AT241328B - Behälter - Google Patents

Behälter

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AT241328B
AT241328B AT643063A AT643063A AT241328B AT 241328 B AT241328 B AT 241328B AT 643063 A AT643063 A AT 643063A AT 643063 A AT643063 A AT 643063A AT 241328 B AT241328 B AT 241328B
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AT643063A
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Hoechst Ag
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  • Manufacture Of Macromolecular Shaped Articles (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Behälter 
Kunststoff-Folien werden in   grossem Umfange zur Herstellung von Verpackungsbeuteln   und KunststoffSäcken verwendet. Hiebei wird vielfach von einem geblasenen Kunststoffschlauch ausgegangen, der durch zwei quer zur Folienbahn über deren gesamte Breite verlaufende Schweissnähte am unteren und oberen Ende verschlossen wird. Auch Folienbehälter mit ebenem Boden und Klotzbodenbeutel können daraus hergestellt werden. Infolge von herstellungsbedingten Fliessorientierungen weisen solche im Blasverfahren (vgl. 



    A. Romanowski,   Kunststoffe,   Bei. 43 [ 1953], S. 134/137)   hergestellte Folienschläuche deutliche Unterschiede der mechanischen Eigenschaften (Reissfestigkeit, Reissdehnung, Reissarbeit) in Längs- (Bahn-) und Querrichtung auf, wobei die maximale Reissfestigkeit in Bahnrichtung, die maximale Reissdehnung in Querrichtung gemessen   wird. Die im Zug-undSchlagzugversuch   in den beiden ausgezeichneten Richtungen er- mitteltenWerte können sich um ein Vielfaches unterscheiden. Unterschiede um den Faktor 3 sowohl in den Festigkeiten als auch den Dehnungen sind dabei durchaus nicht aussergewöhnlich.

   Bedingt einerseits durch die Herstellungsweise solcher Behälter, zum andern durch die dem Ausgangsmaterial herstellungsbedingt aufgeprägte Orientierung, fällt hiebei die Richtung maximaler Reissfestigkeit mit derjenigen der   . Beutellängsachse   zusammen. 



   Ausgehend von extrudierten oder kalandrierten Flachfolien, bei denen ähnlich den Blasfolien ebenfalls in Bahnrichtung die maximale Reissfestigkeit auftritt, können ebenfalls Beutel und Säcke hergestellt werden. Hiebei hat sich für die Verarbeitung des Folienmaterials neben verschiedenen   Heisssiegel- und   Schweissverfahren (vgl.   H. Oelze,   Fachbuchreihe Schweisstechnik Bd. 22, Deutscher Verlag für Schweisstechnik GmbH,   Krefeld),   das Trennahtschweissverfahren (vgl. C.

   Laubmeyer, Meine Verpackung, H. 4   [1961],     S. 318/324)   als vorteilhaft erwiesen, da durch eine entsprechende Anlage der Verbindungsnähte beispielsweise Beutel und Säcke auf einfache Weise mit   der Behälterlängsrichtung   sowohl   in Bahn - als   auch in Querrichtung des Materials gefertigt werden können. 



   Die Erfahrung lehrt nun, dass ein mit der Längsachse auf den Boden auftreffender Behälter einen besonders ungünstigen Beanspruchungsfall darstellt. Hiebei erfolgt bei   Boden-und Verschlussschweissnähten   der Bruch in der Regel nicht in der Schweissnaht, während anderseits bei Vorhandensein von Längsnähten das Aufreissen bevorzugt in der Verbindungsnaht eintritt, die eine Schwachstelle darstellt, welche die Widerstandsfähigkeit des Folienmaterials gegen Schockbeanspruchung nicht voll auszunutzen gestattet. 



