AT250480B - Selbstschalter - Google Patents

Selbstschalter

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AT250480B
AT250480B AT858164A AT858164A AT250480B AT 250480 B AT250480 B AT 250480B AT 858164 A AT858164 A AT 858164A AT 858164 A AT858164 A AT 858164A AT 250480 B AT250480 B AT 250480B
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switch
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shaft
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switch according
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Application number
AT858164A
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Licentia Gmbh
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    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/50Manual reset mechanisms which may be also used for manual release
    • H01H71/56Manual reset mechanisms which may be also used for manual release actuated by rotatable knob or wheel
    • HELECTRICITY
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    • H01H11/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches
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    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/02Housings; Casings; Bases; Mountings
    • H01H71/0207Mounting or assembling the different parts of the circuit breaker
    • H01H71/0228Mounting or assembling the different parts of the circuit breaker having provisions for interchangeable or replaceable parts

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  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description


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  Selbstschalter 
Die Erfindung betrifft einen Selbstschalter, vorzugsweise für höhere Schaltleistungen. Bekannte
Selbstschalter sind so aufgebaut, dass die ihn bildenden Elemente, d. s. das Kontaktsystem, eine die be weglichen Kontaktstücke tragende Hauptschalterwelle, Auslöser und ein Antrieb mit Schaltschloss organisch zu einer Einheit zusammengebaut sind. 



   Durch das Schaltschloss und den Antrieb - unter Antrieb ist hier auch eine Welle zu verstehen, in die ein entfernbarer Handgriff einsteckbar ist-ergibt sich, z. B. bei seitlicher Anordnung des Schaltschlosses, eine erhebliche Breitenausdehnung des Gerätes. Das ist z. B. dann ungünstig, wenn ein solcher Schalter in Schaltkammern unterzubringen ist. 



   Hier ist die Tiefe des Gerätes weniger von Belang als die Breite. 



   Es sind bereits Selbstschalter vorgeschlagen worden   (franz.   Patentschrift Nr. 1.286. 450), die wahlweise für Frontantrieb oder für Seitenantrieb bei gleicher Grundausführung des Schalters eingerichtet werden können. Bei diesen Selbstschaltern sind zwischen einem primären Antriebshebel - Griff od. dgl. und dem im Schalter untergebrachten Mechanismus Umlenkgetriebe angeordnet. Auch diese Selbstschalter haben, da ihr Mechanismus zu einer organischen Einheit zusammengestellt ist, einen dadurch bedingten Raumbedarf. 



   Die Erfindung löst die Aufgabe, einen Schalter zu schaffen, der in der Ausführung für frontseitige Betätigung schmal ist und der, wenn es erwünscht ist, z. B. bei Gestängebetätigung, auf besonders einfache Weise in einen seitlich einschaltbaren Schalter umgewandelt werden kann, wobei das Einschalten z. B. durch Handgriff erfolgen kann, oder über Kraftspeicherfedern ein handunabhängiges, schnelles Einschalten ermöglicht wird, oder das Einschalten über   Femantriebselemente   vorgenommen werden kann. Dabei ist noch erstrebt, durch   Femantriebselemente,   z. B. Motor, Einschaltmagnet, Druckluftantrieb usw. die Schalterbreite nicht zu vergrössern. 



   Bei einem Selbstschalter, bei dem sich innerhalb eines Gehäuses das Kontaktsystem mit der Lichtbogenlöscheinrichtung, die Hauptschaltwelle mit den beweglichen Kontaktstücken und die Auslöserwelle befindet, wird dies erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der Antrieb mit dem Schaltschloss eine geschlossene Baueinheit bildet, die als solche den übrigen Bauteilen wahlweise frontseitig oder seitlich zuzuordnen ist. 



   Es entsteht dadurch eine Anbaueinheit, die für Seitenantrieb über einen Mitnehmerhebel unmittelbar oder für Frontantrieb mittelbar mit der Schaltwelle des Gerätes kuppelbar ist und ebenso leicht kuppelbare Wirkglieder zur Auslösung von der Auslösewelle her erhält. 



