AT240690B - Vorrichtung zur Anzeige der Schärfentiefe - Google Patents

Vorrichtung zur Anzeige der Schärfentiefe

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AT240690B AT739263A AT739263A AT240690B AT 240690 B AT240690 B AT 240690B AT 739263 A AT739263 A AT 739263A AT 739263 A AT739263 A AT 739263A AT 240690 B AT240690 B AT 240690B
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Description


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  Vorrichtung zur Anzeige der Schärfentiefe 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Anzeige der Schärfentiefe, die eine Entfernungsskala und eine mit dieser zusammenwirkende, in Abhängigkeit von der eingestellten Blende bewegbare Ablesemarkierung aufweist, die für Objektive mit veränderlicher Brennweite verwendbar ist. 



   Es ist das Ziel der Erfindung, eine einfach aufgebaute, selbsttätig arbeitende Anzeigevorrichtung für Objektive dieser Gattung zu schaffen, die zur Anwendung in Kameras mit einem selbsttätigen Blendenregler geeignet ist. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Ablesemarkierung aus zwei gegenläufig drehbar angeordneten doppelarmigen Zeigerhebeln besteht, deren eines Ende über der Entfernungsskala sichtbar angeordnet ist, deren anderes Ende von einem an sich bekannten Blendenregler gesteuert ist und deren Drehachsen mittels eines Brennweiteneinstellers zur Berücksichtigung von Brennweitenänderungen gegeneinander verschiebbar angeordnet sind. 



   Vorteilhaft sind die Drehachsen der Zeigerhebel in gegenläufig einstellbar angeordneten Lagern   ge-   führt. 



   Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die einen Enden der Zeigerhebel federnd in Anlage an Steuerkanten von Blendensteuerhebeln gehalten. Gemäss einer andern Ausgestaltung der Erfindung greifen die einen Enden der Zeigerhebel in Schlitzführungen von Blendensteuerhebeln ein. 



   Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Zeigerhebel mittels Spannbändern gelagert. Die Spannbänder stehen dabei unter einer die Anlage der einen Enden der Zeigerhebel an den Blendensteuerhebeln bewirkenden Drehvorspannung. 



   Eine gemäss der Erfindung ausgestaltete Vorrichtung zur Anzeige der Schärfentiefe gestattet es, die die Grenzen des   jeweiligenschärfentiefebereiches angebenden Zeiger zur Berücksichtigung   der eingestellten Blende vom Drehspulinstrument zu steuern und zusätzlich den zur Anzeige notwendigen Brennweitenwert in der Zeigerstellung zu berücksichtigen, ohne dass hiedurch eine Störung der Funktion des Blendenreglers hervorgerufen wird. Darüber hinaus ist die Anordnung ausserordentlich einfach aufgebaut und benötigt lediglich wenige Teile. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung wiedergegeben. Es zeigen Fig. l eine Vorrichtung mit in Abhängigkeit von Brennweite und Blende einstellbaren Zeigern in einer perspektivischen Darstellung und Fig. 2 Teile einer Variante der Ausführung gemäss Fig. 2. 



   Das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 zeigt eine Kamera, mit einem selbsttätigen Blendenregler und einemFixfocusobjektiv 120a, 120b, 120c,   das einen Brennweiteneinsteller 3 aufweist. Mit dem   Brennweiteneinsteller 3 ist eine Verzahnung 34 verbunden. Mit dieser kämmt ein Ritzel 32. Das Ritzel 32 ist gemeinsam mit einem weiteren Ritzel 121 fest auf eine starre Welle 122 aufgesetzt,   die an einer fest am Objektiv angeschlossenen Hülse   33 gelagert ist. Das Ritzel 121 kämmt mit zwei Zahnstangen 123,124, an die je ein Träger 125 bzw. 126 angeschlossen ist. Jeder der Träger weist zwei Arme 125a,   125b bzw.   126a, 126b   auf, die parallel verlaufen.

   Zwischen den Armen 125a, 125b   ist ein Spannband 127 gelagert,   während zwischen den Armen 126a und 126b ein weiteres Spann-   band 128 angeordnet ist. Auf den Spannbändern 127,128 sitzen Zeigerhebel 38 bzw. 39. Die abgewinkelten Enden 38a, 39a dieser Hebel spielen über einer transparenten, fest angeordneten Entfernungsskala 129. Die Skala wird von Randbereichen des entlang der Achse A, B, D, E durch das Objektivglied 120a und eine nachgeschaltete Suchereinrichtung   46 - 51   tretenden Lichtes beleuchtet und ist im Okular 49 gemeinsam mit dem Sucherbild sichtbar. 



