AT255977B - Zerlegbarer, im wesentlichen aus Segmenten zusammengesetzter Silo - Google Patents
Zerlegbarer, im wesentlichen aus Segmenten zusammengesetzter SiloInfo
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Description
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Zerlegbarer, im wesentlichen aus Segmenten zusammengesetzter Silo
Die Erfindung bezieht sich auf einen transportablen, zerlegbaren, im wesentlichen aus Segmenten zusammengesetzten Silo.
Derzeit sind ortsfeste Silos aus Zement od. dgl. bekannt, die zur Speicherung von Futtermitteln, Getreide u. dgl. geeignet sind. Ebenso bekannt ist ein System zur Aufbewahrung klein gehackter Futtermittel unter Vakuum, wobei Bänder zur Gestaltgebung des Futtermittels in Gebrauch genommen werden, das nach seiner Anhäufung mit dichten Säcken aus Kunststoff oder Leichtmetall abgedeckt wird, in deren Innerem mittels Pumpen od. dgl. das Vakuum hergestellt wird.
Wenngleich diese Technik zu den jüngsten Errungenschaften gehört, so haften derselben doch verschiedene Nachteile an hinsichtlich Gestehungskosten, Schwierigkeiten bei der Gestaltung der Anhäufung u. dgl., während die herkömmlichen Silos aus Mauerwerk mit ihren erheblichen Herstellungskosten so mancher Anforderung nicht nachzukommen vermögen.
Um derlei Nachteilen zu begegnen, ist der erfindungsgemässe zerlegbare Silo dadurch gekennzeichnet, dass derselbe aus mindestens zwei miteinander verbindbaren, vertikalen Hauptteilen besteht, die je aus wenigen, beispielsweise drei Segmenten gebildet sind und vorzugsweise schwenkbare Räder zum Transport der Hauptteile an den Unterseiten der Segmente aufweisen, wobei die Lotrechte durch den Schwerpunkt jedes aufrechten Hauptteiles die Rollbahn innerhalb der von seinen Rädern umschriebenen Fläche schneidet.
Gemäss einer bevorzugten Ausbildungsform sind die Segmente aus vertikalen und horizontalen Metallrippen gebildet und es weisen die Felder zwischen den Rippen Füllungen aus Kunststoffelementen, vorzugsweise solchen aus glasfaserverstärktem Polyesterharz auf. Dabei können zusätzliche Versteifungsund Verstärkerstreben vorgesehen sein, von denen ein Teil in lotrechter Lage je oberhalb eines der schwenkbaren Räder angeordnet ist.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die einen Hauptteil bildenden Segmente miteinander verschraubt sind und die beiden Hauptteile nächst ihren Stosskanten Vorrichtungen zum Zusammenführen und Verriegeln derselben aufweisen. Diese Vorrichtung kann gemäss der Erfindung aus einer an einem Hauptteil befestigten, aus einigen Gliedern bestehenden Kette und einem zweiarmigen, in eines der Kettenglieder einhängbaren Handhebel mit einer Nase am andern Hauptteil bestehen, welcher Hebel an ein Zugglied angelenkt ist, das seinerseits gelenkig vom andern Hauptteil getragen wird.
Durch die Erfindung ist es möglich, den Silo dort zu montieren, wo man eine Materialanhäufung, beispielsweise klein gehackter Futtermittel, anzulegen beabsichtigt. Man kann den Silo mit Hebevorrichtungen od. dgl. versehen, ferner mit Einrichtungen, um das Futtermittel zu pressen, dieses in die Behälter aus Kunststoff unterzubringen und das zur Konservierung nötige Vakuum herzustellen. Auf diese Weise wird es weiters möglich, den Silo zur Bildung einer beliebigen Anzahl Aufstapelungen zu verwenden und schliesslich diesen auch als ortsfesten Silo in Gebrauch zu nehmen oder den in seine einzelnen Bestandteile zerlegten Silo bei geringem Raumbedarf zu verwahren.
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Ausserdem gestattet der erfindungsgemässe Silo die Hinzufügung bereits gebildeter Futter-Aufstapelungen, bei welchen das Vakuum bereits aufgebracht wurde, was bisher unmöglich war. Es genügt, die bereits mit dem Silo hergestellte Stapelung zu begrenzen und einzuschliessen, die Hülle aus Kunststoff zu entfernen, neues Futtermittel hinzuzufügen und zu pressen, dieses in der Hülle unterzubringen und das Vakuum neuerdings herzustellen. Es ist ja bekannt, dass das Volumen des Futtermittels nach der ersten Speicherung stark abnimmt und dadurch wird es möglich, den dadurch freigewordenen Raum durch eine frische Füllung auszunutzen.
Zum besseren Verständnis des Erfindungsgegenstandes wird dieser nun für ein Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnungen näher beschrieben. Dabei sind Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines vollständigen Silos, Fig. 2 eine ebensolche, jedoch nur teilweise Darstellung des in zwei diametral gegen- überliegenden Zonen offenen Silos, so dass zwei halbzylinderförmige Hauptteile gebildet werden, die miteinander verriegelt werden können, und Fig. 3 eine Einzelheit der Fugenzone mit den Verriegelungselementen, gleichfalls in perspektivischer Darstellung.
