kopien getönt oder gefärbt wurden.

   Diese elektrische Steuerung enthält eine Reihe von Schaltern oder einen Vielfachdrehschalter, der so angebracht ist, dass der Bedienungsmann des Gerätes die Periodizität des Arbeitsvorganges des Pigmentfarbstoffspeisezylinders bestimmen kann. Durch die Betätigung dieser Schalter oder des Drehschalters kann der Bedienungsmann des Gerätes veranlassen, dass der Pigmentfarbstoffspeisezylinder einen Pigmentfarbstoff in die danebenliegende Kammer liefert, beispielsweise nach der Tönung oder Färbung von zehn Kopien, zwanzig Kopien, fünfzig Kopien usw. 



   Die Periodizität, mit welcher Pigmentfarbstoff während des Betriebes des Gerätes in die Pigmentfarbstoffmischung gefüllt wird, wird durch die Deckkraft oder durch die Schwärze des Bildes bestimmt, das getönt wird. Ein halbes Bild, das also einen verhältnismässig kleinen Anteil an der Oberfläche hat und Pigmentfarbstoff aus der magnetischen   Tönungs- oder   Färbungsbürste aufnimmt, erschöpft den Pigmentfarbstoff langsamer als ein Bild, das grosse schwarze Flächen aufweist. Bei der   Tönung oder   Färbung der zuletztgenannten Bildart wird der Pigmentfarbstoff häufiger aufgefüllt als in dem zuerst genannten Fall. 



   Diese mechanische Einrichtung für die periodische Wiederauffüllung des Pigmentfarbstoffes in der   Tönungs- oderFärbungsmischung   ist ein wichtiges Merkmal dieses Gerätes, weil dadurch die kontinuierliche Erzeugung von Kopien mit ziemlich   gleichförmigerDeckkraft   oder Schwärze ermöglicht wird. Mit andern Worten ausgedrückt, diese mechanische Einrichtung verhindert jedes sich allmählich vollziehende Hellerwerden der Kopien, das aus der zunehmenden Erschöpfung des Pigmentfarbstoffes in der Pigmentfarbstoffmischung herrührt. 



   Die   TönungsanlageunddieDreheinrichtungder   Hohlzylinder ihrer magnetischen Bürsteneinheiten, ihre Rührwerke und ihr Pigmentfarbstoffspeisezylinder bilden eine in sich abgeschlossene und unabhängige Anlage, die aus ihrer normalen Betriebslage seitlich verschoben werden kann, um sie aus dem Schrank des Gerätes herausnehmen zu können zur Ermöglichung der Wiederauffüllung mit dem Pigmentfarbstoff oder mit der angereicherten Pigmentfarbstoffmischung. Dadurch ist der Vorteil gegeben, dass die Wiederauffüllung mit dem Pigmentfarbstoff ausserhalb des Schrankes des Gerätes möglich ist. 



   Dass dieTönungsanlage eine in sich abgeschlossene Anlage darstellt, die leicht und schnell aus dem Gerät entfernt werden kann, ist auch dann'vorteilhaft, wenn sie repariert werden muss, denn es kann eine zweite Anlage in das Gerät eingesetzt werden und der Betrieb des Gerätes kann fortgesetzt werden, ohne dass man auf die Fertigstellung der Reparatur der Töneranlage warten muss. Wenn die verwendete Tönung oderFärbung geändert werden soll, entweder die Farbe oder die Polarität des Pigmentfarbstoffes, kann wieder die Tönungsanlage als Ganzes schnell und leicht ausgewechselt werden, wodurch dieNotwendigkeit vermieden wird, diese beim Auswechseln zu reinigen. 



   Um eine Vibration der Rückseite des photoelektrostatischen Blattes herbeizuführen, nachdem das photoelektrostatische Blatt mit den magnetischenTönungsbürsten in Berührung gekommen ist, wird eine entsprechende Vorrichtung oberhalb des Troges in der Wegrichtung des Blattes vor der magnetischen Bürsteneinheit oder vor der letzten magnetischenBürsteneinheit je nach der Ausführung angebracht. Bei einer vorteilhaften Ausführungsform des Gerätes ist der Vibrator eine zylinderförmige Bürste, die mit einer Vorrichtung zum Drehen um ihre horizontale Achse ausgerüstet ist, die rechtwinkelig zu der Wegrichtung des Blattes liegt. Diese Bürste berührt die Rückseite des Kopierblattes, wenn es von der Blatttransportvorrichtung vorwärtsgetragen wird.

   Ihre Aufgabe besteht darin, zu veranlassen, dass magnetische Teilchen aus der Tönungsbürste, die an der Oberfläche des Blattes haften, wieder in den Tönungtrog zurückfallen. Durch diese Vibration werden die Teilchen des Pigmentfarbstoffes selbst nicht aus den Bildflächen des Blattes herabfallen, da sie durch elektrostatische Kräfte an ihrer Stelle festgehalten werden. 



    Ein Gleitschuh für jede T önungs - oder Färbungsbürsteneinheit ist oberhalb derT önungs - oder Färbungs-    bürsteneinheit so angebracht, dass er   die Rückseite   des   photoelektiostatischen Blattes berührt, wenn   dessen 
 EMI4.1 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 
BürsteTönungs-oder Färbungsanlage umfasst einen trogartigen Kasten 10, der in drei Kammern 11,12 und 13 unterteilt ist. Die Kammer 11 trägt die magnetischen   Färbungs- oder   Tönungsrollen 14 und 15, wobei die Einzelheiten einer dieser Rollen in der Fig. l-D gezeigt werden, und vier Pigmentfarbstoffmischer 16, wobei die Einzelheiten eines dieser Mischer in der Fig. l-C gezeigt werden.

   Die Kammer 13 enthält die Pigmentfarbstoffspeiserolle 17, die, wenn sie sich im Ruhezustand befindet, zwischen der Kammer 13 und der Kammer 11 einen Verschluss bildet. Die Einzelheiten dieser Pigmentfarbstoffspeiserolle sind in der   Fig. l-B   gezeigt. Die Kammer 12 enthält das Getriebe   (s. Fig. l-E), das die beiden magnetischen Tönungs- oder Färbungsrollen 14, 15 und die vier Pigment-    farbstoffmischer 16 antreibt. 
 EMI6.1 
 Kern 18 und einen drehbaren Aussenmantel 19. Der zylindrische Kern 18 ist aus einem unmagnetischen Material hergestellt, beispielsweise Messing, und hat eine Reihe von sechs Einschnitten 20 in Längsrichtung, die in seiner zylindrischen Oberfläche in gleichen Abständen um ungefähr zwei Drittel seines Gesamtumfanges angebracht sind. Diese Längsnuten tragen Permanentmagnetstreifen 21 aus Kunststoff.

   Es handelt sich dabei um Kunststoffstreifen, welche fein verteilt Bariumferrit enthalten. DieQuerschnitte dieser Kunststoffmagnete sind in Fig. 3 dargestellt. Sie haben die Form eines länglichen Hufeisenmagneten, dessen Nordpol 22 an einem seiner oberen Ränder verläuft und dessen Südpol 23 auf dem Rand angebracht   ist. Wie ausFig. l hervorgeht, erstrecken   sich die Permanentmagnetstreifen 21 nicht bis an die Enden des zylindrischen Kernes 18. Die Längen dieser Permanentmagnetstreifen sind gleich der Breite des latenten elektrostatischen Bildes, welches durch die magnetische Bürsteneinheit getönt oder gefärbt werden soll. 