   Durch die erfindungsgemässe Anordnung wird ausserdem erreicht, dass sowohl seitens der Hersteller als auch des Benutzers nicht zwei Schaltertypen, eine für Front- und eine für Seitenantrieb, auf Lager gelegt werden müssen. Bei gleichem Schaltkörper und gleicher Antriebsanbaueinheit kann der jeweilig benötigte Schaltertyp mit diesen beiden Baukörpern erstellt werden. Der Benutzer der z. B. einen frontseitig betätigbaren Schalter für Gestängebetätigung verwenden will, braucht keine komplizierten Um- 

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 lenkungen zu bauen, sondern den Schalter nur umzumontieren. Im Reparaturfall kann die Antriebsbau- einheit leicht ausgetauscht werden. 



   Ein weiterer Vorteil wird mit jeweils freien Kuppelzapfen an der Seite oder frontseitig erreicht. 



   Haben etwa bei einer Abschaltung aus irgendeinem Grund die Kontakte geschweisst und nicht geöffnet, so lassen sich diese mit Hilfe eines Werkzeuges, das an einem freien Kuppelzapfen, der beispielsweise ein
Vierkant sein kann, angreift, wieder aufreissen, wenn es sich um keine zu schwere Verschweissung han- delt. 



   Ein solches Aufreissen ist bei bekannten Schaltern mit dem Einschaltgriff bei Kraftspeicher-Sprung- schaltwerken für die Einschaltung über den Verklinkungsmechanismus auf einfache Weise nicht mög- lich. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt,   u. zw.   gibt
Fig. 1 die allgemeine Anordnung der Anbaueinheit und der Kuppelglieder, Fig. 2 den Selbstschalter von vorn, bei dem die Antriebsbaueinheit nach Fig. 3 mit dem Schalterkörper verbunden ist und der Mit- nehmer des Antriebes mit auf einen Vierkant aufgesteckten Handhebel gekuppelt ist, Fig. 3 die Anbau-. einheit, Fig. 4 den Schalter mit seitlich angehender Antriebsanbaueinheit, bei der der Antriebshebel di- rekt auf einen vorstehenden Zapfen der Schaltwelle aufgesteckt ist, Fig. 5 das Zusammenwirken von
Auslösern mit der Antriebseinheit wieder. 



   Die vorn oder seitlich   auf derschalterstirnwand   19 oder einer Schalterseitenwand 20 monter- te Antriebs-Anbaueinheit greift mit dem Zapfen 1 des Mitnehmerhebels 2 in den Kupplungshe- bel 3, der auf dem vorstehenden Vierkant 4 (frontseitig) oder 4' (seitlich)   befestigt ist. Ist der  
Kupplungshebel 3 auf Vierkant 4, der in der Schalterstirnwand gelagert ist, befestigt, wird die Bewegung vom Hebel 5, der hinter der Schalterwand liegt, auf den Hebel 6 übertragen, der seinerseits auf der Schaltwelle 7 befestigt ist und die Schaltwelle dreht, die die Kontakthebel bewegt. 



   Ist der Kupplungshebel 3 auf dem Vierkant 4', d. h. der herausstehenden Schaltwelle,   befe"-   stigt, entfällt die Übertragung der Kraft über die Umlenkhebel 5 und 6. Zur Übertragung der Auslösebewegung von den thermischen bzw. magnetischen Auslösern 8 greift beim Frontantrieb die Zun- ge 9 in den Schlitz des Schiebers 11, der eine weitere Ausnehmung 12 besitzt, in die die Auslöseschelle 13, die auf der Auslösewelle 14 befestigt ist, hineinragt. Wird die Auslösewelle 14 von den Auslösern so bewegt, dass der Schieber nach oben geht, erfolgt über weitere Hebel ein Öffnen   der Schlossverklinkung   und die Schaltwelle kann in die Ausschaltstellung zurück. Bei Seitenantrieb greift die Zunge 9 in den Schlitz 10'des Schiebers 11'.

   Ein Zwischenhebel 15 überträgt die Bewegung der Auslösewelle 14 mit Schelle 16 auf den Schieber   11'.   



   Die Antriebseinheit kann Träger für einen punktiert angedeuteten Antriebsmotor 17 sein, der über ein sein Gehäuse enthaltendes Getriebe auf eine Welle der Antriebseinheit wirkt. An Stelle eines Motors kann auch ein anderer   fernbetätigter   Antrieb,   z. B.   ein Einschaltmagnet, ein Druckluftzylinder, u. a. m. verwendet werden. 



