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Gummischlauch mit federnder Einlage
Gummischläuche mit federnder Einlage sind an sich bekannt. Bei solchen Schläuchen ist es schwierig, als federnde Einlagen wirkende Schraubenfedern mittig, d. h. zentral, bei dem Herstellen im Wandungsbereich zu halten und entsprechende Schläuche herzustellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Mangel mit einfachen Mitteln zu beheben. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch eine drei-oder vieleckige Schraubenfeder gelöst, deren Ecken an dem Aussenmantel des Gummischlauches tangierend anliegen oder deren die Ecken verbindenden Windungsteile den Innenmantel des Gummischlauches berühren. Abändernd können an Stelle einer einzigen Schraubenfeder zwei oder mehrere Schraubenfedem, windungsmässig parallel zueinander verlaufend, vorgesehen sein, deren Steigungswinkel bis zu 900 betragen kann.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Grundzuge dargestellt, u. zw. zeigen Fig. l einen Längsmittelschnitt durch eine mit Flanschen versehene Rohrverbindung, Fig. 2 einen Quer-
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In dem elastischen Gummikörper bzw. -schlauch 1 (Fig. 1-3) ist eine Schraubenfeder 2 eingebettet und einvulkanisiert. Eine jede Windung dieser Schraubenfeder hat im wesentlichen die Form eines Dreieckes bzw. Vielecks mit abgerundeten Ecken 3, wobei die diese Ecken verbindenden Windungsteile 3a als Kreisbögen grösseren Radiuses ausgebildet sind. Bei dem Herstellen der erfindungsgemässen Rohrverbindung liegen die abgerundeten Ecken an dem Umfang der Press- bzw. Vulkanisationsform an, so dass bei der fertigen Rohrverbindung die abgerundeten Ecken punktförmig in der äusseren Mantelfläche der Rohrverbindung liegen.
Die Schraubenfeder 2 kann jedoch auch so gestaltet sein, dass die Windungsteile 3a den Formkern 4 tangieren und die abgerundeten Ecken 3 in der Gummimasse der elastischen Rohrverbindung, also des Schlauches, liegen und diese jedoch nicht durchragen. In diesem Falle liegen die Windungsteile Sa punktförrnig in der inneren Mantelfläche des Schlauches der Rohrverbindung. Die Schraubenfeder 2 kann aus Metall oder Kunststoff, z. B. sogenanntem Delrin, gefertigt sein.
Es können auch zwei oder mehr als zwei Schraubenfedern, ineinander gewunden bzw. in den Windungen parallel zueinander verlaufend, in den Schlauch der Rohrverbindung eingebettet werden. Dadurch kann der steile Steigungswinkel einer einzigen Feder bis fast um 900, also nahe bis an die Waagrechte herabgemindert werden. Die Schraubenfeder kann ungespannt, vorteilhaft jedoch vorgespannt, in die Form gelegt, dort mit Kautschuk umbettet und nachfolgend vulkanisiert werden. Ist eine Schraubenfeder 2 vorgespannt zum Herstellen des Schlauches der Rohrverbindung verwendet worden, so ergibt sich eine grössere Ausziehbarkeit der Rohrverbindungen bzw. des Schlauches derselben.
Ein jeder Flansch 5 der elastischen Rohrverbindung kann eine der Querschnittsform der letzten Gänge des Schraubenfederendes angepasste, in sich geschlossene Nut 6 enthalten, in der dann das jeweilige Ende der Schraubenfeder ruht. Zweckmässiger ist hingegen das Unterteilen eines jeden Flansches 5 in radialer Ebene in zwei Flanschteile 7,8. Der Flanschteil 7 besitzt sodann eine Aussparung, die das jeweilige Ende der Schraubenfeder 2 führend in radialer Richtung umfasst, während
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feder 2 und ebenfalls schon verankertem Flanschteil 7 eingesetzt, dann erfolgt dies so, dass zuerst die Abflachungen des Bundes 11 den Ecken 3 gegenüberliegen.
Darauf wird der Flanschteil 8 um eine halbe Vielecksteilung um seine Achse gedreht, wodurch er mit seinen zylindrischen Teilen die Windungsteile zwischen den Ecken 3 der Feder berührt, diese in die vorgesehene Lage bringt und in dieser hält. Der Flansch 5 bzw. die Flanschteile 7, 8 werden in den Gumm1körper bzw. -schlauch 1 eingebettet und zusammen mit diesem ; vl1e bei "Gummimetall" üblich. vulkanisiert.
Die Ecken 3 der Schraubenfeder 2 können bei allen Windungen 3a in einer Richtung liegen oder aber auch bei aufeinanderfolgenden Windungen zueinander winkelversetzt vorgesehen sein.
Durch die erfindungsgemässe Gestaltung der den Gummischlauch bzw. die elastische Rohrverbindung verstärkenden Feder wird ein idealer Spannungsverlauf und damit eine optimale Verstärkungswirkung erzielt.
Die elastische Rohrverbindung kann natürlich auch ohne Flansche 5,7, 8 an ihren Enden gefertigt werden. In dem dann gegebenen blossen Schlauch 1 aus Naturkautschuk, Synthesekautschuk oder ab- änderndauch Kunststoff, z. B. weichgestelltem Polyvinylchlorid, Mischpolymerisaten des Polyvinylchlorids, oder deren Mischungen, erstreckt sich die oben erwähnte Schraubenfeder 2 durchgehend vom einen zum andern Schlauchende, so dass die Federenden'durch die etwa zu verwendenden nicht gezeigten Schlauchklemmen zum Befestigen auf dem Rohr mit festgehalten werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Gummischlauch mit federnder Einlage, gekennzeichnet durch eine drei-oder vieleckige Schraubenfeder (2), deren Ecken (3) an dem Aussenmantel des Gummischlauches (1) tangierend anliegen oder deren die Ecken verbindenden Windungsteile (3a) den Innenmantel des Gummischlauches berühren.