AT251817B - Einbauvollkochgerät für Gas- oder Elektroheizung - Google Patents

Einbauvollkochgerät für Gas- oder Elektroheizung

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AT251817B
AT251817B AT501264A AT501264A AT251817B AT 251817 B AT251817 B AT 251817B AT 501264 A AT501264 A AT 501264A AT 501264 A AT501264 A AT 501264A AT 251817 B AT251817 B AT 251817B
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AT
Austria
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cooking
oven
cooking surface
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manner known
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AT501264A
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Inventor
Fritz Dipl Ing Heiss
Franz Ing Koch
Original Assignee
Tirolia Werke Heiss J & Co Kg
Spezialfabrik Fuer Holz Und Ko
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  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description


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  Einbauvollkochgerät für Gas- oder Elektroheizung 
Die Erfindung betrifft ein Einbauvollkochgerät für Gas- oder Elektroheizung mit   einer Kochfläche   und einem getrennt beheizbaren Backrohr, wobei die wenigstens eine Kochstelle aufweisende Kochfläche um eine horizontale Achse verschwenkbar angeordnet ist und das Backrohr eine eigene, verschwenkbare Backrohrtür aufweist, Bei einem bekannten derartigen Gerät sind der Deckel des Backrohres und die verschwenkbare Kochfläche jedoch an verschiedenen Seitenwänden des Kochgerätgehäuses angeordnet, so dass das Kochgerät von zwei Seiten gut zugänglich sein muss und daher nicht in einen einheitlichen Küchenverbau eingebaut werden kann. 



   Ein anderes bekanntes Kochgerät besitzt ein Backrohr und eine Kochfläche, die um eine horizontale Achse schwenkbar am Gehäuse des Backrohres angeordnet ist und in ihrer hochgeklappten Stellung zugleich zur Beheizung des Backrohres dient, so dass mittels dieses Kochgerätes in nachteiliger und für den allgemeinen Gebrauch unzureichender Weise entweder nur das Backrohr oder nur die Kochfläche benutzt werden kann, wobei während der Benutzung der Kochfläche das Backrohr ausserdem offen ist. 



   Andere bekannte Kochgeräte sind in einen Küchenblock derart eingebaut, dass die unverschwenkbare Kochfläche in einer Ebene mit den Abdeckungen bzw. Arbeits-oder Abstellflächen der benachbarten Bauelemente liegt, wobei das Backrohr unterhalb der Kochfläche angeordnet ist. Dabei liegt die Vorderfront des Kochgerätes mit den Frontwänden der benachbarten Bauelemente in einer Ebene. Die Nach- 
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 stellen schlecht erreichbar sind. 



   Es ist auch bekannt, Kochflächen und Backrohre in getrennten Bauelementen anzuordnen, wobei die Backrohre vorzugsweise in sogenannten Küchensäulen oberhalb der Arbeitsfläche angeordnet sind. Der Nachteil dieser Ausführung besteht darin, dass für das die Kochstellen enthaltende Element und für das Backrohrelement getrennte Zuleitungen erforderlich sind. 



   Weiters ist ein Kochgerät bekannt, bei dem das Backrohr an der Oberseite mit einem Dunstabzugsstutzen verbunden ist. Für Grossküchenanlagen, z. B. Restaurationsküchen, ist es auch bekannt, Wärmeanrichten in Form getrennt beheizbarer Abstellflächen vorzusehen. Ferner ist es für ausschwenkbare Gasbrenner bekannt, die Brenner über ein Gelenkrohr an die Gaszuleitung anzuschliessen. Eine andere bekannte Kochfläche ist doppelwandig ausgeführt und mit einem hohlen Ansatz an einer horizontal angeordneten Schwenkachse gelagert, wobei ein flexibler Schlauch, der zur Gaszuleitung dient, durch den Ansatz und durch eine Öffnung der Rückwand der Kochfläche hindurch in diese eingeführt ist, wobei die Öffnung die Belüftung des Innenraumes der doppelwandigen Kochfläche gestattet.