   Der Kern 18 dieser magnetischen   Tönungs- oder   Führungsanlage hat in einer Achse liegende Wellenenden 24 und 25   (Fig. l-D).   Das Wellenende 24 ist zylindrisch und wird vom Traglager 26 getragen, in welchem sich das Wellenende frei drehen kann. Das Traglager 26 wird wieder von dem konzentrischen Traglager 27 getragen, dessen Aussenfläche die Kerbnuten 28 enthält. Das Traglager 27 ist in dem Ende des Aussenzylinders 19 im Gleitsitz eingepasst und mittels nicht darge-   stellterStellschrauben   befestigt. Die Innenfläche desTraglagers 27 liegt an dem Ende des Kernes 18, der das Wellenende 24 trägt. 



   Das Bauelement 20 hat einen zylindrischen Abschnitt 30, welcher die   schlüsselförmigen   Stifte 31 und einen Wellenstumpf 32   trägt (Fig. 1,. E).   Dieser zylindrische Abschnitt 30 passt in die konzentrische Öffnung des Lagers 27 hinein, wobei die schlüsselförmigen Stifte 31 in die Nuten 28 eindringen. Der zylindrische Wellenstumpf 32 wird von dem Traglager 33 getragen, welches sich innerhalb der Bohrung 34 in der Wandung des Behälters 11 befindet. Das Ende des Wellenstumpfes 32 befindet sich innerhalb des Getriebebehälters 12 der   Tönungs-oder Färbungs-   anlage und ist mit dem Getriebe verbunden. 



   Das Wellenende 25 hat einen kurzen zylindrischen Abschnitt direkt an dem Ende des Kernes 18, der das Traglager 35 trägt, welches wieder das konzentrische Traglager 36 trägt, das in das Ende des Aussenzylinders 19 imGleitsitz eingepasst und daran mittels Schrauben befestigt ist. Das Wellenende 25 hat einen äusseren flachen Abschnitt, welcher in den Schlitz 37 der Wellenfeststellvorrichtung 38 eingepasst ist. Der zylindrische Abschnitt 39 des Bauelementes 40 der Wellenfeststellvorrichtung 38 wird von einer halbkreisförmigen Bohrung 41 in der Wand des Behälters 11 getragen, wobei sein Randteil 42 sich in dem Behälter an einer solchen Stelle befindet, dass er an dem Innenrand der Bohrung 41 aufliegt. 



   Das Bauelement 40 der Feststellvorrichtung 38 hat ein zentrisches Gewindeloch, das die Rändelschraube 43 trägt, die eine Zentrierspitze auf einem konischen, innenliegenden Endteil besitzt, so dass sie sich selbst in einer zentrierten konischen Einsenkung an dem Ende des Wellenabschnittes 25 zentriert. Diese Rändelschraube richtet die Oberfläche des Aussenzylinders mit dem übrigen Teil der   Tönungs- oder   Färbungsanlage aus. 



     Die zylindrische Oberfläche des Abschnittes   39 der Feststellvorrichtung 40 hat an dem aussenliegenden Ende eine Nut 41, die sich ausserhalb der Wand des Behälters 11 befindet. Diese Nut nimmt das Ende der Schraube 45 auf (Fig. 2). Mit dieser Schraube blockiert man die Feststellvorrichtung für die Welle in jeder Drehlage der Bohrung 41 der Wand des Behälters 11. Die Einstellung derDrehlage derFeststellvorrichtung 38 für   die Wellebestimmt dieDrehlage desWellenendes   25 und die Drehlage des Kernzylinders 18 in bezug auf die   Färbungs- undTönungsanlage   als Ganzes gesehen. 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 



   Die Einstellbarkeit der Lage des Kernes 18 und der Kunststoffmagnete 21 in bezug auf die Kammer 11, ist ein wichtiges Merkmal dieser   Tönungs- oder   Färbungsanlage, weil dadurch eine hohe Wirksamkeit bei der Aufbringung eines Pigmentfarbstoffes auf ein latentes elektrostatisches Bild erzielt wird. Die Einstellung der Lage des Kernes 18, um einen grössten Wirkungsgrad bei dem Tö- nungsvorgang zu erreichen, wird mit Hilfe eines empirischen Annäherungsverfahrens festgestellt.

   Ob- wohl Theorien auf der Basis aufgestellt werden können, dass sich die Lagen der Nordpolkanten und der
Südpolkanten der Kunststoffmagnete in besonderen Lagen in bezug auf den tangential verlaufenden För- derweg des photoelektrostatischen Blattes befinden sollten, ist die obige Methode das einfachste Hilfs- mittel, um den höchsten Wirkungsgrad der   Tönungs- und   Färbungsanlage zu erzielen. 



   Jede der beiden magnetischen Pigmentfarbstoffrollen 14 und 15 ist mit Abstreifmessern 46 und 46 ausgerüstet (Fig. 3). Die Einzelheiten dieser Abstreifmesser sind aus Fig. l-D zu entnehmen, wo die
Abstreifmesser 47 gezeigt sind. Das Abstreifmesser   27   ist mit Haltern ausgerüstet, von denen der eine das Spiegelbild zu dem andern ist. Jeder dieser Halter hat zwei Flächen 50 und 51, die mitein- ander einen Winkel von ungefähr 450 einschliessen. Der Abschnitt des Halters, der die Fläche 50 bildet, ist mit einem ovalen Loch 52 versehen, durch welches die Schraube 53 hindurchgeht, um den Halter 49 an dem Oberteil der Seitenwand der Kammer 11 der   Tönungs- und   Färbungsanlage zu befestigen.

   Die schräg liegende Fläche 51 besitzt eine Gewindebohrung, um die Schraube 54 aufzunehmen, durch die das Ende des Abstreifmessers 47   an der Fläche   51   befestigt ist, u. zw.   durch das ovale Loch 55 nahe dem Ende des Abstreifmessers. 



   Die Schrauben 53 und 54 ermöglichen es, dass die Kante des Abstreifmessers 47 genau parallel zu der zylindrischen Oberfläche des Mantels 19 der   Tönungs- oder   Färbungsrolle in einem Abstand eingestellt werden kann, der die Höhe der magnetischen Bürste bestimmt, die mit dem elektrostatischen Bild auf einem photoelektrostatischen Blatt in Berührung kommt. Die Kanten der Abstreifmesser 46,47 befinden sich unterhalb der oberen horizontalen Tangenten der Hohlzylinder 14,15. 



  Die überschüssige Pigmentfarbstoffmischung, welche durch die Einwirkung der Abstreifmesser 46, 47 entfernt wird, fällt in den Trog für die Pigmentfarbstoffmischung wieder zurück. 



   Die an den Enden abgeschrägte, unter einem Winkel angeordnete Platte 56 liegt zwischen den magnetischen   Tönungs- oder   Färbungsrollen 14 und 15 in einer solchen Lage, dass ihre obere Fläche die Pigmentfarbstoffmischung aufnimmt, die von der Oberfläche des Mantels 19 der Rolle 15 in derNähe des Teiles ihres Kernes 18 herabfällt, welcher keine Magnete zum Festhalten der Pigmentfarbstoffmischung trägt. Diese Platte 56 veranlasst, dass der herabtropfende Pigmentfarbstoff in die Pigmentfarbstoffmischung auf den Boden der Kammer 11 an einer solchen Stelle herabfällt, dass er nicht sofort von der Rolle 15 wieder aufgenommen werden kann, ehe eine Vermischung mit dem Hauptteil des Tönergemisches auf dem Boden dieser Kammer erfolgt ist. 



   Die vier   mechanischenRühreinrichtungen   16a, 16b, 16c und 16d in der Nähe des Bodens derKammer 11 und unterhalb der magnetischen   Tönungs-oder Färbungsrollen   14 und 15 rühren die Pigmentfarbstoffmischung auf dem Boden der Kammer 11 um und mischen sie durcheinander. Die Rühreinrichtungen 16a und 16c werden durch die Getriebeanordnung im Sinne des Uhrzeigers gedreht, während die Rühreinrichtungen 16b und 16d wie die Mäntel der magnetischen   Tönungs-oder   Färbungsrollen 14,15 in der entgegengesetzten Richtung gedreht werden. 



