AT241927B - Abdichtung für Muffenrohrverbindungen - Google Patents

Abdichtung für Muffenrohrverbindungen

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AT241927B
AT241927B AT845663A AT845663A AT241927B AT 241927 B AT241927 B AT 241927B AT 845663 A AT845663 A AT 845663A AT 845663 A AT845663 A AT 845663A AT 241927 B AT241927 B AT 241927B
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Austria
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sealing
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AT845663A
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English (en)
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Friedrich Ing Oestreicher
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Friedrich Ing Oestreicher
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Abdichtung für Muffenrohrverbindungen 
Die Erfindung bezieht sich auf   eine Abdichtung für Muffenrohrverbindungen   mit einem Dichtungsring, der ein Grundprofil mitL-förmigemQuerschnitt besitzt, dessen einer Schenkel am Umfang und dessen anderer Schenkel an der Stirnfläche des Einschubrohres anliegt, wobei vom Knickpunkt des L-förmigen Querschnittes eine mit der Muffe zusammenwirkende Dichtlippe absteht und der vom Dichtungsring nicht eingenommene Raum zwischen Muffe und Einschubrohr mit Vergussmasse ausgefüllt ist. 



   Bei bekannten Muffenrohrverbindungen dieser Art ist die Dichtlippe so ausgebildet, dass sie im un-   verformten Zustande desDichtringes   mit dem   am Umfange des Einschubrohres anliegenden Schenkel   einen Winkel einschliesst, der kleiner als 900 ist. Überdies ist an der Dichtlippe noch ein im Winkel zu dieser stehender Steg angeschlossen, der sich beim Zusammenbau mit seinem freien Ende an den Umfangsschenkel anlegt. Bei dieser bekannten Anordnung wird daher ein grosserTeil des zwischen Einschubrohr und Muffe befindlichen Ringraumes von   dem Dichtungsring eingenommen, so dass für die Vergussmasse   nur mehrwenig Platz verbleibt.

   Es hat sich nun gezeigt, dass derartige Abdichtungen nach relativ kurzer Zeit undicht wurden, weil der Dichtungsring allein die Dichtwirkung nicht übernehmen konnte und die zu wenig tief eingebrachte Vergussmasse schon bei nur leichten Bewegungen der Rohrleitung abbröckelte. 



   Bei einer andern bekannten Abdichtung ist die Dichtlippe als Verlängerung des an der Endfläche des Einschubrohres anliegenden Schenkels ausgebildet, so dass im unverformten Zustande des Dichtungsringes dieser Schenkel und die Dichtlippe in einer Ebene liegt. Da der Aussendurchmesser der Dichtlippe jedoch wesentlich grösser als der Innendurchmesser der Muffe ist, wird die Dichtlippe beim Einschieben in die Muffe stark nach hinten umgebogen, so dass schliesslich im wesentlichen eine Form wie bei der zuvor beschriebenen Abdichtung entsteht. Auch hier kann daher nur ein verhältnismässig kleiner Raum mit Vergussmasse ausgegossen werden, weil der übrige Raum von dem Dichtungsring ausgefüllt wird. 



   Die Erfindung geht von   der Erkenntnis aus, dass dem Dichtungsring   nur die Aufgabe zukommt, das Eindringen von Vergussmasse in die Rohre zu vermeiden, wogegen die Abdichtung nach aussen Aufgabe der Vergussmasse ist. Um nun einerseits das Eindringen von Vergussmasse wirkungsvoll zu verhindern, anderseits den Raum für die Vergussmasse bei gleichbleibender Muffenlänge möglichst gross zu halten, wird erfindungsgemäss bei einer Abdichtung der oben genannten Art vorgeschlagen, dass die Dichtlippe in unverformtem Zustande zumindest mit ihrem Endbereich teilweise gegen den Muffengrund hin über die Ebene vorragt, in der der an der Stirnfläche des Einsteckrohres anliegende Schenkel liegt. 



   Durch die erfindungsgemässe Massnahme wird erreicht, dass die Dichtlippe beim Einschieben vorerst mit der Stirnfläche der Muffe in Berührung kommt und die Dichtung gegen das Eindringen von Vergussmasse daher auch an   der Stirnfläche   und nicht wie bisher an   der Umfangsfläche der Muffe erfolgt. Dadurch   wird einerseits die Dichtung durch den Dichtungsring verbessert, weil an einer ebenen Fläche besser gedichtet werden kann als an einer runden, anderseits wird mehr Raum für die Vergussmasse freigehalten, so dass dieser ein wesentlich besserer Halt gegeben wird. 



   Es sind zwar schon Dichtungen bekanntgeworden, bei denen wulstartige Verstärkungen über die Ebene des zugehörigen Schenkels des Dichtungsringes vorragen. Die dabei verwendeten Dichtungsringe sind etwa Z-förmig ausgebildet, wobei durch je eine an den senkrecht zur Rohrachse stehenden Schenkeln vorgesehene wulstartige Verdickung eine Labyrinthdichtung geschaffen werden soll. Diese Wülste können jedoch nicht verhindern, dass die Vergussmasse in das Rohrinnere gelangt, vielmehr ist dies zufolge der Z-förmigen Gestaltung hinter den Ringwülsten möglich. 



   Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind nachstehend an Hand zweier in den Zeichnungen 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Dabei ist in den   Fig. 1   und 4 jeweils ein Dichtungsring in perspektivischer Ansicht, in den Fig. 2 und 5 die Abdichtung in teilweise zusammengeschobenem Zustand der Rohre sowie in den Fig. 3 und 6 die Abdichtung nach dem Vergiessen mit Vergussmasse dargestellt. 



