AT23979B - Vorrichtung zur Erzeugung von Überzügen auf elektrolytischem Wege. - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von Überzügen auf elektrolytischem Wege.

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AT23979B
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Thomas Alva Edison
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Description


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 haspel 21. Die Vorratsrolle 22 sitzt lösbar in Lagerböcken 23 auf der Oberseite des Tragbalkens, an dem der Haspel 21 entgegengesetzten Ende desselben. Von der   Vorratsrolle     22   geht der Streifen 24 aber Spannungsrollen 25 und dann über eine Rolle 26 in das 
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 lagort, die an dem unteren Ende eines Bolzens 28 befestigt ist, der seinerseits von dem Balken 1 getragen wird und durch einen Gummiüberzug 29 geschützt ist.

   Über der Gummihülse 29 sitzt eine Klammer 30, welche an ihrem einen Ende einen Gleitblock 31 aus isolierendem Material trägt, durch welchen der Streifen hindurchgeht, während an dem anderen Ende der   Klammer eine Glasröhre   32 befestigt ist, die eine   Schutzkammer   für den Streifen bildet und aus der Lösung in dem Reinigungsbohiilter herausragt, wie aus 
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 mit einer   Gummischicht   ausgekleidet. Die besondere Konstruktion der Rollen 40 ist aus den Fig. 8 und 9 ersichtlich. Auf der Unterseite des Balkens 1 sind Lagerstück 44 befestigt, welche Zapfen 45 tragen, auf welchen die Rollen 40 gelagert sind.   Dio Lager-   
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 wird der Streifen 24   hindurchgeführt.   



   An Stelle zweier oder mehrerer Rollen 40 kann man auch mit Vorteil Rollen 40' 
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   (@gl. Fig. 3), welche mit   einem Leiter 57 verbunden sind, der nach der Stromquelle führt. 



  Der andere Leiter 58 steht in leitender Verbindung mit den   Schienen 48, welche oben   
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   verbunden   sind. 



   Die besten Resultate werden beim   Vernicklungsprozess   erzielt, wenn die Lösung- in 
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 eine   Dampfschlange 59   in dem Niederschlagsbehälter angeordnet, die von irgendeiner geeigneten Quelle aus gespeist wird und mit   Regu1ierhähnen   für den Dampf versehen ist. 



  Aus dem Niederschlagsbehälter geht der Streifen über Rollen 60 und Rollen 61 in einen   Heisswasserbehälter   62, in   welchem   ein Waschprozess vorgenommen wird. Das Wasser in diesem   Heisswasserbehälter wird durch   eine Dampfschlange 63 in erhitztem Zustande gehalten. Nach dem Verlassen des Heisswasserbehalters wird der Streifen noch mit einem 
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 Wasser bevor er getrocknet wird. 



   Aus dem   Heissw88serbehälter   geht der Streifen über eine Rolle 65 und von hier über eine einstellbare Rolle 66 in der Trockenabteilung des Apparates und dann über eine Rolle 67, von welcher er der Aufwickelhaspel zugeführt wird. Das Trocknen des Streifens wird zweckmässig auf elektrischem Wege bewirkt, indem man Strom durch den Streifen leitet, so dass der Widerstand des Streifens eine für den Zweck erforderliche Temperatur ergibt. Das Hindurchleiten des Stromes durch den Streifen erfolgt in der Weise, dass die Rolle 67, welche dieselbe Konstruktion besitzt, wie die Rollen 40, elektrisch mit einer der leitenden Schienen 48 verbunden wird, und dass eine Bürste 69, welche gleichfalls mit einem der Leiter 48 verbunden ist, auf dem Streifen nahe der Rolle 67 schleift.

   Die 
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 bolzen 71 einstellbar angeordnet ist und durch eine Handhabe 72 bewegt werden kann. 



  Diese Handhabe kann gedreht worden und vermag dann eine Feststellung des Lagerstückes 70 in einer beliebigen Einstellage zu bewirken. Das Lagerstück 70 trägt eine   Bürste 71', welche   durch einen Leiter mit der positiven Leitungsschione 57 verbunden ist. 