   Die mechanischen Rühreinrichtungen 16 entsprechen in der Bauweise den Rühreinrichtungen, die in Fig. 1-C dargestellt sind.   Die mechanische Rühreinrichtung   16 enthält eine Stange 57 mit sechs-   eckigemQuerschnittund   mit zylindrischen Enden 58, 59. Die versetzten und daher wechselweise aufeinanderfolgenden Oberflächen des sechseckigen Abschnittes der Stange 57 tragen jede vier langgestreckte Bügel 60 die an jeder Fläche im Abstand voneinander angebracht sind. Die Bügel auf den versetzten und daher wechselweise aufeinanderfolgenden Oberflächen um die Stange befinden sich in stufenförmig angeordneten Lagen in bezug auf die Länge der Stange. 



   Das zylindrische Ende 58 der Stange 57 geht durch ein Lager 61 hindurch, welches in der Wand der Kammer 11 sitzt, und erstreckt sich in die Kammer 12, in der das Getriebe liegt. Das Ende 58 der Rühreinrichtung 16a ist an dem Getriebe 62 (Fig. 1-E) befestigt, das in der Kammer 12 liegt. Die entsprechenden Enden der Rühreinrichtungen 16b, 16c und 16d tragen die Getrieberäder 63,64 und 65. 



   Fig. 1-C zeigt, dass das Ende 59 der Rühreinrichtung 16 vom Lager 66 getragen wird, das in einer Bohrung in der Wand der Kammer 11 liegt,   u. zw.   gegenüber der Bohrung in der andernWand dieser Kammer, in der das Ende 58 gelagert ist. 



   Die Fig. 1-E zeigt das Getriebe, durch welches die Mäntel 19 der magnetischen   Tönungs- oder   

 <Desc/Clms Page number 8> 

 
 EMI8.1 
 

 <Desc/Clms Page number 9> 

 dieser aufeinanderfolgenden Bewegungen. 



   Das Sperrklinkenrad 86 hat eine zweite Sperrklinke 90 (Fig. 2), deren Spitze auf den Zähnen dieses Sperrklinkenrades aufliegt. Diese Sperrklinke wird mit einer Feder 91 gespannt, die die Spitze gegen das Sperrklinkenrad 86 hält, so dass die Spitze über die Zähne läuft, wenn das Sperrklinkenrad durch den Sperrklinkenhebel 87 und durch die Sperrklinke 83 nach vorwärts bewegt wird, und dass verhindert wird, dass sich das Sperrklinkenrad in der entgegengesetzten Richtung dreht, wenn die Sperrklinke 83 nach rückwärts gezogen wird. 



     AmunterenTeildesSperrklinkenhebels   87 ist ein Zapfen 92 angebracht, der mit dem Kern 93 des Solenoids 94 durch einen Haken 95 verbunden ist. Dieser Haken 95 ist mit seinem einen Ende an dem Ende des Solenoidkernes 93 über ein Drehgelenk befestigt und mit seinem andern Ende an dem Zapfen 92 mit dem Rahmenteil 96 nahe seinem Ende. Dieser Rahmenteil 96 kann von dem Zapfen 92 entfernt werden, wenn der Haken 95 beiseitegegeben werden soll, um die Tönungs-oder Färbungsanlage aus dem Gerät herauszunehmen. Der untere Teil des Sperrklinkenhebels 87 ist an der Feder 97 befestigt, die bestrebt ist, den unteren Teil des Hebels in die Richtung nach rechts zu ziehen (Fig. 3), wodurch sich die Sperrklinke 83 nach rückwärts über das Sperrklinkenrad 86 bewegen will. 



   Wenn das Solenoid 94 unter Strom gesetzt wird, zieht sein Kern 93 den unteren Teil des Sperrklinkenhebels nach links (Fig. 3), wodurch die Sperrklinke 83 das Sperrklinkenrad 86 nach vorwärts bewegt, so dass eine Speisung der angereicherten Pigmentfarbstoffmischung oder des Pigmentfarbstoffpulvers aus der Kammer 13 in die Kammer 11 erfolgt, Das Solenoid 94 wird durch die elektrische Anlage des Gerätes erregt. 



   Der Kern 93 des Solenoids arbeitet gegen die Spannung der Feder 97, wenn der Kern zurückgezogen wird. Nach Erreichen seiner vollständig zurückgezogenen Lage wird das Solenoid 94 entregt, da das Aussenende des Solenoidkernes über eine Stange 98 mit einem Schalter 99 der elektrischen Anlage verbunden ist. Wenn das Solenoid nicht mehr erregt ist, bringt die Feder 97   den Solenoidkern   in seine gestreckte Lage wieder zurück, den unteren Teil des Sperrklinkenhebels in seine Ausgangslage und legt die Sperrklinke 88 wieder in eine solche Lage, in der sich das Sperrklinkenrad 86 inVorwärtsrichtung drehen kann, um eine weitere Einspeisung von angereicherter Pigmentfarbstoffmischung oder von Pigmentfarbstoffpulver vorzunehmen. Wie bereits erwähnt, hält die Sperrklinke 90 das Sperrklinkenrad 86 gegen die Rückwärtsbewegung der Sperrklinke 88 fest. 



   Die schuhförmigen Elemente 100 und 101, die oberhalb der magnetischen   Tönungs-oderFär-   bungsrollen 14 und 15 angebracht sind, erfüllen zwei Aufgaben. Es wird erstens die Rückseite eines photoelektrostatischen Blattes, welches durch die Förderanlage über die magnetischen   Tönungs- oder   Färbungsrollen 14 und 15 getragen wird, mit den unteren Teilen dieser schuhförmigen Elemente in Berührung gebracht, welche die Vorderseite mit   den Tönungs-oder Färbungsrollen   14,15   in Berüh-   rung halten, um eine gleichförmige Tönung oder Färbung des elektrostatischen Bildes zu ermöglichen.

   Zweitens sind diese schuhförmigen Elemente so beschaffen, dass sie einen Erdungskontakt für das Anlegen der Vorspannung bilden, die durch das Ansprechen des elektrischen Systems des Gerätes aufgebracht wird. 



   Fig. 4 zeigt den Zusammenhang der erfindungsgemässen Tönungsanlage mit den im automatischen, photoelektrostatischen Kopiergerät zugeordneten Einheiten. 



   In Fig. 4 trägt die bisher unter Bezugnahme auf die Fig.   l,   2 und 3 beschriebene Tönungsanlage das Bezugszeichen 110. In der Nähe der Tönungsanlage 110 und annähernd in derselbenhorizontalen Ebene befindet sich die Korona-Entladeeinheit 111, die Vakuumplatte 112, die Tragplatte 113, welche einen Teil   derBlattzuführvorrichtung   des Gerätes   bildet.   und ein Stapel von photoelektrostatischen Blättern 114 auf der Tragplatte 113. 



   Der erste Teil 115 der Blatttransportvorrichtung des   Gerätes enthält zwei zueinander parallele För-   derbänder oder Förderketten 116 und 117, die sich in vertikalen, parallelen Ebenen bewegen und an denEnden der Tönungsanlage 110 vorbei nach aufwärts führen und sich schliesslich eine kurze Strecke in einem leichten Winkel zu einer horizontalen Ebene bewegen. Die Förderketten 116 tragen zwei Kopierblattgreifer 118 und 119, die so ausgebildet sind, dass sie ein Blatt von der Vakuumplatte entfernen, wenn sich diese Platte in ihrer seitlich verschobenen Lage befindet (Fig. 4) und es mit den magnetischen Bürsten der Pigmentfarbstoffrollen 14, 15 der Tönungsanlage 110 in Berührung bringt und unter den schuhförmigenElementen 100 und 101 für die Vorspannung, mit dem latentenelektrostatischen Bild nach abwärts gerichtet, vorbeiträgt.