   Der in den Fig.   1 - 3   gezeigte Dichtungsring besitzt ein aus zwei Schenkeln 1 und 2 bestehendes L-förmiges Grundprofil. Von dem Grundprofil steht eine Dichtlippe 3 so ab, dass sie über den Schenkel 2 vorragt und der die Dichtlippe 3 bildende Steg einen Kegelstumpf bildet. Der Dichtungsring wird mit seinem Schenkel 1 über das Einschubrohr 4 geschoben, so dass der Schenkel 1 am Umfang und der Schenkel 2 an der planen Endfläche des Rohres 4 anliegt (Fig. 2). Wird dann die Muffe 5   über das mit dem Dichtungsring versehene Rohr   4   geschoben, presst sich die Dichtlippe   3 gegen die obere Endfläche 6 der Muffe 5.

   Da der Aussendurchmesser der Dichtlippe auch im zusammengepressten Zustande kleiner als der Innendurchmesser der Muffe bleibt (Fig. 3), die Dichtlippe daher nicht nach hinten umgebogen wird, steht nunmehr der gesamte Ringraum zwischen Einschubrohr 4 und Muffe 5 für die Vergussmasse 7 zur Verfügung. Zufolge des Anliegens der Lippe 3 an der Fläche 6   kann jedoch die Vergussmasse   7 nicht in das Rohrinnere gelangen, u. zw. auch nicht bei unsachgemässer Behandlung, weil beim Einbringen der Masse 7 die Lippe 3 noch stärker an die Fläche 6 angepresst wird. Im Gegensatz dazu kommt es bei den bekannten Dichtungsringen mit nach hinten zu verlaufenden Lippen vor, dass an einer Stelle die Lippe nicht genau an der Muffe anliegt und dort dann von der Vergussmasse weggedrückt wird, so dass die Masse in das Rohrinnere eindringen kann. 



   Insbesondere bei relativ kleinem Aussendurchmesser der Dichtlippe 3 übt diese keine Zentrierwirkung aus, so dass es sich zweckmässig erweist, am Dichtungsring Verstärkungen 8 anzuordnen, die die Zentrierung übernehmen. Wird, wie im Beispiel dargestellt ist, eine solche Verstärkung angeordnet, wird die Verbindung so gelegt, dass   diese Verstärkung   unten zu liegen kommt ; es ist jedoch auch möglich, mehrere solcher Verstärkungen anzuordnen. 



   Es ist zwar bei den zuvor beschriebenen Dichtungsringen schon bekannt, Verstärkungen an der Dichtung vorzusehen, jedoch erweist sich die Anordnung der an sich bekannten Verstärkungen bei einer erfindungsgemäss ausgebildeten Dichtung besonders zweckmässig, eben weil die Dichtlippe keinerlei Zentrierwirkung ausübt, dadurch allerdings auch nicht einseitig belastet werden kann. 



   Bei der Ausführungsform nach den Fig.   4-6   besteht der Dichtungsring wieder aus einem zwei Schenkel 11, 12 aufweisenden L-förmigen Grundprofil. Die Dichtlippe 20 ist in diesem Fall mit einer   wulstförmigen Verdickung   21 versehen, wobei diese Verdickung teilweise über den Schenkel 12 hinausragt.   Beim Zusammenschieben der Rohre wird daher auch hier die Dichtlippe mit der Fläche 6   der Muffe 5 zusammenwirken und dabei der gesamte Raum zwischen Rohr 4 und Muffe 5 für die Vergussmasse 7 freigehalten. 



   Selbstverständlich sind im Rahmen der Erfindung noch zahlreiche Abänderungen möglich, so könnte z. B. auch die in Fig.   1 gezeigteDichtlippe   an ihrem freien Ende mit einer wulstförmigen Verdickung versehen sein oder der Durchmesser der Dichtlippe im zusammengepressten Zustande könnte etwas grösser als der Innendurchmesser der Muffe gewählt werden, so dass sich die Dichtlippe am äussersten Ende der Flä-   che   6 abstützt und kreisbogenförmig nach innen wölbt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Abdichtung für Muffenrohrverbindungen mit einem Dichtungsring, der ein Grundprofil mit L-förmigemQuerschnitt besitzt, dessen einer Schenkel am Umfang und dessen anderer Schenkel an der Stirnfläche des Einschubrohres anliegt, wobei vom Knickpunkt des L-förmigen Querschnittes eine mit der Muffe zusammenwirkende Dichtlippe absteht und der vom Dichtungsring nicht eingenommene Raum zwischen   Muffe undEinschubrohr mitVergussmasse ausgefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, dassdieDicht-    lippe in unverformtem Zustande zumindest mit ihrem Endbereich teilweise gegen den Muffengrund hin über die Ebene vorragt, in der der an der Stirnfläche des Einsteckrohres anliegende Schenkel liegt. 



   2. Abdichtung   nachAnspruch l, dadurch gekennzeichnet,   dass die Dichtlippe einen gegen den Muffengrund sich öffnenden Kegel bildet.

Claims (1)

  1. 3. Abdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtlippe in ihrem Endbereich einen an sich bekannten Ringwulst aufweist.
    4. Abdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Durchmesser der Lippe in an sich bekannter Weise kleiner als der Innendurchmesser der Muffe ist. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 am Umfang des Einschubrohres anliegenden Schenkel des Dichtringes in an sich bekannter Weise nockenartige Verstärkungen angeordnet sind.
AT845663A 1963-10-22 1963-10-22 Abdichtung für Muffenrohrverbindungen AT241927B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1282371B (de) * 1965-05-08 1968-11-07 Pass & Sohn Gummiwerk Dichtungsring
US4394025A (en) * 1981-11-09 1983-07-19 Anderson Seal Company, Inc. Pipe compression seal for bell and spigot joint

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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