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Abschaltbare elektrische Steckdose
Im Stammpatent Nr. 238795 ist eine abschaltbare elektrische Steckdose mit Abdeckung, mit einem nach eingeführtem Stecker wahlweise über ein Betätigungsglied bedienbaren Schalter geoffenbart, der bei nicht eingeführtem Stecker durch einen unter Federspannung stehenden und durch den Stecker be- tätigbaren, in den Steckereinführungsraum ragenden Riegel in der Ausschaltstellung verriegelt ist, wo- bei durch den Riegel beim Herausziehen des Steckers der Schalter zwangsweise ausgeschaltet wird, bevor die Kontaktstifte des Steckers aus den Kontaktelementen der Steckdose gezogen sind, wobei ferner der als
Schieber ausgebildete Riegel eine in den Steckereinführungsraum ragende, geschrägte Nase besitzt sowie an seinem andern Ende einen geschrägten,
bei nicht eingeführtem Stecker den Schalter gegen Einschal- ten verriegelnden und unter der Wirkung der Feder den Schalter ausschaltenden Vorsprung aufweist. Beim Stammpatent ist der Riegel unmittelbar mit dem Betätigungsglied oder einem mit diesem bewegungs- schlüssig verbundenen Schalt- oder Zwischenglied gekuppelt.
Die so ausgebildete Anordnung des Schiebers in dem Gehäusedeckel hat den Nachteil, dass das Tropf- wasser, welches zwischen dem Betätigungsglied und dem Gehäusedeckel eindringen kann, über den Schieber bzw. durch die für den Schieber in dem Gehäusedeckel erforderliche Ausnehmung in den Steckdosenraum gelangt, wodurch der Tropfwasserschutz der abschaltbaren Steckdose in Frage gestellt ist.
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gesetzt, hier eine Verbesserung zu schaffen.
Die Erfindung besteht darin, dass der Schieber von der Unterseite in den Gehäusedeckel eingesetzt ist. Nach einem besonderen Ausführungsbeispiel der Erfindung ist es möglich, dass der Schieber mit seiner Nase für eine Betätigung durch den Steckerkörper in den Steckeraufnahmeraum der Steckdose ragt und mit einem Vorsprung unmittelbar mit dem als Kipphebel, Schaltwalze oder Stössel ausgebildeten Schaltglied gekuppelt ist. Ausserdem ist es erfindungsgemäss möglich, dass der Schieber mit einem Vorsprung mittels einem die Abdeckung durchsetzenden Stift oder Bolzen mit dem Betätigungsglied bewegungsschlüssig gekuppelt ist. Schliesslich kann die Erfindung darin bestehen, dass der Schieber für die Aufnahme der Feder in seinem zwischen der Nase und dem Vorsprung liegenden Bereich eine Schauöffnung aufweist.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen in mehrerenAusführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen : Fig. l einen Längsschnitt durch eine abschaltbare Steckdose mit eingeführtem Stecker, wobei der Riegel unmittelbar mit dem Schaltglied des Schalters zusammenwirkt, Fig. 2 einen Längsschnitt gemäss Fig. l, wobei der Stecker so weit zurückgezogen ist, dass der Schalter ausgeschaltet hat, Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine abschaltbare Steckdose mit eingeführtem Stecker, wobei der Riegel mit dem Betätigungsglied des Schalters zusammenwirkt, und Fig. 4 einen Längsschnitt gemäss Fig. 3, wobei der Stecker so weit zurückgezogen ist, dass der Schalter ausgeschaltet hat.
In der Gehäusedose l, welche von dem Gehäusedeckel 2 abgedeckt ist, befindet sich der Sokkel 3. Auf diesem sind die Steckdosenkontaktbüchsen 11 und der Schalter mit seinen mechanischen
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und elektrischen Teilen angeordnet. Das zu dem Schalter gehörige Schaltglied 4 wird von einem von aussen bedienbaren Betätigungsglied 5 bewegt.
Gemäss den Fig. l und 2 ist der zwischen der Steckdose und dem Schalter wirksame, als Schieber ausgebildete Riegel 6, der mit seiner vorderen angeschrägten Nase 6a unter der Wirkung eines Kraftspeichers 7 in denSteckereinführungsraumderSteckdosehineinragt undhier von demStecker 9 während seines Einführens in die Steckdose zurückgedrängt wird, wobei der Schieber 6 mit einem an seinem hinteren Ende angeformten Nocken 6b das Schaltglied 4 des Schalters freigibt, so dass der Schalter eingeschaltet werden kann, von der Unterseite in den Gehäusedeckel 2 eingesetzt. Der Schieber 6 wird in seiner Lage in dem Gehäusedeckel 2 von der Platte 16 sicher gehalten.