   Dasselbe trifft für Behälter aus hochverfestigten Flachfolien in erhöhtem Masse zu, die durch mehrachsiges Recken im Streckrahmen (vgl. USA-Patentschrift Nr. 2,   412, 187)   unterhalb des Kristallitschmelzpunktes eine dem Grad der Verstreckung entsprechende, ein Mehrfaches der Festigkeit der ungereckten Folien betragende Reissfestigkeit besitzen. Daher ist hier selbst bei gut überlappenden Verbindungsstellen heissgesiegelter Behältnisse die Gefahr von Brüchen in der Naht besonders gross, so dass normalerweise die durch den Reckprozess erzielten Vorzüge der Folien nicht zur Auswirkung kommen. Hiezu   kommt, dass   als Folge der die Verbindung bewirkenden Wärmebehandlung die Materialfestigkeit an der Nahtstelle und deren Umgebung beeinträchtigt wird. 



   Demgegenüber weisen die als Schlauch anfallenden, im Blasverfahren (vgl. deutsche Patentschrift Nr.   1086   881 und deutsche Auslegeschrift   1108420)   unterhalb des Kristallitschmelzpunktes hergestellten,   mehracl1sig   verstreckten Kunststoff-Folien eine Reihe von Vorteilen für die Verarbeitung zu Behältern auf. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



     Diese Folien vereinigen die Vorzüge der aus dem Schmelzfluss hergestellten,   ungereckten Blasfolie mit denjenigen der mehrachsig verfestigten Flachfolie. Bei der Herstellung von Behältern aus solchen mehr- achsig verfestigten Schlauchfolien kommt man ohne die als kritisch anzusehende Längsnaht aus und kann deshalb die volle Materialfestigkeit ausnutzen. Bei diesem wie auch dem oben erwähnten Reckprozess im
Streckrahmen strebt man eine in   Folienlängs-und-querrichtung   möglichst gleichgrosse Reissfestigkeit an. 



   Doch können beide Verfahren auch so durchgeführt werden, dass in Querrichtung die maximale Festig- keit erzielt wird. Das Blasverfahren zur mehrachsigen Verstreckung von Kunststoff-Folien bietet daher grundsätzlich die bisher nicht genutzte Möglichkeit, auch Schlauchfolien mit maximaler Festigkeit in Um- fangsrichtung herzustellen. Diese Tatsache ist für die nachfolgend beschriebenen erfindungsgemässen Be- hälter hoher Stossfestigkeit von Bedeutung. 



   Es wurde nun gefunden, dass die Stossfestigkeit (Fallzahl) von Behältern, vorzugsweise aus Kunststoff-
Folien, dadurch erheblich gesteigert werden kann, dass man als Ausgangsmaterial eine Folie von unter- schiedlicher Festigkeit in Bahn- und Querrichtung verwendet und die Richtung maximaler Festigkeit in die
Behälterumfangsrichtung, d. h. senkrecht zur Behälterlängsachse legt. 



  Gegenstand der Erfindung sind demzufolge zylindrische, prismatische oder kissenförmige Behälter,
Beutel oder Säcke aus Kunststoff-Folien oder Kunststoff-Platten mit einer in einer Richtung durch höhere
Orientierung erzielten, höheren Festigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass die Richtung der höheren Fe- stigkeit des Ausgangsmaterials mit der Umfangsrichtung des Behältnisses übereinstimmt, wobei die Um- fangsrichtung bei zylindrischen Behältern durch den Zylinderumfang, bei prismatischen oder kissenförmigen Behältern durch die Schnittlinien bestimmt wird, die sich aus dem Schnitt der Behälterwandung mit Ebenen senkrecht zur Längsachse des Behälters ergeben. 



   Für die Verbesserung des   Stossverhaltens   ist dabei das Verhältnis der Reissfestigkeiten der Ausgangs- folie in Bahn-und Querrichtung von ausschlaggebender Bedeutung. Die gemessenen Fallzahlen bis zum
Bersten des Behälters steigen hiebei jedoch nicht monoton mit   dem Verhältnis   der Festigkeiten"v"an. 



  Vielmehr existiert ein optimales Verhältnis   v , bei   dem eine maximale Fallzahl erreicht wird. Eine weitere Steigerung von v lässt die Fallzahl wieder absinken. Jedoch ist ein Behälter aus einer Folie mit   v l   im Stossverhalten immer einem solchen mit v = 1 überlegen. Das optimale Verhältnis vopt der Festigkeiten in den beiden Folienrichtungen kann für unterschiedliche Folienwerkstoffe verschieden sein. Bei technischen PVC-Folien beispielsweise wurde   v ai 1, 5   gefunden. Die Steigerung der an Kollektive repräsentativer Grösse erhaltenen, mittleren Fallzahlen betrug bei den untersuchten Behältern aus PVC-Folien das 70fache gegenüber unorientiertem Material. Bei Polyäthylenbeuteln beispielsweise wurden Steigerungen um das   80fache   beobachtet.