   Von der Tönungsanlage 110 wird ein pulverförmiger fester Pigmentfarbstoff auf das latente elektrostatische Bild auf der Blattoberfläche aufgebracht. 

 <Desc/Clms Page number 10> 

 



  Die Kopierblattgreifer 118 und 119 sind an den Förderriemen oder Förderketten 116 und 117 um die Hälfte der Gesamtlänge der Riemen oder Ketten voneinander entfernt angeordnet. 



   Der zweite Teil 120 derBlatttransportvorrichtung umfasst einevielzahl von Riemen und erstreckt sich vom oberen Ende des ersten Teiles 115 längs einer leicht geneigten Ebene zum dritten Teil 121 der Blatttransportvorrichtung. Der zweite Teil 120 der Transportvorrichtung ist so ausgebildet, dass er ein vom Kopierblattgreifer 118 bzw. 119 abgegebenes Blatt aufnimmt und es zum dritten Teil der Blatttransportvorrichtung befördert. Die Abschmelzeinheit 122 ist über dem dritten Teil 121 der Förderanlage gelegen. Der dritte Teil 121 führt das photoelektrostatische Blatt unter der Abschmelzeinheit 122 hindurch, wobei das getönte Bild nach oben gerichtet ist, um den Pigmentfarbstoff zu schmelzen und das Bild dauerhaft zu machen. Der dritte Teil der Blatttransportvorrichtung trägt dann das Bild nach aufwärts und liefert es an die Abgabestelle 123 des Gerätes. 



   Der Antrieb für diesen ersten Teil 115 derBlatttransportvorrichtung und für die   Tönungs- oder   Färbungsanlage 110 wird in Fig. 4 in Form einer getrennten Einheit 124 dargestellt. Der Antrieb besteht aus einem Elektromotor 126, welcher mit einer elektrischen Bremse 127 und mit einem Getriebe 128 ausgerüstet ist, das das Kettenzahnrad 129 antreibt. Das Kettenzahnrad 129 treibt das Kettenzahnrad 130 über die Kette 131 an. Das Kettenzahnrad 130 befindet sich an dem einen Ende der Achse 132, deren anderes Ende das Kettenzahnrad 133 trägt, welches das Kettenzahnrad 67 vermittels des elektrisch isolierten Regulierriemens 134 antreibt, der Zähne trägt, die zwangsläufig mit   den Zähnen der Kettenzahnräder   133 und 67 imEingriff stehen. Der Riemen 134 kann beispielsweise aus Gummi angefertigt werden.

   Er dient dazu, um die   Tönungs- oder   Färbungsanlage 110 von dem übrigen Teil der mechanischen Antriebseinrichtung der Förderanlage zu isolieren. 



  DasKettenzahnrad 67   istderHauptantrieb fürdieTönungs- oderFärbungsanlage   110. DieAchse 132 trägt ein drittes Kettenzahnrad 135 in der Nähe des Kettenzahnrades 130, welches das Kettenzahnrad 125 über die Kette 137 antreibt, die um das Leitrad 138 herumläuft. 



   Wie in Fig. 4 ersichtlich, ist das Kettenzahnrad 125 an dem Ende der Achse 139 befestigt, welche die Kettenzahnräder 140 trägt, die die Förderketten 116,117 des ersten Teiles der Blatttransportvorrichtung tragen. Die Achse 139 trägt ein viertes Kettenzahnrad 141, welches das Kettenzahnrad 142 über die Kette 143 antreibt. Das Kettenzahnrad 142 ist an dem Ende der Achse 139 befestigt, die einen Vibrator 144 trägt. Der Vibrator 144 ist als eine Bürste dargestellt mit Borsten, die sich durch die Schlitze in die danebenliegende Umlenkeinrichtung 145 erstrecken.

   Die Drehung dieses Bürstenvibrators 144 rüttelt die Rückseite eines Kopierblattes, welches um die Gegenseite der Umlenkeinrichtung 145 läuft und veranlasst, dass alle mechanisch anhaftenden Teilchen aus Eisen aus der   Tönungs- oder   Färbungsmischung von der Oberfläche des Blattes herabfallen. 



   Dieser rotierende Bürstenvibrator ist nur eine von zahlreichen Ausführungsformen von Vibratoren, welche für die Verwendung in diesem Gerät geeignet sind. Eine andere Ausführungsform, welche oberhalb der Oberkante der Umlenkeinrichtung 145 angeordnet werden kann, ist eine rotierende Schiene mit einer unregelmässigen Oberfläche, die die Rückseite des Kopierblattes berührt, gerade wenn dieses Blatt um die Umlenkeinrichtung herumgelaufen ist und die veranlasst, dass das Blatt schwingt. 



   Eine Reihe von sechs Endschaltern 146,147, 148,149, 150 und 151 sind in genau vorherbestimmten Abständen längs der Bahn des Abwärtsweges und des Rückweges einer der Förderketten 116 angeordnet (Fig. 4). Diese Kette trägt zwei nicht gezeichnete Anschläge, die auf der Kette im Abstand voneinander angebracht sind, u. zw. in Abhängigkeit von der Lage der Greifer 118 und 119, von denen das eine Ende von der Kette getragen wird. Die Auslösehebel jedes der Endschalter 146,147, 148,149 150 und 151 befinden sich   in einer solchen Lage inbezug auf die Bahn der   danebenliegenden Kette 116, dass die Anschläge, die von der Kette getragen werden, den Schalter auslösen, wenn die vorbeilaufen. 



   DieBerührung zwischen einem Anschlag, der von einer der Ketten 116 getragen wird, und dem Auslösearm des Endschalters 146, spannt ein Relais, welches die Bremse 127 auf der Welle des Elektromotors 126 betätigt und welches ferner den Lauf dieses Motors beim Antrieb der Förderketten 116 und 117 als auch das Kettenzahnrad 67, welches den Hauptantrieb der Tönungsanlage 110 bildet, steuert und überwacht. Die folgende Berührung zwischen dem Anschlag und dem Auslösearm des Endschalters 147 betätigt das Steuerrelais, welches den Motor 126 durch Anlegen der Bremse 127 stoppt, so dass die Drehung seiner Welle momentan gestoppt wird.

   Der Anschlag auf der Kette 116 und der Auslösearm des Endschalters 147 befinden sich in den genauen Lagen, um den Motor 126 und die Bewegung der Ketten 116 und 117 zu stoppen,   u. zw.   an der Stelle, an welcher der Greifer 118 oder 119 in der dargestellten Lage steht. Die Stellung des Greifers 119, wenn sich der Greifer 118 in der Stellung befindet, die in Fig. 5 gezeigt wird, ist aus Fig. 6 zu entnehmen. 

 <Desc/Clms Page number 11> 

 



   Die Endschalter 148,149, 150 und 151 steuern das Anlegen einer Vorspannung an die schuhförmigen Elemente 100 und 101 der   Tönungs- oder   Färbungsanlage 110   und werdenspäterunterBe-   zugnahme auf die Fig. 5 beschrieben werden. 



   Wie aus Fig. 4 ersichtlich, werden die Förderriemen oder Förderketten 116 und 117 von den Kettenzahnrädern 140 angetrieben und bewegen sich von diesen nach aufwärts und werden um die Kettenzahnräder 152,153 und 154 herumgeführt und bewegen sich wieder nach abwärts, wobei sie um   die Kettenzahnräder   155,156 und 157 herumlaufen und schliesslich wieder zu den Antriebskettenzahnrädern 140 zurückkehren. 