   Die andern abgewinkelten Enden 38b, 39b der Zeigerhebel liegen an Steuerkanten 40,41 von 

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 Blendenlamellen 5,6 tragendenSteuerhebeln 7,8   an. DieSteuerhebel   7,8 sind über Stift-SchlitzVerbindungen   11, 13 bzw. 12, 14 mit derDrehspule eines Drehspulmessinstrumentes   15 gekuppelt. Um eine Anlage der Zeigerhebel 38,39 an den Steuerkanten 40,41 sicherzustellen, stehen die Spann-   bänder   127,128 unter einer geringen Vorspannung, die die Zeigerhebel 38,39 in Richtung der Pfeile a bzw. b zu drehen sucht. 



   An Stelle dieser kraftschlüssigen Verbindung kann jedoch auch, wie in Fig. 2 dargestellt, jede der Steuerkanten durch   einenSteuerschlitz   130 im Blendenhebel,   z. B.   7, ersetzt sein. Das abgewinkelte Ende 38b des Zeigerhebels 38 ragt dann in diesen Schlitz. Dabei kann der Schlitz 130 ebenso wie auch die Steuerkanten 40,41 gebogen ausgebildet sein. 



   Bei der in   Fig. l   gezeigten Anordnung sind die Entfernungsskala 129 sowie die abgewinkelten Enden 38a, 39a der Zeigerhebel 38, 39   in einer Zwischenabbildungsebene des Sucherstrahlenganges   B, D, E angeordnet. 



   Wird bei der dargestellten Ausführungsform der Brennweiteneinsteller 3 betätigt, so ruft dies über die Verzahnung 34 sowie die Ritzel 32 und 121 eine gegenläufige Verstellung der Zahnstangen 123, 124 und damit der Träger 125,126 hervor.   Hiedurch wird bei konstanter Blendeneinstellung der ge-   genseitigeAbstand der Enden 38a, 39a der Zeigerhebel 38, 39 und damit ihre relative Stellung zur Entfernungsskala 129 verändert. Hiedurch kann die Brennweiteneinstellung Berücksichtigung finden. 
 EMI2.1 
 tere Schwenkung der Zeigerhebel 38, 39 um die Spannbänder 127,128 hervor. Durch diese weitere Schwenkung wird die Veränderung der freien Blendenöffnung berücksichtigt. 



   Infolge der äusserst geringen Kräfte, die zur Bewegung der Zeigerhebel 38, 39 notwendig sind, kann auch diese Anzeigeanordnung bei Kameras mit einem selbsttätigen Blendenregler ohne Vergrösserung bzw. Veränderung des Drehspulmessinstrumentes 15 angewendet werden. 



   Das in Fig. l bzw. 2 wiedergegebene Ausführungsbeispiel ist grundsätzlich auch für solche Kameras geeignet, bei denen ein Objektiv mit Entfernungseinstellung Verwendung findet. In diesem Falle wäre die Skala 129 beispielsweise mittels   der'in Fig. 1 der österr.. Patentschrift Nr. 233954 gezeigten Einstell-   anordnung 17, 18,19, 20 in Abhängigkeit von der Entfernungseinstellung geradlinig verschiebbar anzuordnen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zur Anzeige der Schärfentiefe, die eine Entfernungsskala und eine mit dieser zusammenwirkende, in Abhängigkeit von der eingestellten Blende bewegbare   Ablesemarkierung   aufweist, für Objektive mit veränderlicher Brennweite, dadurch   gekennzeichnet, dass die Ablesemarkierung   aus zwei gegenläufig drehbar angeordneten doppelarmigen Zeigerhebeln (38, 39) besteht, deren eines Ende (38a, 39a) über der Entfemungsskala (129) sichtbar angeordnet ist, deren anderes Ende (38b, 39b) 
 EMI2.2 
 gen gegeneinander verschiebbar angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachsen (127, 128) der Zeigerhebel (38,39) in gegenläufig einstellbar angeordneten Lagern geführt sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einen Enden (38b, 39b) der Zeigerhebel (38,39) federnd in Anlage an Steuerkanten (40) von Blendensteuerhebeln (7,8) gehalten sind.
    4. Vorrichtung nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einen Enden (38b, EMI2.3
    5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeigerhebel (38,39) mittelsSpannbändern (127,128) gelagert sind und die Spannbänder (127,128) unter einer die Anlage der einen Enden (38b, 39b) der Zeigerhebel an den Blendensteuerhebeln (7,8) bewirkenden Drehvorspannung stehen.
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