   Da das optimale Festigkeitsverhältnis auch von Poly- merisationsbedingungen, der Molekülgrösse und Molekulargewichtsverteilung sowie von den Herstellung- bedingungen für die Folie beeinflusst wird, kann   vpt   auch für Folien eines bestimmten, chemischen Ausgangsmaterials in bestimmten Grenzen variieren. Die angegebenen Werte für Vopt sollen daher nicht als eine Einschränkung gelten. 



   Für die Herstellung der erfindungsgemässen Behälter, vorzugsweise Beutel und Säcke, eignen sich vorzugsweise Folien aus thermoplastischen Kunststoffen wie aus Polymerisaten und Copolymerisaten von
Olefinen, wie sie nach dem Ziegler-Niederdruckverfahren (vgl. Raff-Allison, Interscience Publishers New York, 1956,   page78-81), demHochdruckverfahren (vgl. brit. PatentschriftNr. 471, 590) oder dem  
Phillips-Prozess (vgl. Mc. Sweeney and Kropa,   Chem. Eng. News 33, 16 [1955]) gewonnen werden, z. B.  
Polyäthylen, Polypropylen, Polybuten-   (1)   sowie Mischungen derselben, ferner Polyvinylchlorid, Poly- ester wie Polyterephthalsäureester. Die Erfindung ist jedoch keineswegs auf die Verwendung der genann- ten Substanzen beschränkt. 



  Desgleichen ist die Erfindung keineswegs auf Folienbehälter beschränkt, sondern umfasst vielmehr auch andere Behältnisse mit entsprechender Orientierung des Werkstoffes, die beispielsweise im Spritz- verfahren, Tiefziehverfahren oder andern Verfahren in geeigneter Weise hergestellt sind. Die Erfindung ist ferner nicht beschränkt auf die in den Beispielen verwendeten und in den Zeichnungen dargestellten   Behälter-Formen.   



  Als Ausgangsmaterial für die Herstellung der erfindungsgemässen Behälter können ausser im Blasver- fahren unterhalb des Schmelzpunktes hergestellten, mehrachsig gereckten Folienschläuchen auch Blas- und Kalanderfolien sowie einachsig gereckte Folien Verwendung finden. Auch bei Vorliegen von Längs- nähten, wie sie bei der Herstellung der erfindungsgemässen Behälter aus Flachfolien und normalen Blasfo- lien unvermeidlich sind, besitzt der Behälter gemäss der Erfindung mit maximaler Folienreissfestigkeit in   i Behälterumfangsrichtung   eine wesentlich höhere Festigkeit als ein Behälter, bei dem die maximale Reiss- festigkeit in Behälterlängsrichtung liegt. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Die in den nachfolgenden Beispielen angegebenen Fallzahlen wurden in Fallversuchen an den in der Zeichnung wiedergegebenen   beidenBeuteltypen,   einem Klotzbodenbeutel (Fig. 2) sowie einem Flachbeutel (Fig. 1) ermittelt. Als Füllung dienten in allen Fällen Aluminiumkugeln von 5 mm Durchmesser. Das Füllgewicht betrug 400 g. Die Klotzbodenbeutel wurden über einem quaderförmigen Modellkörper von 60 mm Länge, 35 mm Breite und 90 mm Höhe (Beutellängsachse) aus Folienblättern von 155 x 210 mm Grösse durch Falzen vorgeformt und die überlappenden Ränder sowie der gefalzte Boden mit Klebestreifen fest verschlossen. Die Flacnbeutel besassen zwei Längsschweissnähte (Quetschnähte) und wurden oben nach mehrfachem Falzen ebenfalls mit Klebestreifen fest verschlossen.