   Schliesslich ist auch ein Gasherd bekannt, der eine vom hinteren Rand der Kochfläche nach oben erstreckte Spritzwand aufweist, in die ein Abzug für die Verbrennungsgase eingebaut ist, die unter dem oberen Rand der Spritzwand oberhalb einer Arbeitsleuchte nach vorne austreten. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, unter Vermeidung der oben genannten Nachteile ein Einbauvollkochgerät zu schaffen, bei dem eine Zugänglichkeit sowohl des Backrohres als auch der Kochfläche von 

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 derselben Seite des Kochgerätes, eine ohne Schwierigkeit mögliche Einbaubarkeit des Gerätes in einen einheitlichen, glatten Küchenverbau bei guter Zugänglichkeit und eine wahlweise gemeinsame oder getrennte Benutzung des Backrohres und der Kochfläche ohne gegenseitige Behinderung gewährleistet sind. 



  Diese Aufgabe wird bei einem Einbauvollkochgerät der eingangs genannten Art erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Schwenkachse der Kochfläche unterhalb des Backrohres im Abstand vom unteren Rand desselben liegt und   die Backrohrtür   in   ihrer Schliesslage im wesentlichen   parallel zu einer durch dieSchwenkachse der Kochfläche gehenden vertikalen Ebene hinter derselben angeordnet ist, wobei sie bei hochgeklappter Kochfläche durch diese verdeckt ist. 



   Bei der praktischen Ausführung der Erfindung ist es günstig, wenn in der Ebene der in Betriebsstellung befindlichen Kochfläche unter dem Backrohr eine in an sich bekannter Weise allenfalls getrennt beheizbare Abstellfläche mit darüberliegendem Abstellraum vorgesehen ist. Dadurch ist bei sinnvoller Raumausnutzung gewährleistet, dass sich die Kochfläche in der Betriebslage in einem solchen Abstand von dem Backrohr befindet, dass die Tür desselben auch dann ungehindert geöffnet werden kann, wenn auf der Kochfläche Kochgeschirr   od. dgl.   abgestellt ist.

   Vorteilhaft ist ein Teil der verschwenkbaren Kochfläche als unbeheizbare Arbeitsfläche ausgebildet und vorzugsweise mit einem Schneidbrett, insbesondere aus Holz, versehen, so dass Zutaten für auf den einzelnen Kochstellen befindliche Kochgüter unmittelbar neben den Kochstellen vorbereitet werden können. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das Backrohr in an sich bekannter Weise mit einem über ihm angeordneten Dunstabzug versehen und dieser als Haube ausgebildet, die an der Vorderseite des Gerätes über das Backrohr vorragt und zur Absaugung der Kochdünste mit dem Raum oberhalb der Kochfläche in Verbindung steht. Dadurch überragt die Dunstabzugshaube die Vorderfront des Backrohres, so dass der bei Öffnen der Backrohrtür gegebenenfalls austretende Dunst praktisch zur Gänze in die Dunstabzugshaube eintritt und auch das Ansaugen des allfälligen im Betrieb von der Kochfläche aufsteigenden Dunstes erleichtert wird. 



   Weitere Merkmale der Erfindung sind im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispieles erläutert. 



  Fig. l zeigt einen Längsschnitt, Fig. 2 eine   Draufsicht und Fig. 3 eine Vorderansicht eines erfindungsge-   mässen Kochgerätes. Fig. 4 zeigt beispielsweise eine Anordnung des Gerätes in einem Wandverbau. 



   Das Kochgerät weist eine Kochfläche 1 mit beispielsweise vier Kochstellen 2 auf, die um eine horizontale Achse 4 schwenkbar ist. Diese Achse liegt im unteren Teil der Vorderfront des Kochgerätes. Die Fig. 1-3 zeigen die Kochfläche 1 in ihrer horizontalen Betriebslage. In ihrem hochgeklappten Zustand deckt die Kochfläche 1 den grössten Teil der Vorderfront des Kochgerätes ab, wie Fig. 4 zeigt. Die Türanschläge 3 der Kochfläche   l,   die nach einer 90 -Drehung absolut waagrecht liegen muss, sind nach dem Möbeleinbau einstellbar. Die Kochfläche 1 ist im Prinzip wie eine Bratrohrtür gebaut,   d. h.   sie ist gewichtsentlastet. Das Gewicht der Kochfläche 1 und der Kochstellen 2 wird vorzugsweise durch eine Feder aufgefangen, so dass das Öffnen und Schliessen ohne Mühe zu bewerkstelligen ist.

