AT243544B - Einstellbares Schaltwerk für Registrierkassen u. dgl. - Google Patents
Einstellbares Schaltwerk für Registrierkassen u. dgl.Info
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Description
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Einstellbares Schaltwerk für Registrierkassen u. dgl.
Die Erfindung betrifft ein einstellbares Schaltwerk für Registrierkassen, Buchungs- u. ähnl. Büroma- schinen, dessen Schaltarme einen eingegebenen Betrag oder Vorgang abgreifen.
Gewöhnlich arbeiten die Schaltarme einer derartigen Maschine über ein Differentialhebelgestänge bzw. Differentialzahnradgetriebe. Bei diesen Antriebsdifferentialen sind auf Grund der hohen Übersetzungsverhältnisse bzw. der Anzahl der Zwischenglieder Übertragungsverluste (vom Antrieb zu den Schaltarmen) nicht zu vermeiden. Diese Übertragungsverluste lassen die Anlage der Schaltarme an die vorgesehenen Funktionspunkte nachdem Schliessen bzw. dem Öffnen des Schaltsystems nicht zu. Die sich hieraus ergebenden Fehlstellungen der Schaltarme werden an die angeschlossenen Registrieraggregate weitergeleitet und führen zu einem fehlerhaften Ablauf der Funktionen. Um die Anlage der Schaltarme an die Funktionspunkte des Schaltsystems zu erreichen, ist ihre gesonderte Einstellung oder Justage notwendig.
Die bekannten Schaltsysteme können durch das Herausziehen der auftretenden unterschiedlichen Übertragungsverluste eine Verkürzung des theoretisch vorgesehenen Gesamtweges der Schaltarme und eine sich daraus ergebende unterschiedliche Endlage des Abgriffpunktes eines Schaltarmes nicht vermeiden.
Durch die Nichteinstellbarkeit der Antriebsgrösse für die Winkelbewegung der Schaltarme ist es erforderlich, den Öffnungswinkel des Schaltsystems über den notwendigen Funktionswinkel hinaus erheblich zu erweitern. Durch die damit erforderliche zusätzliche Einstellung für einen spielfreien Schluss des Schaltsystems (Abgriffstellung) muss ein dementsprechender Wert an den Anlage- und Zwischenelementen der Schaltarme zurückkorrigiert werden.
Es hat sich weiterhin gezeigt, dass bei den bekannten Schaltwerken, die ohne eine Feineinstelleinrichtung arbeiten, schon bei der Herstellung der Einzelteile bzw. bei der Montage auf Grund der Übersetzungsverhältnisse und durch die Anzahl der Zwischenglieder erhebliche Bearbeitungs-bzw. Justa- geschwierigkeiten auftreten. Eine gleichmässige Endlage der Schaltarme ist durch eine Justage nicht mehr zu erreichen. Aber auch ein Nachstellen am Antrieb der Schaltarme ist bei eventuell eintretenden Hubverlusten ebenfalls nicht möglich. Diese Mängel und Nachteile werden durch die Erfindung behoben.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, durch eine veränderliche Antriebsgrösse den Schaltarmschluss und die Schaltarmöffnung durch eine Feineinstelleinrichtung unter Einhaltung des Formschlusses der Schaltarme in den Funktionsstellungen zu ermöglichen. Erfindungsgemäss wird zu diesem Zweck der bisher als not- wendig erachtete Formschluss innerhalb des Antriebssystems zwischen den Laufrollen und der Kurvenscheibe verlassen und dafür der Formschluss zwischen einer Laufrolle und der Kurvenscheibe über Zwischenelemente den Schaltarmen sowie den entsprechenden Funktionspunkten herbeigeführt.
Es ist somit möglich, die Antriebsgrösse für die Winkelbewegung der Schaltarme einzustellen, d. entsprechend den vorliegenden Übertragungsverlusten die Antriebsgrösse separat für den Schluss und die Öffnung des Schaltwerkes zu verändern, u. zw. mittels einer Stellexzenterbuchse und einer Laufrolle zu einer Kurvenscheibe, so dass die Schaltarme ohne Verlust ihren theoretisch vorgesehenen Gesamtweg durchführen können.
Die formschlüssige, gleichmässige Anlage der Schaltarme an die vorgesehenen Funktionspunkte ist in der geschlossenen als auch bei der geöffneten Stellung des Schaltwerkes gegeben. Bei unerwartet eintretenden Antriebsverlusten ist ein Nachstellen (am Schaltwerk innerhalb der kompletten Maschine) zur Erreichung der erforderlichen Antriebsgrösse ohne weiteres möglich. Die Wahl der erfindungsgemässen Mit-
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rungsbeispiel erläutert den Funktionsablauf und weitere Einzelheiten des erfindungsgemässen Schaltwerkes.
Es zeigt : Fig. l eine Seitenansicht des geöffneten Schaltwerkes, mit den Schaltarmen in Anlage an
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me am Tastenholm bzw. Einstellsegment anliegen (Abgriffstellung) ; Fig. 3 die Feineinstellung des Schaltwerkes in Seitenansicht ; Fig. 4 eine Darstellung der Fig. 3 nach dem Schnitt A - B.
Die Drehung der Welle 1 (Fig. l, 2) erfolgt in Uhrzeigerrichtung um 3600. Die auf der Welle 1
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getrennt.
In Fig. l ist das Schaltwerk mit geöffneten Gliedern dargestellt. Die Laufrolle 4, die unmittelbar andem zylindrischen Teil der Kurvenscheibe 2 anliegt, ist für den Öffnungswinkelder Schaltarme 6 ; 7 bestimmend. In der geöffneten Stellung des Schaltwerkes besteht der Formschluss zwischen der Kurvenscheibe 2 und der Laufrolle 4 über die Zwischenelemente 26 ; 10 ; 13 ; 14 ; 15 ; 16 ; 17 ; 18 ; den Schaltarmen 6 ; 7 und den festen Anschlagachsen 11 ; 12.