   Durch Vorversuche war die Haltbarkeit des Klebestreifenverschlusses an allen Stellen sichergestellt worden. Die Fallhöhen wurden dem Material angepasst. Fallhöhen von 0, 5 und 1 m Höhe erwiesen sich bei den verwendeten Folien als geeignet. Mit Ausnahme der Flachbeutel, bei denen Kollektive von jeweils 15 Einzelversuchen geprüft wurden, wurden bei allen übrigen Untersuchungen Kollektive von mindestens 30 Einzelversuchen verwendet. Da nach Grimminger (vgl. Kunststoffe 50 [1960], S. 491   ff.)   bei Fallversuchen eine logarithmische Verteilung vorliegt, wurde als Repräsentativwert für das Verhalten der Beutel der geoemtrische Mittelwert herangezogen. 



   Ausser den Fallversuchen wurden noch die Reissfestigkeiten und Reissdehnungen im Schlagzugversuch mit   einerschnellzerreissmaschine   bei   lOo/min   Dehnungsgeschwindigkeit an jeweils   10Einzelprobn   ermittelt. Darüber hinaus wurden diese beiden Eigenschaften an entsprechenden Schulterproben, die dem untersuchten Folienmaterial ebenfalls in   und   Querrichtung entnommen wurden, in einer handelsüblichen Zugprüfmaschine bei   100%/min   Dehnungsgeschwindigkeit gemessen. In den Beispielen wird für die im Zug- bzw. Schlagzugversuch erhaltenen Messwerte jeweils der aus 10 Einzelproben berechnete arithmetische Mittelwert angegeben. Wie insbesondere aus Beispiel 2 ersichtlich ist, kommt wegen der   Ge-     schwindigkeits-bzw.

   Zeitabhängigkeit   des mechanischen Verhaltens von Kunststoffen den dynamischen Messungen ausschlaggebende Bedeutung zu. Diese Schnellzerreissversuche ergeben normalerweise eine erheblich   stärkere Differenzierung   des mechanischen Verhaltens als die statischen Versuche. Bei der Beurteilung und Bedeutung der Ergebnisse von Fallversuchen mit Kunststoff-Behältern müssen aber die im dynamischen Zerreissversuch ermittelten Reissfestigkeiten in erster Linie berücksichtigt werden. 



     Beispiel l :   Eine technische Breitschlitzfolie von   50 J. 1. Dicke   aus Hochdruckpolyäthylen mit statischer Reissfestigkeit in Bahnrichtung al =   316, 9 kp/cm2   dynamischer Reissfestigkeit in Bahnrichtung   al = 312, 0 kp/cm2   statischer Reissfestigkeit in Querrichtung   a   q =   160, 6 kp/cm   dynamischer Reissfestigkeit in Querrichtung   aq   = 103,0 kp/cm2 wurde zu einem Klotzbodenbeutel der beschriebenen Art und Füllung verarbeitet.

   Die Fallprüfung ergab folgendes Ergebnis :
Fallhöhe H = 1 m
Grösse des untersuchten Kollektivs N = 40 mittlere Fallzahl bei   a I   in Beutelumfangsrichtung = 43 mittlere Fallzahl bei   Oq   in Beutelumfangsrichtung = 2   Beispiel 2 :   Aus einer technischen Blasfolie von   100 p Dicke   aus Hochdruckpolyäthylen mit statischer Reissfestigkeit in Bahnrichtung al   = 210 kp/cm2   
 EMI3.1 
 wurden durch Verschweissung mittels Quetschnahtschweissung Flachbeutel hergestellt, bei denen jeweils zwei Längsnähte auftraten. Form, Grösse und Füllung entsprachen den obigen Angaben.