   Fig. 5 zeigt das Ende des ersten Teiles 115 der Blatttransportvorrichtung neben der Vakuumplatte 112 mit dem Greifer 118 in der geöffneten Stellung und bereit für die Aufnahme des Randes eines Kopierblattes 166 durch seitliche Verschiebung der Vakuumplatte 112. 



   Eine Achse 170 ist mit ihren Enden in den Rahmenelementen 171 und 172 gelagert, die am Hauptrahmen des Gerätes befestigt sind. Ein Ende der Achse 170 ragt über die Aussenseite des Rahmenelementes 172 hinaus und trägt den Hebelarm 173. Der Hebel 173 wird dadurch in einer   vertikalenLage gehalten, dass er einEnde in einemEinschnitt in der unteren Kante des Hebelarmes   174 hat. Ein Ende des Hebelarmes 174 wird auf einem Stift 175 drehbar gelagert, der am Rahmenelement 172 befestigt ist, und das andereEnde ist an dem Ende des Kernes 176 des Solenoids 177 durch ein Drehgelenk befestigt. 



   Die Achse 170 trägt zwei Htbelarme 178, die mit Rollen 179 ausgerüstet sind und die auf den bogenförmigen Hebelarmen 180 des Greifers 118 aufliegen, so dass sie diese nach oben bewegen, wenn der Hebel 173 von dem Hebelarm 174 gehalten wird. Die Hebelarme 180 des Greifers sind an der oberen Klappe befestigt, und wenn sie nach oben gebracht werden, veranlassen sie, dass sich   der Greifer öffnet (Fig. 5). Die   Arme 178 sind geneigt, wenn sie in einer Lage gehalten werden, um den Greifer 118 zu öffnen. 



   Die Betätigung des Solenoids 177 veranlasst, dass das Ende des Hebelarmes 174 angehoben wird, wodurch die Achse 170 frei wird, um einen Bruchteil einer Umdrehung im entgegengesetzten Uhrzeigersinn auszuführen. Diese Drehung der Achse 170 wird durch das Gewicht der Hebelarme 178 veranlasst sowie durch die Rollen 179, wodurch die Arme aus ihrer geneigten Lage herabfallen. Die Drehung der Achse 170 wird durch den Hebelarm 178 gestoppt, der an dem Stift 181 zur Ruhe kommt. Diese Bewegung entfernt die Rollen 179 aus ihrer Berührung mit den Hebeln 180 und ermöglicht es, dass der Greifer 118 unter seiner eigenen Federspannung schliesst.

   Das Solenoid 177 wird von der elektrischen Steuerungsanlage betätigt, wodurch der Greifer 118 indem Augenblick schliesst, in dem die Vakuumplatte 112 ihre seitlich verschobene Lage erreicht, wobei durch diese Platte der Rand eines Kopierblattes in eine Lage gebracht wird, in welcher er vom Greifer gefasst werden kann. 



   Der Stift 181 befindet sich in einer solchen Lage, dass bei am StiftruhendemHebelarm 173 sich die Nockenscheibenrollen 179 auf der Bahn der Greiferhebelarme 180 befinden. Wenn sich der Greifer 118 in die Lage bewegt, die in Fig. 5 gezeigt wird, bringen die Hebelarme 180 die Arme 178 und die Achse 170 in die dort gezeigte Lage, wodurch der Hebelram 173 in seiner vertikalen Lage durch den Hebelarm 174 verriegelt wird. In dieser Lage werden die Klappen des Greifers 118 in ihrer Öffnungsstellung gehalten. 



   Es ist wichtig, dass der Greifer 118 eine genau festgelegte Stoplage einnimmt,   u. zw.   in der Lage, die in Fig. 5 gezeigt ist. Diese Lage muss genau sein, um es dem Greifer zu ermöglichen, dass er den Rand des in der Vakuumplatte anliegenden Kopierblattes aufnimmt, wenn sich diese in ihrer seitlich verschobenen Lage befindet. In ähnlicher Weise muss der Greifer 119 an genau derselben Stelle gestoppt werden, wenn er wieder von den Förderketten herumgetragen wird, um ein Kopierblatt aufzunehmen. 



   Einzelheiten des oberen Abschnittes des ersten Teiles 115 der Blatttransportvorrichtung zusammen mit dem rückwärtigen Abschnitt des zweiten Teiles 120 zeigt Fig. 6. Der Greifer 119 wurde gerade in seine Öffnungsstellung gebracht, um ein Kopierblatt, das er trägt, an den zweiten Teil 120 der Förderanlage abzugeben. Der Greifer 118 bzw. 119 wird nicht gestoppt, wenn er gerade geöffnet wird, um ein Kopierblatt an den zweiten Teil 120 der Transportvorrichtung abzuliefern, sondern er wird geöffnet und dann unter der Einwirkung seiner eigenen Federspannung geschlossen, während die Förderketten in Bewegung sind. Die Bewegung der Förderketten wird nur gestoppt, wenn einer der Greifer ein Kopierblatt aufnimmt. 



   Das Kopierblatt 182 wird von den Riemen des zweiten Teiles 120 der Transportvorrichtung ge- 

 <Desc/Clms Page number 12> 

 tragen und auf diesen Riemen durch die federgespannten Rollen 183 gehalten. Der vordere Rand des Kopierblattes wurde gerade durch die Öffnung des Greifers 119 auf der Vorwärtsbahn freigegeben. 



  Der Greifer 119 hat den vorderen Rand des Kopierblattes 182 weggezogen, da der erste Teil 115 der Transportvorrichtung sich mit einer etwas schnelleren Geschwindigkeit bewegt als ihr zweiter Teil. 



   Der Greifer 119 wurde durch die bogenförmigen Hebelarme 180 zwangsläufig geöffnet, welche sich unter den Flächen der Ambossblöcke bewegen, welche den oberen Teil des schuhförmigenElementes 184 bilden und die die Enden der Hebelarme nach unten treiben. Die Ketten 116 und 117 des ersten Teiles 115 der Transportvorrichtung laufen auf der Oberfläche des unteren Abschnittes der schuhförmigen Bauelemente 184, die sich unterhalb der Ketten an der Stelle befinden, in der die Ketten durch die Berührung zwischen den Hebelarmen 180 und den Ambossblöcken unter Spannung gesetzt werden. Die   schuhförmigen   Bauelemente 184 verhindern, dass diese Spannung die Kette zum Durchhängen veranlasst und dadurch auf die Öffnung des Greifers 119 irgendwie einwirkt. 



   Wird der Greifer 119 vorwärts bewegt, so werden seine bogenförmigen Hebelarme 180 unter den ambossförmigen Blöcken 184 heraustreten. Wenn die Hebelarme 180 aus ihrer heruntergedrückten Lage befreit sind, hören sie auf, der Federspannung entgegenzuwirken, die den Greifer 119 schliesst, so dass sich dann der Greifer schliesst. Die Bewegung der Ketten 116 und 117 setzt sich fort, bis die Ketten die ungefähre Lage erreichen, welche strichpunktiert mit 119A bezeichnet gezeigt wird. An dieser Stelle wird die Rückwärtsbewegung der Ketten gestoppt, während der Greifer 118 ein Kopierblatt aufnimmt, wie bereits unter Bezugnahme auf Fig. 5 beschrieben. 



   Das photoelektrostatische Kopiergerät, welches die vorliegende Tönungs-oder Färbungsanlage als einen wesentlichen Bestandteil beinhaltet, schliesst vorzugsweise eine automatische Steuerschaltung ein. 