Der Silo besteht im wesentlichen aus zwei je halbzylinderförmigen Hauptteilen 20, 21, von denen jeder aus einigen, beispielsweise drei miteinander verschraubten Segmenten zusammengesetzt ist. Jedes
EMI2.1
verbunden sind. Auf diese Weise werden zwischen den Rippen Felder gebildet, die plattenförmige Füllungen aus Kunststoffelementen 3, vorzugsweise solchen aus glasfaserverstärktem Polyesterharz, aufweisen. Die Füllungen sind je nach der Ausbildung der Rippen 2 flach oder gebogen. Die Verbindung zwischen den Segmenten kann statt mittels Schraubenbolzen auch unmittelbar durch Verschweissung her- gestellt werden.
Jeder Hauptteil ist mit vorzugsweise schwenkbaren Rädern 5 versehen, die am unteren Ende von zusätzlichen, lotrechten Versteifungs- und Verstärkungsstreben 6 angeordnet sind. Ähnliche Streben können aber auch in Schräglage 7 vorgesehen sein. Die Räder jedes Hauptteiles sind so angeordnet, dass die von ihnen umschriebene Fläche von derlotrechen durch den Schwerpunkt eines jeden aufrecht stehenden Hauptteiles geschnitten wird. Dadurch wird erreicht, dass jeder Hauptteil für sich in vertikaler Lage verbleiben kann, unabhängig von der Verbindung mit dem oder den andern Hauptteilen.
Wie bereits erwähnt, sind die einen Hauptteil bildenden Segmente vorzugsweise miteinander verschraubt und es weisen die beiden Hauptteile nächst ihren Stosskanten Vorrichtungen zum Zusammenführen und Verriegeln derselben auf. Diese Vorrichtungen, die an den vertikalen Rändern der Hauptteile, in einigen Stufen übereinander, angebracht sind (Fig. 2, 3), bestehen je aus einer an einem Hauptteil 20 befestigten, aus einigen Gliedern bestehenden Kette 13 und einem zweiarmigen, in eines der Kettenglieder einhängbaren Handhebel 10 mit einer Nase 12 am andern Hauptteil 21, welcher Hebel 10 an ein Zugglied 8 angelenkt 11 ist, das seinerseits gelenkig vom andern Hauptteil 21 getragen wird.
Durch Drehung des Hebels 10 im Sinne des Pfeiles F wird die Schliessung des Silos durch die Annäherung der beiden Flügel 14 an den Enden der Hauptteile bewirkt, wobei der Hebel 10 mit seiner Nase 12 aufeinanderfolgend in geeignete Kettenlgieder eingehängt wird. Im einzelnen können diese Verriegelungsvorrichtungen übereinstimmend mit jeder horizontalen Metallrippe 2 vorgesehen sein.
Zu bemerken wäre, dass es für den Transport und die Wiederverwendung des erfindungsgemässen Silos genügt, die beiden Hälften (Hauptteile) voneinander zu trennen und diese unabhängig voneinander mittels der Räder 5 zu versetzen. So ist es auch zwecks Lagerung der Hälften auf engem Raum möglich, die beiden Hälften nach erfolgtem Aushängen ineinander zu rollen, bis sie aneinander zu liegen kommen.
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Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Zerlegbarer, im wesentlichen aus Segmenten zusammengesetzter Silo, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass derselbe aus mindestens zwei miteinander verbindbaren, vertikalen Hauptteilen (20, 21) besteht, die je aus wenigen, beispielsweise drei Segmenten gebildet sind und vorzugsweise schwenk- bare Räder (5) zum Transport der Hauptteile (20, 21) an den Unterseiten der Segmente aufweisen, wobei die Lotrechte durch den Schwerpunkt jedes aufrechten Hauptteiles (20 bzw. 21) die Rollbahn innerhalb der von seinen Rädern umschriebenen Fläche schneidet. <Desc/Clms Page number 3>2. Silo nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Segmente aus vertikalen und horizontalen Metallrippen (l, 2) gebildet sind und die Felder zwischen den Rippen Füllungen aus Kunststoffelementen (3), vorzugsweise solchen aus glasfaserverstärktem Polyesterharz aufweisen. EMI3.1 streben (6,7), von denen ein Teil in lotrechter Lage je oberhalb eines der schwenkbaren Räder (5) angeordnet ist.4. Silo nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die einen Hauptteil (20,21) bildenden Segmente miteinander verschraubt sind und die beiden Hauptteile nächst ihren Stosskanten Vorrichtungen zum Zusammenführen und Verriegeln derselben aufweisen.5. Silo nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Zusammenführen und Verriegeln der Hauptteile (20, 21) aus einer an einem Hauptteil (20) befestigten, aus einigen Gliedern bestehenden Kette (13) und einem zweiarmigen, in eines der Kettenglieder einhängbaren Hand- hebel (10) mit einer Nase (12) am andern Hauptteil (21) besteht, welcher Hebel (10) an ein Zugglied (8) angelenkt (11) ist, das seinerseits gelenkig vom andern Hauptteil (21) getragen wird (Fig. 2, 3).
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1964
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Also Published As
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