AT243544B - Einstellbares Schaltwerk für Registrierkassen u. dgl. - Google Patents

Einstellbares Schaltwerk für Registrierkassen u. dgl.

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AT243544B
AT243544B AT416164A AT416164A AT243544B AT 243544 B AT243544 B AT 243544B AT 416164 A AT416164 A AT 416164A AT 416164 A AT416164 A AT 416164A AT 243544 B AT243544 B AT 243544B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
switching
adjustable
eccentric bushing
switching mechanism
arms
Prior art date
Application number
AT416164A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Krahlisch
Horst Paetel
Dietrich Stenner
Original Assignee
Secura Werke Veb
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einstellbares Schaltwerk für Registrierkassen u. dgl. 



   Die Erfindung betrifft ein einstellbares Schaltwerk für Registrierkassen, Buchungs- u. ähnl.   Büroma-   schinen, dessen Schaltarme einen eingegebenen Betrag oder Vorgang abgreifen. 



   Gewöhnlich arbeiten die Schaltarme einer derartigen Maschine über ein Differentialhebelgestänge bzw. Differentialzahnradgetriebe. Bei diesen Antriebsdifferentialen sind auf Grund der hohen Übersetzungsverhältnisse bzw. der Anzahl der Zwischenglieder Übertragungsverluste (vom Antrieb zu den Schaltarmen) nicht zu vermeiden. Diese Übertragungsverluste lassen die Anlage der Schaltarme an die vorgesehenen Funktionspunkte nachdem Schliessen bzw. dem Öffnen des Schaltsystems nicht zu. Die sich hieraus ergebenden Fehlstellungen der Schaltarme werden an die angeschlossenen Registrieraggregate weitergeleitet und führen zu einem fehlerhaften Ablauf der Funktionen. Um die Anlage der Schaltarme an die Funktionspunkte des Schaltsystems zu erreichen, ist ihre gesonderte Einstellung oder Justage notwendig. 



   Die bekannten Schaltsysteme können durch das Herausziehen der auftretenden unterschiedlichen   Übertragungsverluste eine Verkürzung   des theoretisch vorgesehenen Gesamtweges der Schaltarme und eine sich daraus ergebende unterschiedliche Endlage des Abgriffpunktes eines Schaltarmes nicht vermeiden. 



  Durch die Nichteinstellbarkeit der Antriebsgrösse für die Winkelbewegung der Schaltarme ist es erforderlich, den Öffnungswinkel des Schaltsystems über den notwendigen Funktionswinkel hinaus erheblich zu erweitern. Durch die damit erforderliche zusätzliche Einstellung für einen spielfreien Schluss des Schaltsystems (Abgriffstellung) muss ein dementsprechender Wert an den Anlage- und Zwischenelementen der Schaltarme zurückkorrigiert werden. 



   Es hat sich weiterhin gezeigt, dass bei den bekannten Schaltwerken, die ohne eine Feineinstelleinrichtung arbeiten, schon bei der Herstellung der Einzelteile bzw. bei der Montage auf Grund der Übersetzungsverhältnisse und durch die Anzahl der Zwischenglieder erhebliche   Bearbeitungs-bzw. Justa-   geschwierigkeiten auftreten. Eine gleichmässige Endlage der Schaltarme ist durch eine Justage nicht mehr zu erreichen. Aber auch ein Nachstellen am Antrieb der Schaltarme ist bei eventuell eintretenden Hubverlusten ebenfalls nicht möglich. Diese Mängel und Nachteile werden durch die Erfindung behoben. 



   Die Aufgabe der Erfindung ist es, durch eine veränderliche Antriebsgrösse den Schaltarmschluss und   die Schaltarmöffnung durch eine Feineinstelleinrichtung unter Einhaltung   des Formschlusses der Schaltarme in den Funktionsstellungen zu ermöglichen. Erfindungsgemäss wird zu diesem Zweck der bisher als not-   wendig erachtete Formschluss   innerhalb des Antriebssystems zwischen den Laufrollen und der Kurvenscheibe verlassen und dafür der Formschluss zwischen einer Laufrolle und der Kurvenscheibe über Zwischenelemente den Schaltarmen sowie den entsprechenden Funktionspunkten herbeigeführt.