  Diese automatische Steuerschaltung umfasst eine Reihe von Stufenschaltern und Relais zusammen mit den damit in Verbindung gebrachten Elementen. Die Steuerschaltung bildet keinen Bestandteil der Erfindung und wird auch nicht in dieser Erfindung beschrieben. Es wird jedoch das Zusammenwirken der verschiedenen elektrischen Bestandteile der Tönungsanlage dieser Erfindung mit dieser Steuerschaltung unter Bezugnahme auf   Fig. 7 erläutert.   soferne sie sich auf die Steuerung der Tönungsanlage im Zusammenhang mit dem ersten Teil 115, dem zweiten Teil 120 und dem dritten Teil 123 der mit der Tönungsanlage verbundenen Förderanlage bezieht. 



   In Fig. 7 ist eine elektrische automatische Steuerschaltung 190 dargestellt. Diese automatische Steuerschaltung ist durch die Leitung 191 über die Sicherung 192 und die elektrische Leitung 193   mit dem doppelpoligen Startschalter   194   des Gerätes verbunden, welcher wieder über die Leitung   195 an den einen Pol einer geeigneten Wechselstromquelle gelegt ist, die beispielsweise eine Spannung von 110 V bei 60 Hz aufweist. Die andere Klemme des Startschalters 194 des Gerätes ist über die Leitung 196 an den zweiten Pol der Wechselstromquelle gelegt, wobei die entsprechende Klemme des Schalters 194 mit der Leitung 197 verbunden ist. 



   Die Leitung 197 ist mit je einer Klemme des Solenoids 177, des Elektromotors 126, der 
 EMI12.1 
 150 und 151 sind durch die elektrischen Leitungen 198, 199, 200,201, 202,203, 204 und 205 an die automatische Steuerschaltung 190 gelegt. Die andere Klemme des Elektromotors 169 und 170 ist mit der Leitung 191 verbunden. 



   Die Anschlüsse der elektrischen Bremse 127 des Motors 126 sind durch die elektrischen Leitungen 127a und 127b mit der automatischen Steuerschaltung 190 verbunden. Die elektrische Steuerschaltung 190 ist auch mit der Leitung 197 verbunden. 



   Bei Schliessen des Startschalters 194 wird die automatische Steuerschaltung 190 erregt und die Elektromotoren 169 und 170 werden eingeschaltet. Diese bleiben, solange der Schalter 194 geschlossen ist, in Betrieb,   d. h.   solange das gesamte Gerät in Betrieb ist. Wie aus Fig. 4 ersichtlich, treibt der Motor 169 die Riemen des zweiten Teiles 120 der Förderanlage als auch das Förderband des dritten Teiles 121 der  nlage an. Der Motor 170 treibt die Rolle des dritten Teiles 121 der Anlage. 



   Die elektrischen Bestandteile dieser Förderanlage werden-ausgenommen die Elektromotoren 169 und 170 - direkt von der automatischen Steuerschaltung 190   überwacht und durch diese in ihrem Be-   trieb bezüglich der andern Arbeitsgänge des photoelektrostatischen Kopiergerätes zeitlich koordiniert. Der Betriebszyklus der Blatttransportvorrichtung wird durch die automatische Steuerschaltung 190 dann ausgelöst, wenn die Vakuumplatte 112 des Kopiergerätes nach einem Arbeitsgang den Punkt erreicht, von dem sie in ihre seitlich verschobene Lage zurückkehrt, in der Nähe der Lage, in welcher sie ein 

 <Desc/Clms Page number 13> 

 Kopierblatt aufnimmt, um einen neuen Arbeitsgang zu beginnen. 



   Wenn die Vakuumplatte 112 ihre seitlich verschobene Lage erreicht, befindet sich in der Nähe der Vakuumplatte einer der Greifer 118 bzw. 119 in seiner offenen Stellung, wie dies durch den aus Fig. 6 ersichtlichen Greifer gezeigt ist. Durch die seitliche Verschiebung der Vakuumplatte 112 wird ein Rand des Kopierblattes, welches zwischen die Klappen der Greifer getragen wird, in eine Lage versetzt, in der das Kopierblatt durch den Greifer erfasst wird, wenn die Klappen durch die Federspannung an seinem Scharnier geschlossen werden. 



   Die automatische Steuerschaltung 190 veranlasst   den Greifer 118 bzw. 119 den Rand des Ko-   pierblattes 166 durch Entregung des Solenoids 177 zu erfassen, wenn die Vakuumplatte 112 ihre seitlich verschobene Lage erreicht, wobei, wie später erklärt wird, das Solenoid 177 am Ende des vorherigen Betriebszyklus des ersten Teiles 115 der Anlage erregt wurde. Durch die Entregung des Solenoids fallen die Rollen 179 von den bogenförmigen Hebelarmen 180 ab, wodurch der Greifer 118 bzw. 119 unter der Federspannung seines Scharniers geschlossen wird. 



   Nachdem das Solenoid 177 entregt wurde und der Greifer 118 bzw. 119 den Rand des Kopierblattes 166 ergriffen hat, schaltet die automatische Steuerschaltung 190 die Wechselspannung an der Bremse 127 des Elektromotors 126 ab, welche am Ende des vorhergehenden Betriebszyklus der Anlage angelegt wurde. Gleichzeitig schaltet die automatische Steueranlage den Motor 127 ein, um die Förderketten bzw. Riemen 116 und 117 des ersten Teiles 115 dieser Anlage in Bewegung zu setzen und das Kopierblatt über die Tönungsanlage 110 und unter die schuhförmigen Elemente 100, 101 zum zweiten Teil 120 der Anlage zu tragen. 



   Bei Einschaltung des Motors 126 wird nicht nur der erste Teil der Förderanlage in Bewegung gesetzt, sondern auch das Kettenzahnrad 67 und damit die Mäntel 19 der   Tönungs-oder Färbungs-   rollen 14 und 15. Bei Rotation dieser Mäntel bilden sich auf ihren Flächen magnetische Bürsten, welche Partikel des   harzartigenPigmentfarbstoffpulvers   tragen. Wird das Kopierblatt 166 vomGreifer 118 vorwärts getragen, dann tritt die Unterseite des Kopierblattes mit den von den   Tönungs- oder   Färbungsrollen getragenen magnetischen Bürsten in Berührung, wobei die Partikel des harzartigen Pigmentfarbstoffes ausschliesslich am latenten elektrostatischen Bild haften bleiben.

   Gleichzeitig werden die Pigmentfarbstoffmischer 16 durch ein Radgetriebe der Tönungsanlage 110 gedreht, um stetig die Pigmentfarbstoffmischung zu den Färbungsrollen 14 und 15 zu fördern, vermischt mitTönungspulver, welches von den von den Rollen getragenen magnetischen Bürsten entfernt wird. 



   Die automatische Steuerschaltung 190 sperrt die Stromversorgung an die schuhförmigen Elemente 100 und 101, wodurch erreicht wird, dass eine Vorspannung an diese Elemente gelegt wird, wobei das schuhförmige Element 100 bzw. 101 oder alle beide durch Betätigung der ihnen zugeordneten Endschalter geregelt werden. Durch die Bewegung des ersten Teiles 115   derFörderanlagewird   der für gewöhnlich offene Endschalter 148 infolge Berührung mit einem der   beiden Anschläge an der   Förderkette 116 geschlossen, wobei der Stromkreis des schuhförmigen Elementes 100 für die Vorspannung an Erde gelegt wird.

   Dieses Element 100 bleibt geerdet, während der Vorspannungsstrom fliesst, bis derselbe Anschlag an der Förderkette 116 den für gewöhnlich   geschlossenenEndschalter   150 berührt und ihn öffnet, wodurch die automatische Steuerschaltung 190 den Stromkreis zwischen dem schuhförmigen Element und Erde öffnet. 