   Es wurden folgende Prüfergebnisse an Kollektiven von jeweils 15 Einzelversuchen ermittelt : a) Fallhöhe H = 1 m mittlere Fallzahl bei a in Beutelumfangsrichtung = 23 
 EMI3.2 
    Beutelumfangsrichtungb) Fallhöhe   H = 0, 5 m   mittlere Fallzahl bei 01 in Beutelumfangsrichtung = 80    mitt-lere Fallzahl bei   a   q in Beutelumfangsrichtung = 1 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
Beispiel 3 (Vergleichsversuch) :

   Die Prüfung von Klotzbodenbeuteln der beschriebenen Art aus einer   30p   dicken ungereckten technischen Hart-PVC-Folie mit statischer Reissfestigkeit in Bahnrichtung al = 520 kp/cm2 dynamischer Reissfestigkeit in Bahnrichtung a = 787 kp/cm2 statischer Reissfestigkeit in Querrichtung   o   q   = 527 kp/cm   
 EMI4.1 
 o = 886 kp/cm2erbrachte folgende Ergebnisse : 
Grösse des Kollektivs N = 30
Fallhöhe H = 0, 5 m mittlere Fallzahl bei a in Beutelumfangsrichtung = 1 mittlere Fallzahl bei aq in Beutelumfangsrichtung = 1 
Beispiel 4 :

   Aus einer einachsig halbgereckten, technischen Hart-PVC-Folie von   30p Dicke   mit statischer Reissfestigkeit in Bahnrichtung al = 752 kp/cm2 dynamischer Reissfestigkeit in Bahnrichtung al =   980 kp/cm2   statischer Reissfestigkeit in Querrichtung   o   q = 508   kp/cm2   dynamischer Reissfestigkeit in Querrichtung   a q = 843 kp/cm2   hergestellte Klotzbodenbeutel der beschriebenen Art ergaben die folgenden Fallzahlen :

   
Grösse des Kollektivs N = 30 mittlere Fallzahl bei   a I   in Umfangsrichtung = 70 mittlere Fallzahl bei a in Umfangsrichtung = 1
Fallhöhe H = 0, 5 m   Beispiel 5 ;   Aus einer einachsig halbgereckten, technischen Hart-PVC-Folie von 30   Dicke mit statischer Reissfestigkeit in Bahnrichtung al   = 1034 kp/cm2   dynamischer Reissfestigkeit in Bahnrichtung al = 1600 kp/cm2 statischer Reissfestigkeit in   Querrichtung a q = 493 kp/cm2     dynamischer Reissfestigkeit in Querrichtung #q= 926 kp/cm2   hergestellte Klotzbodenbeutel der beschriebenen Art erbrachten die folgenden Ergebnisse :

   
Grösse des Kollektivs N = 30
Fallhöhe H = 0, 5 m mittlere Fallzahl bei   a,   in Umfangsrichtung = 62 mittlere Fallzahl bei a q in Umfangsrichtung = 1 
 EMI4.2 
 einachsig gereckte, technische Hart-PVC-Folien von   80 li   Dicke mit statischer Reissfestigkeit in   Bahnrichtung al = 1235 kp/cm2   dynamischer Reissfestigkeit in Bahnrichtung al =   1950 kp/cm2   statischer Reissfestigkeit in Querrichtung a q = 442   kp/cm2   dynamischer Reissfestigkeit in Querrichtung   #=898 kg/cm2   verwendet, wurden die folgenden Prüfergebnisse bekommen : 
Grösse des Kollektivs N = 30
Fallhöhe H = 0, 5 m mittlere Fallzahl bei   a,   in Beutelumfangsrichtung = 12 mittlere Fallzahl bei a q in Beutelumfangsrichtung = 1 
Beispiel 7 :

   Bei Beutelfallversuchen mit Klotzbodenbeuteln der beschriebenen Art aus einer beidseitig gereckten technischen Hart-PVC-Folie von 30   Dicke mit statischer Reissfestigkeit in Bahnrichtung al 1   083 ltp/cm 2   dynamischer Reissfestigkeit in Bahnrichtung al = 1640   kp/cm2   statischer Reissfestigkeit in Querrichtung a q = 462 kp/cm2   dynamischer Reissfestigkeit in Querrichtung #q=785 kg/cm2   

 <Desc/Clms Page number 5> 

 wurden die folgenden Fallzahlen gemessen : 
Grösse des untersuchten Kollektivs N = 30
Fallhöhe H = 0, 5 m mittlere Fallzahl bei   0 I   in Beutelumfangsrichtung = 42 mittlere Fallzahl bei 0 in Beutelumfangsrichtung = 5   Beispiel 8 :

