AT247873B - Verfahren zur Herstellung von neuen Organosiliciumverbindungen mit primäre Hydroxylgruppen enthaltenden organischen Resten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Organosiliciumverbindungen mit primäre Hydroxylgruppen enthaltenden organischen Resten

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AT247873B
AT247873B AT270864A AT270864A AT247873B AT 247873 B AT247873 B AT 247873B AT 270864 A AT270864 A AT 270864A AT 270864 A AT270864 A AT 270864A AT 247873 B AT247873 B AT 247873B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen Organosiliciumverbindungen mit primäre Hydroxylgruppen enthaltenden organischen Resten 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 (HO) cR],aufgebaut, worin R, R', c und b die angegebene Bedeutung haben, a neben 2 oder 3 auch noch 0 oder 1 bedeutet und die Summe von a+b nicht grösser als 3 ist. Werden Siloxanmischpolymerisate als Ausgangs- 
 EMI1.5 
 
 EMI1.6 
 
 EMI1.7 
 

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 pentylreste. 



   Die erfindungsgemässen Anlagerungsreaktionen werden vorteilhaft bei Temperaturen oberhalb von 1000 C durchgeführt, gegebenenfalls in Gegenwart von Lösungsmitteln, die mit den Reaktionsteilnehmern nicht reagieren. Als Lösungsmittel kann beispielsweise Xylol verwendet werden. Als Katalysatoren werden vorzugsweise Platinkatalysatoren eingesetzt, beispielsweise in Form von   Hexachloroplatin- (IV)-säure.   



   Die Mischpolymerisate mit Si-gebundenen Wasserstoffatomen werden nach üblichen Verfahren hergestellt, beispielsweise durch Mischhydrolyse der entsprechenden Chlorsilane. 



   Die nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten Silane und Siloxane sind wertvolle Härtungsmittel für Isocyanatgruppen enthaltende Vorpolymersiate zur Herstellung von elastomeren Polyurethanen. Ausserdem sind sie ausgezeichnete Mittel zur Herstellung von Überzügen. 



     Beispiel l : 244 g 1, 1, 1-Trimethylolpropanmonoallyläther, 0, 5 g   einer 1   gew.-igen   Platin- 
 EMI2.2 
    OSi (CHg) H329, 8   g des Produktes der Formel 
 EMI2.3 
 mit einer Viskosität von 689, 4 cSt/25  C. 



   Beispiel 2 : 100 g Monoallyläther von Pentaerythrit, 0, 3 g einer 1   gew.-igen Platinlosung   (als Chlorplatinsäure) in Dimethylphthalat und 1 g Tierkohle wurden vermischt und auf 1400 C erhitzt. An-   schliessend wurde eine Lösung aus 141, 8 g des Siloxans der Formel H(CH3)2Si[OSi(CH3)2]5 @@OSi(CH3)2H in 74. 7 g Xylol zugegeben und die erhaltene Mischung 24 h auf 140 - 1470 C erhitzt. dann wurde die   Reaktionsmischung durch Erhitzen auf 1830 C/2 mm Hg von   flüchtigen   Bestandteilen befreit.

   Als Rückstand blieben 169, 5 g des Produktes der Formel 
 EMI2.4 
 mit einer Viskosität von   253, 5 cSt/250 C.   
 EMI2.5 
 : 191g 1, 1, 1-Trimethylolpropanmonoallyläther, 0, 3 g einer 1 gew.-loigenlösung (als Chlorplatinsäure) in Dimethylphthalat und 1 g Magnesiumoxyd wurden vermischt und auf   1400 C erhitzt. Dann wurden 67, 1 g des Siloxans der Formel H (CH) SiOSi (CH) H zugegeben und die erhaltene Mischung 24 h auf 139-160  C erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde anschliessend durch Er-   hitzen auf 1840   C/1, 1   mm Hg von flüchtigen Bestandteilen befreit. Als Rückstand blieben 146, 6 g des Produktes der Formel 
 EMI2.6 
 mit einer Viskosität von 4 639 cSt/25  C. 



   Beispiel4 :274,3g1,1,1-Trimethylolpropanmonoallyläther,0,5geiner1Gew.-%igenPlatinlösung (als   Chlorplatinsäure), in   Dimethylphthalat und 1 g Magnesiumoxyd wurden vermischt und auf 

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 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 (CH Produktes der Formel 
 EMI3.3 
 mit einer Viskosität von 4639 cSt/25  C. 