   Der Auslösehebel des Schalters 148 und die beiden Anschläge an der Förderkette 116 sind in bezug aufeinander und in bezug auf die Lagen der Greifer 118 und 119 auf den Förderketten 116 und 117 genau ausgerichtet, so dass das schuhförmige Element 100 für die Vorspannung indem Augenblick geerdet wird, in welchem die Vorderkante des elektrostatischen Bildes auf einem photoelektrostatischen Kopierblatt unter das schuhförmige Element gebracht wird. Der Auslösehebel des Schalters 150 und die beiden Anschläge an den Förderketten 116 und 117 bewirken, dass das schuhförmige Element 100 für die Vorspannung in dem Augenblick von Erde abgeschaltet wird, in welchem das hintere Ende des Kopierblattes unter dem schuhförmigen Element für die Vorspannung durchläuft. 



   Die Erdungsverbindung des schuhförmigen Elementes 101 für die Vorspannung wird durch die Berührung eines Anschlages an der Förderkette 116 mit dem Anschlag des Endschalters 149 gebildet,   u. zw.   in genau der gleichen Weise,   wie beim schubförmigen Element   100   für die Vorspan-   nung und dem Schalter 148 beschrieben wurde. Ausserdem wird die Erdungsverbindung des schuhförmigen Elementes 101 für die Vorspannung durch Betätigung des Schalters 151 in genau denselben Weise unterbrochen, wie dies vorstehend beim   schuhförmigen Element   100 für die Vorspannung und beim Schalter 150 beschrieben wurde. 



     DieLagenderSchalter 149undl51, derAnschlägeanderKette 116 undderGreifer   118 und 119 

 <Desc/Clms Page number 14> 

 an der Kette 116 in bezug auf die Lage des schuhförmigen Elementes 101 für die Vorspannung sind genau dieselben wie die Lagen der Schalter 148 und 150 in bezug auf   dielage desschuhförmigen   Elementes 100 für die Vorspannung, der Anschläge an der Kette 116 und der Greifer 118 und 119 an den Ketten 116 und 117. 
 EMI14.1 
 
100 und 101 für dieVorspannung sindlängsderBahnderGreiferund 151 sind längs der Bahn der Kette 116 in denselben Abständen voneinander entfernt angebracht, wie die schuhförmigen Elemente voneinander entfernt sind. Die Abstände zwischen den Schaltern 148 und 150 und den Schaltern 149 und 151 sind gleich.

   Dieser Abstand ist der gleiche wie die Länge des   latenten elektrostatischen Bildes, das von der Tönungs- oder Färbungsanlage   110 getönt oder gefärbt wird, u. zw. in der Richtung seiner Vorwärtsbahn längs der Blatttransportvorrichtung des Gerätes. 



   Bei Öffnen des Endschalters 151 durch Berührung mit einem der beiden von der Kette 116 getragenen Anschläge, kehrt die automatische Steuerschaltung 190 in ihre ursprüngliche Bereitschaftsstellung zurück, um einen neuen Betriebszyklus zu beginnen. 



   Um eine Vorspannung an die schuhförmigen Elemente 100 und 101 anzulegen, sobald ein Anschlag auf der Kette 116 den Hebelarm des Schalters 146 berührt, erregt die automatische Steuerschaltung die Bremse 127, wodurch der Motor 126   gestoppt und der Greifer 118bzw. 119   genau in der Lage angehalten wird, in welcher er den Rand des Kopierblattes erfasst   (Fig. 4).   



   Aus Fig. 7 ist ersichtlich, dass die erste Klemme des Solenoids 94 mit der elektrischen Leitung 197 verbunden ist, wogegen die zweite Klemme durch die Leitung 206 mit dem Schalter 99 verbunden ist, welcher wieder durch die Leitung 207 mit der automatischen Steuerschaltung 190   des Gerätes verbunden ist. Die zweite Klemme des Solenoids   94 ist durch die Leitung 229 mit dem einen Anschluss des Schalters 230 verbunden, während der andere Anschluss mit der Leitung 191 verbunden ist. 



   Die automatische Steuerschaltung besitzt sieben Schalter 208,209, 210,211, 212, 213 und 214, 
 EMI14.2 
 und 214 plötzlich geschlossen, wird der Betrieb dieses Teiles der automatischen Steuerschaltung, welcher das Solenoid 94 betätigt, unterbrochen, wodurch eine händische Betätigung durch den Schalter 230 ermöglicht wird. Wird der Schalter 230 durch den Bedienungsmann des Gerätes plötzlich geschlossen, wird das Solenoid 94 erregt, wodurch eine Speisung von Pigmentfarbstoff aus der Kammer 13 in die Kammer 11 erfolgt. 



   Die automatische Steuerschaltung 190 ist so ausgebildet, dass über die Leitung 207 und den normalerweise geschlossenen Schalter 99 eine Anspeisung erfolgt, um das Solenoid 94 zu erregen, wodurch der Kern des Solenoids eingezogen wird und durch den Klinkehebel die Speiserolle 17 um einen Bruchteil ihres Umfanges gedreht wird, um eine Speisung von Pigmentfarbstoff von der Kammer 13 zur Kammer 11   zubewirken, wenndieSchalter 208und209 geöffnetsindundeinerderSchal-   ter 209, 210, 211, 212 oder 213   geschlossen ist. Der Schalter   99   wirdgeöffnet, sobald derKerndesSole-     noids seine eingezogene Endstellung erreicht hat, worauf der Kern wieder unter der Wirkung der Feder   97 in seine Anfangsstellung zurückkehrt.

   Mit Hilfe des Solenoids wird somit immer dann Pigmentfarbstoffpulver in die Kammer 11 geliefert, wenn das Solenoid einen weiteren elektrischen Impuls von der automatischen Steuerschaltung 190 erhält. 



