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Frontverkleidung für Heizkörper
Bei der Ausstattung moderner Wohnungen ergibt sich der Bedarf, auch das Heizgerät dem Gesamt- bild der Zimmereinrichtung anzupassen. Insbesondere besteht der Wunsch, ausser einer glatten und schlich- ten Form des Heizgerätes die hauptsächlich augenfällige Vorderfront desselben der Farbe und der Eigenart der übrigen Einrichtungsgegenstände anzugleichen.
Dieser Wunsch kann jedoch z. B. mit der herkömmlichen Art der bereits bestehenden eisernen Ofen- modelle kaum erfüllt werden, da die Mantelteile dieser Öfen aus emailliertem oder lackiertem Blech oder Gusseisen gefertigt sind und es unmöglich ist, bei Serienfertigung im Einzelnen die Vielzahl der verschiedenen Farbnuancen und Musterungen herzustellen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Frontverkleidung für Heizkörper zu schaffen, deren sichtbare Aussenfläche jederzeit auf einfache Weise auch an Ort und Stelle dem Gesamtbild des Raumes entsprechend durch Auswechslung derselben angepasst werden kann.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die Frontverkleidung aus einem Grundkör- per besteht, vor welchem eine Dekorationsplatte mittels einer die Kanten des Grundkörpers und die Kan- ten der Dekorationsplatte selbst umfassenden, rahmenartigen Einfassung auswechselbar befestigt ist.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen in Fig. l in Ansicht und
Fig. 2 in Draufsicht dargestellt, wobei hier die Frontverkleidung im Querschnitt nach der Linie X - Y der Fig. l erscheint. In den Fig. 3 und 4 sind Details in vergrössertem Massstab dargestellt.
In den Zeichnungen ist mit 1 beispielsweise der Körper eines Ofens für feste Brennstoffe bezeich- net, an welchem mittels Scharniere 2, der Grundkörper 3 der Frontverkleidung angelenkt ist. Es werden hiezu vorzugsweise solche Scharniere bekannter Art verwendet, welche durch Federkraft in der Offen-bzw. Schliessstellung einschnappen. Auf diese Weise braucht an der Frontverkleidung keine Ver- riegelung für die Geschlossenstellung vorgesehen werden. Der Grundkörper 3 ist wannenartig ausge- staltet. Die Ränder desselben bilden einen ringsumlaufenden Flansch 4, welcher von dem Rahmen 5 umfasst wird.
Im gezeichneten Ausführungsbeispiel ist die Vortür und damit auch der Rahmen 5 rechteckig aus- geführt ; eine seiner vier Seitenteile, am zweckmässigsten der untere Teil 6, ist abnehmbar und bei- spielsweise mit Schrauben 7 an den beiden anschliessenden Rahmenteilen 5 befestigt. Bei abge- nommenem Teil 6 des Rahmens 5 kann eine, dem Wunsch des Benutzers entsprechende Dekorations- platte 8 vor dem Grundkörper 3 in den Rahmen 5 eingeschoben werden. Durch in das Innere des
Rahmens 5 eingelegte federnde Mittel, z. B. bügelförmige Blattfedern 9, wird durch die ringsum- laufende Leiste 10 des Rahmens 5 die Innenseite der Dekorationsplatte 8 gegen den Flansch 4 gedrückt.
Nach Wiedereinsetzen des abgenommenen Rahmenteiles 6 ist die Dekorationsplatte 8 mit dem
Grundkörper sicher, jedoch jederzeit auswechselbar verbunden. Diese federnde Einspannung erbringt auch den Vorteil, dass Grundkörper und Dekorationsplatte sich bei Erwärmung voneinander unabhängig dehnen können. Eine oder mehrere am Grundkörper befestigte Leisten 11 sichern auch bei Verwendung von De- korationsplatten geringerer Stärke eine gleichmässige Distanz zwischen dieser und dem Grundkörper 3.
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