AT253906B - Verfahren zum Beschichten von Nahrungsmitteln - Google Patents

Verfahren zum Beschichten von Nahrungsmitteln

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AT253906B AT860462A AT860462A AT253906B AT 253906 B AT253906 B AT 253906B AT 860462 A AT860462 A AT 860462A AT 860462 A AT860462 A AT 860462A AT 253906 B AT253906 B AT 253906B
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q19/00Preparations for care of the skin

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Jellies, Jams, And Syrups (AREA)
  • General Preparation And Processing Of Foods (AREA)

Description


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  Verfahren zum Beschichten von Nahrungsmitteln 
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 oder das Gel, von denen jede als Suspension bezeichnet werden kann und die aus der mechanischen Zerkleinerungs-Stufe stammen, zu nehmen und sie mit Wasser soweit zu verdünnen, dass der Aggregatgehalt etwa 1   Gew.-%   oder weniger beträgt, die so erhaltene Suspension mehrere Stunden oder solange stehen zu lassen, bis die Oberschicht ein glattes, opaleszierendes Aussehen zeigt und dann die opaleszierende Schicht   z. B.   durch Dekantieren abzutrennen. Wie gefunden wurde, enthält die opaleszierende Schicht Teilchen mit einer Grösse bis herauf zu   5/l. Um   zu Fraktionen mit kleineren   Teilchengrössen zu gelangen,   kann die opaleszierende Schicht zentrifugiert werden.

   Besonders geeignete Fraktionen sind diejenigen mit einer Teilchengrösse bis herauf zu   2/l, d. h.,   die Fraktionen (1), (2) und (3). Vorzugsweise sollte auch jede Dimension der Teilchen innerhalb des Grössenbereiches liegen, der für jede einzelne Fraktion angegeben wurde ; oder anders ausgedrückt, Fraktion   (1)     z. B.   sollte nur aus Teilchen zusammengesetzt sein, deren sämtliche Dimensionen bis herauf zu   0, 2/l betragen ;   doch sind auch Teilchen, von denen zwei Dimensionen innerhalb dieses Grössenordnungsbereiches liegen, durchaus brauchbar, wie es auch Teilchen sind, von denen nur eine Dimension innerhalb des   Grössenordnungsbereiches   liegt, obwohl sie weniger gut geeignet sind. Diese Betrachtungen gelten auch für die übrigen, oben beschriebenen Fraktionen. 



   Die Filme oder   Überzüge,   die aus den vorstehend angeführten Fraktionen erzeugt werden, sind sämt- 
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 keit ausgezeichnet. Sie können beispielsweise nicht geritzt oder mit dem Fingernagel abgekratzt werden, vielmehr ist für diesen Zweck schon die Anwendung einer Rasierklinge oder einer andern scharfen Klinge erforderlich. Alle Filme sind sichtbar und sie sind durchlässig für gasförmige Stoffe. Im Zusammenhang mit den farblosen oder transparenten Filmen, die aus Teilchen von 1 oder 2 li erzeugt werden, sei darauf hingewiesen, dass die Dispersionen und Gele solcher Teilchen gleichfalls farblos sind. 



   Die Überzüge finden beim Einwickeln oder Verpacken von Nahrungsmitteln technische Anwendung ; sie weisen für diesen Anwendungszweck den einzigartigen Vorteil auf, essbar zu sein. So können z. B. eine gefrorene Masse oder ein Nahrungsmittel in Blockform, wie gefrorener Mais, gefrorene Erbsen, Bohnen oder andere pflanzliche Nahrungsmittel, einen transparenten oder opaken Überzug erhalten, indem man diese in eine wässerige Dispersion oder ein Gel taucht und ein in dieser Weise mit einem Überzug versehener Block kann dann mit andern, in gleicher Weise mit einem Überzug versehenen Blöcken in gemeinsame Behälter verpackt werden, die je Behälter beispielsweise zwei bis sechs Blöcke enthalten.