   Beispiel 5 : a) Eine Mischung aus 382 g des Silans der Formel   (C H-) (CH) SiCL,   177 g des Silans der Formel   (CHL) HSiC und 374g   Toluol wurde in 1020 g Wasser, eingetragen und hydrolysiert. Das Hydrolysat wurde dreimal mit Wasser zur Entfernung von überschüssigem Chlorwasserstoff gewaschen, dann 
 EMI3.4 
 
1/2flüchtigen Bestandteilen befreit. Als Rückstand blieb ein flüssiges Mischpolymerisat aus   (C Hg) (CHL) SiO-   und   (C6   HSiO-Einheiten. b) Eine Mischung aus   46,   4 g 1,1,1-Trimethylolpropanmonallyläther, 50g Äthylenglykolmono- äthylätheracetat und 20 Tropfen einer 0, 1 molaren Chlorplatinsäurelösung in Butylacetat wurde auf 1100 C erhitzt.

   Anschliessend wurde eine Mischung aus 100 g des nach 5a) hergestellten Mischpolymerisats und 47, 6 g Äthylenglykolmonoäthylätheracetat langsam gleichmässig innerhalb von etwa 9 min zugegeben. In exothermer Reaktion wurde eine hellbraune, niedrig viskose Lösung erhalten, die ein Mischpolymerisat aus 
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 darstellte. 



   Beispiel 6 : Eine Mischung aus 174 g   1, 1, 1-Trimethylolpropanmonoallyläther und 20 Tropfen   einer 0, Im Chlorplatinsäurelösung in Butylacetat wurde auf 1100 C erhitzt. Dann wurden langsam und gleichmässig innerhalb von etwa 18 min 61 g Phenylmethylsilan zugegeben. Da die Reaktion unter starker Wärmebildung verlief, wurde die Mischung während der Zugabe von aussen gekühlt, damit eine Innentemperatur im Bereich von 120 bis 1300 C nicht überschritten wurde. Es wurde eine graue, niedrig viskose Lösung erhalten, die ein Silan der Formel 
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Beispiel 7 : Eine Mischung aus 104,5 g 1,1,1-Trimethylolpropanmonallyläther und 10 Tropfen einer   0, lm Chlorplatinsäurelösung   in Butylacetat wurde auf 1100 C erhitzt.

   Dann wurden 73, 6 g des Siloxans der Formel (C6H5)(CH3)HSiOSiH(CH3)(C6H5) gleichmässig und langsam innerhalb von etwa 6 min zugegeben. In exothermer Reaktion wurde ein hochviskoses, hellbraunes Produkt der Formel 
 EMI3.7 
 

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 erhalten. 



   Beispiel 8 : Eine Mischung aus 102,4G 1,1,1-Trimethylolpropanmonoallyläther, 201,6g Xylol und 27 Tropfen einer 0,1m Chlorplatinsäurelösung in Butylacetat wurde auf 1100 C erhitzt. Dann wurden   200 geiner Lösung des Mischpolymerisats aus (C H.) (CH) SiO- und (CH3)HSiO-Einheiten im Mol-Verhältnis von etwa 2,25:1 in Xylol(Feststoffgehaltetwa 66%) gleichmässig und langsam innerhalb von 10 min ohne   Erhitzen zugegeben. Die Reaktion verlief exotherm und die Temperatur der Mischung stieg auf etwa 
 EMI4.1 
 Einheiten wurde erhalten. 



   Beispiel 9 : Bei Umsetzung stöchiometrischer Mengen der folgenden Silane und Hydroxyolefinverbindungen nach den in Beispiel 6 oder 7   beschriebenen Verfahren wurden die angegebenen Umsetzungs-   produkte erhalten : 
 EMI4.2 
 
