AT248615B - Verfahren zur Herstellung von Watte - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Watte

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AT248615B
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Austria
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fleece
wadding
needles
folded
fibers
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AT299861A
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English (en)
Inventor
Hermann Jank
Hellmut Laun
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Verbandstoffabrik Ortmann Dr S
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  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Watte 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 unter dem Nadelbrett 1 durch. In diesem Nadelbrett ist eine grosse Anzahl von Nadeln befestigt. Eine
Ausführungsform einer dieser Nadeln ist in Fig. 2 gezeigt. Diese Nadel muss nicht unbedingt glatt sein, sie kann auch Einkerbungen und bzw. oder hakenförmige Kantenausbildungen aufweisen. Das Nadelbrett wird maschinell in Richtung des Pfeiles 6 dauernd auf-und abbewegt. Bei jeder Abwärtsbewegung durchdringen die Nadeln 2 das Wattevlies 3 und nehmen dabei einzelne Fasern mit. Einige Fasern bleiben an den Nadeln hängen und werden durch das Vorschieben des Vlieses in Richtung des Pfeiles 4 in diese Richtung gelegt. Bei der nächsten Abwärtsbewegung werden diese Fasern in das nächste Nadelloch gestossen und verbleiben dort.

   Diese Fasern sorgen für eine Verfestigung der Watteoberfläche, ohne die Saugfähigkeit oder andere Eigenschaften der Watte zu beeinträchtigen. Durch die Nadelung werden Fasern in zwei Richtungen (gemäss Pfeil 4 und 6) zur Faserverlaufsrichtung senkrecht gelegt und verfestigen damit das Wattevlies ausserordentlich. Der Grad der Verfestigung hängt von der Vorschubgeschwindigkeit, der Anzahl der Nadeln, der Ausbildung der Nadeln und der Häufigkeit der Auf- und Abwärtsbewegung ab und lässt sich in weiten Grenzen regeln. Eine langsame Vorschubgeschwindigkeit, viele Nadeln, Nadeln mitAusnehmungen und eine   grosse Stichgeschwindigkeit   ergeben eine grosse Verfestigung, eine rasche Vorschubgeschwindigkeit, bei weniger und glatten Nadeln und einer kleineren Stichgeschwindigkeit eine geringere. 



   Fig. 3 zeigt ein einfach und Fig. 4 ein zweifach gefalztes Wattevlies. Die gemäss Fig. l genadelte Watte wird dabei so gefaltet, dass die Faltkante 7 paralle zur   Bahnverlaufsrichtung   gemäss Pfeil 4 verläuft. Da dank der durch die Nadelung erzielten Verfestigung das Wattevlies dünn gehalten werden kann, ist auch eine mehrfache Faltung möglich, ohne dass die Faltkanten in der Aussenseite infolge zu grosser Materialstärke oder zu geringer Vliesfestigkeit aufreissen. Entfaltet kann das Vlies jederzeit werden, da infolge der   Oberf1ächenverfestigung   aufeinandergelegte Lagen nicht verfilzen. Die gefalzte Watte kann weiterverarbeitet werden und auch, wie in Fig. 5 gezeigt ist, zur Verpackung der Länge nach zickzackförmig zusammengelegt werden, wobei die Faltkante 8 ausser Berührung mit den aufeinanderliegenden Bandlagen verbleibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Watte, bei welchem ein nach dem Abkämmen auf Karden gebildetes Wattevlies, dessen Fasern quer zur Vliesvorschubrichtung verlaufen, genadelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Wattevlies (3) nach dem Nadeln um zur Vliesvorschubrichtung parallele Faltkanten auf die Hälfte oder weniger der ursprünglichen Breite (Fig. 3, 4) gefalzt wird, worauf das Vlies zur Verpackung vorzugsweise in an sich bekannter Weise der Länge nach zickzackförmig zusammengelegt wird.
AT299861A 1961-04-14 1961-04-14 Verfahren zur Herstellung von Watte AT248615B (de)

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