AT238871B - Drehkolbenverdichter - Google Patents

Drehkolbenverdichter

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AT238871B
AT238871B AT494260A AT494260A AT238871B AT 238871 B AT238871 B AT 238871B AT 494260 A AT494260 A AT 494260A AT 494260 A AT494260 A AT 494260A AT 238871 B AT238871 B AT 238871B
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AT
Austria
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slide
housing
length
rotor
rotary lobe
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Application number
AT494260A
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English (en)
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Hans Ryffel
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Hans Ryffel
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Drehkolbenverdichter 
Die Erfindung betrifft einen Drehkolbenverdichter mit einem aussermittig in einem Gehäuse umlaufenden Schieber. 



   Bei mehreren bekannten Drehkolbenverdichtern dieser Art weisen die Schieber konstante Länge auf, wobei die Gehäuseform so gewählt ist, dass bei allen Drehstellungen des Rotors beide Schieberenden die Gehäuseinnenwand berühren. Während Schieber konstanter Länge zwar den Vorteil haben, dass sie im Rotor über eine grössere Länge geführt werden können und eine Abnützung der Schieberenden nicht in gleichem Masse wie bei geteilten Schiebern variabler Länge erfolgt, besteht hier das Problem der Dichtung zwischen Schieberenden und Innenwand des Gehäuses. Die Dichtungswirkung ist nicht nur von der Genauigkeit abhängig, mit welcher das Gehäuse bearbeitet wird, sondern auch von der Einpassung des Schiebers, wobei aber ein gewisses Laufspiel notwendigerweise vorhanden sein muss.

   Man hat schon versucht, die Dichtungswirkung durch Anpassung der Schieberenden an die Krümmung der Gehäusewand zu verbessern. Jedoch können hiedurch die Leckverluste infolge des notwendigen Laufspieles nicht wesentlich reduziert werden. 



   Bei einem weiteren bekannten Drehkolbenverdichter besitzt der Rotor drei parallel zueinander angeordnete ebene Schieberplatten, die in diesem relativ zueinander verschiebbar geführt sind. Dabei weisen die beiden äusseren Platten gleiche Länge auf, wogegen die mittlere Platte eine entsprechend der Krümmung der Gehäusewand grössere Länge besitzt. Beim Umlauf des Rotors sind somit immer zwei Platten mit ihren Enden in Berührung mit der Innenwand des Gehäuses, u. zw. die mittlere Platte und eine der beiden äusseren Platten, je nach der jeweiligen Drehstellung des Rotors.

   Zwar ist es durch diese Ausgestaltung des Schiebers möglich, eine grössere Dichtwirkung herbeizuführen und die Leckverluste herabzusetzen ; anderseits wird aber infolge der Wirksamkeit von nur zwei von drei Platten in einem gegebenen Zeitpunkt der Aufwand relativ stark vergrössert, währenddem der volumetrische Wirkungsgrad unnötigerweise herabgesetzt wird. 



   Die Erfindung bezweckt nun die Schaffung eines Drehkolbenverdichters, bei welchem sämtliche Schieberteile ständig in Berührung mit der Innenwand des Gehäuses sind und damit ständig dichtend wirken. Der   erfindungsgemässe   Drehkolbenverdichter zeichnet sich dadurch aus, dass die einzelnen unmittelbar nebeneinanderliegenden Schieberteile in sich überschneidender Lage angeordnet sind und alle die gleiche wirksame Länge besitzen, die der Länge der durch den Rotormittelpunkt verlaufenden Sehne des Gehäuses entspricht. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Drehkolbenverdichters dargestellt, wobei Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Doppelschieber, Fig. 2 den einen Schieberteil eines Doppelschiebers in perspektivischer Darstellung und Fig. 3 einen Drehkolbenverdichter mit einem Doppelschieber in schematischer Schnittdarstellung zeigt. 



