AT238920B - Verfahren zur Herstellung von Platten, insbesondere zur Möbelerzeugung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Platten, insbesondere zur Möbelerzeugung

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AT238920B
AT238920B AT382662A AT382662A AT238920B AT 238920 B AT238920 B AT 238920B AT 382662 A AT382662 A AT 382662A AT 382662 A AT382662 A AT 382662A AT 238920 B AT238920 B AT 238920B
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polyester resin
furniture
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AT382662A
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Holzbauwerk J Weidinger
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Holzbauwerk J Weidinger
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  Verfahren zur Herstellung von Platten, insbesondere zur Möbelerzeugung 
Es ist bereits bekannt, zur Herstellung von Bauplatten einen Kern aus porösem Material zu verwenden und diesen auf beiden Seiten mit Deckschichten zu bekleben. 



   Als Kern hat man hiebei auch Schaumstoffkörper vorgeschlagen, die mit glasfaserverstärkten Polyesterharzschichten überzogen werden sollten. Dabei bereitete es jedoch Schwierigkeiten, eine innige Verbindung dieser Schichten mit dem Schaumstoffkörper zu erzielen. 



   Bei Schallschluckplatten ist bereits-in Vorschlag gebracht worden, die Poren der Sichtfläche durch eingebrachtes Material zu verengen und letztere so zu verfestigen. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung von Platten, wie sie insbesondere bei der Möbelerzeugung, sowie bei Bautischlerarbeiten, z. B. bei der Herstellung von Türen Verwendung finden. Eine einwandfrei feste Verbindung der Deckschichten mit dem Kern wird hiebei dadurch erreicht, dass die Schaumstoffkörper zwecks Freilegung der unterhalb ihrer glatten Oberfläche befindlichen Hohlräume in zwei parallelen Ebenen durchschnitten und auf diesen Schnittflächen Glasfasermatten beispielsweise durch Kleben unmittelbar befestigt werden, worauf von der Aussenseite dieser Glasfasermatten her in an sich bekannter Weise vorzugsweise unter Vakuum Deckschichten aus Polyesterharz eingepresst werden. 



   Eine beispielsweise Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens ist im folgenden an Hand der Zeichnung erläutert, in welcher in Schnittdarstellung Fig. 1 einen Schaumstoffkörper und Fig. 2 die fertige Platte veranschaulichen. 



   Ein   plattenförmiger   Körper aus PVC   (Polyvinyl-Chlorid)-Schaumstoff   gemäss Fig. 1 würde an sich an seinen glatten Oberflächen 0 zur Verbindung mit dem Polyesterharz noch nicht gut geeignet sein. Es werden daher etwa mit einer Bandsäge nach zwei Ebenen E die äusseren Schichten A von der Kernschicht K abgeschnitten. Die Schnittebenen E gehen hiebei auch durch die im Innern des Schaumstoffkörpers grö- sseren Hohlräume H (Poren) hindurch, so dass diese geöffnet werden und an den Schnittflächen S des Ker- 
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 zweiteilige Form eingebracht. Hierauf wird die Luft entzogen (evekuiert) und ungesättigtes Polyesterharz, dem vorher Katalysatoren und gegebenenfalls auch Beschleuniger, sowie   Farb- und Füllstoffe   zugesetzt wurden, unter Druck eingepresst, welches auch die Vertiefungen V ausfüllt.

   Es entsteht so eine glasfaserverstärkte Deckschichte D aus Polyesterharz, die mit dem Kern K fest verbunden ist (Fig. 2). 



   Statt eines Schaumstoffkörpers kann auch eine   Phonotherm-Schlackenmatte od. dgl.   in ähnlicher Weise zerschnitten und so ein Kern für eine   erfindungsgemässe   Platte gebildet werden. 



   Bei der eingepressten Kunstharzschichte handelt es sich um Abmischungen verschiedener Typen von ungesättigtem klaren oder gefüllten Polyesterharz, welche durch Katalysatoren zum Abhärten gebracht werden. Als Katalysatoren dienen organische Peroxyde, die bei   Warm-und Heissbehandlung genügen.   Bei kalt durchgeführtem Verfahren müssen noch Beschleuniger, wie Kobalt-Naphtenat, Kobalt-Octoat oder tertiäre Amine zugesetzt werden. Die Polyesterharze kann man transparent oder in beliebigen Farben eingefärbt zur Anwendung bringen. 



   Durch die Glasfaserverstärkung wird ähnlich wie beim Stahlbeton der Kunststoff armiert und damit jede Rissbildung verhindert. Wenn erforderlich, kann zur weiteren Verstärkung noch ein zusätzliches me- 

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 tallisches oder nichtmetallisches Geflecht, z. B. ein Textil- oder Nylongewebe verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Platten aus mit glasfaserverstärktem Polyesterharz überzogenen Schaumstoffkörpem, insbesondere zur Möbelerzeugung, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaumstoffkörper zwecks Freilegung der unterhalb ihrer glatten Oberfläche (0) befindlichen Hohlräume (H) in zwei parallelen Ebenen (E) durchschnitten und auf diesen Schnittflächen Glasfasermatten beispielsweise durch Kleben unmittelbar befestigt werden, worauf von der Aussenseite dieser Glasfasermatten her in an sich bekannter Weise vorzugsweise unter Vakuum Deckschichten aus Polyesterharz eingepresst werden.
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