  Auf diese Weise wird der Streifen 24 direkt in don Stromkreis eingeschaltet, und ein   Strom von beliebiger Stärke kann   durch denselben hindurchgeschickt worden. Durch Regelung der Stellung des Lagerstückes 70 auf dem Hängebolzen 71   ! kann die Länge   des Streifenabschnittes, durch welchen der Strom   fliesst,   geregelt und der Widerstand des Stromes so eingestellt werden, dass eine beliebige, für die   völlige   Trocknung des Streifens vor seiner Aufwicklung hinreichende Erhitzung erzielt wird. 
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 von Kaliumcyanid benutzt, und da die benutzten Anoden aus reinem Kohlenstoff bestehen, so   kann in diesem Hehälter   nichts aus der Lösung auf den Streifen niedergeschlagen werden.

   
 EMI3.4 
 dass   grosse Mengen Wasserstoffgas   auf dem Streifen erzeugt werden, bei dessen   gewaltsamer     Loslusung von dem Streifen   eine sehr vollkommene Reinigung des Streifens eintritt. 



   Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist auf Grund der vorausgegangenen Beschreibung ohne weiteres verständlich. In dem Reinigungsbehälter 27 wird der Streifen von allen daran   haftenden     Fremdstoffen,   insbesondere von Fett-oder Ölschichten und sonstigen Verunreinigungen gereinigt. Darauf verlässt der Streifen die Lösung durch die Schutzkammer   oder Röhre 33,   so dass er nicht durch auf der Oberfläche der Lösung schwimmende Fremdstoffe verunreinigt wird. In dem   Kaltwasserbehälter   36 wird der Streifen in kaltes Wasser eingetaucht und gewaschen. Die Waschung wird unterstützt durch die Zerstäubungsdüsen 37, welche   dorn Behälter   36 beträchtliche Mengen reinen Wassers zuführen.

   In dem Niederschlagsbohälter 42 wird das Überziehen des Streifens in der üblichen Weise bewirkt. Nachdem der Streifen mit einer Überzugsschicht bedeckt worden, tritt derselbe in den Heisswasserbehälter ein und wird darauf mit heissem Wasser gewaschen. Nach dem Austritt aus diesem   Behälter wird   der Streifen einer Berieselung durch einen aus dem Rohr 64 austretenden   Sprühregen unterworfen,   wodurch er vollkommen gereinigt wird. Schliesslich wird der Streifen der Einwirkung des elektrischen Stromes in der Trockenabteilung unterworfen, wodurch all te Spuren von   Feuchtigkeit entfernt werden.

   Nachdom   der Streifen auf der Aufwickel-   haspel autgewickelt worden,   werden eine oder mehrere solcher Haspeln mit den darauf 
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 von   Wasserstoffgas oder einer anderen   nicht oxydierenden Atmosphäre unterworfen, wodurch die   Niekelschicht mit dem Streifen verschweisst   wird, unter gleichzeitiger Beseitigung aller
Spannungserscheinungeu, wie es in dem amerikanischen Patente Nr. 734522 des Erfinders   I beschrieben   ist. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Erzeugung von Überzügen auf elektrolytischem Wege in ununter- brochenem Betriebe. unter Benutzung eines fortschreitend durch einen Niederschlagsbehalter bewegten biegsamen und über geeignete Führungen geleiteten metallischen Bandes als Kathode, dadurch gekennzeichnete dass die Führungsrollen oder dgl. für das metallische EMI3.6 <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Sicherung des Metalthandes in seiner Bahn über die Führungsrollen besondere Führungsorgane vorgosohon sind, welche die Bewogungsrichtung des Bandes kreuzen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Triebwerksmechanismus für das Metallband eine Reibungskupplung eingeschaltet ist, um oino mont- kupplung zwischen Antriebsorgan und Motallband herbeizuführen, wenn das Metallband der Fortbowognng einen Widerstand von gewisser Grösse entgegensetzt und dadurch ein Zerreissen des Bandes zu verhüten.
AT23979D 1904-12-10 1904-12-10 Vorrichtung zur Erzeugung von Überzügen auf elektrolytischem Wege. AT23979B (de)

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