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Bildwerfer
EMI1.1
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schwenkachse gegen Federkraft mittels einer Stellschraube verschwenkbar gelagert ist.
Der Bildwerfer nach der Erfindung weist keine Stellspindeln, sondern lediglich zwei einfach ausgebildete Bauelemente zum Tragen des Lampenfassungskörpers auf und eignet sich daher in besonderer Weise für eine neuzeitliche Serienfertigung. Die mittels einer Stellschraube und zwei Exzenterschrauben erfolgende Einstellung des Lampenfassungskörpers ist leicht und feinfühlig durchführbar.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Stellschraube im Bereich der Exzenterschrauben in die Gehäusewand eingeschraubt und greift an einem vom Querschwenkträger ausgehenden im wesentlichen parallel zur Platte verlaufenden Arm an, der durch eine Feder gegen die Stellschraube gedrängt wird. Eine solche konstruktive Ausbildung gewährleistet einen federnden Kraftschluss zwischen der Stellschraube und dem Querschwenkträger, der dadurch spielfrei einstellbar ist.
Einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung dient es, dass an den Exzenterschrauben ein gemeinsamer Federbügel mit seinen beiden Schenkeln angreift, um die Exzenterschraube zu hemmen. Ein solcher Federbügel ist einfach zu montieren und gewährleistet einen sicheren Halt des Lampenfassungskörpers in der jeweiligen Einstellage.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemässen Bildwerfers mit teilweise aufgeschnittenem Gehäuse ; Fig. 2 einen Querschnitt durch den Bildwerfer nach Fig. 1 entsprechend der Schnittlinie II-II, und Fig. 3 eine Einzelheit des Bildwerfers der Fig. 1 und 2 entsprechend dem Blickpfeil III in Fig. 2.
In den Zeichnungen ist 1 das Gehäuse eines Bildwerfers, dessen optische Achse bei 0 strichpunktiert angedeutet ist. In das Gehäuse ist bei 2 ein Dia-Magazin einsetzbar. Mit 3 ist ein Diawechselschieber bezeichnet.
Unterhalb eines Belüftungsgitters 4 befindet sich ein allgemein mit 5 bezeichneter Lampenhalter. Dieser weist einen Schlitten auf, der mit einer Platte 6a an einer Gehäuselängswand la anliegt. Eine fest mit dem Schlitten 6, 6a verbundene Längsschwenkachse 7 greift in einen Schlitz 8 der Gehäuselängswand la ein, der in der vertikalen Gehäuselängswand la senkrecht zur Richtung der optischen Achse 0 verläuft. Die Längsschwenkachse 7 ist gegen Herausgleiten aus dem Schlitz 8 durch eine Unterlegscheibe 9 und einen Sprengring 10 gesichert. Die Platte 6a weist an ihrem oberen Rand ferner einen Schlitz 11 sowie einen Schlitz 12 auf, deren erster parallel zum Schlitz 8 und damit quer zur Richtung der optischen Achse 0 und deren letzterer parallel zur optischen Achse 0 verläuft. In die beiden Schlitze 11 und 12 greifen eine erste und eine zweite Exzenterschraube 13 und 14 ein.
Die beiden Exzenterschrauben 13 und 14 sind drehbar in der Gehäuselängswand la geführt und dienen an der der Platte 6a abgewandten Seite der Gehäuselängswand la als Widerlager für die beiden Schenkel 15a und 15b eines U-förmigen Bügels 15, die sie gegen unbeabsichtigte Drehung abbremsen.
Um eine zur optischen Achse 0 parallele Querschwenkachse 16 drehbar ist am Schlitten 16 ein Querschwenkträger 17 drehbar gelagert, der seitlich einen zur Platte 6a parallelen Arm 17a aufweist. AmQuerschwenkträger 17 ist eine isolierende Lampenfassung 18 befestigt, die EinsteckKontaktlöcher 19 enthält. In letztere sind Kontaktstifte 20 einer Quarz-Jod-Lampe 21 mit einem Lampenwendel 22 einsteckbar. Am Arm 17a liegt das freie Ende des Gewindeschafts einer Stellschraube 23 an, die in der Gehäuselängswand la in der Nähe der Exzenterschrauben 13, 14 verschraubt ist. Die Stellschraube 23 wird durch einen Schenkel 24a eines Federbügels 24 gebremst, dessen anderer Schenkel 24b sich an einem Lappen 25 abstützt, der aus der Gehäuselängswand la ausgebogen ist.