   Die Anwendung des Überzuges spart die Notwendigkeit und den Kostenaufwand für die Massnahme, jeden Block einzeln in Einwickelpapier oder in eine Folie einzupacken und erspart anderseits dem Kunden die Mühe des Auspackens, da die Blöcke selbst unmittelbar in die Pfanne gegeben und erhitzt werden können, ohne dass der Überzug entfernt zu werden braucht. Die Überzüge können ganz allgemein auf gefrorene pflanzliche Nahrungsmittel aufgebracht werden, aber auch auf gefrorenes Fleisch, auf Speiseeis, auf gefrorene Süsswaren, Butter, Käse u. dgl. m. Die Überzüge aus Kristallit-Aggregaten dienen nicht nur als selbsttragende Verpackungsfolien, sondern sie tragen auch dazu bei, das verpackte Nahrungsmittel durch Herabsetzung seiner Dehydrations-Geschwindigkeit frisch zu halten. In dieser Hinsicht können z. B.

   Nahrungsmittel, wie Hühnerkeulen und   Hühnerbrüste   mit Hilfe derartiger Überzüge verbessert werden. Es wird der Austritt von Feuchtigkeit aus dem Nahrungsmittel in die Atmosphäre verzögert und in ähnlicher Weise wird auch die Feuchtigkeitsaufnahme aus der Atmosphäre gleichfalls herabgesetzt. Als Ergebnis werden die Lagerfähigkeiten der Nahrungsmittel verbessert. 



   Bezüglich ihrer Anwendung als essbare Verpackungsmaterialien sei bemerkt, dass die Kristallit-Aggregate und die aus ihnen hergestellten Überzüge von mildem Geschmack und Geruch sind, u. zw. essbar, aber ohne Nährwert sind, d. h., sie erhöhen nicht die Kalorienzahl der Diät. Darüber hinaus weisen sie eine sehr ansprechende Kauqualität und ein angenehmes Gefühl im Mund auf und ihr Geschmack gleicht sich so sehr dem des verpackten Nahrungsmittels an, dass es von diesem nicht unterscheidbar ist. 



   Gewünschtenfalls können Filme und Überzüge von erhöhter Festigkeit für das Verpacken von Nahrungsmittel dadurch erhalten werden, dass man den wässerigen Dispersionen und Gelen der Aggregate einen oder mehrere Zusatzstoffe zusetzt, die aus üblichen, wasserlöslichen, essbaren, filmbildenden, polymeren Materialien bestehen, wie   z. B.   aus Carboxymethylcellulose, Methylcellulose, Polyvinylalkohol u. dgl. m. Diese Materialien stellen Schutzkolloide dar und jedes einzelne von ihnen ist zur Ausbildung eines kontinuierlichen Films befähigt. Wenn die entstehenden Dispersionen oder Gele zur Beschichtung einer Fläche verwendet werden, so ist der Zusatzstoff in den so gebildeten Überzug einverleibt und dieser weist eine erhöhte Festigkeit auf.

   Wenn auch Filme, die aus den Zusatzstoffen erzeugt sind, fester als jene der Aggregate sind, so neigen sie dazu, zäh und kautschukartig zu sein, und besitzen 

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 aus diesem Grund eine ungeeignete Kauqualität. Durch Anwendung eines Gemisches aus den Aggregaten und den Zusatzstoffen können jedoch Filme erhalten werden, welche die erwünschte Kauqualität der Aggregate und zugleich verbesserte Festigkeits-Eigenschaften aufweisen. Wenn auch die Verhältnisse von Aggregaten zu den Zusatzstoffen variabel sind, so sollten die letztgenannten doch in geringeren Mengen angewendet werden, vorzugsweise in Mengen von 1 bis 30   Gel.-%   der Aggregate in der Dispersion oder dem Gel, und vorzugsweise in Mengen von 1 bis   10%.   



