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Verfahren zum Transport von grossstückigen Gütern, insbesondere Baumaterial, und hiemit hergestellte
Transportanordnungen
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Blockes wenigstens zur Hälfte, zweckmässig mehr als zur Hälfte, unterstützen, wobei die Tragschichte und der Block von in Längsrichtung der Ausleger verlaufenden Bändern, insbesondere von stahlbändern, umschlungen sind, welche die Anordnung zu einer transportablen Einheit verbinden. Durch eine derartige Anordnung der Baumaterialien bzw. durch das erfindungsgemässe Verfahren ist es möglich, diese ohne Verwendung von Paletten zu transportieren und einzulagern, da die Auslegerarme des Gabelstaplers in die auf diese Weise an den unteren Längskanten des Blockes freibleibenden Ausnehmungen eingreifen und den gesamten Block anheben können.
Für die Be- und Entladung sowie die Einlagerung von zirka 20 t Bauma-
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ist nun nur noch einDies ergibt gegenüber der bisher für die genannte Menge erforderlichen Arbeitszeit eine Einsparung von 48 h. Sieht man gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung vor, dass auch die Tragschichte aus einem sich über die gesamte Länge des Paketes. bzw. Blockes erstreckenden Tragteil aus Baumaterial gebildet ist, die auf den Baustellen verarbeitet werden, so entfallen auch die Hin- und Rückfrachtkosten fürdie Transportbehelfe. Vorteilhaftbesteht die Tragschichte ausstossdämpfendem Material, insbesondere aus magnesitgebundener Holzwolle (Heraklith), wodurch eine Abdämpfung von Stössen und Erschütterungen während des Transportes, insbesondere beim Abstellen der Anordnung, erreicht wird.
In den Zeichnungensind Ausfuhrungsbeispiele desErfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine erfindungsgemässe Transportanordnung in schaubildlicher Darstellung, wobei die Ausleger eines Gabelstaplers strichpunktiert angedeutet sind, Fig. 2 mehrere übereinandergestapelte Anordnungen in kleinerem Massstab, Fig. 3 eine teilweise Seitenansicht einer andern Ausführungsform, Fig. 4 eine teilweise Seitenansicht einer erfindungsgemässen Transportanordnung für Drainagerohre und die Fig. 5 und 6 weitere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes.
Nach Fig. 1 sind die Bausteine 1, z. B. Zwischenwandsteine, zu einem Block 2 zusammengefasst, wobei vier Schichten von jeweils zwei nebeneinanderliegenden und zehn hintereinanderliegenden Steinen vorgesehen sind. An der Unterseite des Blockes 2 ist eine Tragschichte 3 von länglichen Tragblöcken 3a angeordnet, die im Abstand von der Aussenseite des Blockes 2 endigen, wobei jeder einzelne Baustein 1 wenigstens zur Hälfte von den Tragblöcken 3a unterstützt ist. Um den Block 2 und die Tragblöcke 3a sind Bänder 4, z. B. Stahlbänder, herumgeschlungen, deren Enden mittels einer bekannten Hefteinrichtung od. dgl. verbunden sind.
Auf diese Weise bildet der Block 2 mit den Tragblöcken 3a eine transportierbare Einheit, wobei die Ausleger 5 eines Gabelstaplers unter den nicht von den Tragblöcken 3a unterstützten äusseren Teil des Blockes 2 greifen und diesen anheben können. Dazu ist es selbstverständlich erforderlich, dass die Breite B des Blockes im wesentlichen dem Aussenabstand A der Ausleger 5 entspricht oder diesen etwas überragt, während die Länge L des Blockes 2 die Länge der Ausleger vorteilhaft nicht übersteigen soll. Die quer zu den Auslegern 5 liegende Seitenlänge S der Tragblöcke 3a ist etwas kürzer als der Innenabstand J der Ausleger 5, sodassdie Tragblöcke 3a zwischen die Ausleger 5 passen. Es ist natürlich auch möglich, mehr oder weniger Schichten von Bausteinen 1 übereinander anzuordnen, was von der Grösse und dem Gewicht der einzelnen Steine abhängt.
Es ist vorteilhaft, bei besonders hoch geschichteten Blöcken 2 auch an der Oberseite des Blockes eine Schichte von den Tragblöcken 3a ähnlichen oder gleichen Steinen vorzusehen und ebenfalls durch die Bänder 4 zu umfassen, wodurch eine höhere Stabilität des Blockes 2 gegen seitliches Auseinanderfallen gewährleistet ist. Wieviele Steine hintereinander geschichtet werden können, hängt von der Steindicke bzw. der Länge der Ausleger 5 des jeweils zur Verfügung stehenden Staplers ab.