   Der Handgriff 18 ist in üblicher Weise in die Antriebseinheit einsteckbar. 



     Das Übersetzungsverhältnis der Hebel 5.   6 ist bei Frontantrieb 1 : 1, so, dass die Verstellung der Schaltwelle bei Frontantrieb und Seitenantrieb bei gleicher Verstellung der Antriebswelle gleich ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Selbstschalter, der für Front- und Seitenantrieb ausrüstbar ist und bei dem sich innerhalb eines Gehäuses das Kontaktsystem mit der Lichtbogenlöscheinrichtung, die Hauptschaltwelle mit den beweglichen Kontaktstücken und die Auslöserwelle befindet, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb mit dem Schaltschloss eine geschlossene Baueinheit bildet, die als solche den übrigen Bauteilen wahlweise frontseitig oder seitlich zuzuordnen ist.

Claims (1)

  1. 2. Selbstschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktsystem mit der Lichtbogenlöscheinrichtung, die Hauptschaltwelle mit den beweglichen Kontaktstücken sowie die Auslöser von Wänden, gegebenenfalls eines Gehäuses, abgedeckt sind, und dass in einer Stirnwand des Schalters ein Drehzapfen gelagert oder in sie einsetzbar ist und dass die Hauptschaltwelle mit einem Zapfen mindestens eine seitliche Wand durchsetzt.
    3. Selbstschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Antrieb und das Schaltschloss enthaltende Baueinheit an die Schalterstirnwand oder an mindestens eine der Seitenwände ansetzbar ist, und dass gegebenenfalls diese Wände zur Aufnahme dieser Baueinheit vorbereitet sind.
    4. Selbstschalter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der den <Desc/Clms Page number 3> Antrieb und das Schaltschloss enthaltenden Baueinheit auch ein Federspannwerk zur sogenannten Schnelleinschaltung enthalten ist.
    5. Selbstschalter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die den Antrieb und das Schaltschloss und gegebenenfalls ein Federspannwerk zur Schnelleinschaltung enthaltende Baueinheit Träger für fernbetätigte Antriebsorgane (Einschaltmotor, Einschaltmagnet, Druckluftantrieb u. a. m.) ist, die über eine zur Antriebseinheit gehörende Welle mit diesem kuppelbar sind.
    6. Selbstschalter nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anbaueinheit der Schaltwelle und der Auslöser über durch Steckkupplung zu verklinkende, kraft- und bzw. oder formschlüssige Mitnehmer verbindbar ist.
    7. Selbstschalter nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass über den jeweils von der Antriebsbaueinheit freien, frontal oder seitlich vortretenden, z. B. als Vierkant ausgebildeten Kuppelzapfen, der Selbstschalter unabhängig von dem Antrieb in die Ausschaltstellung gebracht werden kann.
    8. Selbstschalter nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass Umlenkhebel (5 und 6), die die Schaltwelle betätigen vom frontseitigen Kuppelzapfen ab im Verhältnis 1 : 1 ausgeführt sind, damit sich die gleiche Schenkelbewegung der Schaltwelle für Frontanbau oder Seitenanbau des Antriebes ergibt.
    9. Selbstschalter nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass der Schalter und Antrieb so ausgelegt sind, dass der Einschaltgriff der Antriebsbaueinheit um 900 gedreht werden muss, während die Schaltwelle eine Winkelbewegung von 450 ausführt.
    10. Selbstschalter nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Kupplungshebel der Mitnehmer mit einem kurvenförmigen Langloch versehen ist.
    11. Selbstschalter nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass mit einer von den Auslösern verstellten Auslösewelle ein Schieber gekuppelt ist, der mit einer Aussparung versehen ist, in die ein vom Schaltschloss vorstehender Zapfen eingreift.
AT858164A 1963-10-09 1963-10-08 Selbstschalter AT250480B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1963L0046047 DE1237203B (de) 1963-10-09 1963-10-09 Selbstschalter, vorzugsweise fuer hoehere Schalt-leistungen

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AT250480B true AT250480B (de) 1966-11-10

Family

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AT858164A AT250480B (de) 1963-10-09 1963-10-08 Selbstschalter

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