   Der Federdruck sorgt auch dafür, dass die Kochfläche 1 im geschlossenen Zustand sicher arretiert wird. Die beispielsweise elektrischen Zuleitungen zu den einzelnen Kochstellen 2 sind vorzugs-   weise durch eine rohrförmige,   als Schwenkachse 4 dienende Scharnierstange der Kochfläche 1 geführt. Vorzugsweise ist die Kochfläche 1 doppelwandig ausgeführt und zur Belüftung ihres Innenraumes mit Schlitzen 5 versehen, die in der Oberseite der Kochfläche 1 zwischen den Kochstellen 2 und der Schwenkachse 4 angeordnet sind.

   In der Ebene der in Betriebsstellung befindlichen Kochfläche 1 ist hinter der Schwenkachse 4 eine feststehende Abstellfläche 6 mit einem darüber liegenden Abstellraum 7 vorgesehen, Dabei ist es günstig, wenn die Abstellfläche 6 beheizbar ist, so dass sie nicht nur zum Abstellen von Töpfen, Geschirr od. dgl., sondern auch als Tellerwärmer verwendet werden kann. Oberhalb des Abstellraumes 7 ist ein Backrohr 8 angeordnet, das eine Grilleinrichtung mit Motor 9, eine Sichtscheibe 10 sowie Beleuchtung aufweisen kann. Die Backrohrtür 11 ist dabei hinter einer durch die Schwenkachse 4 gehenden Vertikalebene angeordnet, so dass sie ebenso wie der Abstellraum 7 nach Hochklappen der Kochfläche 1 verdeckt ist.

   Im obersten Teil des Kochgerätes ist eine Dunstabzugshaube 12 angeordnet, die mit einem Abzugstutzen 13 zur Abfuhr des 
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 saugt die Koch- und Bratdünste ab ; gegebenenfalls kann in die Dunstabzugshaube ein Lüfter eingebaut sein. Vorteilhaft ist an der Unterseite des über das Backrohr 8 vorragenden Teiles der Dunstabzugshaube 12 eine Leuchte 14 angeordnet, deren Einschaltung vorzugsweise, insbesondere mittels eines Türkontaktes beimHerunterschwenken der Kochfläche   1,   automatisch erfolgt. Dadurch wird die Kochfläche 1 ausgeleuchtet. Die Dunstabzugshaube 12 ist mit einem Wrasenabzug 15 des Backrohres 8 verbunden, so dass ein Back-bzw. Bratbetrieb ohne auftretende Geruchsbelästigungen bzw. Dampfent- 

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 wicklungen gewährleistet ist. 



   Zur Erhöhung des Bedienungskomforts ist es günstig, wenn die Schalter bzw. Regulierungsorgane 16 für die einzelnen Kochstellen 2 und das Backrohr 8 auf einer Blende 17 neben dem Backrohr 8 angeordnet sind und bei hochgeklappter Kochfläche 1 durch diese verdeckt werden. Die Schalter 16 könnten auch an der Vorderfront 18 der Dunstabzugshaube 12 oder auf der Kochfläche 1 angeordnet sein. Zur Steuerung von Koch- oder Backvorgängen ist an der Vorderfront 18 der Dunstabzugshaube 12 eine automatische Schaltuhr 19 angeordnet. Diese könnte selbstverständlich auch den Schaltern bzw. Regulierorganen 16 benachbart angeordnet sein. Zur Vermeidung von Unfällen können für die Zuleitung von Strom bzw.

   Gas zum Kochgerät ein Hauptschalter, beispielsweise ein Türschalter bzw. ein Absperrorgan vorgesehen sein, dessen Betätigung durch die Verschwenkung der Kochfläche 1 bewirkt wird, so dass die Energiezufuhr nur in Betriebslage der Kochfläche freigegeben ist. 