Beide Federbügel 15 und 24 sind ausserdem in einem weiteren Lappen 26 gehalten, der ebenfalls aus der Gehäuselängswand la ausgebogen ist. Zur Führung des Armes 17a bei der Schwenkbewegung dient ein weiterer Lappen 27, der nach innen aus der Platte 6a ausgebogen ist und in einen Schlitz 28 im Arm 17a eingreift. Der Kontakt zwischen dem inneren Ende der Stellschraube 23 und dem Arm 17a wird durch eine Zugfeder 29 aufrechterhalten, die zwischen einem Ansatz 17b am Querschwenkträger 17 und einem Ansatz 6b am Schlitten 6 ausgespannt ist.
Zum Justieren der Lampe 21 sind bei dem erfindungsgemässen Bildwerfer folgende Einstellbewegungen möglich : Zum Verstellen des Wendels 22 der Höhe nach wird die Exzenterschraube 14 gedreht. Dadurch bewegt sich deren exzentrischer Abschnitt quer zum Schlitz 12 und verschiebt die Platte 6a mit dem Schlitten 6 und allen mit ihm verbundenen Teilen je nach Drehsinn in Richtung des Doppelpfeiles A in Fig. 3. Dabei wird die Platte 6a durch die Längsschwenkachse 7 im Schlitz 8 und durch den Exzenterabschnitt der Exzenterschraube 13 im Schlitz 11 geführt.
Zum Verstellen des Wendels 22 in Längsrichtung der optischen Achse 0 wird die Exzenter-
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schraube 13 gedreht, so dass sich deren Exzenterabschnitt quer zum Schlitz 11 bewegt. Dadurch dreht sich die Platte 6a mit dem Schlitten 6 und den daran befestigten Teilen um die Querschwenkachse 7 je nach Drehrichtung im Sinne des Schwenkpfeiles B in Fig. 3, wodurch das Lampenwendel 22 im Bereich der optischen Achse 0 nach vorne oder hinten wandert. Dabei gewährleistet der Exzenterabschnitt der Exzenterschraube 14 im Schlitz 12 eine gewisse Führung, was infolge des Eingriffs der Längsschwenkachse 7 in den Schlitz 8 möglich ist.
Um schliesslich das Lampenwendel 22 in horizontaler Richtung quer zur optischen Achse 0 zu verstellen, wird die Stellschraube 23 gedreht. Dabei folgt der Arm 17a der Bewegung des Endes des Gewindeschaftes der Schraube 23 und verschwenkt sich somit je nach dem Drehsinn der Schraube in der einen oder andern Richtung des Schwenkpfeiles C in Fig. 2. Dieser Bewegung folgt der Querschwenkträger 17, in dem er sich um die Querschwenkachse 16 relativ zum Schlitten 6 verdreht, wobei die Feder 29 ge-oder entspannt wird.
Die Erfindung ist nicht auf das gezeichnete Ausführungsbeispiel beschränkt. Insbesondere liesse sich dieLängsverstellungdesLampenwendels 22 in Richtung der optischen Achse 0 auch durch eine reine Längsverschiebebewegung des Schlittens 6 erreichen. Die Schwenkbewegung hat jedoch den beson- deren Vorteil, dass die Ebene, in welcher das Lampenwendel 22 liegt, genau senkrecht zur optischen Achse 0 ausgerichtet werden kann.
Sämtliche aus der Beschreibung und den Zeichnungen, einschliesslich deren konstruktiven Einzelheiten. hervorgehenden Merkmale können auch in beliebigen Kombinationen erfindungswesentlich sein.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Bildwerfer mit einem auf einem Schlitten angeordneten Lampenfassungskörper, der bezüglich der optischen Achse des Bildwerfers höhen-, seiten-und längsverstellbar ist, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Schlitten (6) eine an einer vertikalen, zur optischen Achse (0) parallelen Ge- häusewand (la) anliegenden Platte (la) aufweist, die mittels einer quer zur optischen Achse und im Abstand von dieser verlaufenden Längsschwenkachse (7) längsverschwenk- und zugleich durch Eingreifen der Längsschwenkachse in einen Vertikalschlitz (8) höhenverstellbar in der Gehäusewand gelagert ist, dass zum Höhenverstellen und Längsverschwenken des Schlittens zwei in der Gehäusewand drehbar gelagerte Exzenterschrauben (13,14) vorgesehen sind, deren eine (13) in einen ersten,
zum Vertikalschlitz parallelen und deren zweite in einen zur optischen Achse parallelen Schlitz (11 bzw. 12) in der Platte eingreift, und dass an einem sich quer zur optischen Achse erstreckenden Teil des Schlittens ein den Lampenfassungskörper (18) tragender Querschwenkträger (17) um eine parallel zur und im Abstand von der optischen Achse verlaufende Querschwenkachse (16) gegen Federkraft (29) mittels einer Stellschraube (23) verschwenkbar gelagert ist.