Das Schaltglied 4 ist in dem dargestellten Beispiel ein Kipphebel, welchem zum Zusammenwirken mit dem Nok- ken 6b des Schiebers 6 ein besonderer Nocken 4a angeformt ist.
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Schieberindem die Nase 4a des Schaltgliedes 4 auf die Nase 6b des Schiebers 6 stösst. Bei eingeführ- tem Stecker ist die Nase 4a des Schaltgliedes 4 freigegeben, so dass der Schalter eingeschaltet werden kann. Beim Ziehen des Steckers 9 im eingeschalteten Zustand nimmt die Nase 6b des Schiebers 6 die Nase 4a des Schaltgliedes 4 mit und bringt dabei den Schalter in die Ausschaltstellung, bevor die Kontaktstifte 10 die Steckdosenkontaktbüchsen 11 endgültig verlassen haben.
Gemäss den Fig. 3 und 4 wirkt der von der Unterseite in den Gehäusedeckel 2 eingesetzte Schieber 6 mit einem besonderen Stift, Bolzen od. dgl. 17 zusammen, welcher den Gehäusedeckel 2 im Bereich des Betätigungsgliedes 5 des Schalters durchdringt und mit diesem zusammenwirkt. In einem Fenster 6c des Schiebers 6, welches zwischen dem mit dem Stecker 9 zusammenwirkenden Nokken 6a und dem mit dem Stift 17 zusammenwirkenden Nocken 6b des Schiebers 6 angeordnet ist, ist der Kraftspeicher 7 gelagert.
Der Schieber 6 wird an dem Gehäusedeckel 2 von einer Platte 18 sicher gehalten und geführt.
Bei nicht eingeführtem Stecker 9 ragt der Schieber 6 mit seiner vorderen Nase 6a in den Steckereinführungsraum der Steckdose und an seinem hinteren Ende liegt der Stift 17 auf dem Nokken 6b, wodurch die in dem Beispiel als Betätigungsglied ausgebildete Schaltwippe 5 hochgedrückt und der Schalter ausgeschaltet ist. In dieser Stellung kann der Schalter nicht eingeschaltet werden. Nach Einführen des Steckers 9 in die Steckdose wird durch diesen der Schieber 6 zurückgedrängt und der Stift 17 gleitet von dem Nocken 6b ab in eine Mulde, wodurch ein Einschalten des Schalters möglich wird.
Wenn der Stecker 9 im eingeschalteten Zustand aus der Steckdose herausgezogen wird, wird der Schieber 6 mittels des Kraftspeichers 7 in den Steckereinführungsraum der Steckdose zurückgedrängt, wodurch der Stift 17 auf den Nocken 6b aufgleitet und die Schaltwippe hochdrückt, wobei der Schalter ausgeschaltet wird.
Dadurch, dass der Schieber 6 in dem Gehäusedeckel 2 von der Unterseite eingesetzt ist und der Stift 17, welcher zweckmässig einen runden Querschnitt besitzt, unterhalb des Betätigungsorgans 5 des Schalters den Gehäusedeckel 2 in einer Bohrung durchdringt, wobei er in diese mit einer wasserabstossenden Fettschicht eingesetzt ist, kann kein Wasser, welches zwischen dem Betätigungsorgan 5 und dem Gehäusedeckel 2 sich ansammelt, in das Innere der Steckdose eindringen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Abschaltbare elektrische Steckdose mit Abdeckung, mit einem nach eingeführtem Stecker wahlweise über ein Betätigungsglied bedienbarem Schalter, der bei nicht eingeführtem Stecker durch einen unter Federspannung stehenden und durch den Stecker betätigbaren, in den Steckereinführungsraum ragenden Riegel in der Ausschaltstellung verriegelt ist, wobei durch den Riegel beim Herausziehen des Steckers der Schalter zwangsweise ausgeschaltet wird, bevor die Kontaktstifte des Steckers aus den Kontaktelementen der Steckdose gezogen sind, nach Patent Nr.
238795, wobei der Riegel als Schieber ausgebildet ist, der eine in den Steckereinführungsraum ragende, geschrägt Nase besitzt, sowie an seinem andern Ende einen geschrägten, bei nicht eingeführtem Stecker den Schalter gegen Einschalten verriegelnden
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