   Die Speisung von Pigmentfarbstoffpulver erfolgt synchron mit dem Betrieb des ersten Teiles 115 der Förderanlage des Gerätes, u. zw. durch die durch die Schalter   209, 210, 211, 212, 213   genau vorbestimmten Intervalle, wobei die Schalter durch denBedienungsmann des Gerätes wunschgemässgeschlossen werden. Beispielsweise kann ein elektrischer Impuls und somit eine Speisung von Pigmentfarbstoff nach der Tönung von vier, acht, zwölf, sechzehn oder zwanzig latenten elektrostatischen Bildern erfolgen, je nachdem wie es vom Bedienungsmann des Gerätes gewünscht wird. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Tönungs- oder Färbungsanlage zur Aufbringung eines pulverförmigen, harzigen Pigmentfarbstoffes auf ein elektrostatisches Bild auf einer photoelektrischen Schicht eines von einer Transportvorrichtung durch das Kopiergerät geführten Kopierblattes mittels einer sich drehenden magnetischenTö- nungswalze, welche teilweise in einen ein konstant haltbares Gemisch von ferromagnetischen Partikeln und Pigmentfarbstoffen enthaltenden Trog taucht, d a dur c h ge k e n n z e ich ne t, dass die T önungs- <Desc/Clms Page number 15> walze einen ruhenden zylindrischen Kern aus unmagnetischem Material aufweist,
    dessen Achse im we- sentlichen horizontal liegt und in dessen zylindrischer Oberfläche eine Vielzahl von länglichen Nuten oder Einschnitten im Abstand voneinander zumindest auf einem Teil, beispielsweise über ein Drittel der Umfangsfläche eingelassen ist, wobei innerhalb einer jeden Nut ein länglicher Streifen aus permanent- magnetischem Material eingepasst ist ; dass ein drehbarer Hohlzylinder aus unmagnetischem Material um den ruhenden Kern und um die in jederNut eingelassenen Streifen aus permanentmagnetischem Material angebracht ist ; und dass ein Antriebsvorrichtung zum Drehen des Hohlzylinders um den ruhenden Kern vorgesehen ist, die mit einer Rührvorrichtung und einer Fördervorrichtung für das Tönergemisch ge- kuppelt ist.
    2. Tönungs-oder Färbungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder permanentmagnetische Streifen des zylindrischen Kernes der Tönungswalze kürzer ist als die Länge der Nut, in die er eingelassen ist, und die Länge des Streifens etwa gleich ist der Breite des elektrostatischen Bildes, welches getönt werden soll, wobei die Streifen in ihren Nuten jeweils in der gleichen Entfernung von den Enden des zylindrischen Kernes angeordnet sind.
    3. Tönungs- oder Färbungsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage des ruhenden zylindrischen Kernes in bezug auf den Trog verstellbar ist.
    4. Tönungs- oder Färbungsanlage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die an sich bekannteRühreinrichtung imTrog unterhalb des drehbaren Hohlzylinders und die Förder- einrichtung für das Tönergemisch in einer eigenen Kammer des Troges vorgesehen ist.
    5. Tönungs- oder Färbungsanlage nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass nahe der in Aufwärtsrichtung sich bewegenden Seite der Hohlzylinderoberfläche und im gleich- mässigen Abstand von dieser ein Abstreifmesser angeordnet ist, dessen Abstreifkante parallel zur Längs- achse des Hohlzylinders verläuft.
    EMI15.1 der Trog (17) zwei langgestreckte, nebeneinander liegende Kammern (11, 13) aufweist, die durch einen in Längsrichtung verlaufenden Schlitz (81) in derNähe desTrogbodens miteinander verbunden sind, wobei eine Kammer (11) den drehbarenHohlzylinder (14, 15) und die an sich bekannte Rühreinrichtung (16) und die zweite Kammer (13) einen Vorrat eines angereicherten Pigmentfarbstoffes aufnimmt und ein als Pigmentfarbstoffspeiserolle dienender, mit Aussparungen oder Riffelungen versehener, drehbarer Speisezylinder (17) in der zweiten Trogkammer (13) in der Nähe des Längsschlitzes (81) angeordnet ist, wobei beiDrehung derTönungswalze durch damit gekoppelte schrittweise Drehung des Speisezylinders (17) um Bruchteile seines Umfanges die angereicherte Pigmentfarbstoffmischung aus der zweiten Kammer (13)
    in die erste Kammer (11) gefördert wird.
    7. Tönungs- oder Färbungsanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur schrittweisenDrehung desSpeisezylinders (17) ausserhalb der zweitenTrogkammer (13) mit dem Wellenstumpf (83) des Speisezylinders ein Klinkenrad (86) drehbar gekuppelt ist und ein an der Abtriebsseite mit einer in das Klinkenrad (86) eingreifenden Klinke.. ( 88) versehener Hebel (87) an seiner Antriebsseite mit dem Anker (93) eines Solenoids (94) gekuppelt ist, wobei eine unter Federdruck (91) stehende Sperr- EMI15.2 regung des Solenoids (94) und damit der Vorschub des Speisezylinders (17) durch die elektrische Steueranlage (190) des Kopiergerätes in Abhängigkeit von der Anzahl der zu tönenden Kopierblätter steuerbar ist.
    9. Tönungs- oder Färbungsanlage nach den Ansprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Seite der beiden Trogkammern (11, 13) ein Behälter (12) angeordnet ist, welcher ein mit der Antriebsvorrichtung gekuppeltes Zahnradvorgelege enthält, welches mit dem Hohlzylinder und der Rühreinrichtung verbunden ist. EMI15.3 Teilen des Kopiergerätes isoliert und mit einer Gleichstromquelle verbunden ist, und dass oberhalb der Tönungsanlage ein Gleitschuh (100, 101) angeordnet ist, welcher die Rückseite des Kopierblattes berührt und dieses gegen den Hohlzylinder (14, 15) drückt, wobei dieser Gleitschuh (100, 101) an Masse gelegt ist, sobald die Vorderkante des Kopierblattes am Hohlzylinder aufliegt, und mit der Gleichstromquelle verbunden ist, sobald die Hinterkante des Kopierblattes den Gleitschuh verlässt.
    <Desc/Clms Page number 16>
    11. Tönungs- oder Färbungsanlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Vorspannung am Gleitschuh und die Erdung durch Endschalter erfolgt, welche von mit der Transportvorrichtung für die Kopierblätter mitlaufenden Anschlägen ausgelöst werden.
AT314465A 1963-07-29 1963-07-29 Tönungs- oder Färbungsanlage für ein photoelektrostatisches Kopiergerät AT256633B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT314465A AT256633B (de) 1963-07-29 1963-07-29 Tönungs- oder Färbungsanlage für ein photoelektrostatisches Kopiergerät

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT314465A AT256633B (de) 1963-07-29 1963-07-29 Tönungs- oder Färbungsanlage für ein photoelektrostatisches Kopiergerät

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT256633B true AT256633B (de) 1967-08-25

Family

ID=3545994

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT314465A AT256633B (de) 1963-07-29 1963-07-29 Tönungs- oder Färbungsanlage für ein photoelektrostatisches Kopiergerät

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT256633B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1546739C3 (de) Vorrichtung zum elektrostatischen Bedrucken einer Unterlage
DE2166667C3 (de) Entwicklungsvorrichtung für ein elektrophotographisches Kopiergerät
DE3751240T2 (de) Bilderzeugungsgerät.
DE919891C (de) Druckverfahren, bei welchem eine elektrisch isolierende Bildschicht elektrostatisch aufgeladen und sodann mit einem Entwicklerpulver bestaeubt wird, welches anschliessend auf ein Blatt uebertragen und auf diesem fixiert wird
DE2516446A1 (de) Entwicklungsvorrichtung
DE3611790C2 (de)
DE2528407A1 (de) Elektrophotographischer kopierapparat
DE2257030A1 (de) Magnetbuersten-entwicklungsstation
DE2161852B2 (de) Vorrichtung zur magnetbuerstenentwicklung elektrostatischer latenter bilder
DE3825121C2 (de)
DE68919013T2 (de) Entwicklungssystem.
DE2043814B2 (de) Vorrichtung zur Entwicklung elektrostatischer latenter Bilder
DE2336332A1 (de) Einrichtung zum entwickeln eines latenten bildes aus elektrostatischen ladungen auf einem elektrisch nicht leitenden traeger
DE2522052A1 (de) Vorrichtung zum aufbringen von entwicklungsmaterial
DE3308756A1 (de) Trockenentwicklungseinrichtung
DE3031433C2 (de) Toner-Transporteinrichtung in einem elektrostatischen Kopiergerät
DE69019813T2 (de) Aufzeichnungsgerät.
AT256633B (de) Tönungs- oder Färbungsanlage für ein photoelektrostatisches Kopiergerät
DE19636783A1 (de) Elektrophotographisches Bilderzeugungsgerät
DE2507618C2 (de) Trockenentwicklungseinrichtung
DE2233323C3 (de) Vorrichtung zum Entwickeln von Kopienmaterial, mit einer Entwickler-Auftragswalze zum Auftragen von Entwicklerflüssigkeit
DE2716565C2 (de) Elektrophotographische Kopiervorrichtung
DE3139595A1 (de) Entwicklungsvorrichtung, insbesondere fuer ein elektrostatisches kopiergeraet
DE2055974A1 (de) Zufuhrungseinrichtung fur Bildstoff suspensionen
DE2055992A1 (de) Elektrodenanordnung mit Bildstoff zufuhrung