AT254013B - Maschine zur Herstellung von Dachziegeln aus Beton od. dgl. - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Dachziegeln aus Beton od. dgl.

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AT254013B
AT254013B AT117064A AT117064A AT254013B AT 254013 B AT254013 B AT 254013B AT 117064 A AT117064 A AT 117064A AT 117064 A AT117064 A AT 117064A AT 254013 B AT254013 B AT 254013B
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AT
Austria
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concrete
roof tiles
conveyor belt
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shaped sheets
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Wilhelm Sist
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Wilhelm Sist
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Description


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  Maschine zur Herstellung von Dachziegeln aus Beton od. dgl. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur Herstellung von Dachziegeln aus Beton od. dgl. 



  Bekannte Maschinen zur Herstellung von Dachziegeln aus Beton verwenden entweder einen Drehtisch und besitzen deswegen eine umständliche und einen grossen Platzbedarf aufweisende Konstruktion. Es sind auch Maschinen zur Herstellung von Dachziegeln aus Beton bekannt, die stabile Tragplatten aufweisen, welche Zug um Zug, also schrittweise unter einem Einfülltrichter für Beton hindurchbewegt werden, wobei nach der Füllung von Formen mit Beton diese von den Tragplatten wieder abgenommen und letztere auf entsprechenden Rückführungen wieder zum Einfülltrichter zurückbefördert werden. Diese schrittweise Arbeit ist umständlich und erfordert daher zu viel Bedienungspersonal.

   Schliesslich ist auch eine Maschine zur Herstellung von Dachziegeln aus Beton   od.   dgl. bekannt, bei der unterhalb eines Einfülltrichters für Beton ein Förderband aus Glieder- oder Rollenketten für dünnwandige Formbleche umläuft, das zum Abschluss der Dachziegel senkrecht zum Förderband Querbleche trägt, wobei oberhalb des Förderbandes und hinter dem Einfülltrichter Presswalzen od. dgl. angeordnet sind. 



   Die Erfindung verbessert eine solche Maschine dadurch, dass das Förderband zur Bildung einer Auflagefläche für die Formbleche mit aneinanderstossenden Querleisten belegt ist, die Aussparungen für nach unten vorstehende Teile der Formbleche, z. B. zur Formung von Nasen der Dachziegel, aufweisen. 



   Der Vorteil der Erfindung liegt darin, dass durch die erfindungsgemässe Bildung von Auflageflächen für die Formbleche diese aus sehr dünnem und keine besonderen Festigkeitseigenschaften aufweisendem Material, also somit billig hergestellt und auch mühelos gehandhabt werden können. Ein weiterer Vorteil mit dem gleichen Endeffekt ergibt sich aus der Bildung der Auflagefläche durch aneinanderstossende Querleisten, weil damit die Übergabe der Formbleche auf ein zur Abbeförderung dienendes Förderband allmählich erfolgen kann, d. h. die Formbleche verlieren ihre Unterstützung durch das Förderband der Maschine nur in dem Masse, als sie von dem die Wegbeförderung übernehmenden Förderband eine Unterstützung erhalten. 



   Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen näher erläutert, welche eine beispielsweise Ausführungsform der wesentlichen Teile einer Maschine zur Herstellung von Dachziegeln aus Beton od. dgl. veranschaulichen. Es zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht teilweise im Schnitt undFig. 2 einen Grundriss. 



   An einem Maschinengestell 11 ist ein Förderband gelagert, welches aus Glieder- oder Rollenketten 10 und mit diesen verbundenen Querleisten 1 besteht. Das Förderband läuft über ein Kettenrad 2 und wird von einem Kettenrad 15 angetrieben. Der Antrieb erfolgt von einem Getriebemotor 5 über eine Antriebskette 7. 



   Auf den Querleisten 1 des Förderbandes sind Querbleche 8 befestigt, die einen Abstand gleich der Länge der zu fertigenden Dachziegel voneinander aufweisen. Der obere Rand dieser Querbleche 8 ist der Form der Dachziegel angepasst. Zwischen die Querbleche 8 werden Formbleche 18 aus dünnem Blech eingelegt. Das Einlegen erfolgt vor einem Einfülltrichter 19 für Beton od. dgl., durch den der Beton bei der Hindurchbewegung der Formbleche mittels des Förderbandes eingebracht wird. Eine Vorverdichtung des Betons wird durch ein Einlassblech 20 herbeigeführt und ein Abstreifen überschüssigen Betons erfolgt durch   einAbschneideblech   21, welches hinter dem Einlassblech angeordnet ist.

   Das Ab- 

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 schneideblech 21 ist an   einem Gestänge   22 befestigt und wird so betätigt, dass es knapp vor dem Ende eines Ziegels nach unten bewegt wird und vor dem Beginn des nächsten Ziegels wieder nach oben ange' hoben wird. 



   Hinter dem Abschneideblech ist eine Presswalze 3 angeordnet, die von dem Getriebemotor ! über eine Antriebskette 6 gegebenenfalls über Zwischenräder 13, 14 angetrieben wird. Durch die Presswalze erfolgt eine Verdichtung des in den Formblechen 18 befindlichen Betons und eine entsprechende Profilierung der Oberseite der Dachziegel. 



   Hinter der Presswalze 3 kann ein Pressklotz 12 und hinter diesem zweckmässig in grösserem Abstand einGlättklotz 4 angeordnet werden. Nach Hindurchtritt der Dachziegel unter dem Glättklotz 4 ist die Fertigung beendet und die fertiggestellten Dachziegel werden zusammen mit   denFormblechen   18 über eine Seilförderanlage 23 aus der Maschine abtransportiert und zu einer Trockenanlage gebracht. 



     IndenQuerleisten l desFörderbandessindAussparungen   9 angeordnet, in die Nasen 24 od. dgl. der Formbleche eingreifen, so dass die Formbleche selbst flach auf den Querleisten aufliegen. Durch diese Aussparungen wird auch eine Mitnahme der Formbleche gewährleistet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Maschine zur Herstellung von Dachziegeln aus Beton od. dgl., bei der unterhalb eines Einfülltrichters für Beton ein Förderband aus Glieder- oder Rollenketten für dünnwandige Formbleche umläuft, das zum Abschluss der Dachziegel senkrecht zum Förderband Querbleche trägt, wobei oberhalb des Förderbandes und hinter dem Einfülltrichter Presswalzen od. dgl. angeordnet sind, dadurch gekennzeich- net, dass das Förderband zur Bildung einer Auflagefläche für die Formbleche (18) mit aneinanderstossenden Querleisten (1) belegt ist, die Aussparungen (9) für nach unten vorstehende Teile (24) der Formbleche (18) z. B. zur Formung von Nasen der Dachziegel aufweisen.
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