   Beutelfallversuche   mit Klotzbodenbeuteln der beschriebenen Art aus einer beidseitig gereckten, technischen Hart-PVC-Folie von   30 iL   Dicke mit statischer Reissfestigkeit in Bahnrichtung ol = 870 kp/cm2 dynamischer Reissfestigkeit in Bahnrichtung ci 1340   kp/cm2   statischer Reissfestigkeit in Querrichtung aq 767 kp/cm2 dynamischer Reissfestigkeit in Querrichtung 0 q = 1110   kp/cm2   führten zu den folgenden Ergebnissen :

   
Grösse des untersuchten Kollektivs N = 30
Fallhöhe H = 0,5 m 
 EMI5.1 
    IBeispiel 9 :   Versuche mit einer zweiseitig gereckten,   technischen Polyterephthalsäureesterfolie   von 30   li   Dicke mit statischer Reissfestigkeit in Bahnrichtung   #1   =1725 kg/cm2 dynamischer Reissfestigkeit in Bahnrichtung al = 1930 kp/cm2 statischer Reissfestigkeit in Querrichtung   #   = 1062 kp/cm2 dynamischer Reissfestigkeit in   Querrichtungo = 1220 kp/cm2   erbrachten mit Klotzbodenbeuteln der beschriebenen Ausführung die folgenden Fallzahlen : 
Grösse des untersuchten Kollektivs N = 30
Fallhöhe H = 1 mm mittlere Fallzahl bei   o i   in Beutelumfangsrichtung = 40 mittlere Fallzahl bei aq in Beutelumfangsrichtung = 29   Beispiel 10 :

   Bei   Beutelfallversuchen mit Klotzbodenbeuteln der beschriebenen Art aus einer im Blasverfahren unterhalb des Kristallitschmelzpunktes allseitig gereckten, technischen Niederdruckpoly- äthylenfolie von   50 je   Dicke mit statischer Reissfestigkeit in Bahnrichtung   0          = 1353 kp/cm2   dynamischer Reissfestigkeit in Bahnrichtung   #1   = 1980   kp/cm2   
 EMI5.2 
 erhielt man das folgende Ergebnis :

   
Grösse des untersuchten Kollektivs N = 30
Fallhöhe H = 1 m mittlere Fallzahl bei a in Beutelumfangsrichtung = 32 
 EMI5.3 
 des Kristallitschmelzpunktes im Blasverfahren hergestellten, allseitig gereckten, technischen Folie von   30/. l   Dicke aus Niederdruckpolyäthylen mit 
 EMI5.4 
   statischer Reissfestigkeit in Querrichtung a q = 742 kp/cm2 dynamischer Reissfestigkeit in Querrichtung o= 980 kp/cm2    führten zu folgenden Werten : 

 <Desc/Clms Page number 6> 



Claims (1)

  1. Grösse des untersuchten Kollektivs N = 60 Fallhöhe H = 0, 5 m mittlere Fallzahl bei al in Beutelumfangsrichtung = 22 mittlere Fallzahl bei a in Beutelumfangsrichtung = 12 PATENTANSPRUCH : Zylindrischer, prismatischer oder kissenförmiger Behälter, Beutel oder Sack aus Kunststoff-Folien oder -Platten mit einer in einer Richtung durch höhere Orientierung erzielten höheren Festigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass die Richtung der höheren Festigkeit des Ausgangsmaterials mit der Umfangsrichtung des Behältnisses übereinstimmt, wobei die Umfangsrichtung bei zylindrischen Behältern durch den Zylinderumfang, bei prismatischen oder kissenförmigen Behältern durch die Schnittlinien bestimmt wird, die sich aus dem Schnitt der Behälterwandung mit Ebenen senkrecht zur Längsachse des Behälters ergeben.
AT643063A 1962-08-11 1963-08-09 Behälter AT241328B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4890757A (en) * 1987-02-11 1990-01-02 Robbins Edward S Iii Ribbed container with closure

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US4890757A (en) * 1987-02-11 1990-01-02 Robbins Edward S Iii Ribbed container with closure

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