   Die Erfindung soll durch folgende Beispiele näher erläutert werden. 



     Beispiel 1 :   Es wurde eine 5% Dispersion in Wasser von zerkleinerten Cellulose-Kristallit-Aggregaten mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 220 hergestellt. Alle zerkleinerten Aggregate wiesen eine Teilchengrösse von bis zu 2 11 auf. Käsescheiben wurden einzeln in die Dispersion getaucht, wonach die Dispersion trocknen gelassen wurde. Nach erfolgter Trocknung wurden die Käsescheiben aufeinandergelegt und dann aufgestapelt in Cellophan eingehüllt. Nachdem sie ungefähr eine Woche in einem Eiskasten aufbewahrt waren, wurde das Paket geöffnet. Die Käsescheiben konnten leicht getrennt werden, da die aus Cellulose-Kristallit-Aggregaten bestehenden Schichten das Haften einer Scheibe an der andem verhinderten. 



   Beispiel 2 : Gefrorenes, in Scheiben geschnittenes Rindfleisch wurde in eine Dispersion gemäss Beispiel 1 eingetaucht und die Dispersion dann trocknen gelassen. Die Scheiben wurden hierauf aufeinander gestapelt und sodann in einer Aluminiumfolie verpackt. Das Paket wurde in einen Eiskasten eingebracht. Nach einer Woche wurde es herausgenommen und geöffnet ; die Scheiben konnten leicht voneinander getrennt werden. Die aus Cellulose-Kristallit-Aggregaten bestehenden Schichten verhinderten das Haften einer Scheibe an der andern. 



   Beispiel 3 : Ein gefrorener Block aus Erbsen wurde in eine Dispersion eingetaucht, die in Wasser 5   Grew.-%   zerkleinerte Cellulose-Kristallit-Aggregate mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 200 enthielt. Die Dispersion wurde von einer nicht fraktionierten Masse von zerkleinerten Aggregaten gebildet, so dass die Teilchengrösse der Aggregate im Bereiche von weniger als   l u   bis ungefähr 300   11   lag. Nach Entfernung des Blockes aus der Dispersion wurde die Beschichtung trocknen gelassen. Das Eintauchen in die Dispersion und das Trocknen wurde noch zweimal wiederholt, wonach der Block in einem Eiskasten aufbewahrt wurde. Die gebildete Beschichtung verhinderte das Haften des Blockes an andern, im Eiskasten befindlichen Produkten. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zum Beschichten von insbesondere tiefgekühlten Nahrungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, dass man Nahrungsmittel mit einer stabilen, homogenen, kolloidalen, flüssigen Suspension von mechanisch zerkleinerten Aggregaten von Cellulose-Kristalliten überzieht, welche den säureunlöslichen kristallinen Rückstand der Säure-Hydrolyse von Cellulose darstellen und einen auf einen annähernd konstanten Wert eingestellten, durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 15 bis 375 Anhydroglucose-Einheiten aufweisen, wobei der Aggregatgehalt der Suspension bis zu 30   Grew.-%   beträgt, die Aggregate eine Teilchengrösse im Bereich von weniger als   l u   bis zu   300 11 aufweisen   und die Suspension zumindest   0,

   1 Gew.-%   zerkleinerte Aggregate enthält von denen zumindest 1% eine Teilchengrösse von    l u   haben.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Suspension zusätzlich die Essbarkeit und die Struktur der Kristallit-Aggregate nicht wesentlich beeinflussende wasserlösliche, filmbildende, polymere Schutzkolloide in Anteilen enthält, die geringer sind als jener der Kristallit-Aggregate, vorzugsweise in Mengen von 1 bis 30 und insbesondere von 1 bis 10 Gel.-% der Aggregate enthält.
AT860462A 1960-02-23 1960-11-24 Verfahren zum Beschichten von Nahrungsmitteln AT253906B (de)

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