   Fig. 4 zeigt die Anordnung des in den Fig. 1-3 dargestellten Kochgerätes in einem Wandverbau 20 symmetrisch zu einem Kühlschrank 21. Der Sockel 22 des Kochgerätes ruht ebenso wie der Kühlschrank 21 auf der Arbeitsfläche 23 des Unterteiles des Wandverbaues 20, der beispielsweise einen Oberteil 24 aufweisen kann, der auf der oberen Abdeckfläche 25 des Kochgerätes sowie auf dem Kühlschrank 21 aufgesetzt sein kann. 



   Das Kochgerät kann auch direkt in einer Mauernische angeordnet, auf andere Geräte, z. B. einen Kühlschrank, aufgesetzt oder in Möbel, wie Anrichten od. dgl. eingebaut werden. 



   Die Vorteile des erfindungsgemässen Einbauvollkochgerätes bestehen insbesondere   darin, dass   die Kochfläche in Betriebsstellung von drei Seiten zugänglich ist, so dass auch die rückwärtigen Kochstellen leicht erreichbar sind und dass das Backrohr in einer zur Bedienung und Beobachtung zweckmässigen Höhe angeordnet ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :      l.   Einbauvollkochgerät für Gas- oder Elektroheizung mit einer Kochfläche und einem getrennt beheizbaren Backrohr, wobei die wenigstens eine Kochstelle aufweisende Kochfläche um eine horizontale Achse verschwenkbar angeordnet ist und das Backrohr eine eigene, verschwenkbare Backrohrtür aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (4) der Kochfläche   (1)   unterhalb des Backrohres (8) im Abstand vom unteren Rand desselben liegt und die Backrohrtür (11) in ihrer Schliesslage im wesentlichen parallel zu einer durch die Schwenkachse (4)   der Kochfläche (l) gehenden vertikalen Ebene   hinter derselben angeordnet ist, wobei sie bei hochgeklappter Kochfläche   (1)   durch diese verdeckt ist.

Claims (1)

  1. 2. Kochgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ebene der in Betriebsstellung befindlichen Kochfläche (1) unter dem Backrohr (8) eine in an sich bekannter Weise allenfalls getrennt beheizbare Abstellfläche (6) mit darüberliegendem Abstellraum (7) vorgesehen ist.
    3. Kochgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der verschwenkbaren Kochfläche (1) als unbeheizbare Arbeitsfläche ausgebildet und vorzugsweise mit einem Schneidbrett, insbesondere aus Holz, versehen ist.
    4. Kochgerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zu den ein- zelnen Kochstellen (2) der Kochfläche (1) führenden Zuleitungen für die Beheizung derselben in an sich bekannter Weise durch eine in der Schwenkachse (4) liegende, rohrförmig ausgebildete Scharnierstange geführt sind.
    5. Kochgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die in an sich bekannter Weise doppelwandig ausgeführte Kochfläche (1) zur Belüftung ihres Innenraumes mit auf ihrerOberseite zwischen denKochstellen (2) undderSchwenkachse (4) liegendenschlitzen (5) versehen ist.
    6. Kochgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Backrohr (8) in an sich bekannterWeise mit einem über ihmangeordnetenDunstabzug versehen ist und dass der Dunstabzug als Haube (12) ausgebildet ist, die an der Vorderseite des Gerätes über das Backrohr (8) vorragt und zur Absaugung der Kochdünste mit dem Raum oberhalb der Kochfläche (1) in Verbindung steht.
    7. Kochgerät nach Anspruch6, dadurch gekennzeichnet, dassinansichbekannterWeise eine Leuchte (14) vorgesehen ist und dass diese an der Unterseite des über das Backrohr (8) vorragenden Teiles der Dunstabzugshaube (12) angeordnet und, vorzugsweise mittels eines Türkontaktes, beim Herunterschwenken der Kochfläche (1) automatisch einschaltbar ist. <Desc/Clms Page number 4>
    8. Kochgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalter bzw. Regulierorgane (16) für die einzelnen Kochstellen (2) und das Backrohr (8) auf einer Blende (17) neben dem Backrohr (8) angeordnet und bei hochgeklappter Kochfläche (1) durch diese verdeckt sind.
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