   Um die Spaltverluste am Schieber bzw. zwischen diesem und den Zylinderwänden noch weiter zu verringern, wäre an sich eine Verbreiterung der Auflageflächen desselben erwünscht. Da dies aber nicht möglich ist, wird erfindungsgemäss vorgeschlagen, mit einem Mehrfachschieber, z. B. einem Doppelschieber, zu arbeiten, welcher mehrere in Umfangsrichtung des Zylinders hintereinanderliegende Auflageflächen oder Kanten aufweist. 



   Ein Doppelschieber für einen in Fig. 3 gezeigten Drehkolbenverdichter ist in Fig. 1 und 2 dargestellt. 



  Wie aus diesen Figuren hervorgeht, besitzt dieser Schieber zwei voneinander unabhängige bzw. relativ 
 EMI1.1 
 dargestellt ist. Die beiden Teile besitzen identische Form, jedoch sind sie bezüglich ihrer Längsachse um   1800 verdreht   zueinander angeordnet und ineinander geschoben. Es wird somit nur der   Teil 10   näher erläutert. Er besitzt zwei in zueinander parallelen Ebenen liegende Flügelstücke 10 a und 10 b und ein dieselben verbindendes Zwischenstück 10 c, das eine Abkröpfung bildet. Über die Hälfte der Schieberbreite erstreckt sich im Bereich der Abkröpfung eine Aussparung 10 d, deren Breite s grösser ist als die Dickef des   Schieberteiles   10. 



   Der   Schieberteil   liegt mit seinem Zwischenstück somit in der Aussparung 10 d und ist um die Dif-   ferenz s-1re1ativ zum Teil 10 verschiebbar. Diese Verschiebbarkeit ist notwendig, weil die Länge der beiden Schieberteile annähernd der Länge 2 b der kleinen Hauptachse entspricht und die Auflageflächen oder   

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 Kanten um den Betrag f in Umfangsrichtung des Zylinders 12 auseinanderliegen. Es muss somit eine Anpassung an die beiden Schieberteile um die Steigungsdifferenz an den den Punkten 10 e und 11 e entsprechenden Punkten der Zylinderwandflächen ermöglicht werden. 
 EMI2.1 
 beiden Kanten vorhandenen Vertiefung 13 ein Labyrinth, so dass eine Labyrinthwirkung entsteht. Hiedurch werden die Spaltverluste stark verringert. 



   Statt den Schieber aus zwei Teilen zu bilden, könnte auch ein dreiteiliger Schieber vorgesehen werden. 



  Es wären dabei nur die äusseren Teile abgekröpft, während der mittlere Schieberteil sich in einer einzigen Ebene erstrecken würde. 



   Die Enden des Schiebers können einen elliptischen Querschnitt aufweisen, wobei die grosse Achse dieser Querschnittsellipse gleich der Dicke des Schiebers ist. 



   Die Dicke des Schiebers beträgt beispielsweise 4 mm. 



   Statt, wie gezeichnet, mit nur einem Schieber könnte der beschriebene Drehkolbenverdichter auch mit mehreren sternförmig in bezug aufeinander angeordneten Schiebern versehen sein. 



   Der erfindungsgemässe Drehkolbenverdichter besitzt den Vorteil, dass er von einfacher Bauart ist und dass er sich auch für kleinere Baugrössen vorzüglich eignet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Drehkolbenverdichter mit einem aussermittig in einem Gehäuse umlaufenden mehrteiligen Schieber konstanter Länge, der relativ zu einem Rotorkörper verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei in ihrem Mittelabschnitt gekröpfte und über komplementäre Bereiche in der Breite mit Ausnehmungen versehene Schieberteile vorgesehen sind, die mit ihren Ausnehmungen miteinander im Eingriff stehen und sich überschneiden und die alle die gleiche wirksame Länge besitzen, die der Länge der durch den Rotormittelpunkt verlaufenden Sehne des Gehäuses entspricht, wobei sämtliche Schieberteile unmittelbar nebeneinander liegen.
AT494260A 1960-06-28 1960-06-28 Drehkolbenverdichter AT238871B (de)

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