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während die untere Hülse 7d in die Lücken der Scheiben 6'eingreift. Beide Hüben sind mit Flanschen 7c vorsehen, welche auf den Scheiben 6 und 6a ruhen können. Die Muffen 7 und 7d sind mit durchlochten Ösen 7e bezw. 7t (Fig. 1) versehen und durch Gelenke 7h bezw. 71 in der aus Fig. 6 ersichtlichen Weise miteinander verbunden, so dass sämtliche Werkstückhalter eine endlose Kette bilden, welche zwischen den Scheiben 6 und 6a der Wellen 2 und 5 umläuft. Durch die Muffen 7 und 74 greift eine Hülse 8. Das Futter 8b ist mit der Hülse 8 auf Drehung gekuppelt, aber in der Längsrichtung derselben verschiebbar.
In der gesenkten Lage sind die oberen Enden der Futter offen und können dann einen Knopfkörper aufnehmen, während sie in der angehobenen Lage sich schliessen und den Knopfkörper festhalten. Eine schräge Bahn 9 (Fig. 1 und 2) hebt in bekannter Weise die Futter an, solange die Bearbeitung der Knopfkörper dauert und lässt die Futter erst in dem Zeitpunkt niederfallen, in welchem ein anderer Knopfkörper von denselben aufgenommen werden soll. Das Entfernen der Knopfkörper erfolgt an derjenigen Stelle Da (Fig. 2) der Bähn 9, welche zwischen den Werkzeugen zur Oberflächenbearbeitung und Zentrierung und den Bohrwerkzeugen liegt.
Auf der Welle 2 sitzt oberhalb der Scheibe 6 der Träger für die die Oberflächenbearbeitung besorgenden Werkzeuge, welcher aus einer Scheibe 10 mit Nabe 10a (Fig. 10,
12, 14) besteht. Auf der Scheibe 10 sitzt eine Anzahl Hülsen lob. Jede dieser Hülsen umschliesst einen Werkzeughalter 11 mit je einem zentral angeordneten Werkzeug 11110. Der Werkzeughalter 11 trägt ein Gewicht 11\ welches das Werkzeug nachgiebig auf das Werk- stück aufpresst. Die Werkzeuge 11a können aus dem Halter mehr oder weniger herausragen und lassen sich mit Hilfe der Schraube 11c (Fig. 10) einstellen.
Sie stimmen mit der
Lage der Futter in bezug auf die Scheiben 6 und 6a überein und bearbeiten die Knopf- körper nahezu während einer halben Umdrehung der Welle ; 2. Dies genügt, um ein ordnungsmässiges Bearbeiten der Knopfoberfläche und ein Zentrieren der Knopfkörper zu bewirken.
Auf der Welle 5 (Fig. 9) ist über der Scheibe 6 ein Scheibenlì : örpor 14 befestigt, welcher einen Zylinder 14a trägt, an welchem die Bohrspindolhalter 15 befestigt sind. Der Zylinder 14a rotiert gemeinsam mit der Scheibe 14, lässt aber in der Richtung seines Umfanges eine gewisse Verstellbarkeit zu, zu welchem Zwecke Schrauben 14b (Fig. 13) vorgesehen sind, die durch nach abwärts gerichtete Zungen 14c des Zylinders 140. greifen
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Bohrer gleichzeitig zu verstellen, um zu bewirken, dass die Knopfkörper in verschiedener Entfernung von ihrem Mittelpunkt durchlocht werden. Am Zylinder 14a sind die Spindelhalter 15 befestigt, welche oben und unten Muffen 15a und 16b zur Führung der mit Rollen 16a versehenen Spindeln 16 aufweisen.
Diese Rollen haben mit den Spindeln eine solche Verbindung, dass die letzteren in den Rollen auf und nieder gleiten können. Die Spindeln werden durch Federn 16b, welche zwischen den Scheiben 160 und den Rollen liegen, nach aufwärts gedrückt. Die Rollen ruhen auf den unteren Lagern 15b der Spindelhalter. Die oberen Enden der Spindeln 16 ragen aus den Muffen 158. heraus und liegen gegen die Unterseite einer Platte 17 (Fig. 11) an, deren schräg verlaufende Bahnen um in dem festen Ring 170. gelagerte Bolzen drehbar sind. Der letztere wird von einer Nabe 17b (Fig. 9) getragen, welche die Welle 5 lose umgibt und durch eine Feder 170, die zwischen der Nabe 17b und der Nabe der Scheibe 14 in der aus Fig. 9 ersichtlichen Weise angeordnet ist, nach aufwärts gedrückt.