<tb> 
<tb> A. <SEP> Silan- <SEP> (C <SEP> HSi
<tb> Olefin <SEP> - <SEP> (HOCH2)3CCH2OCH2CH=CH2
<tb> Umsetzungsprodukt <SEP> - <SEP> (C6H5)2Si[(CH2)3OCH2C(CH2OH)3]2
<tb> B. <SEP> Silan <SEP> - <SEP> (CH3)2(n <SEP> - <SEP> C3H7)SiH
<tb> Olefin <SEP> - <SEP> (HOCH2CH2CH2)2CHO(CH2)3OCH2CH=CH2
<tb> Umsetzungsprodukt <SEP> - <SEP> (CH3)2(N-C3H7)Si(CH2)3O(CH2)3OCH(CH2CH2CH2OH)2
<tb> C. <SEP> Silan- <SEP> (CH <SEP> Sit
<tb> Olefin <SEP> - <SEP> (HOCH2CH2)3CCH=CH2
<tb> Umsetzungsprodukt <SEP> - <SEP> (CH3)2Si[CH2CH2C(CH2CH2OH)3]2
<tb> 
   Beispiel 10 :

   Bei   Umsetzung   stöchiometrischer   Mengen der folgenden Siloxane und Hydroxyolefinverbindungen nach den in Beispiel 1, 4 oder 7 beschriebenen Verfahren wurden die angegebenen Umsetzungsprodukte erhalten : 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 
<tb> 
<tb> A. <SEP> Siloxan <SEP> - <SEP> H(CH3)2Si[OSi(CH3(CH2CH2CF3)]xOSi(CH3)2H <SEP> x= <SEP> 3
<tb> Olefin <SEP> - <SEP> CH3CH2C <SEP> (CH2OH)2CH2OCH2CH=CH2
<tb> Umsetzungsprodukt <SEP> - <SEP> [CH3CH2C(CH2OH)2CH2O(CH2)3](CH3)2Si[OSi(CH3)(CH2CH2CF3)]xOSi(CH3)2[(CH2)3OCH2C(CH2OH)2CH2CH3]
<tb> B. <SEP> Siloxan <SEP> - <SEP> (CH3)3Si[OSi(CH3)H]qOSi(CH3)3 <SEP> q <SEP> = <SEP> 5
<tb> Olefin <SEP> - <SEP> (HOCH2)3CCH2OCH2CH=CH2
<tb> Umsetzungprodukt <SEP> - <SEP> (CH3)3Si{OSi(CH3)[CH2CH2CH2OCH2C(CH2OH)3]}qOSi(CH3)3
<tb> C.

   <SEP> Siloxan <SEP> - <SEP> H2(CH3)Si[OSi(CH3)2]MOSi(CH3)H2 <SEP> m <SEP> = <SEP> 10 <SEP> 
<tb> Olefin <SEP> - <SEP> (HOCH2CH2)2CHCH2OCH2CH=CH2
<tb> Umsetzungsprodukt <SEP> [ <SEP> (HOCH2CH2)2CHCH2O(CH2)3]2(CH3Si[OSi(CH3)2]mOSi(CH3)[(CH2)3OCH2CH(CH2CH2OH)2]2
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

   Beispiel 11 :   Bei Umsetzung der entsprechenden Mischpolymerisate mit den entsprechenden Hydroxyolefinverbindungen nach dem in Beispiel 5b) beschriebenen Verfahren wurden aus folgenden Einheiten aufgebaute Mischpolymerisate hergestellt : 
 EMI6.1 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. (CHg) [CHgCHPATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von neuen Organosiliciumverbindungen, mit primäre Hydroxylgruppen enthaltenden organischen Resten der allgemeinen Formel [ (HO) cR], worin die OH-Gruppen primär gebunden sind, R drei-oder vierwertige Kohlenwasserstoff-oder Kohlenwasserstoffätherreste bedeutet, die mit dem Si-Atom über eine Si-C-Bindung verknüpft sind, und c für 2 (wenn R dreiwertig ist) bzw. 3 (wenn R vierwertig ist) steht, dadurch gekennzeichnet, dass Organosiliciumverbindungen, welche mindestens ein Siliciumatom aufweisen, das ein oder zwei direkt mit ihm verknüpfte Wasserstoffatome trägt, in Gegenwart von Katalysatoren an, zwei oder drei primäre Hydroxylgruppen aufweisende, olefinische Kohlenwasserstoffe bzw. olefinische Kohlenwasserstoffäther angelagert werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT270864A 1963-04-01 1964-03-27 Verfahren zur Herstellung von neuen Organosiliciumverbindungen mit primäre Hydroxylgruppen enthaltenden organischen Resten AT247873B (de)

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