   Es ist somit möglich, die Antriebsgrösse für die Winkelbewegung der Schaltarme einzustellen,   d.      entsprechend   den vorliegenden Übertragungsverlusten die Antriebsgrösse separat für den Schluss und die Öffnung des Schaltwerkes zu verändern, u. zw. mittels einer Stellexzenterbuchse und einer Laufrolle zu einer Kurvenscheibe, so dass die Schaltarme ohne Verlust ihren theoretisch vorgesehenen Gesamtweg durchführen können. 



   Die formschlüssige, gleichmässige Anlage der Schaltarme an die vorgesehenen Funktionspunkte ist in der geschlossenen als auch bei der geöffneten Stellung des Schaltwerkes gegeben. Bei unerwartet eintretenden Antriebsverlusten ist ein Nachstellen (am   Schaltwerk innerhalb   der kompletten Maschine) zur   Erreichung der erforderlichen Antriebsgrösse ohne   weiteres möglich. Die Wahl der erfindungsgemässen Mit- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 rungsbeispiel erläutert den Funktionsablauf und weitere Einzelheiten des   erfindungsgemässen   Schaltwerkes. 



   Es zeigt : Fig. l eine Seitenansicht des geöffneten Schaltwerkes, mit den Schaltarmen in Anlage an 
 EMI2.2 
 me am Tastenholm bzw.   Einstellsegment anliegen (Abgriffstellung) ; Fig.   3 die Feineinstellung des Schaltwerkes in Seitenansicht ; Fig. 4 eine Darstellung der Fig. 3 nach dem Schnitt   A - B.   



   Die Drehung der Welle 1   (Fig. l,   2) erfolgt in Uhrzeigerrichtung um 3600. Die auf der Welle 1 
 EMI2.3 
 getrennt. 



   In Fig. l ist das Schaltwerk mit geöffneten Gliedern dargestellt. Die Laufrolle 4, die unmittelbar   andem   zylindrischen Teil der Kurvenscheibe 2 anliegt, ist für den Öffnungswinkelder Schaltarme 6 ; 7 bestimmend. In der geöffneten Stellung des Schaltwerkes besteht der Formschluss zwischen der Kurvenscheibe 2 und der Laufrolle 4 über die Zwischenelemente 26 ; 10 ; 13 ; 14 ; 15 ; 16   ; 17 ; 18 ;   den Schaltarmen   6 ; 7   und den festen Anschlagachsen 11 ; 12. 



     DieFig. 2 zeigt die Bauelemente   bei geschlossenem   Schaltwerk in Abgriffstellung. wobei die Schalt-   arme   6 ; 7   am Tastenholm 9 bzw. am Einstellsegment 8 anliegen. Die Laufrolle 5, die jetzt unmittelbar an dem zylindrischen Teil der Kurvenscheibe 2 anliegt, ist für den Schlusswinkel der Schaltarme   6 ; 7   in der Abgriffstellung bestimmend. In der geschlossenen Stellung des Schaltwerkes besteht der Formschluss zwischen der Kurvenscheibe 2 und der Laufrolle 5 über die Zwischenelemente   26a ; 3 ; 26 ; 10 ; 13 ; 14 ; 15 ; 16 ; 17 ; 18 ;   sowie den Schaltarmen   6 ; 7   und dem Tastenholm 9 bzw. dem Einstellsegment 8. 



   Durch die Trennung der Laufrollen 4 ; 5 jeweils für die Öffnung der Schaltarme (Fig. l) bzw. ihren Schluss (Fig. 2) wird die Veränderung der Antriebsgrösse möglich, d. h. in diesen beiden Stellungen befindet sich immer nur eine Laufrolle'4 bzw. 5 auf der Bahn der Kurvenscheibe 2, während die andere Laufrolle 4 bzw. 5 sicher von der Bahn der Kurvenscheibe 2 freiliegt. 