Die freien Enden der Führungsbahnen der Platte 17 können mit Hilfe von Schrauben 17d verstellt werden ; auch der Ring lis. lässt sich in senkrechter Richtung mit Hilfe des durch das Gestell greifenden Bolzens 178 (Fig. 1 bis 3) vertikal einstellen.
Die Bohrer oder sonstigen Lochwerkzeuge 160 sitzen an den unteren Enden der
Spindeln 16 und durchlochen die Knopfkörper, während sie gemeinsam mit den Futtern um die Welle 5 wandern. Um die Bohrer 1611 an ihren Spindeln sämtlich in gleicher Höhe
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spindeln schwingen, um die Spindeln während der Befestigung der Bohrer darauf ruhen zu lassen. Die Bohrerspitzen werden dadurch sämtlich in der gleichen Ebene festgelegt. Gewöhnlich werden die Bohrspindoln 16 durch Federn 16b in gehobener Lage gehalten, so
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wirkt mehrmals auf je einen Knopfkörper ein.
Die Bohrer werden zunächst so eingestellt, dass sie die Knopfkörper zentral durchlochen würden, worauf sie durch eine geringe Verdrehung des Zylinders 14a auf der Scheibe 14 eine soiche Lage erhalten, dass sie in geringerer oder grösserer Entfernung vom Mittelpunkt auf die Knopfkörper einwirken können.
Um die Spindeln in Drohung zu versetzen, wird ein Riemen 18 verwendet, der über
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einer vertikalen Welle 18b erhält, die parallel zu den Wellen 2 und 5 liegt und in Lagern dos Hauptgestelles ruht (Fig. 2 und 7). Die Welle 18b wird von einem Kegelrad 180 (Fig. 5) angetrieben, welches mit einem Kegelrad 4c der Welle 4 in Eingriff steht.
Damit jeder Bohrer auf dem gemeinsam mit ihm um die Wolle 5 wandernden Knopfkörper eine bestimmte Anzahl Löcher an den gewünschten Stellen hervorruft, ist es er- forderlich, die Futter nach jeder Lochung um ein bestimmtes Stück zu drehen. Sollen beispielsweise vier Löcher in jeden Knopf gebohrt werden, dann worden auch vier schräge Bahnen an der Platte 17 angeordnet und die Futter nach der Bohrung eines Loches um eine Vierteldrehung verstellt, was in folgender Weise geschieht :
Sobald die Futter die Scheiben 6, 6a der Welle 5 erreichen, kommt eine der geraden Seiten der viereckigen Blöcke 8@ der Futtorhalter (Fig. 9 und 15) in Berührung mit der Innenkante einer kurvenförmigen Führungsbahn 20 (Fig. 6), welche die Drehung der Futter während der Bearbeitung der Werkstücke gewöhnlich verhindert. Um die Kanten des viereckigen Teiles
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die Kante eines der Bahn sich näherndes Blockes so droht, dass eine flache Seite desselben ohne Stoss gegen die Innenkante der Führungsbahn zu liegen kommt. In entsprechendem Abstande sind Stifte 21 an der Führungsbahn vorgesehen, welche mit Kerben der Futterkörper in Eingriff kommen und so eine teilweise Drehung der Futter bewirken.
An der Innenkante der Führungsbahn 20 sind Aussparungen 22 vor-
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jeder Stift die Blöcke um je eine Vierteldrehung verstellt, so wird bei jedem Niedersteigen der Bohrer auch je ein Loch in die Knopfkörper an verschiedenen Stellen gebohrt. Sollon zwei Löcher in die Knöpfe gebohrt werden, dann wird die 7. woite und vierte Führungsbahn der Platte 17 entfernt, so dass die Bohrer nur zweimal auf joden Knopfkörper einwirken können.
Während die Futter die Scheiben 6 und 6" der Welle 2 passieren, werden sie auch um ihre eigene Achse in Drehung versetzt. Zu diesem Zwecke ist ein Riemen 19 vorgesehen, der von einer Scheibe 19a der Wolle 18b angetrieben wird. Dieser Riemen läuft über eine FÜhrungsrolle 19b (Fig. 3 und 6), hierauf über die Futterrollen, welche sich aussen um die Welle 2 befinden, um nach Passieren einer Scheibe 190 zur Scheibe Jfss zurückzukehren. Die Scheibe 193 sitzt auf einer Welle 19f (Fig. 2,3 und 6), welche von einem Arm 19g verstellbar getragen wird. Letzterer ist an einer Säule 1h des Hauptgestelles senkrecht einstellbar.
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