Als praktisches Beispiel sei folgendes angeführt : Bei Verwendung von Zwischenwandsteinen mit einer Abmessung von 40 x 25 x 10 cm ergibt sich eine Blockbreite B von 80 cm und es können zehn derartige Steine hintereinander geschichtet werden, wenn ein Stapler mit 1 m Auslegerlänge zur Verfügung steht. Ordnet man nun vier Schichten übereinander an, so ergibt sich eine Höhe von 1 m, was durchaus tragbar ist. Der Block 2 umfasst also achtzig derartige Steine. Als Tragsteine kann man bei entsprechendem Stapler in diesem Fall z. B. Steine mit einer Länge von 50 cm, einer Höhe von 8 cm und einer Breite von ebenfalls 10 cm vorsehen, so dass gleichzeitig mit achtzig Zwischenwandsteinen 1 zehn Tragsteine 3a in einer Transporteinheit befördert werden können. Die Zwischenwandsteine 1 überragen dabei die Tragsteine 3a an jeder Seite um 15 cm.
Daraus ergeben sich an der unteren Längskante der Einheit beiderseits Ausnehmungen mit einem Querschnitt von 15 X 8 cm, in die die Auslegerarme 5 eingreifen können.
Bei der Lagerung können mehrere Transporteinheiten übereinandergestapelt werden (Fig. 2), wodurch eine grosse Platzersparnis erzielt wird und wobei die einzelnen Blöcke 2 jederzeit mittels eines Gabelstaplers abgenommen und verladen werden können.
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Wie in Fig. 3 gezeigt, können auch breitere Tragblöcke 3b verwendet werden, so dass z. B. jede zweite Fuge 6 zwischen den einzelnen Bausteinen 1 von einem Tragbock 3b überbrückt wird, wobei sich ein noch stabilerer Transportverband ergibt.
Für den Transport von Drainagerohren 7 wird gemäss Fig. 4 an der Vorder- und Rückseite des Blokkes 2 eine lotrechte Schichte 8 aus Bausteinen 1 gebildet, zwischen denen sodann die querliegenden Drainagerohre 7 eingebettet werden und wobei das Ganze wieder von Bändern 4 umschlungen und zusammengehalten wird.
NachFig. 5 sind die Tragblöcke 3a oder 3b durch einen sich über die gesamte Länge des Blockes 2 erstreckenden plattenförmigen Tragteil 3c ausstossdämpfendem Material, z. B. aus magnesitgebundener Holzwolle (Heraklith), ersetzt, so dass beim Absetzen ein etwa auftretender Stoss, der zum Zerbröckeln der Bausteine 1 führen könnte, gedämpft wird. Der Tragteil 3c ist vorteilhaft etwa 7, 5 cm stark.
Wie aus Fig. 6 ersichtlich, kann ein stossdämpfender plattenförmiger Tragteil 3d auch zusätzlich angewendet werden, wenn die Tragschichte 3 aus Tragblöcken 3a besteht, wobei die Stärke des Tragteiles 3d zweckmässig etwa 1, 5 cm beträgt.
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:zunächst auf etwa parallel zueinander auf den Boden gelegte Bänder, insbesondere Stahlbänder od. dgl. eine Unterlage gelegt wird, auf der dann ein Stapel aus den zu transportierenden Gütern aufgebaut wird und schliesslich dieser Stapel sowie die Unterlage durch die Bänder od.
dgl. umschlungen und zusammen-
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werden und darauf als Unterlage eine aus quaderförmigen Baumaterialien bestehende Tragschicht (3) aufgebracht wird, die in einer Richtung mindestens ebensolang, vorteilhaft etwas länger als die parallel zu dieser Richtung liegenden Flächen der einzelnen Güter (1, 7) ist, worauf auf die Tragschichte zumindest unten und an den Stirnseiten des zu bildenden Transportpaketes quaderförmige Güter längsseits unmittelbar neben-bzw. übereinander in zwei Reihen gelegt werden, wobei sich Stirnflächen der Güter der beiden Reihen in einer Ebene berühren, die etwa durch die mittlere Querschnittsebene der Tragschichte verläuft, und schliesslich die parallel zu dieser Querschnittsebene liegenden Bänder (4) um die gestapelten Güter sowie die Tragschichte geschlungen werden.