   Die Fig. 3 und 4 zeigen in weiteren Ansichten das Prinzip und die Anordnung der Mittel für die Feineinstellung des Schaltwerkes. Mit dem Führungsschieber 3 (Fig. 3 ; 4) ist ein ortsfester Schulterniet 26 verbunden. Darauf ist schwenkbar der doppelarmige Hebel 10 und zweitens die Stellexzenterbuchse 23 mit der Laufrolle 4 bzw. 5 befestigt. An dem grossen Umfang dieser Stellexzenterbuchse 23 ist eine Feinzahnung 25 angebracht, die mit der gleichartigen Feinzahnung 27 des Spannschiebers 21 
 EMI2.4 
 blech 22 wird auf dem Ansatzniet 28 und dem Schulterniet 26 geführt.

   Durch die Druckschraube 19 an dem herausgerissenen Lappen 29 des Führungsschiebers 3 wird der Spannschieber 21 mit seiner Feinzahnung 27 in die Feinzahnung 25 der Stellexzenterbuchse 23 gepresst. Über die Kontermutter 20 sind die Druckschraube 19 und gleichzeitig der Spannschieber 21 sowie die Stellexzenterbuchse 23 in ihrer Lage gesichert. Der Spannschieber 21 umschliesst mit seiner Feinzahnung 27 ungefähr ein Drittel des Umfanges von der Feinzahnung 25 der Stellexzenterbuchse 23. 
 EMI2.5 
 

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Claims (1)

  1. 23 zurückgezogen. Die Stellexzenterbuchse 23 mit der Laufrolle 4 bzw. 5 wirdnunsoweitanden zylindrischen Teil der Kurvenscheibe 2 herangeführt, bis sämtliche Übertragungsverluste aus dem Schaltwerkbis zu den Anlagepunkten. den Anschlagachsen 11 : 12 (Fig. l) bzw. dem Einstellsegment 8 und dem Tastenholm 9 (Fig. 2), herausgezogen sind. Anschliessend wird die Stellexzenterbuchse 23 in EMI2.6 PATENTANSPRÜCHE : 1.
    Einstellbares Schaltwerk für Registrierkassen u. dgl. mit einer Feineinstelleinrichtung für Schalt- EMI2.7 <Desc/Clms Page number 3> derlich, einstellbar und der engste erreichbare Abstand zwischen diesen Laufrollen (4 ; 5) wesentlich grösser als die Gesamthöhe der Kurvenscheibe (2) ist, wobei gleichzeitig der Formschluss der Schaltarme (6;7) in ihren Endlagen, für den Schaltarmschluss (Fig. 2) über den zylindrischen Teil der Kurvenscheibe (2), der EMI3.1 Zwischenelementen (26a ; 3 ; 26 ; 10 ; 13-18) sowiedenSchaltarmen (6 ; 7)13-18) sowie den Schaltarmen (6 ; 7) zu den Funktionspunkten (11. 12) erzielt wird.
    2. Einstellbares Schaltwerk nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass für den Formschluss nur eine Laufrolle (4 bzw. 5) an der Kurvenscheibe (2) anliegt, und für die Schaltarme (6,7) die Anlage an Funktionspunkte (11 ; 12 ; bzw. 8 ; 9) über Zwischenelemente (26 ; 10 ; 13 - 18) bzw. (26a ; 3 ; 26 ; 10 ; 13-18) vorgesehen ist.
    3. Einstellbares Schaltwerk nach den Ansprüchen 1 und2, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufrolle (4 bzw. 5) auf einer Stellexzenterbuchse (23) angeordnet, und die Stellexzenterbuchse (23) seitlich durch ein Sicherungsblech (22) am Spannschieber (21) gehalten ist.
    4. Einstellbares Schaltwerk nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellexzenterbuchse (23) mit einer Feinzahnung (25) versehen ist, die mit einer gleichartigen Feinzahnung (27) des Spannschiebers (21) über eine Druckschraube (19) am Lappen (29) im Eingriff steht. EMI3.2 der Spannschieber (21) über ein Ansatzniet (28) und ein Schulterniet (26) des Führungsschiebers (3) längsbeweglich ist.
AT416164A 1963-10-31 1964-05-12 Einstellbares Schaltwerk für Registrierkassen u. dgl. AT243544B (de)

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