DieFig. 2 zeigt die Bauelemente bei geschlossenem Schaltwerk in Abgriffstellung. wobei die Schalt- arme 6 ; 7 am Tastenholm 9 bzw. am Einstellsegment 8 anliegen. Die Laufrolle 5, die jetzt unmittelbar an dem zylindrischen Teil der Kurvenscheibe 2 anliegt, ist für den Schlusswinkel der Schaltarme 6 ; 7 in der Abgriffstellung bestimmend. In der geschlossenen Stellung des Schaltwerkes besteht der Formschluss zwischen der Kurvenscheibe 2 und der Laufrolle 5 über die Zwischenelemente 26a ; 3 ; 26 ; 10 ; 13 ; 14 ; 15 ; 16 ; 17 ; 18 ; sowie den Schaltarmen 6 ; 7 und dem Tastenholm 9 bzw. dem Einstellsegment 8.
Durch die Trennung der Laufrollen 4 ; 5 jeweils für die Öffnung der Schaltarme (Fig. l) bzw. ihren Schluss (Fig. 2) wird die Veränderung der Antriebsgrösse möglich, d. h. in diesen beiden Stellungen befindet sich immer nur eine Laufrolle'4 bzw. 5 auf der Bahn der Kurvenscheibe 2, während die andere Laufrolle 4 bzw. 5 sicher von der Bahn der Kurvenscheibe 2 freiliegt.
Die Fig. 3 und 4 zeigen in weiteren Ansichten das Prinzip und die Anordnung der Mittel für die Feineinstellung des Schaltwerkes. Mit dem Führungsschieber 3 (Fig. 3 ; 4) ist ein ortsfester Schulterniet 26 verbunden. Darauf ist schwenkbar der doppelarmige Hebel 10 und zweitens die Stellexzenterbuchse 23 mit der Laufrolle 4 bzw. 5 befestigt. An dem grossen Umfang dieser Stellexzenterbuchse 23 ist eine Feinzahnung 25 angebracht, die mit der gleichartigen Feinzahnung 27 des Spannschiebers 21
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blech 22 wird auf dem Ansatzniet 28 und dem Schulterniet 26 geführt.
Durch die Druckschraube 19 an dem herausgerissenen Lappen 29 des Führungsschiebers 3 wird der Spannschieber 21 mit seiner Feinzahnung 27 in die Feinzahnung 25 der Stellexzenterbuchse 23 gepresst. Über die Kontermutter 20 sind die Druckschraube 19 und gleichzeitig der Spannschieber 21 sowie die Stellexzenterbuchse 23 in ihrer Lage gesichert. Der Spannschieber 21 umschliesst mit seiner Feinzahnung 27 ungefähr ein Drittel des Umfanges von der Feinzahnung 25 der Stellexzenterbuchse 23.
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Claims (1)
- 23 zurückgezogen. Die Stellexzenterbuchse 23 mit der Laufrolle 4 bzw. 5 wirdnunsoweitanden zylindrischen Teil der Kurvenscheibe 2 herangeführt, bis sämtliche Übertragungsverluste aus dem Schaltwerkbis zu den Anlagepunkten. den Anschlagachsen 11 : 12 (Fig. l) bzw. dem Einstellsegment 8 und dem Tastenholm 9 (Fig. 2), herausgezogen sind. Anschliessend wird die Stellexzenterbuchse 23 in EMI2.6 PATENTANSPRÜCHE : 1.Einstellbares Schaltwerk für Registrierkassen u. dgl. mit einer Feineinstelleinrichtung für Schalt- EMI2.7 <Desc/Clms Page number 3> derlich, einstellbar und der engste erreichbare Abstand zwischen diesen Laufrollen (4 ; 5) wesentlich grösser als die Gesamthöhe der Kurvenscheibe (2) ist, wobei gleichzeitig der Formschluss der Schaltarme (6;7) in ihren Endlagen, für den Schaltarmschluss (Fig. 2) über den zylindrischen Teil der Kurvenscheibe (2), der EMI3.1 Zwischenelementen (26a ; 3 ; 26 ; 10 ; 13-18) sowiedenSchaltarmen (6 ; 7)13-18) sowie den Schaltarmen (6 ; 7) zu den Funktionspunkten (11. 12) erzielt wird.2. Einstellbares Schaltwerk nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass für den Formschluss nur eine Laufrolle (4 bzw. 5) an der Kurvenscheibe (2) anliegt, und für die Schaltarme (6,7) die Anlage an Funktionspunkte (11 ; 12 ; bzw. 8 ; 9) über Zwischenelemente (26 ; 10 ; 13 - 18) bzw. (26a ; 3 ; 26 ; 10 ; 13-18) vorgesehen ist.3. Einstellbares Schaltwerk nach den Ansprüchen 1 und2, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufrolle (4 bzw. 5) auf einer Stellexzenterbuchse (23) angeordnet, und die Stellexzenterbuchse (23) seitlich durch ein Sicherungsblech (22) am Spannschieber (21) gehalten ist.4. Einstellbares Schaltwerk nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellexzenterbuchse (23) mit einer Feinzahnung (25) versehen ist, die mit einer gleichartigen Feinzahnung (27) des Spannschiebers (21) über eine Druckschraube (19) am Lappen (29) im Eingriff steht. EMI3.2 der Spannschieber (21) über ein Ansatzniet (28) und ein Schulterniet (26) des Führungsschiebers (3) längsbeweglich ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA0101251 | 1963-10-31 |
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ID=6951458
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1964
- 1964-05-12 AT AT416164A patent/AT243544B/de active
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